DE945191C - Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Laengenaenderungen - Google Patents

Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Laengenaenderungen

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DE945191C
DE945191C DEO3871A DEO0003871A DE945191C DE 945191 C DE945191 C DE 945191C DE O3871 A DEO3871 A DE O3871A DE O0003871 A DEO0003871 A DE O0003871A DE 945191 C DE945191 C DE 945191C
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DE
Germany
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stone
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stones
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DEO3871A
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English (en)
Inventor
Dr Karl-Viktor Otto
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Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/20Slide gauges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Längenänderungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Messen der beilnL Brennen ton, feuerfesteni Steinen eintretenden bleibenden Längenänderungen. Insbesondere ist es auch geeignet zum Messen der Dichte-bzw. Volumenänderungen, die Silikasteine und ähnliche kieselsäurehaltige keratnische Erzeugnisse beim Brennen infolge der Kristalltumwandlungen der Kieselsäure erfahren. Die Umwandlungen äußern sich nämlich in einem mehr oder weniger großen Wachsen der Steine. Das Maß der Längenänderungen gibt einen Maßstab für den Umfang der Kristallumwandlungen.
  • Bei Silikasteinen müssen die Kristallumwandlunge vor der Verwendung weitgehend beendet sein, um ein nachträgliches Wachsen der Steine im Mauerwerk zu vermeiden. Aus diesem Grunde ist es gerade hier erforderlich, das verkaufs fertige Material zu kontrollieren. Zwar würde es zu weit führen, jeden einzelnen Stein zu prüfen, doch ist es unerläßlich, häufig Stichproben vorzunehmen.
  • Es besteht die Möglichkeit, die Kristallumwandlunten durch eine Bestimmung des spezifischen Steingewichtes festzustellen, was jedoch nur im Labor erfolgen kann und es erforderlich macht, den Stein zu zerstören. Dieses Meßverfahren ist zwar weitgehend genau, scheidet jedoGtv aus w,irtschaftlichen Gründen für häufige Messungen aus.
  • Man hat weiterhin die Kri!s,tallutllwandlungen dadurch festzustellen versucht, daß man die Steine nach dem Brand an ihren Kanten maß und die Messungen mit dem Sollmaß der Steine vor dem Brand verglich. Derartige Messungen weichen, wie sich gezeigt hat, jedoch sehr von den exakten Meßergebnissen nach dem spezifischen Gewicht ab.
  • Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die Solllänge des ungebrannten, Steines vielfach nicht mit der tatsächlichen Länge des Steines (Istlänge) übereinstimmt, da die Formen meist Abnutzungs erscheinungen zeigen.
  • Nach dem Verfahren ist es möglich, die Längenänderungen eines Silikasteines und damit auch das Maß der Kristallumwand;lungen einfach und rasch mit einer Genauigkeit zu messen, die den genauen labtecllaischen. Messungen kaum nac;hsteh,t. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, den Stein unbrauchr bar zu machen. Grundsätzlich ist das Verfahren nicht auf die Verwendung silikahaitiger Erzeagnisse beschränkt, sondern kann z. B. auch zutn Messet der Schwindungen von Schamottesteinen angewendet wer den.
  • Es sind auch Meßgeräte bekannt, bei denen unter Verwendung sogenannter 5 etzbolz en gemessen wird, welche in die zu messenden Gegenstände eingesetzt werden und zum. Ansetzen der Tastspitzen des Meßinstrumentes dienen. Abgesehen davon, daß derartige Meßgeräte, die im allgemeinen für metallene Gegenstände vorbehalten sind, für das. Feststellen der Längenänderung bei fenerfestem Material zu kostspielig wären, müßte man bei ihrer Anwendung in jedem nachzuprüfenr den feuerfesten Körper erst die erwähnten Setzbolzen anbringen. Nach dem Entfernen derselben wäre der feuerfeste Gegenstand unbrauchbar.
  • Gemäß der yorliegenden Erfindung verfährt man zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden bleibenden Längenänderungen so, daß bei der Herstellung des Formlings durch am Preßstempel angebrachte Prägspitzen zwei vorzugsweise kegelförmige Vertiefungen im festen Abstand voneinander eingeprägt werden und der gegenseitige Mittelpunktabstand' dieser Vertiefungen am gebrannten Stein nachgemessen wird. Fiir die Vertiefungen empfiehlt sich die Kegelform.
  • Dies hat den Vorteil, daß eine Abnutzung der prägenden Kegelmantelflächen, soweit sie gleichmäßig erfolgt, den Abstand der für die Messungen maßgebenden Kegelspitzen voneinander nicht verändert.
