DE95165C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Höhenschaltung für den Papierschlitten von Typenschreibmaschinen
der durch Patent Nr. 69658 bekannt gewordenen Art. Bei diesen bekannten Maschinen
bildet die mittlere Höhelage des Schlittens die normale Lage, und es wird die Verschiebung
desselben in die höchste und niedrigste Lage durch Rechts- und Linksdrehung einer einzigen
Welle ,bewirkt. Bei der Höhenschaltung nach vorliegender Erfindung bildet nicht die mittlere,
sondern die eine ä'ufserste Lage des Schlittens seine Normallage, so dafs die Verschiebung in
die beiden anderen Lagen nach einer und derselben Richtung erfolgt und die Einstellung
durch die Gröfse der Bewegung bestimmt wird. Zu diesem Zweck ist statt der bisherigen zwei
Schalttasten nur eine einzige Schalttaste mit dicht neben einander liegenden Tastflächen vorgesehen,
wodurch die Bethätigung gegen früher wesentlich vereinfacht wird; ferner ermöglicht
diese Anordnung die Erzielung einer mechanisch viel sichereren und genaueren Federwirkung,
da das Gewicht des. Schlittens nicht so genau ausgeglichen zu sein braucht wie bisher, wo
die Federn einmal in dem einen, das andere Mal in dem entgegengesetzten Sinne zu wirken
haben, um den nöthigen Schlufs an die die verschiedenen Stellungen bestimmenden Anschläge
herzustellen.
Bei vorliegender Erfindung besteht das wesentliche Neue darin, dafs die eigentliche Tastfläche gegen den Tasthebel leicht beweglich ist
und bei einer vor dem Niedergang desselben erfolgenden Bewegung gegen diesen Hebel
einen den Ausschlag des letzteren selbst begrenzenden Anschlag einstellt. Auf diese Weise
ist die Vereinigung der beiden Tastflächen auf einer einzigen Taste und die Verstellung des
Schlittens in einer und derselben Richtung, aber ungleich weit von der Normallage möglich
gemacht. Bei einer geänderten Ausführungsform ist die Tastfläche drehbar auf den Tasthebel gesetzt und bewegt durch ihre
Drehung einen mit Anschlag versehenen Hebel in die Bahn eines mit dem eigentlichen Tasthebel
verbundenen Hebels oder aus derselben heraus.
In Fig. ι bis 5 bezeichnet 1 die Papierwalze,
welche in bekannter Weise in der Längsund Querrichtung beweglich ist. Der Walzenrahmen
2 ist in Nuthen 3 des Schlittens 4 beweglich und mit einer Längsnuth 5 versehen.
Der Walzenrahmen befindet sich für gewöhnlich in der durch Fig. 2 veranschaulichten
obersten Stellung. Dies wird durch eine Feder 6 veranlafst, und beim Verstellen
der Papierwalze in jede ihrer anderen Druckstellungen wird dieselbe entgegen der Wirkung
dieser Feder bewegt. Soll die Walze aus ihrer gewöhnlichen oder höchsten Druckstellung in
eine der anderen Stellungen bewegt werden, so wird dies durch einen doppelten Schaukelarm 7 mit einer daran befindlichen, in der
Nuth 5 beweglichen Rolle/8 veranlafst. Der Schaukelarm 7 ist an der Welle 9 befestigt,
die im Maschinengestell gelagert und mit einem Arm 10 ausgestattet ist. An letzterem befindet
sich eine Aussparung 11 zur Aufnahme des
Claims (1)
- Endes eines Hebels 12 der Welle 13. Wenn sich das Walzengestell 2 in seiner höchsten Stellung unter dem Einflufs der Feder 6 befindet , so legt sich der eine Ann 14 des doppelten Schaukelarmes 7 gegen einen Absatz 15 (Fig. 3) an, so dafs die Aufwärtsbewegung des Walzenrahmens dadurch begrenzt wird. Die Welle 13 ist mit einer Schalttaste versehen, durch deren Bewegung der die Rolle tragende Arm 14s des Schaukelarmes 7 veranlafst wird, sich nach unten zu bewegen, so dafs dadurch der Walzenrahmen 2 aus einer gewöhnlichen Stellung entgegen der Wirkung der Feder 6 nach unten bewegt wird. Beim Anschlagen des Armes i4a gegen den Absatz 17 wird die Papierwalze in ihrer von der gewöhnlichen am weitesten entfernten Druckstellung angehalten. In jeder der verschiedenen Stellungen wird die Papierwalze zur Hervorbringung eines Aufdruckes in zwanglä'ufiger Weise festgehalten, was durch die beiderseitige Berührung des einen Armes 14 des doppelten Schaukelarmes 7 mit dem Absatz 1 5, bezw. des anderen Armes i4a mit dem Absatz 17 bewirkt wird. In der gewöhnlichen Stellung befindet sich die Papierwalze beispielsweise gegenüber der Type a des Typenkopfes 18, um von dieser einen Aufdruck zu empfangen, während sie sich in ihrer untersten Stellung gegenüber der Type c befindet. Zum zwangläufigen Anhalten des Walzenrahmens 2 in der mittleren Aufdruckstellung (behufs Aufnahme eines Aufdruckes von der Type b) dient der bewegliche Anschlag 19. Für die gewöhnliche Stellung dieses Anschlages 19 nimmt man zweckmä'fsig diejenige, bei welcher