DE95041C - - Google Patents

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DE95041C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Flaschenkorkmaschine.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum schnellen und wirksamen Verkorken von Flaschen, wobei unmittelbar vor dem Eintreiben der. Korke in den Flaschenhals aus diesem die Luft abgesaugt wird, so dafs ein Verderben der in der Flasche enthaltenen Flüssigkeit infolge der Berührung mit Luft ausgeschlossen erscheint.
Die Luftpumpe, welche dazu dient, die Luft aus der Flasche abzusaugen, bevor der Kork eingetrieben wird, wird durch ein auf der Hauptwelle der Maschine sitzendes Excenter bethätigt. Der Cylinder ist mit der Prefskammer verbunden, die an ihrem unteren Rande mit einer Dichtung versehen ist, gegen welche sich die Flasche legt, so dafs vor dem Eintreiben des Korkes die Luft abgesaugt werden kann.
-Eine derartige Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 in Vorderansicht dargestellt.
Die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten der Maschine.
Die in dem Rahmen α gelagerte Hauptantriebswelle b überträgt ihre Bewegung mittelst der Zahnräder bl b2 auf die Welle c, auf welcher die Kurbeln und Excenter zur Bethätigung der verschiedenen Theile angebracht sind.
Die, zu verkorkenden Flaschen werden auf den Tisch d gestellt, welcher um die Welle d1 drehbar ist.
Das Eintreiben der Korke erfolgt mittelst des Stempels q, welcher die Korke aus der Prefskammer durch die Oeffnung z4 in die Flaschen prefst. Dieser Stempel erhält einen positiven Antrieb nach beiden Richtungen mittelst der auf der Welle c befestigten Curvennuthscheibe q1, welche zweckmäfsigerweise mit dem Excenter k aus einem Stück hergestellt ist.
Die Oeffnung z'4, durch welche die Korke aus der Prefskammer herausgestofsen werden, ist mit einem elastischen Dichtungsring r versehen, gegen welchen die Flaschenmündung durch Anheben des Tisches d geprefst wird.
Der Kolben x1 der Luftpumpe χ wird durch ein auf der Welle c befestigtes Excentery bethätigt (Fig. 3 und 4). Der Cylinder χ ist durch ein Rohr \ mit einer ringförmigen Kammer ^1 verbunden, welche die Mündung z4 umfafst, durch welche die Korke hindurchgetrieben werden. Um zu verhindern, dafs der Dichtungsring r durch den Druck der gegen ihn geprefsten Flasche die Oeffnung der Kammer ^1 abschliefst, ist der Ring zweckmäfsigerweise in ein Metallgehäuse eingefafst.
Der Cylinder χ ist an dem einen Ende völlig geschlossen, so dafs, wenn der Kolben x1 gehoben wird, unter demselben ein luftverdünnter Raum entsteht. Wenn dann der Kolben über die Mündung des Rohres \ hinausbewegt wird, wird die in der Flasche enthaltene Luft durch das Rohr % in den Pumpencylinder strömen. Beim Niedergang des Kolbens entweicht die Luft durch das Ventil x'2. Oeffnungen x3 im Cylinderdeckel
gestatten der Luft, bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens aus dem Cylinder zu entweichen. Das Excenter y ist so auf der Welle c angebracht, dafs die Luftpumpe in Wirkung tritt, unmittelbar bevor der Kork durch das Mundstück z'4 in die Flasche eingetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flaschenkorkmaschine, gekennzeichnet durch eine mit der Prefskammer in Verbindung stehende Luftpumpe, zum Zweck, mit derselben die Luft aus der Flasche unmittelbar vor dem Eintreiben des Korks abzusaugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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