DE949862C - Reibradspindelpresse - Google Patents

Reibradspindelpresse

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DE949862C
DE949862C DEE7950A DEE0007950A DE949862C DE 949862 C DE949862 C DE 949862C DE E7950 A DEE7950 A DE E7950A DE E0007950 A DEE0007950 A DE E0007950A DE 949862 C DE949862 C DE 949862C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
friction wheel
pivot
swivel
reversing linkage
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Expired
Application number
DEE7950A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Theodor Elsen
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE949862C publication Critical patent/DE949862C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/185Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction roller means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • R eibradspindelpresse Es sind Reibradspindelpressen mit axial zur Spindel angeordneter Schwungscheibe bekannt, wobei die Schwungscheibe als Topfscheibe ausgebildet ist und über miteinander im Eingriff stehende Reibräder angetrieben wird.
  • Die bekannten Pressen haben den Nachteil, daß die schnell verschleißenden Beläge der Antriebsreibräder nicht ohne den Abbau von Getriebeteilen ausgewechselt werden können. Ein besonderer Nachteil der bekannten Pressen besteht ferner darin, daß infolge des Verschleißes der Reibbeläge die Steuerwege des Handhebels ständig verändert werden und daß das Nachstellen dieser 'Steuerteile während des Stillstandes der Maschine erfolgen muß. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorgenannten Nachteile auf einfache Weise zu beseitigen. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen den -Schwenkarmen und dem Umsteuergestänge eine lösbare Kupplung angeordnet ist und die Schwenkarme in Richtung ihrer Schwenkachse verschiebbar sind, bis die Antriebsräder sich außerhalb des Bereichs der Topfscheibe befinden, wobei sich die Kupplung zwischen den 'Schwenkarmen und dem Umsteuergestänge löst und die Schwenkarme über den Umfang der Topfscheibe ausschwenkbar sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die 'Schwenkarme aus zwei senkrecht zur Schwenkachse gegeneinander verstellbaren Teilen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Reibradspindelpresse gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Reibradspindelpresse in Seitenansicht, Fig. 2 die Reibradspindelpresse nach Fig. i in Draufsicht bei abgenommenem Antriebsmotor.
  • In einem Maschinengestell i ist eine als Topfscheibe ausgebildete Schwungscheibe 2 mit axial angeordneter Gewindespindel 3 drehbar gelagert. Das Maschinengestell i ist mit zwei Lagerböcken ¢ versehen. In jedem Lagerbock ist eine Büchse 5 bzw. 6 drehbar gelagert, an deren unterem Ende ein 'Steuerhebel 7 bzw. 8 aasgelenkt ist. Die Steuerhebel 7 und 8 sind durch ein elastisch wirkendes Zwischenglied io - miteinander verbunden. Der Steuerhebel 7 besitzt einen Hebelarm 9, der über eine Druckstange i i, einen Winkelhebel 12 und eine Zugstange 13 von einem Handhebel 14 betätigt wird.
  • Auf dem oberen Ende der Büchse 5 bzw. 6 ruht ein ISchwenkarmunterteil 15 bzw. 16, das mit einer Kupplungsnase 17 in entsprechende Kupplungsaussparungen der Büchse 5 bzw. 6 greift, so daß die Schwenkarmunterteile mit den Büchsen drehfest gekuppelt sind. Auf den 'Schwenkarmunterteilen 15, 16 sind mittels Gewindespindeln 18 längs verschiebbare 'Schwenkarmoberteile i 9 bzw. 2o angeordnet. Im 'Schwenkarmoberteil i9 ist eine Treibachse 21 für ein Reibrad 22 und ein Antriebsrad 23, im Schwenkarmoberteil 20 eine Treibachse 24 für ein Reibrad 25 -und ein Antriebsrad 26 gelagert. Auf dem 'Schwenkarmoberteil i9 ist eine Brücke 37 mit einem Motor 38 aufgeschraubt, welcher mit der Treibachse 21 gekuppelt ist.
  • Wird der Handhebel 14 abwärts betätigt, so wird über das Gestänge 13, 12, 11 und den Hebelarm 9 die Büchse 5 und mit ihr der Schwenkarm 15, i 9 derart gedreht, daß sich das unmittelbar vom Motor 38 angetriebene Antriebsrad 23 für den Preßhub an die Topfscheibe 2 anlegt. Entsprechend der in Fig. i dargestellten Drehrichtung des Motors wird von der Gewindespindel 3 die lose Pressenbacke 27, die in einer Führung 28 am Maschinengestell i gleitet, gehoben und gegen die feste Pressenbacke 29 bewegt.
