DE95319C - - Google Patents

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DE95319C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/015Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0675Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form specially adapted for piles of sheets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1897 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine dient dazu, um Stöfse von Papier, Pappe und dergl. von allen vier Seiten zu beschneiden, ohne dieselben von dem Tisch herunternehmen zu müssen. Erreicht soll dies werden durch Benutzung eines Schiebetisches mit drehbarer Oberplatte, dessen Bewegung durch verstellbare Anschläge mechanisch oder, von Hand begrenzt wird.
Der Schiebetisch S läuft auf dem Bett E, seine drehbare Oberplatte D ist mit ihrer Achse A in dem Schiebetisch gelagert; sie hat, wie gebräuchlich, einen Holzbelag 27, auf welchen das zu schneidende Material P aufgelegt wird. Um die jeweilige Stellung der Drehplatte D gegenüber dem Schiebetisch festzulegen, dient der Riegel C, welcher an einem vorderen Ansatz B des Schiebetisches S federnd gelagert ist und mittels des Handgriffes G ausgelöst werden kann. Das Drehkreuz K, welches die vier verstellbaren Anschläge I trägt, kann entweder, wie in Fig. 1, auf der Achse A des Schiebetisches befestigt sein oder, wie in Fig. 3, aufserhalb des Schiebetisches auf besonderer Achse . drehbar angeordnet werden. Die verstellbaren Anschlage / sind hier als Schrauben ausgebildet, die mehr · oder weniger aus den Armen des Kreuzes hervorragen. Die Viertelbewegung des Kreuzes kann von Hand erfolgen oder auch selbstthätig von der Maschine.
Der Vorgang ist folgender; Die Papierstöfse werden auf den Holzbelag H des drehbaren Schiebetisches gelegt und mit dem Tisch zusammen unter das Messer der Maschine geschoben, bis die Bewegung des Schiebetisches durch einen der Anschläge I seine Begrenzung gefunden hat. Nach vollendetem Schnitt wird der Schiebetisch zurückgezogen, eine Vierteldrehung seiner drehbaren Oberplatte ausgeführt, und nachdem diese Stellung durch den Riegel C festgelegt worden ist, wird der Schiebetisch abermals unter das Messer der Maschine gebracht, bis der zweite Anschlag I die Bewegung des Tisches begrenzt hat, worauf der zweite Schnitt ausgeführt wird.
Dasselbe wiederholt sich für den Schnitt der dritten und vierten Seite, wobei jedesmal die Tischbewegung durch einen neuen Anschlag I begrenzt wird.
Kann man die Papierstöfse genau auf Tischmitte bringen, so genügen, um ein rechteckiges Format zu schneiden, zwei Anschläge, welche für je zwei gegenüberliegende Seiten zur Wirkung kommen. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. In.Fig. 4 bestehen die beiden ungleich langen Anschläge I1 und /2 aus zwei fest gelagerten Schrauben, deren Länge unter Benutzung eines Handrades verändert werden kann. Durch Anwendung einer Scala kann die Längenänderung der Anschläge einer Controle unterworfen werden. Von diesen beiden Anschlägen soll entweder der kürzere oder der längere zur Wirkung kommen.
In Fig. 4 legt sich der kürzere bei L1 gegen den Drehtisch, während der längere in eine Aussparung L2 der Platte des Drehtisches eintreten kann, so dafs er der Vorbewegung des Tisches keinen Widerstand entgegensetzt. Für den folgenden Schnitt wird, nach einer Drehung des Tisches um 900, der lange Anschlag I2 zur Wirkung kommen.
Fig. 5 zeigt zwei ungleich lange Anschläge I1 und J2, welche auf einer drehbar gelagerten Welle angebracht sind und deren Länge durch Anwendung einer Schraubenspindel verändert werden kann. Es kommt hierbei entweder der kürzere oder der lange Anschlag zur Wirkung, je nachdem die Welle die Lage wie in Fig. 5 hat oder um einen entsprechenden Winkel verdreht wird.
Der Handgriff G (Fig. 1) trägt eine Nase N, welche so lange in dem Ausschnitt des Brettes JE zur Anlage kommt, bis der Schiebetisch seine in Fig. ι gezeichnete Endstellung erreicht hat, erst dann ist es möglich, den Handgriff und mit ihm die Auslösung für die Drehplatte herunterzudrücken. Es soll dadurch verhindert werden, dafs der Drehtisch früher zur Drehung gebracht wird, bevor der Schiebetisch seine Endstellung erreicht hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Papierschneidmaschine mit drehbarem Schiebetisch, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung dieses Schiebetisches (S) durch zwei oder mehrere verstellbare Anschläge (I) begrenzt wird, zu dem Zwecke, Stöfse von Papier, Pappe und dergl. oder zwei mit dem Rücken gegen einander gelegte Bücherstöfse von allen vier Seiten zu beschneiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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