DE95059C - - Google Patents

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DE95059C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12L—PITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00—Pitching or depitching machines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Auspichen von Fässern aller Art ist es nicht zu vermeiden, dafs sich eine Menge Pech an den Wandungen der Spundlöcher ansetzt. Dieses Pech mufs natürlich vor dem Einbringen der Stopfen entfernt werden, was bisher allgemein durch Ausbrennen mittelst glühender Eisen geschah. Durch dieses Ausbrennen wurden jedoch die Spundlöcher nicht nur immer gröfser, sondern namentlich immer mehr unrund, wodurch trotz Verwendung immer gröfserer Stopfen doch ein dauerndes und sicheres Dichthalten nicht zu erreichen war und die Fässer oftmals neue Bodentheile erhalten mufsten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche dazu dient, unter Vermeidung des Ausbrennens das Pech auf eine Weise aus den Spundlöchern zu entfernen, welche jede Beschädigung der Lochwandungen unmöglich macht. Gleichzeitig wird durch diese neue Vorrichtung den Löchern, falls sie durch irgend eine Verletzung ihre runde Form verloren haben sollten, dieselbe wiedergegeben, ohne dafs dabei das Holz zu viel angegriffen wird. Ein Hauptvortheil dieser Vorrichtung besteht endlich darin, dafs die Zapfenlöcher genau cylindrisch bleiben und nicht wie beim Ausbrennen konisch werden, wodurch sehr häufig die Stopfen undicht werden.
Beiliegende Zeichnung stellt in
Fig. ι einen Längenschnitt, in
Fig. 2 einen Querschnitt der neuen Vorrichtung dar.
Sie besteht aus einem dreibeinigen Gestell a, in dessen oberem Theile mittelst Spannringes g eine Muffe d drehbar gelagert ist. In dieser Muffe d ist die Welle b infolge des in der Nuth h laufenden Keiles i ihrer Längsachse nach verschiebbar angeordnet; bei einer Drehung durch das Handrad c wird jedoch die Muffe d mitgenommen. Die Welle b besitzt an ihrem unteren Ende mehrere — im vorliegenden Falle vier — nach unten hin keilförmig zusammenlaufende Einfräsungen f. In diesen ruhen die unteren Enden der auf der Aufsenseite mit Schneidekanten, Zähnen oder dergl. versehenen und mit ihren oberen Enden an der Muffe d befestigten Federn e. Letztere federn gegen einander, können jedoch durch Herabschieben der Welle b beliebig weit aus einander gedrückt werden.
Zum Gebrauch wird der Apparat auf das zu reinigende Loch gesetzt und dann durch Drehen des Handrades c durch die sich mitdrehenden Federn e das Pech ausgerieben. Hierbei werden die Federn e nach und nach durch Abwärtsdrücken der Welle b auf die ursprüngliche Lochweite aus einander gedrückt.
Zum Reinigen der Schneidezähne der Federn e dient eine beliebige Stahldrahtbürste.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Entfernen des Pechs aus Spundlöchern von Fässern, gekennzeichnet durch eine an ihrem unteren Ende konische oder mit konisch zusammenlaufenden Einschnitten versehene Welle (bj, welche bei ihrer Drehung die auf einer Muffe (d) befestigten, mit Schneidezähnen versehenen. Federn (e) mitnimmt, bei ihrer Abwärtsbewegung letztere beliebig weit aus einander drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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