DE95043C - - Google Patents

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DE95043C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A31/00Testing arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/32Energy accumulator systems, i.e. systems for opening the breech-block by energy accumulated during barrel or gas piston recoil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/20Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
    • F41A9/21Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating in a vertical direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTY&
Sehr grofse Schiffsgeschütze, deren Kaliber vielleicht 22 bis 35 cm beträgt, können bei der Art ihrer bisherigen Bedienung nur eine sehr mäfsige Feuergeschwindigkeit entwickeln. Bei einem Gefecht würde die Zeit, welche nach Abgabe eines Schusses verstreichen mufs, ehe der nächste Schufs abgegeben werden kann, genügen, um eine ganz andere Gefechtslage eintreten zu lassen; wenn sich ein derartiges Geschütz in einem Fort befindet, so kann das zum Ziel genommene Schiff sich vollständig aus der Schufslinie entfernt haben, ehe das Geschütz nach Abgabe des Schusses wieder geladen werden kann. Aufserdem kann der Zieler in Ansehung der durch das Laden beanspruchten Zeit keinerlei Vorfheil aus der Beobachtung des Ergebnisses des vorhergegangenen Schusses erzielen. Wenn er beispielsweise erkennen sollte, dafs 3as vorher abgefeuerte Geschofs zu kurz vor dem Ziele eingeschlagen sei, so würde er diesen Fehler infolge der durch die Schiffsbewegung verursachten Entfernüngsänderung bei Abgabe des nächsten Schusses nicht berichtigen können. Die jetzt gebräuchlichen sehr grofsen Schiffsgeschütze dürften sich bei wirklichem Kampfe . wahrscheinlich als aufserordentlich unzuverlässig erweisen, und zwar besonders bei hohem Seegange; die Aufregung der Besatzung und die Bewegung des Schiffes würden zusammenwirken, um Irrungen in der Handhabung der zahlreichen Ventile und Vorrichtungen herbeizuführen, deren man für das Laden und AbfeüeVn bedarf. .
Nach vorliegender Erfindung sollen diese Uebelstände dadurch vermieden werden, dafs die Bedienung des Geschützes, mit Ausnahme des Abfeuerns, durch maschinelle Einrichtungen erfolgt, so dafs der Zieler nur ein Seil zu ziehen oder sonst eine andere. einfache Vorrichtung zu bewegen hat, um den Schufs abzugeben; angenommen also, das Geschütz sei geladen, so erfolgt nach dem Zielen das Abfeuern, einige Secunden nach abgegebenem Schusse ist das Geschütz auf selbsttätige Weise wieder geladen und zur Abgabe eines zweiten Schusses fertig, so dafs der Zieler den vorher zum Ziel genommenen Gegenstand gleich wieder aufs Korn nehmen kann, um den zweiten Schufs abzugeben. Die Bedienung des Geschützes kann unter Wirkung von Wasser, Druckluft, Dampf oder Elektricität erfolgen, doch zieht Erfinderin vor, hierzu Wasser oder andere Flüssigkeit unter hohem Drucke anzuwenden. Ein kennzeichnendes Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs bei Bedienung des Geschützes ein Theil der Vorrichtung, nachdem er die von ihm beanspruchte Wirkung zum Theil oder ganz hervorgebracht hat, ein Ventil oder eine Umschaltung so bewegt, dafs ein anderer Theil der Vorrichtung in Wirkung tritt, der seinerseits nach Leistung der ■ von ihm zu erfüllenden Arbeit wiederum einen anderen Theil der Vorrichtung in Thätigkeit setzt u. s. w., bis der ganze Kreislauf der Vorgänge, welche zwischen dem Abfeuern des einen Schusses und der Abgabe des nächsten Schusses stattzufinden haben (mit
Ausnahme des Abfeuerns selbst), vollendet ist. Ein weiteres Merkmal vorliegender Erfindung besteht in der Art der Prüfung der Wirkungsfä'higkeit der Vorrichtung ohne Abgabe eines Schusses. Bei den Maximgeschützen wird die selbsttätige Vorrichtung durch die im Geschütze entwickelte Kraft in Wirkung gesetzt. Dieses Arbeitsverfahren verlangt die Abgabe eines vorhergehenden Schusses mit scharf geladener Patrone, um die Wirkungsfä'higkeit des Geschützes zu erproben. Solches würde bei grofsen Geschützen nicht wohl ausführbar sein; man mufs die Wirkungsfähigkeit erproben können, ohne in die Notwendigkeit versetzt zu werden, dieserhalb einen Schufs abzugeben. Aus diesem Grunde wendet die Erfinderin Flüssigkeitsdruck zur Herbeiführung sämmtiicher Bewegungen der Vorrichtung an, mit Ausnahme des Abziehens beim Abfeuern selbst.
