DE95067C - - Google Patents

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DE95067C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D193/00Coating compositions based on natural resins; Coating compositions based on derivatives thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 22: Farbstoffe, Firnisse, Lacke.
FRIEDRICH ALBRECHT in SIEGEN. Herstellung von Lackfirnifs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1897 ab.
Es ist bekannt, dafs Schellack und andere Harze durch Auflösen in Weingeist und durch nachherigen Zusatz von Wasser in verschiedene Bestandteile zerlegt werden, die zum Theil gelöst bleiben, zum Theil sich als Niederschlag abscheiden. Die vorliegende Erfindung verwerthet diese Thatsache zur Herstellung eines vorzugsweise zur Conservirung von Anstrichen, Malereien, Drucksachen geeigneten Lackfirnisses. Zu diesem Zwecke wird das in Weingeist gelöste Harz (Kolophonium, Schellack u. s. w.) mit so viel Wasser versetzt, dafs der gröfsere Theil des Harzes abgeschieden wird. Die Abscheidung findet in Form einer emulsionartigen, milchigen Trübung statt; erst nach längerer Zeit bildet sich daraus ein Niederschlag. Um dessen Abscheidung zu beschleunigen, kann der milchigen Flüssigkeit eine Säure zugesetzt werden. Dieser Zusatz hat nur die Wirkung, dafs die Abscheidung schneller und in einem gröberen Korne geschieht als durch die Fällung mittelst Wasser allein.
Nach dem Abziehen oder Abfiltriren der Flüssigkeit von dem Niederschlag wird dieser in Benzin, Benzol oder einem äquivalenten anderen Mittel gelöst. Diese Lösung stellt den Firnifs dar.
Als Ausführungsbeispiel wird in folgenden Verhältnissen gearbeitet.
Zu ι 1 gesättigter spirituöser Harzlösung wird ι 1 Wasser gegeben und etwa :/4 bis J/2 1 Essig zugesetzt; der abfiltrirte Niederschlag wird in ι 1 Benzin gelöst. Diese Lösung stellt eine helle Flüssigkeit dar, welche die sonstigen Eigenschaften eines Lackfirnisses mit dem Vorzuge verbindet, nach dem Trocknen eine wenig glänzende bis ganz matte Oberfläche zu hinterlassen und daher in gewissen Industriezweigen, wie zur Herstellung waschechter Tapeten, besonders begehrt zu sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren der Herstellung eines Lackfirnisses, dadurch gekennzeichnet, dafs aus der weingeistigen Harzlösung ein Theil des Harzes mittelst Wasser ausgefällt und der Niederschlag in einem Mittel wie Benzin gelöst wird.
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