  • Während des Preßhubes werden mittels des elastischen Gliedes io und des 'Steuerhebels 8 die Büchse 6 im gleichen 'Sinne wie die Büchse 5 gedreht, so . daß der 'Schwenkarm 16, 2o derart geschwenkt wird, daß das Antriebsrad 26 nicht im Eingriff mit der Topfscheibe 2 ist.
  • Beire Rückhub werden durch Heben des Handhebels 14 die Büchse 5 und der Schwenkarm 15, 19 in umgekehrter Richtung derart gedreht, daß das unmittelbar vom Motor 38 angetriebene Reibrad 22 sich gegen das Reibrad 25 anpreßt, wobei der Schwenkarm 16, 20 so weit geschwenkt wird, bis das Antriebsrad 26 sich an die Topfscheibe 2 anlegt.
  • Die 'Steuerhebel 7, 8, die Büchsen 5, 6 und die Schwenkarmunterteile 15, 16 sind mit Bohrungen, welche an den Büchsen 5, 6 ein Innengewinde besitzen, und die Schwenkarmoberteile i9, 2o mit Langlöchern 33 versehen. Durch die Bohrungen und Langlöcher führen Gewindespindeln 3o, an deren oberem Ende Scheiben 31 mittels Bolzen 32 befestigt sind. Beim Verschieben der Schwenkarm-Oberteile 19, 2o, die in Führungen 3¢ auf den Schwenkarmunterteilen 15, 16 gleiten, mittels der 'Spindeln 18, gleiten die Gewindespindeln 3 0 in den Langlöchern 33. In der Betriebsstellung werden die Gewindespindeln 3o angezogen, wodurch die Schwenkarme 15, i9 und 16, 20 mittels der Scheiben 31 gegen die Büchsen 5, 6 gedrückt werden, so daß die Schwenkarmunterteile 15, 16 mit ihren Kupplungsnasen 17 fest in den entsprechenden Kupplungsaussparungen der Büchsen 5, 6 liegen. Die Gewindespindeln 3o werden sodann durch Muttern 3 5 gesichert.
  • Zum Auswechseln verschlissener Reib- oder Antriebsräder werden die Muttern 3 5 gelöst und die Spindeln 3o in den Büchsen 5 bzw. 6 hochgeschraubt. Die Spindeln 3o sind an ihrem oberen, durch die Schwenkarmunterteile 15 bzw. 16 führenden Teil abgesetzt und bilden ringförmige Schulterflächen 36, mit denen sie sich beim Hochschrauben gegen entsprechende Flächen der abgesetzten Bohrungen in den Schwenkarmunterteilen legen. Auf diese Weise werden die Schwenkarme 15, i 9 und 16, 2o entkuppelt und angehoben, so daß die Räder 22, 23, 25, 26 aus dem Bereich der Topfscheibe 2 ausgeschwenkt und unbehindert abmontiert werden können.
  • Der Verschleiß der Reibbeläge im laufenden Betrieb, durch den eine Veränderung des 'Steuerweges des Handhebels 14 hervorgerufen würde, kann während des Betriebes durch Verschieben der 'Schwenkarmoberteile i9, 2o mittels der Gewindespindeln 18 ausgeglichen werden, nachdem die Gewindespindeln 39. gelockert worden sind. Auf diese Weise kann leicht das kleinstmögliche 'Spiel zwischen den Antriebsrädern 23, 26 und der Topfscheibe 2 eingestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRACHE: i . Reibradspindelpresse miteineralsTopfscheibe ausgebildeten Schwungscheibe, in der die unmittelbar oder mittelbar inifeinander im Eingriff stehenden Antriebsräder angeordnet sind, die am freien Ende von durch das Umsteuergestänge bewegten Schwenkarmen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schwenkarmen (15, i g; 16, 2o) und dem Umsteuergestänge (5, 7; 6, 8) eine lösbare Kupplung (17) angeordnet ist und die Schwenkarme (15, i9; 16, 20) in Richtung ihrer Schwenkachse (30) verschiebbar sind, bis die Antriebsräder (23, 26) sich außerhalb des Bereichs der Topf-Scheibe (2) befinden, wobei sich die Kupplung (17) zwischen den Schwenkarmen (15, i g; 16, 2o) und dem Umsteuergestänge (5, 7; 6, 8) löst und die 'Schwenkarme über den Umfang der Topfscheibe (2) ausschwenkbar sind.
  2. 2. Reibradspindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (15, i9; 16, 2o) drehbar auf Spindeln (30) gelagert sind, die mit Gewinde versehen und in mit dem Umsteuergestänge verbundenen Gewindebüchsen (5, 6) angeordnet sind, und die lösbare Kupplung (17). zwischen den 'Schwenkarmen und den Gewindebüchsen angeordnet ist.
  3. 3. Reibradspindelpresse nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die 'Schwenkarme (15, i g; 16, 2o) aus zwei senkrecht zur 'Schwenkachse (30) gegeneinander verstellbaren Teilen (15, 16; I g, 20) bestehen.
DEE7950A 1953-10-14 1953-10-14 Reibradspindelpresse Expired DE949862C (de)

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