In den Zeichnungen, welche ein nach vorliegender Erfindung hergestelltes Geschütz veranschaulichen, zeigen Fig. ι und ι a das letztere in der Seitenansicht als in einem Thurm aufgestellt, welcher im senkrechten Schnitte dargestellt ist. Fig. 2 zeigt das Geschütz von hinten in dem ebenfalls senkrecht geschnittenen Thurme; Fig. 3 verbildlicht die Umrisse des letzteren in der Draufsicht. Fig. 4 bis 7 zeigen den Patronenträger, und zwar ist Fig. 4 ein Längsschnitt, der den Träger mit daraufliegender Patrone in seiner höchsten Stellung zeigt, in der die Patrone in das Rohr des Geschützes eingeschoben werden kann. Fig. 5 ist ein Querschnitt mit dem in der Endansicht dargestellten Verschlufsblocke, Fig. 6 eine obere Ansicht des Patronenträ'gers mit Patrone und Fig. 7 ein Schnitt durch den Kolben des Patronenträgers. Fig. 8 zeigt die Anordnung des Rückstofscylinders und der damit verbundenen Theile. Fig. 9 ist ein Querschnitt des Geschützrahmens und verbildlicht die Vorrichtungen zum Bewegen des Verschlufsblockes. Fig. 10 zeigt den Verschlufsblock im Längsschnitt, die Vorrichtung zum Abfeuern und einen der Auszieher. Fig. 11 zeigt einen Theil des Geschützes von der rechten Seite, während Fig. 12 letzteren von der linken Seite und Fig. 13 von oben zeigt.
A ist das Geschützrohr, welches in den Seitenplatten oder Rahmen -ß zurückstöfst; dasselbe ist auf einer sich drehenden Plattform C aufgestellt, mit welcher durch einen cylindrischen Zwischenbau C"2, der nach unten zu durch eines oder mehr Schiffsdecke hindurchreicht und mit Thüröffhungen C3 versehen ist, eine zweite sich drehende Plattform C1 verbunden ist. Die Plattform C läuft mittelst Kugeln oder Rollen R (Fig. 1 und 1 a) auf einer Laufschiene, die nahe dem Rande des offenen Raumes angeordnet ist, durch den der cylindrische Bau C2 hindurchtritt. Der nur zur Aufnahme eines einzigen Geschützes bestimmte Thurm D ist im waagrechten Schnitte elliptisch geformt und hat bei D1 einen verhältnifsmäfsig scharfen Rand, durch welchen die Geschützmündung, wie in Fig. 3 gezeigt, hindurchtritt, so dafs, wenn diese auf den Feind zu gerichtet ist, den feindlichen Geschossen keine Aufschlagfläche dargeboten wird, aufser einer solchen unter einem sehr kleinen Winkel. Das Geschütz wird wie gewöhnlich durch Drehen der Plattform und des Thurmes gerichtet und erhält seine Elevation durch beliebige zweckentsprechende Vorrichtungen.
Der kleinste Durchmesser des elliptischen Thurmes D kann beträchtlich kleiner als der Durchmesser der Plattform C und sein gröfster Durchmesser beträchtlich gröfser als derjenige der letzteren sein, so dafs der Thurm über das Deck vorspringt.
Die beiden Seitenplatten B bilden einen Rahmen, welcher dem inneren Rückstofsrahmen eines Maximgeschützes ähnelt; zwischen diesen Platten oder Stangen B wird der Verschlufsblock E gehalten, der zwischen denselben hin und her gleitet, um den Verschlufs zu öffnen und zu schliefsen, wobei diese Rahmenstangen B sich genügend weit über das hintere Ende des Geschützes hinaus erstrecken, um ein Abziehen des Verschlufsblockes vom Verschlufsende so weit zuzulassen, dafs eine Patrone zwischen Verschlufs und vorderes Ende des Verschlufsblockes eingeführt werden kann. Letzterer kann von beliebiger zweckentsprechender Form sein, doch zieht Erfinderin die Benutzung eines Schraubenverschlusses mit unterbrochenem Gewinde vor; derselbe sitzt auf einem Kreuzkopf e, welcher in Nuthen b im Rahmen B gleitet, und kann sich in diesem Kreuzkopfe genügend weit frei drehen, um in und aufser Verbindung mit dem unterbrochenen Gewinde des Bodenstückes des Geschützes zu treten. Das Querhaupt e wird durch einen hydraulischen Cylinder F in der Längsrichtung bewegt und durch einen hydraulischen Cylinder G gedreht, um den Verschlufsblock in das Geschütz einzuschrauben und aus demselben herauszuschrauben (Fig. 9).
