DE950354C - Gegengewicht fuer Schiebefenster od. dgl. - Google Patents

Gegengewicht fuer Schiebefenster od. dgl.

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DE950354C
DE950354C DESCH9425A DESC009425A DE950354C DE 950354 C DE950354 C DE 950354C DE SCH9425 A DESCH9425 A DE SCH9425A DE SC009425 A DESC009425 A DE SC009425A DE 950354 C DE950354 C DE 950354C
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DE
Germany
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weight
weights
bent
attached
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Expired
Application number
DESCH9425A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schaefer
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/10Counterbalance devices
    • E05D13/14Counterbalance devices with weights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Gegengewicht für Schiebefenster ad. dgl. Die Erfindung betrifft ein Gegengewicht für Schiebefenster od. dgl., das aus mehreren Gewichtsstücken zusammengesetzt ist. Bei Schiebefenstern od. dgl. ist es nämlich in der Regel erforderlich, das Eigengewicht des auf- und abbewegbaren Flügels durch ein entsprechendes Gegengewicht auszugleichen. Zu diesem Zweck ist der Flügel gewöhnlich an Drahtseilen, Gliederketten od. dgl. angehängt, die über oben in dem Fenstergewände angebrachte Rollen, Walzen od. dgl. geführt werden und an deren entgegengesetztes Ende ein Gegengewicht angehängt ist, das in einem seitlich desl Fensters vorgesehenen Gewichtskasten untergebracht ist und sich bei dem Auf- und Abbewegen des Flügels in diesem Kasten ebenfalls auf- und abbewegt. Hierbei stellt sich bei dem Einsetzen des Fensters vielfach heraus, daB das Eigengewicht des Flügels durch das angelieferte Gegengewicht nicht einwandfrei ausgeglichen wird, so, daB ein anderes Gewicht nachgeliefert und angebracht werden muB, wodurch für das Anbringen des .Fensters Mehrarbeit erforderlich wird und unnötige, nicht vorgesehene Kosten entstehen.
  • Zurr Ausgleichen des Flügelgewichtes werden daher vielfach Gegengewichte verwendet, die aus einzelnen Gewichtstücken bestehen, die mittels Rillen, Vorsprüngen, Nuten und Federn od. dgl. ineinandergreifen. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Gewichtstücke, die bei ruckweisem Bedienen des Flügels hochschnellen, ihre Lage zueinander verlieren, wodurch sie dann bei dem Auf-und Abbewegen des Flügels seitlich in dem Gewichtskasten schleifen und die ordnungsmäßige Betätigung des Flügels beeinträchtigen. Mitunter kon amen hierbei die Gewichtstücke in dem Gewichtskasten auch zum Festsitzen, so daß alsdann der Flügel nicht mehr bewegt werden kann, wodurch sich kostspielige Reparaturarbeiten ergeben.
  • Weiter sind aus mehreren Gewichtstücken bestehende Gegengewichte bekanntgeworden, bei denen die Gewichtstücke Vor- und Rücksprünge aufweisen, die von der. einen zur anderen Breitseite reichen und nach dem Zusammensetzen der Gewichtstücke ineinandergreifen. Nach dem Zusammensetzen werden hierbei die einzelnen 'Stücke durch einen durchgesteckten Bolzen gegenseitig gehalten. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß die angehängten Gewichtstücke um den durchgesteckten Bolzen pendeln können, so daß sie dann in dem Gewichtskasten zum Schleifen kommen.
  • Außerdem sind noch Gegengewichte bekanntgeworden, bei. denen die Vor- und Rücksprünge der einzelnen Gewiehtstücke schwalbenschwanzförmig ineinandergreifen. Diese Ausführung hat wiederum den Nachteil, daß sich die einzelnen Gewichtstücke gegenseitig verschieben können, da hierbei keine Sicherung gegen gegenseitiges Verschieben vorgesehen ist.
  • Die geschilderten Nachteile treten bei dem Gegenstand der Erfindung nicht -auf. Hierbei sind Sicherungsbleche vorgesehen, die bei dem Ineinanderfügen der einzelnen Gewichtstücke, die in bekannter Weise schwalbenschwanzförmig oder ähnlich ineinandergreifen, miteingefügt werden. Diese Sicherungsbleche weisen über die Breitseite der Gewichtstücke hinausragende Lappen auf, die zum Teil vor dem Einfügen umgebogen sind und zum Teil erst nach -dem Einführen des Gewichtstückes umgebogen werden, so daß dann weder ein Pendeln noch ein Verschieben der einzelnen Gewichtstücke erfolgen kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, in der das Sicherungsblech vier Lappen aufweist.
  • Abb. i ist ein Waagerechtschnitt durch den Gewichtskasten mit strichpunktiert angedeutetem Gegengewicht; Abb. z ist ein<: Ansicht gegen die Breitseite des oberen Gewichtstückes und Abb. 3 eine Draufsicht auf das obere Gewichtstück; Abb. q. ist eine Ansicht gegen die Breitseite eines Anhängegewichtstückes und Abb. 5 eine Draufsicht auf das Anhängegewichtstück; Abb. 6 zeigt das Sicherungsblech in Längsansicht, Abb. 7 in 'Seitenansicht und Abb. 8 in Draufsicht; Abb. 9 ist eine Seitenansicht von dem oberen Gewichtstück mit angehängten Gewichtstücken und mit eingeführten Sicherungsblechen mit umgebogenen Lappen. Die Abb.6 bis 8 zeigen das Sicherungsblech in größerem Maßstab.
