DE95327C - Eurzelaushebemaschine für zwei Pflanzenreihen - Google Patents

Eurzelaushebemaschine für zwei Pflanzenreihen

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Publication number
DE95327C
DE95327C DE189695327D DE95327DA DE95327C DE 95327 C DE95327 C DE 95327C DE 189695327 D DE189695327 D DE 189695327D DE 95327D A DE95327D A DE 95327DA DE 95327 C DE95327 C DE 95327C
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knife
knives
lifting
rows
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Application number
DE189695327D
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Laass & Co Hermann
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Laass & Co Hermann
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/02Machines with rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Gegenstande vorliegender Erfindung, welcher eine Ausführungsform des Patentes Nr. 74741 bildet, besteht das Eigenthümliche darin, dafs die Rübenheber (nach Anspruch 2 des genannten Patentes) zu einem zweireihigen Heber mit vier Messern ausgebildet werden.
Das sichere Losheben "der Rüben wird dadurch erreicht, dafs in einem zweifach ausziehbaren doppelten Messerrahmen zwei Paar Messer angeordnet sind, welche durch Ausziehen oder Einschieben des äufseren winkelförmigen Theiles und mittels der Stelllöcher nach den Reihenweiten und der Verschiedenartigkeit der Rüben verstellt werden können. • Es giebt zwar Rübenheber, die ähnliche Messeranordnungen besitzen, jedoch sind sie von dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung insofern verschieden, als bei ihnen die Hebmesser in fest angeschraubten Messertaschen befestigt sind, in welchen sich wohl Stelllöcher für eine bestimmte Stellung der Messer befinden, jedoch können sie damit nur den verschiedenen Reihenweiten angepafst werden.
Beim Gebrauch hat es sich nun herausgestellt, dafs die Rüben durch die bisher verwendete Art der Messeranordnung nicht vollständig losgehoben werden konnten und viele Rüben sitzen blieben oder zerquetscht wurden. Es müssen nämlich die Rüben, um sie loszuheben, einen bestimmten Druck erhalten; da nun die Rüben unter sich nicht gleich, sondern ganz erheblich in Form und Stärke verschieden sind, und aufserdem die Bodenverhältnisse von einander abweichen, so ist es nicht möglich, mit einer bestimmten Stellung der Messer bei diesen verschiedenartigen Verhältnissen die Rüben tadellos zu heben. Es bleiben z. B., hat man die Messer auf die stärkeren Rüben eingestellt, die schwachen Rüben stehen, und es werden die ganz starken zerquetscht. Auch ist das Heben bei nassem oder trockenem Boden ungleich. Nasser Boden saugt die Rüben an; um dies zu verhindern, müssen die Früchte höher gehoben werden. Bei trockenem Boden darf die Rübe nicht so hoch gehoben werden, weil der Boden krümelt und die Rübe herausfällt.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, allen diesen gekennzeichneten Verhältnissen gerecht zu werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Neuerung in Fig. ι bis 3 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Rübenheber,
Fig. 2 einen Grundrifs und
Fig. 3 eine Seitenansicht.
Auf der Zeichnung sind die überflüssigen, durch die früheren Patente bekannt gewordenen Theile der Maschine fortgelassen, und es ist nur der Rahmen mit den Hebern dargestellt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, tragen die Innenwinkel α1«2 die Messertaschen α3 α4 und bilden so den mittleren, fest zusammengefügten Theil des doppelten Messerrahmens, in welchem die äufseren Winkel b und c verschoben werden
können. Durch die stellbaren Kloben^ werden sie zu einem doppelten Rahmen verbunden. An den beiden Aufsenwinkeln sind die Hebmesser d1 und di befestigt, während in den Messertaschen a3 und α4 die beiden anderen Hebmesser d2 und d3 angeordnet sind, wodurch ein paarweises Zusammenarbeiten der genannten Messer erreicht wird. Die Hebmesser d2 und d3 werden durch Stelllöcher, welche sich in den Messertaschen befinden, je nach der Reihenentfernung gestellt, wohingegen die beiden Aufsenmesser dx und dl durch Ein- und Ausschieben der äufseren Winkel b c beliebig je nach der Reihenentfernung oder dem Erfordernifs der verschiedenen Verhältnisse verstellt werden können.
Die Grundsohlen e1 e1 e3 e4, welche an dem unteren Ende der Hebmesser d1 d2 d3 dl sitzen, bewirken das Herausheben der Rüben, und es hat diese gesammte Anordnung den Vortheil, dafs die Hebmesser nur etwa halb so tief in den Boden einzudringen brauchen, als früher verwendete zweireihige Rübenhebmesser, bei welchen nur ein Messer für eine Reihe zum Untergraben der Rüben angeordnet war, während bei der jetzigen Vorrichtung die Rüben herausgeprefst werden. Durch die Anordnung wird die Zugkraft bedeutend vermindert.
In Fig. ι der Zeichnung sind zwei gehobene Rüben dargestellt, welche zwischen den Sohlen e1 e2 mit dem Zwischenraum ζ1 und zwischen den Sohlen e3e4 mit dem Zwischenraum i ungleich hochgehoben sind. Dafs die eine Rübe höher gehoben ist, geschieht durch das Einschieben des Aufsenwinkels c, wodurch das Hebmesser di mit Sohle e4 näher an das gegenüber sitzende Hebmesser d3 mit Sohle e3 herangerückt wird. Der Zwischenraum i ist enger geworden, und da die Rüben keinen anderen Ausweg haben, so müssen sie selbstverständlich höher steigen, als wenn der Zwischenraum i weiter geblieben wäre. Man kann je nach Bedarf in jeder Einzelstellung durch die Vermittelung der Aufsenwinkel b und c mit den daran befindlichen Hebmessern d1 d3 jeden erforderlichen Zwischenraum i herstellen und so die Rüben in jeder Beschaffenheit und in jedem Boden und bei jeder Rübenweite hochheben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der Wurzelaushebemaschine nach Patent Nr. 74741 für zwei Pflanzenreihen, bei welcher die inneren Rahmentheile (a2) der ausziehbaren Messerrahmen durch Verbindungsstücke (a3 cfi) mit Stelllöchern für die inneren Hebmesser fest mit einander verbunden sind, so dafs mittels der Stelllöcher und der ausziehbaren Rahmentheile (b c) sowohl die Hebmesserpaare als auch die Messer jedes Paares je nach der Reihenentfernung bezw. der RUbengröfse oder den Bodenverhältnissen eingestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189695327D 1891-08-26 1896-12-12 Eurzelaushebemaschine für zwei Pflanzenreihen Expired DE95327C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE74741T 1891-08-26
DE66113T 1891-12-07
DE95327T 1896-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE95327C true DE95327C (de) 1897-12-16

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ID=34623388

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