DE95232C - - Google Patents

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DE95232C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung an Thurschlössern, um das Oeffnen des Schlosses durch Unbefugte anzuzeigen. Diese Einrichtung besteht aus einem Wecker, welcher beim Zurückziehen des Riegels ausgelöst wird. Das Läutewerk dieses Weckers ertönt erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach Auslösung der Ausrückvorrichtung, so dafs dasselbe beim Oeffnen des Schlosses durch hierzu berechtigte Personen abgestellt werden kann. Erfolgt das Oeffnen des Schlosses durch unbefugte, mit der Wirkungsweise der neuen Einrichtung nicht vertraute Personen, so wird das Läutewerk des Weckers ertönen, wodurch dem Eingeweihten ein Zeichen gegeben wird, dafs das Schlofs durch Unbefugte geöffnet worden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein mit der neuen Einrichtung versehenes Schlofs beispielsweise dargestellt, und zwar
in Fig. ι und ia ganz geöffnet in Vorderansicht und Seitenansicht,
in Fig. 2 und 2 a nach einmaligem Herumdrehen des Schlüssels in Vorder- und Seitenansicht,
in Fig. 3 und 3 a ganz geschlossen in Vorder- und Seitenansicht;
Fig. 4 und 4a veranschaulichen die Verbindung des Schlosses mit dem Wecker bei arretirter Ausrückvorrichtung in Vorder- und Seitenansicht;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Einrichtung bei ausgelöster Ausrückvorrichtung;
Fig. 6 und 6 a zeigen die innere Einrichtung des Weckeruhrwerkes in Seitenansicht und Querschnitt.
Der Riegel α ist bei c derart abgeschrägt, dafs durch diese Abschrägung beim Zurückziehen des Riegels der Arm d eines bei f drehbar gelagerten Hebels e arretirt wird. An diesem Hebel e ist ein Gewicht k befestigt, welches bestrebt ist, den Hebel e stets nach unten zu ziehen. Bei geöffnetem Schlofs kann der Hebel e durch eine Schnur Z in aufgerichteter Stellung erhalten werden , welche mittels eines Pflockes m in einer Oeffrtung η der Thür befestigt werden kann (Fig. 4a und 5). Der Hebel e ist mit dem Uhrwerk B durch einen Ausrückhebel 0 derart verbunden, dafs das Uhrwerk bei aufgerichteter Stellung des Hebels e arretirt, bei gesenkter Stellung des Hebels e in Gang gesetzt wird. Die Einrichtung dieses Uhrwerkes ist folgende:
Auf der Welle 1 des Uhrwerkes sind Windflügel 2 angeordnet und durch Uebersetzungsräder 3 bis 8 mit der Welle 9, welche durch eine Feder 10 in Umdrehung versetzt wird, in Verbindung gebracht. Auf der Welle 11 ist eine Arretirscheibe 12 befestigt, in deren Zähne bei aufgerichteter Stellung des Hebels ο die Nase u desselben eingreift und das Uhrwerk an einer Drehung verhindert. Auf WTelle 9 ist ein Hebel 14 aufgeschoben, welcher durch Reibung bei einer Drehung der Welle 9 mitgenommen wird. Fällt nun nach Aufschliefsen des Schlosses der Hebel e mit Hülfe des Gewichtes k herunter und wird dadurch auch der Ausrückhebel o, welcher durch eine Feder ν bisher hochgehalten wurde, heruntergedrückt, so kommt die Nase u des Hebels aufser Eingriff mit den Zähnen der Sperrscheibe 12. Das Uhrwerk des Hebels tritt nun mit Hülfe
der Feder ίο in Thätigkeit, wobei der Hebel 14 von der Welle in der in Fig. 6 a eingezeichneten Pfeilrichtung mitgenommen wird. Berührt der Hebel 14, an welchen die Hinleitung zu einem elektrischen Wecker angeschlossen ist, den Stift 15, welcher mit der Rückleitung des Weckers in Verbindung steht, so entsteht Stromschlufs und der Wecker tritt in Thätigkeit. Soll das Uhrwerk, bevor der Wecker ertönt, abgestellt werden, so mufs man erst den Hebel 0 wieder einrücken und dann den Hebel 14 mit Hülfe des Knopfes 16 (Fig. 6) zurückdrehen, bis er an Stift 17 anschlägt, also in seine Anfangslage kommt. Die Zeit, welche der Hebel 14 braucht, um von Stift 17 bis zu dem Stift 15 zu gelangen, läfst sich in einfacher Weise durch Verstellung der Windflügel regeln. Um die Thür gegen unberechtigtes Oeffhen zu sichern, wird zunächst von innen der Pflock m in die Oeffnung η eingeführt und dadurch der Hebel e arretirt. Alsdann wird von aufsen die Thür geschlossen und der Pflock m aus der Oeffnung η der Thür herausgedrückt, so dafs er nach innen fällt und eine Bethätigung des Hebels e und somit auch des Hebels 0 und des Uhrwerkes B durch das Gewicht k beim Oeffnen des Schlosses ermöglicht. Um die Thür zu öffnen, mufs der Riegel α vollständig zurückgezogen werden. Hierdurch wird die Ausrückvorrichtung e ausgelöst und dadurch das Uhrwerk B in Gang gesetzt. Da das Uhrwerk so eingerichtet 'ist, dafs das Ertönen seines Weckers erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach Auslösung der Ausrückvorrichtung e erfolgt, wird es ermöglicht, ein Abstellen des Uhrwerkes herbeizuführen , sobald ein Oeffnen des Schlosses durch hierzu berechtigte Personen erfolgt. Das Ertönen des Weckers ist daher ein Zeichen dafür, dafs das Oeffnen der Thür durch unbefugte, mit der Wirkungsweise nicht vertraute Personen erfolgt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Alarmvorrichtung an Thürschlössern, um das Oeffnen der letzteren durch unbefugte Personen anzuzeigen, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Oeffnen des Schlosses ein Uhrwerk ausgelöst wird, welches erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach der Auslösung ein Läutewerk in Gang setzt, um in dieser Zeit ein Abstellen des Läutewerkes zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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