DE953240C - Dosiervorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Kalkmilch - Google Patents

Dosiervorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Kalkmilch

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DE953240C
DE953240C DEB35535A DEB0035535A DE953240C DE 953240 C DE953240 C DE 953240C DE B35535 A DEB35535 A DE B35535A DE B0035535 A DEB0035535 A DE B0035535A DE 953240 C DE953240 C DE 953240C
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Germany
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overflow
liquid
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DEB35535A
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Inventor
Paul Beer
Werner Roessler
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BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/02Purification of sugar juices using alkaline earth metal compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für Kalkmilch Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für Kalkmilch. Derartige Dosiervorrichtungen werden benutzt, um eine Flüssigkeit, z. B. Kalkmilch, einem anderen Flüssigkeitsstrcfm, z. B. dem Rohsaft in der Zuckerfabrikation, selbsttätig in gleichbleibendem Mengenverhältnis zuzuführen. Sobald der Strom der mit dem Zusatz zu versehenden Flüssigkeit, z. B. der Strom des Rohsaftes in der Zückerfabrik, aufhört, soll auch die Zugabeflüssigkeit - z. B. Kalkmilch - gesperrt sein, aber bereits bei dem geringsten Wiedereinsetzen des Hauptflüssigkeitsstromes soll auch die Zugabe wieder in dem vorgeschriebenen Verhältnis erfolgen.
  • Zu diesem Zweck wurden bisher in der Regel Ventile benutzt, aber sie haben sich gerade bei Kalkmilch nicht bewährt, weil sie bei geringer Öffnung verkrusten und es betriebsmäßig unter Umständen nötig ist, längere Zeit die Ventile mit geringer Öffnung zu benutzen: Ähnliche Nachteile haben sich auch bei den Dosiervorrichtungen gezeigt, die mit Schöpfrädern arbeiten, denn auch diese setzten nach einiger Zeit so viel Kalk an, daß sie die Menge nicht mehr genau dosieren. Der Kalkansatz macht sich auch bei den Antriebsteilen, z. B. bei kolbenartigen Schiebern, sehr störend bemerkbar.
  • Deshalb wird durch die Erfindung eine Dosiervorrichtung geschaffen, die keine Ventile hat unr' in allen Teilen sehr weite Querschnitte besitzt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht. daß ein an der Oberkante eines Überlaufbeh. Iters "eitlieh verschiebbar angeordnetes überlaufwehr einen Rücklaufbehälter überbrückt und dadurch. nur den je nach Lage des Wehres darüberfließenden Flüssigkeitsanteil in die Förderleitung gelangen läßt, Dadurch ist eine Dosierung des in die Förderleitung gelangenden Flüssigkeitsstromes möglich, ohne daß irgendwelche einengenden oder der Verkrustung ausgesetzten Stellen notwendig sind. In dem Flüssigkeitsstrom selbst liegt nur das bewegliche Überlaufwehr. Alle übrigen beweglichen Teile kommen mit der Flüssigkeit nicht in Berührung.Damit man die gesamte Überlaufmenge der von der Pumpe geförderten Flüssigkeitsmenge anpassen kann, ist nach der Erfindung die Anbringung eines zweiten Überlaufs an dem ÜberlaufbehäJter vorgesehen, der sich durch Heben und Senken eines Schützes einstellen läßt. Die über dieses zweite Wehr strömende Flüssigkeit gelangt in die Zuflußleitung zurück. Indem man das Schütz an diesem zweiten Wehr verstellt, wird erreicht,, daß man das Zuteilungsverhältnis zwischen der mit Zusatz zu versehenen Flüssigkeit --- z. B. Rohsaft - und der zuzusetzenden Flüssigkeit -z. B. Kalkmilch - den Erfordernissen entsprechend einstellen kann, Eine Änderung des Zuteilverhältnisses, bedingt durch Schwankungen in der Konzentration der zuzuteilenden Flüssigkeit, kann man ebenfalls durch Verstellen dieses Wehres berücksichtigen. Man hat es also in der Hand, die Konzentration der Flüssigkeit zu beeinflussen, Damit der an den Wehren überlaufende Strom nicht abreißt, kann erfindungsgemäß die Überlaufkante mit Zacken versehen sein oder auf andere Weise in einzelne Streifen eingeteilt sein. Dadurch wird der Flüssigkeitsstrom in schmalere Strahlen aufgeteilt und neigt weniger zum Abreißen und unregelmäßigen Strömen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig, i ist eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 zeigt dieselbe Vorrichtung im Grundriß ; Fig.3 ist ein schematischer Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie III-III der Fig, 2.
