DE949893C - Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlusswicklung und einer Regelwicklung - Google Patents

Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlusswicklung und einer Regelwicklung

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DE949893C
DE949893C DEA19081A DEA0019081A DE949893C DE 949893 C DE949893 C DE 949893C DE A19081 A DEA19081 A DE A19081A DE A0019081 A DEA0019081 A DE A0019081A DE 949893 C DE949893 C DE 949893C
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Germany
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winding
terminals
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shunt
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Expired
Application number
DEA19081A
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English (en)
Inventor
Dr Uno Lamm
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ABB Norden Holding AB
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ASEA AB
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/06DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having shunt connection of excitation windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlußwicklung und einer Regelwicklung Beim automatischen Regeln einer elektrischen Hauptmaschine mittels einer Regelmaschine ist es gebräuchlich; den Erreger sich selbst in für Gleichstrommaschinen normaler Weise magnetisieren zu lassen, so daß er ohne Eingriff von außen eine passende Grundspannung gibt. Gewöhnlicherweise ist für diesen Zweck eine Nebenschußwicklung erforderlich. Eine mit- oder entgegenwirkende Magnetisierungskomponente wird außerdem von einem Regler zugeführt, beispielsweise durch eine Regelwicklung, wodurch die Spannung des Erregers in von dem Regler bestimmter Weise gesteuert werden kann.
  • Bei bekannten Anordnungen eines Regelsystems gemäß diesem Prinzip ist diie Gefahr vofhanden, daß der Erreger umpolarisiert werden kann. Dies kann eintreten, wenn bei einem Regelverlauf die von dem Regler hergeleitete entgegenwirkende Magnetisierungskomponente so groß wird und deren Wirkung so lange vorhält, daß der Fluß des Erregers seine Richtung ändert. Wenn dies ein:trätt, wird die Wimkung des Reglers im Verhältnis zu der neuen Polarität entgegengesetzt, d. h., statt die Generatorspannaung zu einem gewünschten Wert zurückzuführen, wird sie gesteigert, so daß die Spannung auf unzulässige Werte ansteigt.
  • Die Erfindung bezweckt eine Anordnung an Erregermaschinen, die zwei. entgegenwirkende Magnetisierungskomponenten aufweisen und bei denen die Umpolarisierung dadurch verhindert werden kann, daß die Nebenschlußwicklung und die Regelwicklung der Erregermaschine mit einem gemeinsamen Stromventil oder einer Kombination von Stromventilen reihengeschaltet sind'.
  • Die Zeichnung zeigt in den Fig. I bis 4 einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Fig. I bezeichnet I den Anker einer Erregermaschine. Diese hat eine Nebenschlußwicklung 2, die in Reihe mit einem Stromventil 3 geschaltet ist. Das. Stromventil ist so gerichtet, daß es einen Strom durch die Nebenschlußwicklung von dem positiven Pol zu dem negativen Pol der Erregermaschine passieren läßt. Das Stromventil kann vom Trokkenventiltyp sein, ober jede beliebige Art von Ventilen kanngebraucht werden, z. B. ein Ionenventil oder ein mechanisches Ventil, d. h. ein Relais, das geöffnet wird, wenn der Strom durch seine Hauptkontakte seine Richtung zu wechseln sucht. An einem Punkt 4 zwischen der Nebenschlußwickluneg 2 und dem Stromventil 3 ist das eine Ende der Regelwicklung 5 angeschlossen. Das Stromventil 3 ist auch mit dem Stromkreis reihengeschaltet, der von der Regelwicklung 5 und dem Regler 6 gebildet wird. Der Regler kann beliebiger Art sein und beispielsweise aus einem Transduktorregler oder einem Röhrenreglser bestehen. Er kann auch aus einer rotierenden Maschine bestehen, z. B. einer Metadyne, deren Magnetisierung von der zu regelnden Größe gesteuert wird.
  • Das Stromventil 3 wird vom Summen- oder Differenzstrom zwischen dem Strom durch die Nebenschlußwicklung und dem Strom durch die Regelwicklung durchflossen. Wenn die Regelwicklung mitwirkend ist, worden diese beiden Ströme addiert, wenn aber die Regelwicklung entgegenwirkend ist, wird das Stromventil sperren, wenn der Strom durch die Regelwicklung die Tendenz hat, den Strom durch die Nebenschlußwicklung zu Übersteigen. Bei gesperrtem Stromventil worden die Wicklungen 2 und 5 wie reihengeschaltet wirken, und derselbe Strom wird gezwungen, durch beide zu, fließen. Werden die Windungszahlen der Wicklungen gleichgemacht, so wird die resultierende magneto-motorische Kraft von beiden gleich Null, und eine Umpolarisierung wird verhindert.