  • Ein besonderer Vorteil des Verfahrens der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß keinerlei besondere Meßkörper, Setzbolzen dd. dgl. am Körper selbst angebracht oder eingesetzt zu werden brauchen. 'Auch ist es nicht nötig, für das Einprägen der Marken besonders Zeit aufzuwenden oder den üblichen Arbeitsgang für die Herstellung des Steines ZU! unterbrechen) denn erfindungsgemäß werden die kegelförmigen Vertiefungen, deren Abstand nach dem Brand gemessen wird, unmittelbar beim Pressen des Steines. erzeugt, -und zwar durch am Preßstempel angeordnete Kegelspitzen Es können so ohne Zeit- und Materialaufwand beliebig viele Steine in dieser Weise gekennzeichnet werden, so daß man das Meßverfahren an jedem dieser Steine durchführen kann. Die Steine selbst werden dadurch keineswegs unbrauchbar.
  • Zur Messung des Mittelpunktabstandes am gebrannten Stein kann ein zirkelähnliches Gerät dienen, bei dem an den freien Enden der Schenkel zwei zweckmäßigerweise aus Metall bestehende kegelstumpfförmige Körper in einer derartigen Anordnung angebracht sind, daß ihre Achsen senkrecht zu der zwischen den Schenkeln aufgespannten Ebene stehen. Eine Nonius-Skala zeigt den linearen Mittelpunktabstand der Fühlkörp er an.
  • Als Meßgerät kann aber auch z. B. eine Schieblehre mit entsprechenden Fühlern Verwendung finden.
  • Die Zeichnung bringt die Darstellung eines zirkelähnlichen Meßgerätes nebst.Hinweisen auf die Durchführung des Verfahrens. Es zeigt Abb. I die Anordnung der Vertiefungen an einem feuerfesten Stein, Abb. 2 den Stein im Schnitt mit den eingesetzten Fühlkörpern, Abb. 3 die perspektivische Darstellung eines zirkel ähnlichen Meßgerätes.
  • Auf dem mit I bezeichneten Stein werden die Vertiefungen 2 eingeprägt. Das Einprägen erfolgt bei gepreßten Steinen zweckmäßigerweise durch am Preßstempel angebrachte Prägespitzen. Um der Gefahr von Verletzungen des Bedienungsmannes vorzubeugen, empfiehlt sich abgestumpfte Gestaltung.
  • Zur Nachprüfung des Abstandes am ungebrannten Stein kann eine Lehre mit entsprechenden Fühlern dienen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist es zweckmäßig, für den Abstand 3 einen runden Betrag (z. B. 200 oder 300 mm) zu wählen.
  • Nach dem Brennen wird der Mittelpunktabstand 4 (Abb. 2) durch Einsetzen der beiden Körper 5 gemessen. Dabei ist es wichtig, daß deren Oberflächen gut an den Innenflächen der Vertiefungen anliegen. Da die Spitze der Vertiefungen sehr oft mit Schmutz ausgefüllt ist, empfiehlt es sich, die Körper 5 als abgestumpfte Kegel auszubilden.
  • Abb. -3 zeigt die Ausführungsart einer Meßvorrichtung mit den rechtwinklig zu den beiden Schenkeln 6 angebrachten auswechselbaren Fühlkegeln 5. Die Ablesevorrichtung 7 ist so eingestellt, daß der lineare Mittelpunktabstand der Fühlkegel unmittelbar an einer Nonius-Skala abgelesen werden kann.
  • Die Ausgestaltung des Meßgerätes ist nur zur besseren Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben worden, sie bildet keinen Teil der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Messen der beim Brennen von - feuerfesten Steinen, insbesondere Silikasteinen, eintretenden bleibenden Längenänderungen, da- durch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung des Formlings durch am oberen oder unteren Preßstempel angebrachte Prägespitzen zwei vorzugsweise kegelförmige Vertiefungen in festem Abstand voneinander eingeprägt werden und der gegenseitige Mittelpunktabstand dieser Vertiefungen am gebrannten Stein nachgemessen wird.
    Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. I59 I94; deutsche Patentschrift Nr. 880 493.
DEO3871A 1954-10-08 1954-10-08 Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Laengenaenderungen Expired DE945191C (de)

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DEO3871A DE945191C (de) 1954-10-08 1954-10-08 Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Laengenaenderungen

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DEO3871A DE945191C (de) 1954-10-08 1954-10-08 Verfahren zum Messen der beim Brennen von feuerfesten Steinen eintretenden Laengenaenderungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006047970A1 (en) * 2004-11-02 2006-05-11 Kovacikova Daniela Gauge for measuring linear strain of materials and method of its production

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DE880493C (de) * 1944-03-25 1953-06-22 Huettenwerk Huckingen A G Zirkel zum Messen von Probestaeben

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