Der Cylinder F ist längsweise an einer Seite des Rahmens B befestigt und mit Röhren ff1 versehen, welche sich vorn und hinten an ihn anschliefsen (Fig. 1); das Rohr / ist mit. einem Rückschlagventil/2 und das Rohr/1 mit einem Vierweghahn /3 versehen, welch letzterer den Durchflufs der Flüssigkeit nach und von dem Cylinder F beherrscht, dem diese Flüssigkeit durch ein mit dem Hauptspeiserohr α verbundenes Rohr α2 zugeführt wird. An der Innenseite des Rahmens B befindet sich ein Hebelarm /4 (Fig. 9), der durch entsprechende Stangen, Wellen und Getriebe /5 mit einem den Hahn /3 bethätigenden Hebel /6 verbun-
den ist. In dem Gehäuse/7 (Fig. i) befindet sich eine Feder, die das Bestreben hat, den Hahn /3 in seiner geschlossenen Stellung zu halten.
Die Enden des den Verschlufsblock tragenden Kreuzkopfes e treten durch die Nuthen b im Rahmen B hindurch und sind an einer Seite mit dem Cylinder jp und an der anderen Seite mit einem teleskopartigen Cylinder jF1 verbunden.
Der Kreuzkopf trägt ferner den senkrecht angeordneten hydraulischen Cylinder G, dessen Kolben mit dem einen Ende eines Schaukelarmes g (Fig. 9) verbunden ist; das andere Ende von g ist durch eine Stange g1 mit dem am Verschlufsblocke E befestigten Arme g2 gelenkig verbunden. Die Stange gl hat eine Nase g·3,. durch welche der Arm /* bethätigt werden kann. Der Eintritt der unter Druck stehenden Flüssigkeit in den Cylinder G wird durch ein Ventil gi beherrscht, welches mit einem Hebel g5 versehen ist, dessen freies Ende in der Bahn eines vom Rahmen B vorspringenden Ansatzes gß liegt, so dafs der Hebel beim Rückstofsen des Geschützes durch diesen Ansatz bewegt wird und Flüssigkeit in den unteren Theil des Cylinders G eintreten läfst, um den Verschlufsblock zu drehen und ihn von dem Verschlufsende des Geschützes loszulösen. Während dieser Loslösung wirkt die Nase g3 der Gelenkstange g1 auf den Arm/4 und dreht das Ventil/3 so, dafs Flüssigkeit in den Cylinder F eintreten kann, was das Wegziehen des Verschlufsblockes vom Geschütze zur Folge hat.
Das Geschütz kann mit Schildzapfen A1 versehen oder auf einem drehbaren Rahmen aufgestellt sein. Wenn es mit Schildzapfen versehen ist, so befinden sich diese an einem nicht zurückstofsenden Theile der Laffete und tragen Buchsen zur Aufnahme der Rohre a (Fig. 13), welche die unter Druck stehende Flüssigkeit nach den hydraulischen Cylindern hin leiten. Erfinderin versieht den nicht zurückstofsenden Theil der Laffete mit einem Schildzapfenringe H (Fig. 13), durch welchen hindurch das Geschütz frei hin und her gleiten kann, indem dieser nach Art eines Mantels eingerichtete Schildzapfenring dem Geschütz als Führung dient, während die Seitenplatten B Führungen für den Verschlufsblock bilden.
