DE952001C - Drucktype mit Kapillarkanaelen fuer Schreib- und ahnliche Maschinen - Google Patents

Drucktype mit Kapillarkanaelen fuer Schreib- und ahnliche Maschinen

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Publication number
DE952001C
DE952001C DEK16170A DEK0016170A DE952001C DE 952001 C DE952001 C DE 952001C DE K16170 A DEK16170 A DE K16170A DE K0016170 A DEK0016170 A DE K0016170A DE 952001 C DE952001 C DE 952001C
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DE
Germany
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type
printing
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capillary channels
printing type
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Expired
Application number
DEK16170A
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English (en)
Inventor
Edwin Kratzmann
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J27/00Inking apparatus
    • B41J27/20Inking apparatus with ink supplied by capillary action, e.g. through porous type members, through porous platens

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Drucktype mit Kapillarkanälen für Schreib- und ähnliche Maschinen Für farbbandloses Drucken. sind poröse Typen bekannt, wielche mittels, Kapillarwirkung den; flüssigen Farbistoff in der Typenruhelage von einem Fairbgeber aufnehmen, in sich speichern und an die Abdruckfläche der Type gelangen lassen, so daß damit gedruckt werden kann. Damit nicht zuviel Farbe auf die Abdruckfläche gel.angt, was einen verschwommenen Druck liefern würde, müssen die Polren sehr eng sein. Enge Polren verhindiern, jedoch den entsprechend raschen Farbnachschub, bei rasch aufei.nanderfolgendem Drucken, wie es bei Schreibmaschinen der Fall ist. Die Folge sind immer schwächer werdende Abdrucke. Um diese Mängel abzustellen, wurden Vorschläge bekannt, wonach, die Drucktypen, aus elastischen gummiartigen feinpo@rösten Stoffen bestehen, welche beim Druckvorgang die flüssige Farbe herausdrücken. Solche aus elaistischem Matierial und dazu aus mehreren Teilern; zusammengesetzte Typen sind jedoch für Schreibmaschinen umgeeignet, weil sie der Wucht der Anschläge nicht entsprechend widerstandsfähig und verschleißfest herstellbar sind. Außerdem neigt der dafür nötige dünnflüssige Fairbstoff zum Verspritzen.
  • Hier setzt die Erfindung ein, bei welcher die Aufgaben gestellt waren, erstens eine ans einem einzigen massiven Stück verschleißfest herstellbare Type und zweitens eine nicht spritzende Farbpaste, ähnlich wie sie bei Kugelschreibern, im. Gebrauch ist, zu verwenden. Die erfindungsgemäße Drucktype ist massiv und, an den Außenflächen: mit feinen Karpillarkanälen versehen, in welchen die pastenairtige Farbre, von; einem Farbgeber, abgenommen, über den Typenkörper bis an, und in die Abdruckfläche kriecht und damit Abdrücke ermöglicht.
  • Fig. i zeigt die Type in: der Ansicht; Fig. a bis. 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Kapidlarkanäle im Schnitt und Fig. 5 eine Type mit aufgerauhten Flächen. Die Fig. i zeigt den Typenkörper i mit den Typen a, die Kapi:llarkanäle 3, die Druckflächen. 4, die Abrundungen 5, die Fairbaufnahmeseite 6 sowie eigne Farbreserverille 7. Die an der Typenaußenfläche befindlichen offenen: Farbkanäle gestatten, die Verwendung einer nicht spritzenden, dickflüssigen Farbpaste, welche trotz ihrer zähflässigen Masse genügend, rasch; infolge der Kapillarwirkung in den Karcnälenr weiterkriecht und somit bis an, die ab, druckgebende Typenoberfläche 4 gelangt. Dais, Einfärben der Typenkörper mittels eines Farbspenders geschieht, wie bekannt, vorzugsweise von: der Rückseite 6 während seiner Ruhelage. Die Fairhe muß die entsprechende Kriecheigenschaft besitzen, soll keine leicht flüchtigen Bestandteile aufweisen