DE950720C - Einrichtung zum Entschlammen von Wasserhochbehaeltern - Google Patents

Einrichtung zum Entschlammen von Wasserhochbehaeltern

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Publication number
DE950720C
DE950720C DEH17643A DEH0017643A DE950720C DE 950720 C DE950720 C DE 950720C DE H17643 A DEH17643 A DE H17643A DE H0017643 A DEH0017643 A DE H0017643A DE 950720 C DE950720 C DE 950720C
Authority
DE
Germany
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desludging
line
downpipe
water
water tanks
Prior art date
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Expired
Application number
DEH17643A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix Rheinrohr AG
Original Assignee
Phoenix Rheinrohr AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Rheinrohr AG filed Critical Phoenix Rheinrohr AG
Priority to DEH17643A priority Critical patent/DE950720C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950720C publication Critical patent/DE950720C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B11/00Arrangements or adaptations of tanks for water supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entschlammen von Wasserhochbehältern Die in der Industrie verwendeten Wasserhochbehälter sind im allgemeinen im Nebenanschluß zu den Rohrleitungssystemen geschaltet. Sie haben einmal die Aufgabe, als Druckausgleich für das Wasserrohrnetz zu wirken und das andere Mal bei Stromstörungen, die zum Ausfall der Pumpen führen, ihren Wasserinhalt an das Wassernetz abzugeben und so kurzzeitige Störungen zu überbrücken. In den Behältern steht das unreine Betriebswasser verhältnismäßig ruhig, so daß die im Wasser befindlichen Schwebeteilchen sich unten im Behälter absetzen und allmählich eine mehr oder weniger hohe Schlammschicht bilden. Fällt nun die Netzwasserversorgung aus, z. B. durch eine Strom-Störung, dann ergießt sich der Behälterinhalt in das Rohrleitungsnetz, wobei große Mengen Schlamm mitgerissen werden, die zu Verstopfungen im ganzen Rohrnetz führen. Im übrigen müssen die Wasserhochbehälter periodisch gereinigt und dabei die angesammelten Schlammengen vielfach von Hand entfernt werden. Hier besteht 'dann stets die Gefahr, daß bei etwaigem Ausfall der Pumpen die Wasserversorgung aussetzt.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung, die diese Übelstände beseitigt. Sie besteht im wesentlichen aus einer am Boden des Behälters angeordneten Ringrohrleitung, auf deren unterem Umfang sich eine Vielzahl von Abflußöffnungen befindet, die schräg und etwa im Winkel von q.5° zur Horizontalen angeordnet sind. Die Rohrringleitung ist über einen Stutzen und eine Falleitung mit dem Schmutzwasserkanalsystem verbunden. Vor einem in der Falleitung befindlichen Regelschieber sitzt ein Anschluß, durch den bei geschlossenem Schieber Preßluft in die Falleitung eingeführt werden kann. Für runde bzw. kugelige Behälter ist die am Boden angebrachte Entschlammungsleitung vorzugsweise kreisringförmig ausgebildet.
  • Der in der Entschlammungsleitung befindliche Schieber ist etwas geöffnet, so daß die Sinkstoffe über die in der Ringrohrleitung befindlichen Abflußöffnungen fortlaufend in das Fall- und Ents.chlammungsrohr eintreten und durch den Schmutzwasserkanal abgeführt werden können. Zweckmäßig wird der in der Entschlammungsleitung angeordnete Schieber von Zeit zu Zeit voll geöffnet, damit die sich gegebenenfalls in den Löchern oder in der Ringrohrleitung festsetzenden Schlammteilchen durch die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers zur Ausspülung gelangen. über den Preßluftanschluß ist es weiterhin möglich, bei ge@chlossenem Entschlammungsschieber Preßluft durch die Entschlammungsleitung zu schicken und diese dadurch freizubl"asen.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Einrichtung zum Entschlammen von Wasserbehältern nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch den Wasserhochbehälier, Fig. z die Rohrringlestung iri Aufsicht und Fig.3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. i. Der in den Fig. i und 3 dargestellte Wasserbehälter i ist über die Leitung a mit Ventil 3 an das Wassernetz q. angeschlossen. Aus Sicherheitsgründen ist er weiterhin mit einer überlaufleitung 5 versehen, in die die Entleerungsleitung 6 mit Ventil 7 mündet. Nach der Erfindung befindet sich am Boden des Behälters i eine Rohrringleitung 8, die über die Fall- oder Entschlammungsleitung 9, in der sich ein Regelschieber io befindet, mit dem Abwasserkanal i i in Verbindung steht.
  • Die Rohrringleitung 8 ist auf ihrem unteren Umfang mit einer Vielzahl von Abflußöffnungen i z ausgestattet, die in den verschiedenen Kreisbogenstücken der ringförmigen Rohrleitung unterschiedliche Durchmesser aufweisen können und vorteilhaft in einem Winkel von etwa ¢5° zur Horizontalen geneigt angeordnet sind.
  • Durch das bei etwas geöffnetem Regelschieber to aus dem Hochbehälter ständig abfließende Wasser werden die zum Behälterboden absinkenden Schlammteilchen in die Abflußöffnungen r a der Ringrohrleitung 8 hereingezogen und über die Entschlammungsleitung 9 abgeführt. Die öffnungen lassen sich bequem durch über den Stutzen 13 in die Entschlammungsleitung eingeblasene Preßluft reinigen. Es besteht nun nicht mehr die Gefahr, daß beim Einschalten des Wasserbehälters angesammelte Schlammengen in das Rohrleitungssystem gerissen werden und dort durch Verstopfen Beschädigungen oder Ausfälle an Hochofen-Blas: formen, Heißwindschiebern, Gasmaschinen-Zylindern usw. hervorrufen. Außerdem erübrigen sich die bisher in kürzeren Zeitabständen erforderlichen kostspieligen Reinigungsarbeiten in den Wasserbehältern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entschlammen von Wasserhochbehältern, die im Nebenschluß zur Betriebswasserleitung liegen, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Wasserbehälters (i) eine Abschlammleitung (8) als geschlossene Ringleitung angeordnet ist mit vorzugsweise schräg abwärts gerichteten Abflußöffnungen (12), durch die über eine an die Pingleitung (8) angeschlossene Fall- und Entschlammungsleitung (9) ständig ein geringer Wasserabfluß erfolgt, der durch einen in der Fall- und Entschlammungsleitung (9) befindlichen Regelschieber (io) mengenmäßig einstellbar ist. a. Einrichtung nach Anspruch i,- dadurch gekennzeichnet, daß vor dem in der Fall- und Entschlammungsleitung (9) befindlichen Regelschieber (io) ein absperrbarer Preßluftanschluß (13) vorgesehen ist, durch den zeitweilig Preßluft in die Falleitung (9) und die mit ihr verbundene Ringleitung (8) eingeführt werden kann. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ringleitung (8) befindlichen Abflußöffnungen (r2), vom Anschluß der Falleitung (9) ab, in Richtung auf die der Falleitung gegenüberliegende Stelle der Ringleitung (8) zu größer werden.
DEH17643A 1953-09-11 1953-09-11 Einrichtung zum Entschlammen von Wasserhochbehaeltern Expired DE950720C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2585689A1 (fr) * 1985-08-02 1987-02-06 Superflexit Installation autonome et transportable de distribution d'eau

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