DE95112C - - Google Patents

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DE95112C
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drums
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Die bisher gebrauchten Doppelrauhmaschinen, deren sämmtliche Stoffführungs -Walzen von einem Punkt aus gleichzeitig bedient werden, haben den Nachtheil, dafs sowohl das Anstellen der Waare an jede Rauhtrommel nicht dem Zustande der Karden und der Waare so angepafst werden kann, wie es wünschenswerth und oft nothwendig wäre, als auch, dafs die Bedienung an der Tiefseite erfolgt, wodurch der Bedienungsraum sehr grofs gewählt sein mufs und die Unfallgefahr beim Verkehr zwischen den Maschinen und in der Nähe von Zahnrädern und Riemscheiben eine grofse ist.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände ist vorliegendes Stellwerk construirt, dessen Bedienung von der Breitseite der Maschine her, und zwar so erfolgt, dafs sowohl die Stoffführungs-Walzen für jede Rauhtrommel allein wie auch für beide gemeinschaftlich eingestellt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung sind die Rauhtrommeln in verschiedener Höhenlage eingetragen und mit 1 und 2 bezeichnet.
Jede Rauhtrommel wird von acht Stoffführungswalzen I1 bis /4 bezw. X1 bis X4, welche in Segmenten gx bis gi bezw. yx bis y4 gelagert sind, umgeben. Die vier Segmente sind durch eine ausgezogene und verschieden punktirte Linie dargestellt.
Die Segmente gx bezw. γτ und g2 bezw. y2 tragen je eine Stoffluhrungs-Walze I1 und L2 bezw. X1 und λ2, die Segmente gs bezw y3 und gi bezw. y4 deren drei, nämlich /3 und /4 bezw. X3 und X4. Die Segmente sind auf die Enden der Achsen der Rauhtrommeln drehbar aufgesteckt und mit inneren und äufseren Zahnkränzen versehen. g1 und gB bezw. y, und y3 tragen innere, g2 und gt bezw. y2 und y4 äufsere Verzahnungen.
In diese Zahnkränze greifen kleine Stirnräder T1 bis r4 bezw. P1 bis p4, welche auf je einer Welle w bezw. w aufgekeilt sind.
Es leuchtet ein, dafs durch die Drehung der Wellen w bezw. w die daraufsitzenden Zahnräder r bezw. ρ und damit die Segmente und ihre Stoffführungs-Walzen bewegt und letztere so verschoben werden, dafs eine mehr oder weniger kräftige Berührung des Gewebes mit den Rauhtrommeln herbeigeführt wird.
Die vorstehend erläuterte Lagerung der Stoffführungs-Walzen in Segmenten und diese selbst machen keinen Theil der Erfindung aus; neu ist nur die Ausbildung des Stellwerks für die Stoffführungs-Walzen, derart, dafs dasselbe die Verstellung der Walzen jeder Trommel für sich oder an beiden Trommeln gleichzeitig ermöglicht.
Zur Erreichung dieses Zieles sind dem Constructeur die verschiedensten Ausführungen möglich. In der Zeichnung sind deren drei dargestellt (Fig. A, B, C). In Fig. C ist auf die Welle w ein Schneckenrad A1 und auf die Welle ω ein Schneckenrad R2 aufgekeilt gezeichnet.
In das Schneckenrad R2 greift eine Schnecke S2, welche auf dem einen Ende der Büchse b aufgekeilt ist.
Diese Büchse ist in zwei Lagern gelagert und trägt an ihrem anderen Ende ein Handrad H2.
In das Schneckenrad R1 greift eine Schnecke S1, welche auf eine Welle α aufgekeilt ist, die durch die Büchse b hindurchgeht. Diese
Welle-trägt an ihrem anderen Ende ein Handrad H1.
Dreht man das Handrad JFjT1, so verstellt man die Stoffführungs-Walzen Z1 bis Z4 der Rauhtrommel ι ; dreht man H2 , so regulirt man die Stoffführungs-Walzen X1 bis λ4 der Rauhtrommel 2.
Durch Anziehen der Stellschraube St werden Büchse b und Welle α. zu einem Ganzen verbunden und es erfolgt dann durch Drehung eines Handrades H1 oder H2 die Regulirung der Stoffführungs-Walzen I1 bis Z4 und X1 bis X4 für beide Rauhtrommeln gleichzeitig.
In Fig. A sind die Schnecken S1 und S2 auf parallele Wellen aufgekeilt, welche je ein Handrad tragen und die mittelst verschiebbarer Stirnräder mit einander verbunden oder von einander getrennt gedreht werden können.
In Fig. B sind statt der Schnecken S1 und S2 und der Schneckenräder R1 und R2 konische Radgetriebe angewendet, welche im Uebrigen, wie unter Fig. Ä beschrieben, getrennt oder gemeinschaftlich bewegt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stellwerk für Doppelrauhmaschinen, welches die Verstellung der Stoffführungs-Walzen einer jeden Rauhtrommel für sich oder auch beider Trommeln gleichzeitig von der Breitseite der Maschine aus dadurch ermöglicht, dafs die die Stoffführungs-Walzen beider Trommeln tragenden Segmente oder dergl. ihre Drehung mittelst zweier Wellen empfangen, die nach Bedarf mit einander gekuppelt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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