und auf dem Papier wischfest sein. Die Farbkanäle können von der Einfärbeseite des Typenkörpers bis an seine Abdruckseite direkt geführt werden oder aber auch als vereinzelte offene oder geschlossene Hauptkanäle an der Außenseite des Körpers bzw. durch diesen hindurch an die Abdruckfläche geführt werden, woi sie dann in Verästelungen offen, ge- führter Kanäle münden, welche bis. an den, Typen; ran,d oder ini die Typen hinein führen. Die Typen` abd;ruckfiäche, kann glatt sein oder auch eine Farbrrille aufweisen. Es. bleibt dem Fachmwin überlassen, die Farbkanrälie der jeweiligen verschiedenen Type anzupassen. Als. Grunid;r%uel gilt der kürzeste Weg vorn der Farbaufnahme bis zurr Abgabe, wobei die Ahirundungen 5 anzuwenden sind, welche den; Farb@fluß beschleunigen,. Die Kanäle laufen, dicht und vorzugsweise parallel nebeneinander (auf i nun: ungefähr zehrt bis, zwan,z.ig Kanäle). Die Kanialtiefe entspricht mindestens. ihrer Breite. Sie können in ihrer Tiefe im Schnitt spitz, rechteckig oder rund enden:. Am Typenkörper können auch: Farbrreservekanäle vorgesehen werden, um bei mehir Farbe verbrauchenden Typen: den Nachschub zu sichern, wie z. B. bei 7 in, Fig. i. In; gewissen Fällen .genügt auch bereits, eine Körnung oder Anrauhung des Typenkörpers, um die Farbe zum Kriechen zu bringen und. so, die gesamte Type mit einem sich ständig crgän.zendeni, druckfähigen Farbfilm. zu überziehen. Der Typenkörper kann sowohl aus Metall als auch aus versch:leißfes-tem Kunststoff sowie aus einer Mischung beider, z. B. als varpreßte Pulver, hergestellt werden,. Die Verwendung bezieht sich auf adle bisher farb:bandgebundenen: Druckmaschinen sowie überall dort, wo ein separater Einfärbevorrgang unerwünscht ist. Es können. Buchstaben:, Zahlen, Zeichen sowie auch Strichzeichnungen gedruckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drucktype mit Kapillarkanälen für dien Farbstoff zum Einfärben der Typend.ruckfläche, insbesondere für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, darß Kap:illairkanäle, auf der Typ:enkörpexaußenfläche angeordnet sind. z. Drucktype nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an, den Typenkörperaußenseiten von. der Unterseite des Typenkörpers zur Druckfläche (4) parallel zueinander verlaufende, offene Kanäle (3). 3. Drucktype nach Anspruch i, gekennzeichnet durch geschlossene oder offene Hauptkanäle für die Kapillarkanäle (3). 4. Drucktype nach Anispruoh i, dadurch: gekennzeichnet, d.aß die Kapillarkanäle in. die Abdruckfläche hineinreichen. 5. Drucktype nach Anspruch i, dadurch, ge- kennzeichnet, daß die Farbkanäle in; ihrer Tiefe im Schnitt spitz rechteckig oder abgerundet auslaufen. 6. Drucktype nach, Anspruch i, dadurch: gekennzeichnet, daß auf der Typendruckfläche eine Farbrille vorgesehen, ist. 7. Drucktype nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, darß der Typenkörper Abrun:-dun.gen (5) aUfweist. B. Drucktype nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Typen.körperaußenfläche gekörnt oder aufgerauht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 166 802; USA.-Patentschrift Nr. a igg a65.
DEK16170A 1952-11-16 1952-11-16 Drucktype mit Kapillarkanaelen fuer Schreib- und ahnliche Maschinen Expired DE952001C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2199265A (en) * 1938-07-09 1940-04-30 Ncr Co Porous metallic type
AT166802B (de) * 1940-06-21 1950-09-25 Ncr Co Druckglied für Schreib- oder Rechenmaschinen bzw. Registrierkassen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2199265A (en) * 1938-07-09 1940-04-30 Ncr Co Porous metallic type
AT166802B (de) * 1940-06-21 1950-09-25 Ncr Co Druckglied für Schreib- oder Rechenmaschinen bzw. Registrierkassen

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