  • In gewissen Fällen ist es denkbar, daß die Remanenz des magnetischen Kerneises der Erregermaschine verlorengeht, wenn die resultierende magnetomotorische Kraft der Wicklungen Null wird. Die beiden Wicklungen können auch, obwohl sie gleich dimensioniert .sind, verschiedene magnetische Flüsse geben, wenn sie unterschiedliche Streuflüsse aufweisen, so daß das Risiko für die Entmagnetisierung erhöht wird. Einer solchem Möglichkeit kann dadurch vorgebeugt werden, daß der Nebenschlußwicklunng 2 absichtlich eine etwas größere Windungszahl als der Regelwicklung 5 gegeben wird. Dadurch wird auch der Spannungsaufbau nach Beendigung des beschriebenen Regelverlaufs beschleunigt.
  • Wenn die Nebenschlußwicklung und Regelwicklung mit derselben Windungszahl ausgeführt werden, kann es auch zweckmäßig sein, daß, wie in Fig. 2 gezeigt wird, eine Impedanz, z. B. ein Widerstand 7, parallel mit der Regelwicklung 5 angeschlossen wird. Durch diesen Wiederstand fließt ein Teil des Reglerstromes, wodurch sichergestellt werden kann, daß die magneto-motorische Kraft der Nebenschlußwicklung 2 die magneto-motorische Kraft der Regelwicklung 5 übersteigt, wenn das Ventil 3 sperrt.
  • F.ig.3 zeigt eine Abänderung der Anordnung nach Fig. i. Das Stromventil gemäß die s-tr Form ist wie einte Vollwegschaltung 8 ausgebildet, wobei die Klemmen dieser Schaltung, die bei der Benutzung dieser Schaltung als Gleichrichter Gleichstromklemmen sind, in Reihe mit der NebenschlußwiCklung 2 und die zwei anderen Klemmen der Schaltung .in Reihe mit der Regelwicklung 5 geschaltet sind. Wenn ein Reglerstrom in entgegengesetzter Richtung die Tendenz hat, den Strom durch .die Nebenschlußwicklung a zu übersteigen, sperrt das obere linke und das untere rechte Ventilelement, während die zwei übrigen Ventilelemente eine Zusammenschaltung der Nebenschlußwicklung und der Regelwicklung ermöglichen, so daß derselbe Strom durch diese beiden Wicklungen fließt.
  • Fig. 4 zeigt eine Weiterentwicklung der Anordnung gemäß Fig. I. Das Stromventil in der letztgenannten Anordnung ist durch eine Brückenschaltung 9 mit Ventilelementen in Vollwegschaltung ersetzt, deren Gleichstromklemmen in einer gemeinsamen Strombahn für die Nebenschlußwicklung einbegriffen sind. Die Wechselstromklemmen der Brückenschaltung sind zu einer Wechselstromquelle am die Klemmen Io angeschlossen. Aus dieser Quelle kann ein Strom entnommen werden, der dem Erreger eine Grunderregung gibt und dazu beitragen kann, zu verhindern, daß er entmagnetisiert wird. Sie kann auch dazu benutzt werden, den Spannungsaufbau nach Beendigung des Verlaufs mit gesperrten Stromventilen zu beschleunigen.
  • Es ist nicht notwendig, ganz unsymmetrische Stromventile zu benutzen, d. h. solche, die in einer gewissen Richtung durchlässig sind und in entgegengesetzter Richtung sperren. Erfindungsgemäß kann beispielsweise bei einer Schaltung wie in Fig. I auch eine Drosselspule mit Eisenkern als Ventil benutzt werden, die in ungesättigtem Zustand eine große Induktivität hat, aber nur eine kleine Induktivität, wenn sie gesättigt ist. Bei normalem Betrieb .hält der Strom den Eisenkern gesättigt, aber wenn der Strom die Tendfenz hat, seine Richtung zu ändern, ruß der Kern ummagnetisiert werden. Wenn der Kern genügend bemessen ist, so dauert dies eine so lange Zeit, daß die Stromänderung verhindert wird. Denn die Erregermaschine vermag dann wieder die Spannung in richtiger Richtung aufzunehmen, ehe die Stromrichtung wechselt. Dies bedeutet also, daß die nicht lineare Induktivität dieselbe Aufgabe erfüllt wie ein Ventilelement.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlußwicklung und einer Regelwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden genannten Wicklungen mit einem gemeinsamen Stromventil, einer nicht linearen Induktivität, oder einer Kombination von Stromventilen reihengeschaltet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ventilelemente in einer Vollwagschaltung so geschaltet sind, daß die Klemmen, die bei der Benutzung dar Brücke als Gleichrichter Gleichstromklemmen sind, in Reihe mit der Nebenschlußwicklung und die beiden anderen Klemmen der Brücke in Reihe mit der Regelwicklung geschaltet sind (Fig. 3).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Ventilelemente in einer Vollwegbrückenschaltung mit ihren Gleichstrom-Klemmen in Reihe mit der Nebenschlußwicklung und mit ihren Wechselstromklemmen an eine Wechselstromquelle geschaltet sind (Fig. 4).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenschlußwicklung eine Durchflutung hat, die wenigstens ebenso groß wie die der Regelwicklung ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelwicklung mit einer Impedanz parallel geschaltet ist (Fig. 2).
DEA19081A 1953-06-22 1953-11-01 Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlusswicklung und einer Regelwicklung Expired DE949893C (de)

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DEA19081A Expired DE949893C (de) 1953-06-22 1953-11-01 Anordnung zum Regeln der Spannung einer Hauptmaschine mittels einer Erregermaschine mit einer Nebenschlusswicklung und einer Regelwicklung

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