Um den Rückstofs aufzufangen, ist ein hydraulischer Bremscylinder I vorgesehen, dessen Kolben, anstatt lose eingesetzt oder mit Oeffnungen zum Durchlassen der Flüssigkeit von dem einen nach dem anderen Cylinderende hin versehen zu sein, dicht in den Cylinder eingepafst und mit Lederdichtung abgedichtet ist. In der Cylinderseite ist ein Rohr Jx angeordnet, durch welches ' die Flüssigkeit mittelst des Kolbens von einem Cylinderende durch das Rückschlagventil I1 nach dem anderen Cylinderende hin während des Rückstofses nach abgegebenem Schusse getrieben wird, wobei das Rückschlagventil J1 durch Gewicht oder Feder auf den erforderlichen Druck belastet ist. Dieser Cylinder ist ferner mit einem Vierweghahne /2 versehen, welcher den Eintritt der Druckflüssigkeit sowohl nach dem vorderen, als auch nach dem hinteren Theile des Cylinders beherrscht und durch eine Gleitstange 73 (Fig. 8) bethätigt wird, welche mit zwei Knaggen /4 und 75 versehen ist, die so angeordnet sind, dafs die eine derselben (I*) beim Rückstofsen des Geschützes und die andere (1^) dann bethätigt wird, wenn das Geschütz in seine Feuerstellung zurückkehrt. Das innere Ende dieser Stange I3 ist durch eine Gelenkstange /6 mit einem drehbaren Kurbelgriff I7 verbunden, welch letzterer unter dem Einflüsse einer in dem an einer der Seitenplatten B gelenkig befestigten Gehäuse /8 eingeschlossenen Feder steht. Während das Geschütz nach dem Abfeuern zurückstöfst, wird die Flüssigkeit im Cylinder / von der einen Seite des Kolbens nach der anderen durch das Rückschlagventil 1l weggetrieben, wobei durch den Rückstofs des Geschützes die Stange I3 bethätigt und der Kreislauf der Verrichtungen eingeleitet wird, welche durch die verschiedenen Vorrichtungen ausgeführt werden sollen; soll aber das Geschütz ohne Abgabe eines Schusses zurückstofsen, so wird die Stange Is durch Handhabung des Kurbelgriffes I1 bewegt, wodurch die Druckflüssigkeit aus dem Rohre a1 fliefsen und durch Hahn /2 in den vorderen Theil des Cylinders I eintreten kann, wobei dann keine Flüssigkeit durch das Rückschlagventil I1 geht. Dieser den Kreislauf wie oben einleitende Vorgang vollzieht sich auf folgende Weise. Wenn das Geschütz beim Abfeuern zurückstöfst, wird durch Anschlagen des Verschlufsblockes gegen den Knaggen /4 der Stange /3 diese verschoben und stellt infolge dessen das Ventil J2 so, dafs der durch das Rohr al hinzutretende Wasserdruck auf den Kolben im Cylinder I wirken und das Geschütz in die schufsfertige Stellung zurückbringen kann. Unmittelbar vor Bethätigung der Stange 73 durch das zurückstofsende Geschütz hat sich indessen der Verschlufsblock von diesem infolge einer Drehbewegung gelöst, die durch den Eintritt des Wasserdrucks in den Cylinder G veranlafst wird, dessen Ventil durch Anschlagen des Armes g5 gegen den Vorsprung g% geöffnet worden ist (Fig. 9).
Das Geschütz ist so aufgestellt, dafs es ein bedeutendes Hintergewicht hat, d. h. die Schildzapfen liegen so weit wie möglich nach vorn; hierdurch ist man in den Stand gesetzt, die Gröfse der Scharte zu verringern. Hydraulische Cylinder J und Kolben sind vorgesehen, um
das hintere Ende des Geschützes zu unterstützen, wobei die Kolbenstangen am Rahmen B oder an einem anderen, nicht zurückstofsenden Theile der Laffete angebracht sind. Diese Cylinder J werden durch ein Handrad J1 beherrscht, welches dem Zieler zur Hand liegt. In manchen Fällen mag es wegen Raummangels nicht zweckmäfsig erscheinen, die hydraulischen Cylinder J am äufseren Ende der nicht zurückstofsenden Platten -B anzuordnen; in diesen Fällen können die hydraulischen Cylinder dann in der in der Zeichnung angedeuteten Stellung oder entsprechend anders so angeordnet werden, dafs sie anderen Theilen der Vorrichtung nicht im Wege sind.
K ist ein zweites., dem Rade J1 ähnliches Handrad, welches zum Bewegen der Drehvorrichtung für den Thurm dient.
Der senkrechte Cylinder oder cylindrische Theil C2 des Thurmes, der durch das Oberdeck hindurchtritt und am Thurme oder der das Geschütz tragenden Plattform angebracht ist, ist mit der oben schon erwähnten Bodenplattform C3 versehen, welche im Wesentlichen in einer Ebene mit dem unteren Deck oder doch zu dem Patronenmagazin in einer so günstigen Lage liegt, dafs sie durch die in ihrer Seite befindlichen Oeffnungen C3 Patronen aufnehmen kann. Erfinderin versieht diesen Boden C1 mit einer schräg liegenden Führung C4 in Gestalt einer den cylindrischen Theil C2 auf etwa ein Viertel seines Umfanges umgebenden geneigten Ebene, welche Schienen C5 hat, auf denen die einzeln darauf gelegten Patronen unter dem Einflüsse ihres Eigengewichts bis an den Patronenträger M herabrollen. Letzterer ist so angeordnet, dafs er sich ein wenig unter die die Patronen haltenden Schienen herabsenkt und beim Anlangen in seiner tiefsten Lage eine Vorrichtung in Wirkung setzt, welche die Ueberführung einer Patrone von den Schienen nach dem Träger gestattet, wenn die Platte P gesenkt ist.
