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Röhrenförmige Lichtquelle mit Schirm Die Erfindung bezieht sich auf
eine röhrenförmige Lichtquelle mit Schirm, der an dem Glaskolben der Lampe mit Hilfe
von Klammern, die den Glaskolben mehr oder weniger umfassen, lösbar befestigt ist.
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Es sind bereits Schirme bekannt, bei welchen die zu ihrer Befestigung
dienenden, federnden Klammern die röhrenförmige Lichtquelle um mehr als 18o'° umgreifen.
Auch ist bekannt, daß die Greifer aus einem Stück mit dem eigentlichen Schirm bestehen
und daß die gesamte Einrichtung aus einem geeigneten durchsichtigen oder durchscheinenden
Werkstoff, z. B. aus einem thermoplastischen Kunststoff, hergestellt ist. Die Greifer,
die aus Paaren von zahn- oder rippenähnlichen Vorsprüngen bestehen, liegen auf den
Seiten des Glaskolbens der Lampe auf. Infolge der verhältnismäßig großen Toleranzen,
die hinsichtlich des Durchmessers des Lampenkolbens zulässig sind, z. B. bei der
Herstellung von Leuohtstofflampen, ist es in vielen Fällen nicht möglich, dien Schirm
auch an Kolben mit kleinem Durchmesser sicher zu befestigen.
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Ziel der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden. Weitere Ziele
der Erfindung bestehen darin, die Klammern so auszubilden, daß sie aus einem gießbaren,
durchsichtigen oder transparenten Kunststoff billig in Massen hergestellt werden
können und daß die Montage dadurch vereinfacht wird, daß außer den Lampen auch der
Schirm auf
einfache Weise und betriebssicher ohne Verwendung eines
Werkzeuges mit den Klammern verbunden wird.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Klammern eine
annähernd H-förmige Gestalt aufweisen und zumindest im Quersteg, der zwischen Lampe
und Schirm liegt, federnd ausgebildet sind.
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Zur lösbaren Verbindung des Schirmes mit den Klammern hat der Schirm
zweckmäßig auf seiner Innenseite im mittleren Teil seines Querschnittes wulstartige
Vorsprünge, die von den unteren Schenkelenden der Klammer umgriffen werden. Zwischen
der Klammer und dem Schirm kann eine Schwalbenschwanzverbindung mit sich über die
Länge des Schirmes erstreckender Nut vorgesehen sein.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird im nachstehenden unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher beschrieben.
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Fig. i zeigt in perspektivischer Darstellung eine röhrenförmige Lichtquelle,
z. B. eine Leuchtstofflampe, an der eine Anzahl Schirme gemäß der Erfindung befestigt
ist, die dazu dienen, den Lichtstrom in bestimmten Richtungen zu reflektieren, zu
vermindern oder abzufangen oder das einfallende Licht zu brechen und dieses zu verteilen
oder zu streuen.
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Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung das Ende einer röhrenförmigen
Lichtquelle mit einer solchen Anordnung.
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In Fig. i ist die Art der Befestigung von fünf Lampenschirmen :2 an
einer. röhrenförmigen Lichtquelle i, z. B. einer Leuchtstofflampe, gezeigt sowie
in welcher Weise sie von dieser getragen werden. Wie mit näheren Einzelheiten in
Fig. 2 dargestellt, ist der Schirm 2 lösbar mit dem eigentlichen Lampenkolben i
mittels einer Klammer 3 von im wesentlichen H-förmiger Gestalt verbunden, von der
mindestens der Quersteg 4 federnd ausgebildet ist, so daß die oberen, einander gegenüberliegenden
Teile der Schenkel s nach außen gebogen werden, wenn ihre Enden 6 über den Lampenkolben
i geschoben werden. Die Klammer ist in ihrem oberen Teil mit nach innen gerichteten
Vorsprüngen 7 versehen, die sich fest, aber federnd an den Lampenkolben anlegen.
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Die anderen unteren Schenkelenden 8 der Klammer 3 sind hakenförmig
nach innen abgebogen und greifen in entsprechende Nuten i i unter wulstartigen Vorsprüngen
15, die auf- jeder Seite eines im mittleren Teil des Schirmquerschnittes befindlichen,
rippenförmigen Teils io, der aus einem Stück mit dem Schirm 2 besteht, vorgesehen
sind. Dieser in Längsrichtung des Schirmes verlaufende, rippenförmige Teil io kann
massiv oder, wie im vorliegenden Fall, mit Durchbrechungen 12 versehen sein, so
daß der Hauptteil des Lichtstromes innerhalb dieses Bereiches des Teils io hindurchtreten
kann.
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Der Haupteil des Schirmes wird durch zwei einander gegenüberliegende
Schilde 14 gebildet, von denen jeder ein Viertel eines Hohlzylinders darstellt.
Diese beiden Schilde sind mit der Rippe io durch Zwischenteile i3 verbunden, die
mit den Schilden sowie mit der Rippe io aus einem Stück bestehen, wobei die Teile
13 entweder massiv oder mit Durchbrechungen, ähnlich den Durchbrechungen 12, versehen
sein können.
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Die inneren, konkaven Flächen der Schilde 14, die gegen den Lampenkolben
i gerichtet sind, sind glatt, um ihre Reinigung zu erleichtern, während die äußeren,
konvexen Flächen mit Einprägungen beliebiger Art versehen sind, im vorliegenden
Fall mit parallelen Riefen von annähernd prismatischer Form, die dazu dienen, die
Lichtstrahlen zu brechen und sie mehr oder weniger zu streuen.
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Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform wird die
Verbindung zwischen der Klammer 3 und dem Schirm 2 durch eine Art Schwalbenschwanzverbindung
gebildet. Es kann jedoch auch jede andere Verbindungsart verwendet werden, die dem
gleichen Zweck dient, nämlich den Druck der unteren Klammerenden 8 gegen die Rippe
io zu erhöhen, wenn die Klammer über den Lampenkolben i geschoben wird, so daß der
obere Teil der Schenkel 5 der Klammer 3 gegen die Federwirkung des Quersteges 4
nach außen gedrückt wird.
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Die Nuten i i können die gleiche Länge wie der Schirm und somit wie
der Teil io haben, so daß die Klammer oder Klammern 3 an jeder beliebigen Stelle
zwischen den Enden des Schirms befestigt werden können, während bei der in Fig.
2 dargestellten Ausführungsform die Klammern nur in den Bereichen der Enden des
Schirms befestigt werden können.
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WennsogeniannteLichtbändergebildetwerden sollen, kann eine Anzahl
Schirme an den röhrenförmigen Lampen mit den Enden aneinanderstoßend befestigt werden,
so daß die Schirme auch die Enden der Lampen und ihre Befestigungen verdecken.
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Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umgreifen die oberen Enden der
Schenkel 5 der Klammer 3 den Lampenkolben i um mindestens 2oo° seines Umfanges,
so daß auch Kolben mit sehr kleinem Durchmesser innerhalb der bei der Herstellung
der Leuchtstofflampen zulässigen Toleranzen in Verbindung mit dem Schirm benutzt
werden können.
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Die Klammer kann aus jedem geeigneten Werkstoff, beispielsweise aus
Metall, bestehen, vorzugsweise jedoch aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden,
federnden, thermoplastischen Werkstoff, so daß sie keinen Schatten auf den Schirm
wirft.
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Schirm und Klammer können klar oder opalisierend, weiß oder farbig
sein.
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Die Befestigung des Schirms am Lampenkolben geschieht in der Weise,
daß die Klammer zuerst am Schirm angebracht und dann auf den Lampenkolben aufgeschoben
wird.