DE139440C - - Google Patents

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DE139440C
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air
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air pump
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valve
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/16Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials for applying or spreading liquid materials, e.g. bitumen slurries
    • E01C19/17Application by spraying or throwing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVl 139440 KLASSE 59 c.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Saugen und Fortdrücken von Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch einen Vielweghahn c, welcher es ermöglicht, eine Luftpumpe b abwechselnd mit einem Flüssigkeitsbehälter α zwecks Saugens oder Fortdrückens der Flüssigkeit in Verbindung zu bringen. Der Vielweghahn ist mit einer an dem Behälter angebrachten Laterne d durch einen Schlauch verbunden. Diese Laterne trägt an ihrer höchsten Stelle einen Vakuummanometer, während sich im Innern derselben eine schwimmende Gummikugel befindet, welche entweder das Verbindungsrohr zwischen Laterne und Vielweghahn oder zwischen Gefäß und Pumpe verschließt.
Eine am Gefäß angebrachte Putzöffnung wird durch einen Deckel e luftdicht verschlossen. Der an der tiefsten Stelle des Gefäßes angebrachte Hahn f mit entsprechend langem Schlauch gestattet, den Flüssigkeitsrest aus den verschiedenen Gefäßen einzusaugen und dann in einen besonderen Behälter zu überführen.
Zur leichten Fortbewegung ist der Apparat fahrbar gemacht, und kann derselbe überall dort verwendet werden, wo sich FlUssigkeitsreste bilden und dieselben gesammelt werden sollen, z. B. in Brauereien und derartigen Betrieben.
Die Arbeitsweise mit dem Apparat ist folgende: Der Handgriff des Vielweghahnes (in Fig. 2 und 3 besonders dargestellt) wird gedreht, so daß der Zeiger desselben nach Fig. 3 zeigt. Es paßt dann der in den Hahnkegel
eingebohrte Kanal 1 auf den Stutzen mit Öffnung 2 und der Kanal 3 auf die Bohrung 4.
Wird nun die Luftpumpe in Tätigkeit gebracht, so wird die durch die Pumpe eingesaugte Luft ihren Weg durch die Laterne und das Verbindungsrohr durch Bohrung 2 nach dem Kanal 1 und von da durch das Saugventil nach der Pumpe nehmen. Beim Rückgang des Pumpenkolbens muß die angesaugte Luft durch das Druckventil, den Kanal 3 und die Bohrung 4 ins Freie entweichen. Durch einiges Pumpen wird im Gefäß eine Luftleere erzeugt, welche imstande ist, das in den Lagerfässern oder Gärbottichen befindliche Restbier durch den eingelegten Schlauch mit Hahn f anzusaugen.
Ist auf diese Weise der Flüssigkeitsrest aus allen Gefäßen gesammelt, so wird der Zeiger des Vielweghahnes auf F (frei) gestellt, dann ist Bohrung 2 mit Bohrung 4 durch Kanal 5 verbunden, so daß die Außenluft freien Zutritt zum Gefäßinnern hat und die in diesem befindliche Luftverdünnung aufgehoben ist. Nun wird der Apparat nach dem RestflUssigkeitsbehälter gefahren und der Zeiger des Vielweghahnes auf D (Druck) gestellt. Es paßt dann Kanal 3 auf Öffnung" 2 und Kanal auf Bohrung 4. Wird nun mit der Pumpe gearbeitet, so wird die von ihr ausgesaugte Luft' durch die Bohrung 4, Kanal 1 und das Saugventil dringen. Bewegt sich dann der Kolben rückwärts, so wird die Luft durch das Druckventil, den Kanal 3 und Bohrung 2 nach dem Gefäßinnern gedrückt. Durch fortgesetztes Pumpen wird ein Luftdruck gebildet, vermöge dessen das gesammelte Restbier in den besonderen, für dieses aufgestellten Behälter gefördert werden kann. Für den Fall, daß der Druck oder die
Luftleere im Apparat länger gehalten werden soll, gestattet der neue Vielweghahn auch den Verschluß sämtlicher Kanäle und Bohrungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Sammeln und Fortdrücken von Flüssigkeiten mit einer Luftpumpe und einem Sammelgefäß, in welchem sowohl zwecks
    ίο Ansaugens von Flüssigkeit Luftleere, als auch zwecks Herausdrücken derselben Luftpressung erzeugt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sammelgefäß (a) und der Luftpumpe (b) ein Vielweghahn (c) eingeschaltet ist, dessen Kanäle sich durch jedesmalige Umsteuerung von Hand so einstellen lassen, daß erstens zwecks Erzeugung von Luftleere im Sammelgefäß (a) eine Verbindung des letzteren mit der Luftpumpe durch das Saugventil (s) hindurch hergestellt und gleichzeitig die abgesaugte Luft durch das Druckventil (d) ins Freie ausgestoßen wird; zweitens der Sammelbehälter, nach Füllung desselben mit Flüssigkeit, unmittelbar mit der freien Luft in Verbindung treten kann; drittens der Behälter (a) zwecks Herausdrückens der Flüssigkeit durch das Druckventil (d) hindurch mit der Luftpumpe (b) verbunden wird, während schließlich durch abermalige Handumsteuerung alle Kanäle des Hahnkükens sich abschließen lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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