Dieser Patronenträger ist durch Bolzen in (Fig. 4 bis 7) mit einem mit Schlitz versehenen Kopfe m1 verbunden, der bei m2 am oberen Ende des Kolbens η des hydraulischen Cylinders JV eingelenkt ist, durch welchen der Träger gehoben und gesenkt wird. Das vordere Ende des Patronenträgers ist mit einem Querbolzen m3 versehen, dessen Enden bei der höchsten Stellung des Trägers mit dem oberen Theile der Aussparungen B1 des Rahmens B in Eingriff kommen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, nimmt der Patronenträger für gewöhnlich eine schräge Lage ein, so lange er sich aufser Eingriff mit den Aussparungen B1 befindet; wenn aber die Enden des Bolzens m3 mit den oberen Theilen dieser Aussparungen in Eingriff gelangen, so wird das vordere Ende des Trägers daran gehindert, noch weiter empor zu steigen, was zur Folge hat, dafs beim weiteren Hochgehen des Kolbens η der Träger um seinen Bolzen m3 gedreht wird und die Achse der Patrone in eine Richtung mit der Seelenachse bringt (Fig. 4), so dafs die Patrone beim Vorrücken des Verschlufsblockes auf den Lauf zu in den letzteren eingeschoben wird. Der Auf- und Niedergang des Patronenträ'gers wird durch ein Ventil n1 beherrscht, welches' den durch die Rohre ηx erfolgenden Zutritt der Druckflüssigkeit zum Cylinder N regelt. Dieses Ventil wird durch Stangen n2 wirksam, welche mit der von der inneren Seite des Rahmens B getragenen Hebelvorrichtung n3 verbunden sind; letztere wird durch einen am Verschlufsblock sitzenden Ansatz κ4 in Wirkung gesetzt, der gegen die einen Theil der Vorrichtung n3 bildenden Arme n5 nix anschlägt. M1 und M2 sind senkrechte Führungen, durch welche der Rand des Patronenbodens und die Geschofsspitze während des Emporsteigens des Patronenträgers M geführt werden. Auf der Plattform C1 sind zwei Ständer M3 Mi so angeordnet', dafs eine die Schienen C5 verlassende Patrone nicht unmittelbar auf den Patronenträger fallen kann, sondern auf diesen Ständern in waagrechter Lage über dem Patronenträger liegen bleibt, so dafs dieser sie beim Aufsteigen ohne Stofs aufnimmt. Der Kolben η des Cylinders N ist mit einem Querhaupte n6 (Fig. 5 und 7) versehen, welches sich in einer senkrechten Führung n1 bewegt und mit einem gelenkig angeordneten, unter dem Einflüsse einer Feder stehenden Hebel w8 versehen ist; letzterer hat einen Bolzen κ9, der für gewöhnlich mit einem Loch im Kreuzkopf η 6 und einer Aussparung im Kolben η in Eingriff ist, wodurch Kreuzkopf und Kolben zusammengehalten werden. Ferner ist dieser Hebel ns mit einer Klaue n10 versehen, die, sobald der Kreuzkopf am oberen Ende der Führung n7 anlangt, gegen einen Vorsprung n11 (Fig. 1) anschlägt,' was zur Folge hat, dafs der Hebel w8 seinen Bolzen n9 aufser Eingriff mit dem Kolben bringt und hierdurch den Kreuzkopf freigiebt, so dafs der Kolben nun seine Aufwärtsbewegung ohne den Kreuzkopf fortsetzen kann. Gleichzeitig mit dieser Auslösung schlägt ein Vorsprung n1'2 am Kreuzkopfe gegen einen Zahn n13 an einer federnden Klinke nli, die oben mit einem gelenkigen Ansatz n15 versehen ist. Diese Klinke geht sonach dem emporsteigenden Kreuzkopf aus dem Wege und bringt ihren Zahn nis unter den Vorsprung κ12, so dafs der Kreuzkopf hierdurch gehalten wird, wenn er, wie vorherbeschrieben, vom Kolben losgelöst wird. Letzterer hat an seinem oberen Ende einen Finger ra1G, welcher dazu dient, eine Klappe O in ihrer gehobenen Lage, wie solche in Fig. 5 in ausgezogenen Linien angegeben ist, zu
halten, während der Träger M sich herabsenkt, nachdem er seine Patrone in der gehörigen Lage in dem zwischen dem Verschlufsblocke und dem Verschlufsende des Laufes vorhandenen Zwischenräume gelassen hat. Die Klappe 0 ist bei 0} scharnierartig befestigt und kann durch ihr Eigengewicht in die punktirt gezeichnete Lage herabfallen, so dafs, wenn eine leere Patronenhülse durch die am Verschlufsblocke sitzenden Auszieher E1 aus dem Laufe herausgezogen wird, diese auf die Klappe O fällt und von letzterer auf eine geeignete Schurre oder dergleichen geleitet und auf diese Weise abgeführt wird. Die Klappe O wird in ihrer punktirten Lage durch die Corisolen O2 gehalten. Beim Herabgehen des Kolbens η stöfst der Finger nw gegen den gelenkigen Ansatz κ15 und zwingt dadurch die Klinke nu, den Kreuzkopf nü freizugeben und ihn mit dem Kolben η herabgehen zu lassen, während der Hebel n8 gleichzeitig den Vorsprung w11 verläfst und seinem Bolzen w9 gestattet, den Kreuzkopf wieder an den Kolben anzuschliefsen.