  • In Fig. i ist i der Einlaßstutzen zum Anschluß der Flüssigkeitszuführung. Dieser erweitert sich über einen Trichter 2 zu dem in Fig. i nicht sichtbaren Überlaufbehälter im Inneren des Oberteiles 3 der Vorrichtung. Am oberen Rand des Oberteiles 3 ist ein Regler 4 angebaut, der über ein Gestänge 5 auf den Wagen 9 wirkt, der an der linken Behälterseite mit Rollen io auf den Schienen i i läuft. Aus dem Behälter ragt an der rechten Seite eine Spindel mit einem Handraid 6 heraus, das zum Verstellen des Schützes am Hilfsüberlauf dient. Die durch diesen Hilfsüberlauf abströmende Flüssigkeit sowie die Flüssigkeit, die von dem beweglichen Hauptwehr nicht aufgenommen wird, gelangt in den Rücklaufstutzen 7 und wird dort wieder in die Zuleitung geführt. Die vom Hauptwehr aufgenommene Flüssigkeit wird durch den Abflußstutzen 8 der Fabrikation zugeführt. In Fig.2 erkennt man neben den bereits erwähnten Teilen die innere Einteilung des Behälters. Über dem Zulaufstutzen i liegt der Überlaufbehälter 12. Dieser hat links die Überlaufkante i9 und rechts eine zweite Überlaufkante 14. Neben der Überlaufkante i9 liegt der Rücklaufbehälter 15, und neben der Überlaufkante 14 liegt der Rücklaufbehälter 16 mit dem bereits erwähnten Rücklaufatutzen -7. Die beiden Rücklaufbehälter stehen durch den Umlauf 17 um den Überlaufbehälter 12 herum in Verbindung. Durch eine Wand von dem Rücklaufbehälter 15 getrennt, liegt neben diesem in gleicher Länge der Abflußbehälter 18 mit dem schon genannten Abflußstutzen B.
  • In dem schematischen Schnitt (Fig.3) erkennt man die Aufteilung des Behälterinneren in den bereits genannten Abteilungen 18, 15, 12 und 16. Der Überlaufbehälter 12 hat an der linken Seite eine feste Überlaufkante i9, die an ihrem Rand 2o ausgezackt oder mit Teilstegen versehen ist, damit die überlaufende Flüssigkeit in einzelne Strahlen unterteilt .wird. Unter dieser Kante i9 liegt nach außen geneigt das seitlich verschiebbare Wehr 21, welches die von der Kante i9 abströmende Flüssigkeit über den darunter befindlichen Rücklaufraum 15 hinweg in den Ablaufraum i8 leitet. Zwischen dem Rücklaufraum 16 und dem Hauptüberlaufbehälter i2 befindet sich das schon genannte zweite Wehr 14, das niedriger ist als die gegenüberliegende Überlaufkante i9. Gegen dieses Wehr 14 kann von oben eine Schützentafel 22 durch das Handrad 6 und die Spindel 23 herabgelassen werden. Dadurch wird das Verhältnis der Verteilung zufließenden und der grundsät-:lich zufließenden Flüssigkeitsmenge geregelt. Die eigentliche Regelung (Einhaltung des Zuteilungsverhältnisses)- geschieht dadurch, daß das Überfallwehr 2i seitlich, d. h. senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 3, verschoben wird. Dieses Überfallwehr hängt nämlich mit Bändern 24 an dem schon beschriebenen Wagen g. Nur der Teil des Überfallwehres 21, der jeweils vor der Überfallkante i9 steht, leitet Flüssigkeit in den Abflußraum 18 hinüber. Der übrige Teil der an der Kante ig abströmenden Flüssigkeit gelangt in den Rücklaufraum 15.
  • Die Stellung des Wagens 9 mit dem Überfallwehr 2i wird über das Gestänge 5 durch den Regler 4 bestimmt. Dieser Regler kann ein Meriibranregler sein, der auf die jeweils durchströmende Menge der mit Zusatz zu versehenden Hauptflüssigkeit - des Rohsaftes - anspricht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für Kalkmilch, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Oberkante eines Überlaufbehälters (12) seitlich verschiebbar angeordnetes in eine Förderleitung (18, 8) ausgießendes Überlaufwehr (21) einen Rücklaufbehälter (15) überbrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zweiten Überlauf (14), der durch ein Schütz (22) eingeengt oder abgesperrt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (2o) der Überlaufkante (i9) mit Zacken oder Leisten unterteilt ist, so daß die Flüssigkeit in einzelne Strahlen aufgeteilt wird. q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i, 2 oder 3, dadurch-gekennzeichnet, daß das bewegliche Überlaufwehr (2i) an einem Wagen (9) aufgehängt ist, der mit Rollen (io) auf Schienen (ii) oberhalb des gesamten Behälters läuft und durch ein Gestänge (5) von einem Regler (q.) verstellt wird.
DEB35535A 1955-04-29 1955-04-29 Dosiervorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Kalkmilch Expired DE953240C (de)

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