sich der Anschlag in der Verschiebungsbahn des Walzenrahmens befindet, wie in Fig. 4 gezeigt; und es wird beim Niedergang der Papierwalze in ihre unterste Stellung (Fig. 5) der Anschlag aus dieser Bahn entfernt. ' Der Anschlag befindet sich an einem schwingenden Hebel 20, der bei 21 (Fig. 1 und 2) am Maschinengestell gelagert ist. Das Ende 22 dieses Hebels ist aufwärts gebogen und wird durch ' eine Feder 23 (Fig. 6 bis 8) nach aufsen gedrückt, wodurch das andere Ende des Hebels 20 mit dem daran befindlichen Anschlag in der Bewegungsbahn der Papierwalze zwischen deren. . äufsersten Aufdruckstellungen gehalten wird. Durch Einwä'rtsdrücken des äufseren Endes des Hebels 20 wird der Anschlag 19,aus der Bewegungsbahn der Papierwalze herausgeschwungen (Fig. 5), und wenn nun die Welle 13 eine Schaukelbewegung vollführt, gelangt die Papierwalze in ihre unterste Stellung. Mit Rücksicht auf die möglichste Geschwindigkeit und Leichtigkeit der Wirkungsweise wird die Schalttaste 16 nicht nur dazu verwendet, um der Welle 13 eine Schaukelbewegung zu ertheilen, sondern auch, um den mit dem Anschlag versehenen Hebel 20 zu bewegen und damit den Anschlag 19 aus der Bewegungsbahn der Papierwalze herauszuschwingen, indem der Hebel bei 24 an einen Arm 25 der Welle 13 angelenkt ist. Dieser Arm ist zweckmäfsig mit einem Fortsatz 26 ausgestattet, mit welchem eine Klinke 27 durch einen Zahn 28 oder 29 dahin wirkt, die Schaukelwelle 13 (durch Vermittelung desTheiles 25 und Armes26) festzustellen und damit die Papierwalze in jeder beliebigen Stellung zu sichern. Die Klinke 27 befindet sich für gewöhnlich in solcher Lage, dafs sie mit dem Arm 26 nicht zusammenwirken kann; wenn aber, die Klinke 27 und der Arm 26 auf einander zu bewegt werden, so dafs der genannte Arm mit dem einen oder anderen Zahn 28 bezw. 29 in Eingriff gelangt, so reicht die durch die Feder 30 ausgeübte Kraft aus, um beide Theile festzuhalten.Beim gewöhnlichen Gebrauch der Maschine wird die Schalttaste in bekannter Weise niedergedrückt, wenn die Aufdruckwalze aus ihrer gewöhnlichen oberen Stellung in die mittlere oder unterste Stellung bewegt werden soll; soll sie in die unterste Aufdruckstellung gebracht werden, so drückt man die Schalttaste nach unten und zur Seite, wodurch alsdann diese Wirkung erzielt wird.Bei der in Fig. 6 bis 8 gezeigten, geänderten Ausführungsform der Schalttäste bewegt sich dieselbe auf einer Achse 50, auf welcher sie gekippt werden kann, um den beweglichen Anschlag zur Wirkung zu bringen. Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Schalttaste doppelt breit und besitzt einen nach unten hervorstehenden Finger 51, der sich gegen die Seite des aufwärts gebogenen Endes 22 des Hebels 20 anlegt. Will man die Papierwalze in ihre mittlere Aufdruckstellung bewegen, so drückt man mit dem Finger auf den zunächst der Achse 50 gelegenen Theil der Taste, worauf diese ■ alsdann, ohne dabei den Hebel 20 zu beeinflussen, hinabgeht, um schliefslich von dem beweglichen Anschlag 19 (Fig. 3 bis 5) angehalten zu werden. Will man dagegen die Papierwalze in. ihre unterste Aufdruckstellung bewegen, so drückt man mit dem Finger auf den äufsersten Theil der Schalttaste, worauf diese um ihr Gelenk 50 kippt und den Finger 51 veranlafst, auf den Hebel 20 zu wirken und den beweglichen Anschlag 19 aus der Bewegungsbahn der niedergehenden Papierwalze zu entfernen, so dafs letztere in ihre unterste Druckstellung gehen kann. Die Absätze 15 und 17 sind in der Höhe verstellbar.Pa τ ε ν τ-A ν s ρ R ü c η :Höhenschaltuhg für den Papierschlitten bei Schreibmaschinen mit je drei auf einem Typenträger über einander stehenden Typen, dadurchgekennzeichnet, dafs durch einfaches Niederdrücken des Schalthebels (i6) der Schlitten unter Vermittelung der Welle (9) und des an ihr festen Armes (i4a) in die von der normalen entfernteste Lage geschoben, durch Ueberschieben eines Anschlages (19) über den festen Anschlag (17) aber in die mittlere Lage gebracht wird, welches Ueberschieben dadurch verursacht wird, dafs durch eine Kippbewegung der gelenkigen Taste (16) ein an ihr fester Arm (51) einen Hebel (20), an dessen Ende der Anschlag (19) sitzt, entsprechend verschiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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|---|---|
| DE95165C true DE95165C (de) |
Family
ID=366435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT95165D Active DE95165C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95165C (de) |
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