Die am Rahmen B angebrachten Führungsrippen jB2 Bs dienen dazu, den Patronenboden in die richtige Stellung gegenüber dem Verschlufsblock zu bringen, so dafs der Flantsch der Patrone hinter die Nase Ex des Ausziehers (Fig. 4) gelangt. Beim Vorwärtsschieben der Patrone durch den Verschlufsblock wirken die Führungen B1 B1 (Fig. 13) dahin mit, der Patrone die Richtung beim Einführen derselben in den Verschlufstheil zu geben.
Damit nur eine Patrone zur Zeit auf den Träger gebracht wird, können hin und her bewegte Sperrplatten P Px vorgesehen sein, deren Stellungen durch einen unter dem Einflufs einer Feder stehenden Hebel P1 geregelt werden. Am inneren Ende dieses Hebels befindet sich ein Gelenk P2, an welchem ein Zapfen P3 in eine Führung P* eintritt. Bei der Aufwärtsbewegung des , Trägers M erfährt das rechtsseitige Ende des Hebels P1 unter dem Einflufs des auf das Gelenk P2 wirkenden Kreuzkopfes n% eine Abwärtsbewegung, durch welche, indem das nach oben gehende Gelenk dem oberen curvenförmigen Theile der Führung P1 folgt, die Platte P aus der Bewegungsbahn der.Patronen auf den Stangen C5 gebracht wird; inzwischen veranlafst das innere Ende des Hebels P1 die Sperrplatte P*, nach oben zu gehen. Die Führung P4 ist an ihrem oberen Theile derart bogenförmig gestaltet, dafs der vorerwähnte Zapfen P3 aus der Bewegungsbahn des hinaufgehenden Kreuzkopfes na gelangen kann, um letzteren vorbeizulassen. Beim Wiederabwärtsgehen des Trägers M wird das Gelenk P2 von dem Kreuzkopfe nü erfafst und dreht infolge dessen den Hebel P1 um seinen Lagerpunkt, so dafs die Platte Px gesenkt und die Platte P in ihre gehobene Stellung gebracht wird. Indem diese Platte P nach oben geht, legt sich ein daran befindlicher schräger Theil P5 gegen bezw. vor die Patrone und schiebt dieselbe auf die Ständer Ma Mi.
Der Verschlufsblock (Fig. 10) ist mit dem Schlagbolzen E2 und einem unter Federwirkung stehenden Abzüge EB ausgestattet, an welch letzterem ein Seil zum Abfeuern des Geschützes befestigt ist. Diese Theile können von bekannter Einrichtung sein.