  • Es ist .a der Gewichtskasten mit dem angeschraubten und abnehmbaren Deckbrett b. c ist das obere Gevichtstück mit der an der Unterseite von der einen zur anderen Breitseite reichenden schwalbenschwanzförmigen Vertiefung d und der Anhängeöse e. f sind die Anhängegewichtstücke mit der an der Oberseite vorgesehenen, ebenfalls von der einen zur anderen Breitseite reichenden schwalbenschwanzförmigen Erhöhung g und der schwalbenschwanzförmigen Vertiefung h an der Unterseite. i ist das Sicherungsblech mit den vier Lappen i bis ¢, von denen die beiden sich gegenüberliegenden Lappen i und 2 nach einer Seite und der neben dem Lappen a befindliche Lappen 3 nach der entgegengesetzten Seite abgebogen sind, während der Lappen q. gestreckt ist. Ie sind die für die Aufnahme der abgebogenen Lappen des Sicherungsbleches i dienenden Vertiefungen in den Gewichtstücken c und f.
  • Das Anhängen der Gewichtstücke .erfolgt in folgender Weise: Nachdem die nach der Zimmerseite liegende Öffnung des Gewichtskastens a durch die Abnahme des Deckbrettes b freigelegt ist, wird das obere Gewichtstück c mit der Anhängeöse e an dem Drahtseil befestigt. Alsdann wird das Gewichtstück f zusammen mit einem Sicherungsblech i von der Öffnungsseite des Gewichtskastens aus mit der schwalbenschwanzförmigen Erhöhung g in die schwalbenschwanzförmige Vertiefung d des oberen Gewichtstückes c eingeführt, wobei die Lappen i und a des Sicherungsbleches i in die Vertiefungen h des Anhängegewichtes f eingreifen. Das Anhängegewicht wird mit seiner Erhöhung g so weit in die Vertiefung d geschoben, bis der Lappen 3 des Sicherungsbleches in der Vertiefung h des oberen Gewichtstückes zum Anliegen kommt. Hiernach wird der an dem entgegengesetzten Ende des 'Sicherungsbleches vorstehende Läppen 4. nach oben gebogen, so daß das jeweilig angehängte Gewichtstück mit dem darüber befindlichen Gewichtstück unverrückbar verbunden ist. Das Anhängen von weiteren Gewichtstücken/ an den bereits angehängten Gewichtstücken (erfolgt in gleicher Weise wie beschrieben.
  • Die Gewichtstücke können selbstverständlich anstatt rechteckigen auch quadratischen Querschnitt haben. Ebenso kann das 'Sicherungsblech anstatt vier auch sechs, acht oder mehr Lappen aufweisen. Es kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß sich in dem Gewichtskasten zwei oder mehr Gegengewichte auf- und abbewegen. Es ist auch nicht erforderlich, daß das unterste Gewichtstück an der Unterseite eine schwalbenschwanzförmige Ausnehmung erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegengewichte für Schiebefenster od. dgl., die aus mehreren Gewichtstücken zusammengesetzt sind und schwalbenschwanzförmig oder ähnlich ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Einführen der anzuhängenden Gewichtstücke (f) in das jeweils darüber befindliche Gewichtstück (c oder f) !Sicherungsbleche (i) od. dgl. miteingeführt werden, die zum Teil abgebogene (i bis 3) und zum Teil gestreckte Lappen (4) aufweisen, von denen die sich gegenüberliegenden, nach einer 'Seite abgebogenen Lappen (i und z) über das einzuführende Gewichtstück (f) greifen, während der oder die nach der entgegengesetzten Seite abgebogenen Lappen (3) bei dem Einführen des anzuhängenden Gewichtstückes an das darüber befindliche Gewichtstück anschlagen und der oder die gestreckten Lappen (4) nach erfolgtem Einführen in entgegengesetzter Richtung zu dem oder den abgebogenen, an dem gleichen Ende des Sicherungsbleches befindlichen Lappen (i) abgebogen werden, so daB das angehängte Gewichtstück in seiner Lage gehalten und gesichert ist. z. Gegengewicht nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Gewichtstücke (c, f ) an ihren Breitseiten Vertiefungen (k) aufweisen, in die rsich die Lappen (i bis 4) der 'Sicherungsbleche (i) nach dem Abbiegen einfügen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 559 6o4, 6444z6.
DESCH9425A 1952-04-30 1952-04-30 Gegengewicht fuer Schiebefenster od. dgl. Expired DE950354C (de)

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DE950354C true DE950354C (de) 1956-10-04

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE559604C (de) * 1929-02-07 1932-09-22 Stuermann & Co Seilbefestigung an einem einseitig angeordneten Gegengewicht fuer ausschwenkbare Schiebefenster
DE644426C (de) * 1937-05-03 August Kolb Befestigung des mit seinen beiden Enden am Fensterfluegel eines Schiebefensters sitzenden Tragseils am Gegengewicht

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE644426C (de) * 1937-05-03 August Kolb Befestigung des mit seinen beiden Enden am Fensterfluegel eines Schiebefensters sitzenden Tragseils am Gegengewicht
DE559604C (de) * 1929-02-07 1932-09-22 Stuermann & Co Seilbefestigung an einem einseitig angeordneten Gegengewicht fuer ausschwenkbare Schiebefenster

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