Beim Abfeuern des Geschützes vollführt dasselbe in bekannter Weise seine Rückstofsbewegung und drückt dadurch die Flüssigkeit von dem einen Ende des Bremscylinders / nach dem anderen an dem Rückschlagventil I1 vorbei. Indem das Geschütz bei seiner Rückwärtsbewegung die Grenze dieser Bewegung ganz oder fast ganz erreicht, wirkt dasselbe auf die Stange 73, indem es gegen den Knaggen 7* stöfst, wodurch das Ventil P so gedreht wird, dafs Flüssigkeit unter hohem Druck in den Cylinder / eintreten und das Geschütz wieder in die zum Abfeuern geeignete Lage bewegen kann. Während des Eintretens der Flüssigkeit in den Cylinder / behufs Vorwärtsbewegung des Geschützes in seine Feuerlage tritt, indem der Hebel gh durch Anschlagen gegen den Vorsprung ga (Fig. 1 3) das Ventil g* öffnet, zugleich Flüssigkeit aus dem Cylinder F1- in das obere Ende des hydraulischen Cylinders G ein, welcher den Verschlufsblock mittelst des Hebelwerks g g1 g2 bethätigt und diesen vom Geschütz frei macht. Letzteres geschieht mit grofser Geschwindigkeit und ehe das Geschütz seine Rückwärtsbewegung in die schufsfertige Lage eigentlich begonnen hat. Sobald der Verschlufs gelöst ist, tritt Flüssigkeit auf selbstthätige Weise in den Cylinder F ein, indem die Nase g% den Arm /4 und die mit diesem verbundenen Theile bethätigt, so dafs der Verschlufsblock in seine äufserste Stellung nach hinten gebracht wird. Beim Erreichen dieser Stellung öffnet er durch Vermittelung des Hebels nh und der Stange n2 das Ventil ti1, so dafs die Flüssigkeit in den Cylinder TV der hydraulischen Hebevorrichtung eintritt, auf welch letzterer der Patronenträger M sich befindet. Letzterer beginnt nunmehr, sich nach oben zu bewegen. Die mit dem Träger verbundenen, oben erwähnten Vorrichtungen kippen denselben so über, dafs er sich dem Winkel anpafst, unter 'welchem das Geschütz abgefeuert werden soll.
Der Patronenträger kann wesentlich kürzer als die Patrone eingerichtet sein. Indem die geladene Patrone in die zum Laden geeignete Lage gehoben wird und sich dem Verschlufstheile des Geschützes annähernd conaxial zur Seele des Geschützes darbietet, wird der Verschlufsblock aus seiner hintersten Lage da-
durch gelöst, dafs ein am Träger befindlicher Vorsprung gegen einen Hebel/8 (Fig. ii) anschlägt, welcher einen Theil der Vorrichtung f5fä zum Bethätigen des Ventiles fs bildet. Infolge dessen tritt Flüssigkeit in den Cylinder F ein und veranlafst den Verschlufsblock, sich nach dem Verschlufsende des Geschützes zu bewegen. Der Träger bleibt so lange in seiner gehobenen Stellung, bis der Verschlufsblock sich weit genug bewegt hat, um die Patrone vollständig tragen und das Geschofs weit genug in die Oeffnung des Geschützes einbringen zu können, dafs dasselbe sicher darin untergebracht ist. In diesem Augenblicke bethätigt der Verschlufsblock von neuem das Ventil n1 der hydraulischen Hebevorrichtung, indem er auf einen Hebel n5x wirkt, der einen Theil der Vorrichtung n- n3 bildet. Hierdurch wird der Patronenträger nach abwärts bewegt zur Aufnahme einer neuen Patrone. Der Verschlufsblock setzt alsdann seine Vorwärtsbewegung fort, drängt die Patrone vollständig in den Geschützlauf hinein und bewerkstelligt durch Bewegen des Hebels g den Verschlufs des Geschützes, wobei die Flüssigkeit infolge Umkehrung des Ventiles gi in den oberen Theil des Cylinders G eingelassen wird. Diese Umkehrung erfolgt dadurch, dafs der Arm g5 beim Vorwärtsgehen des Verschlufsblockes nach dem Verschlufsende des Geschützes zu gegen einen Anschlag g7 des Rahmens B trifft (Fig. 13). Durch Anziehen des vorerwähnten Seiles kann man nunmehr das Geschütz abfeuern. Die abgeschossenen Patronen werden durch den Verschlufsblock in bekannter Weise herausgezogen und fallen, wie bereits erläutert, auf die Klappe O.
Angenommen, es solle die Wirkungsweise des Geschützes versucht werden, ohne dafs thatsächlich ein scharfer Schufs abgefeuert wird. Der einzige Unterschied zwischen der Handhabung des Geschützes mit scharfen und der mit Platzpatronen würde darin bestehen, dafs bei einer scharfen Patrone während der nach dem Ab'feuern des Geschützes erfolgenden Rückstofsbewegung eine gewisse Flüssigkeitsmenge durch das vorerwähnte Rückschlagventil 71 hindurchgehen würde, während bei Durchführung der sämmtlichen Verrichtungen ohne Abfeuern des Geschützes keine Flüssigkeit durch dieses Rückschlagventil geht; die durch das Rückschlagventil geleistete Arbeit entspricht immer der erforderlichen Arbeitsmenge, um das Geschütz nach dem Abfeuern in einen Ruhezustand überzuführen, d. h. das Rückschlagventil ist so belastet (oder besitzt eine so starke Feder), dafs die zur Ueberwindung der Federspannung behufs Oeffnens des Ventils und Offenhaltens desselben während des Rückstofsens des Geschützes erforderliche Kraft die Kraft des Rückstofses ausgleicht oder aufnimmt und so das Geschütz nach dem Abfeuern sanft zum Stillstand bringt. Wenn das Geschütz mit halber Ladung und mit halbem Rückstofse abgefeuert werden sollte, so würde es nöthig sein, die Rückstofsbewegung-durch Handhabung des Hebelgriffs I7 zu vervollständigen und dadurch zu ermöglichen, dafs mehr Flüssigkeit in den Cylinder / eintritt, wobei dann alle Vorgänge in der oben beschriebenen Weise stattfinden würden. Um die Wirkungsweise des Geschützes zu untersuchen, ohne dazu eine Patrone, sei es eine scharfe oder sei es eine Platzpatrone, zu verwenden, läfst man durch Bewegen des Hebels F in den Cylinder I Druckflüssigkeit eintreten. Diese veranlafst alsdann ganz allein die gesammte Rückstofsbewegung des Geschützes.
Da der Cylinder G sich mit dem den Verschlufsblock tragenden Kreuzkopfe e bewegen mufs, so wird die zum Füllen dieses Cylinders erforderliche Flüssigkeit demselben von dem Hauptspeiserohre α aus entweder durch ein Schlauchrohr oder ein teleskopartiges Rohr F1 zugeführt. Die beiden Handräder J1 und K liegen, wie schon oben angegeben, dem Zieler zur Hand und dienen zum Drehen des Thurmes bezw. zum Bethätigen der Richtvorrichtungen; der Zieler ist also im Stande, mittelst einer leichten Handbewegung das Geschütz genau zu richten und in demselben Augenblick den Abzug zurückzuziehen.
Wenn in Gemäfsheit vorliegender Erfindung anstatt Druckflüssigkeit Elektricität zum Bethätigen des Geschützes benutzt wird, so werden die Bewegungen der vorbeschriebenen Theile dazu nutzbar gemacht, um elektrische Stromkreise zu schliefsen und zu unterbrechen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Geschütz, bei welchem die durch ein unabhängig vom Geschütz erzeugtes motorisches Agens, besonders durch Druckflüssigkeit gespeisten Motoren, welche den Vorlauf des Geschützes, das Oeffnen und Schliefsen des Verschlusses, das Laden u.s.w. bewirken, nach einander in gehöriger Reihenfolge durch den Rücklauf des Geschützes bezw. ein Motor durch den anderen in und aufser Thätigkeit gesetzt werden.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten selbstthätigen Geschützes, bei welcher folgende Vorrichtungen vorgesehen sind:
a) der RUckstofscylinder /, welcher zwei äufsere Rohre hat, von denen das eine /x mit einem Rückschlagventile P zum Regeln des Durchganges der Flüssigkeit von der einen Kolbenseite nach der anderen Seite hin und das andere mit einem Vierwegehahn 72 versehen ist, der den Zutritt der Druck-
flüssigkeit zum Cylinder beherrscht, wobei dieser Vierwegehahn /2 entweder durch das Geschütz während des Rückstofses oder von Hand zu dem Zwecke bethätigt werden kann, um die Wirkungsfähigkeit der Vorrichtung ohne Abgabe eines Schusses zu erproben (Fig. i);
b) ein mit dem Verschlufsblock-Kreuzkopfe verbundener hydraulischer Cylinder G mit einem Hahn g*, der unter dem Einfiufs eines Hebels gb, welcher gegen am Geschützrahmen B befindliche Anschläge gti g1 trifft (Fig. 13), Druckflüssigkeit in den Cylinder G einläfst, so dafs dadurch der Verschlufsblock ent- bezw. verriegelt wird;
c) ein eine geradlinige ' Bewegung des Verschlufsblockes veranlassender Cylinder F.mit einem Hahn/3, welcher einmal mittelst eines Hebels/4 durch den sich entriegelnden Verschlufsblock, das andere Mal mittelst eines Hebels/8 durch den seine Aufwärtsbewegung vollendenden Patronenträger umgesteuert wird, so dafs der Verschlufsblock vom Geschützrohr weggezogen bezw. in dasselbe eingeführt wird (Fig- 13);
d) ein die Auf- und Abwärtsbewegung des Patronenträgers M veranlassender Cylinder N mit einem Ventile n1, welches mittelst eines Hebels n5 bezw. nix durch den seine Rückwärts- bezw. seine Vorwärtsbewegung ausführenden Verschlufsblock umgesteuert wird, so dafs der Träger veranlafst wird, sich mit einer neuen Patrone aufwärts bezw. leer abwärts zu bewegen (Fig. 1).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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