DE585449C - Lehre zum Messen von Lochweiten - Google Patents

Lehre zum Messen von Lochweiten

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DE585449C
DE585449C DES100913D DES0100913D DE585449C DE 585449 C DE585449 C DE 585449C DE S100913 D DES100913 D DE S100913D DE S0100913 D DES0100913 D DE S0100913D DE 585449 C DE585449 C DE 585449C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/46Plug gauges for internal dimensions with engaging surfaces which are at a fixed distance, although they may be preadjustable

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Lehre zum Messen von Lochweiten Es sind Lehren zum Messen von Lochweiten, insbesondere von Schubstangenbolzenlagern, mit zwei parallel zu einander verschiebbaren Backen bekannt.
  • Soll mit Hilfe dieser Lehre ein Einpassen eines Schubstangenbolzens in eine Bohrung oder ein Lager vorgenommen werden, so ist es erforderlich, den Durchmesser des Bolzens genau zu messen und. diesen mit den nacheinander zu ermittelnden Durchmessern der in mehreren Arbeitsgängen nacheinander erzeugten Bohrungen zu vergleichen, den jeweiligen Unterschied rechnerisch' zu ermitteln und danach das Bearbeitungswerkzeug nachzustellen.
  • Dieses Probierverfahren ist naturgemäß zeitraubend, mühselig und teuer.
  • Diese Nachteile werden durch Verwendung der neuen Lehre vermieden.
  • Diese Lehre weist Spannvorrichtungen an den Backen auf, mittels derer ein oder mehrere Bolzen zwischen die Backen eingespannt werden können, wobei die Backen sich verjüngende und zusammen einen Kegel bildende Ansätze tragen, die an demjenigen Durchmesser des Kegels Marken aufweisen, der dem Abstand der Einspannflächen beider Backen entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt eine Ansicht der Meßvorrichtung mit eingespannten Schubstangenbolzen. Abb.2. zeigt eine .Draufsicht, Abb. 3 eine Seitenansicht, Abb. q. eine Endansicht und Abbä 5 einen Querschnitt. Die Meßvorrichtung io besteht aus zwei gleich großen Längsteilen i i, 12 von gleichem Querschnitt: Jedes dieser Längsteile 11, 12 weist, einen Hauptteil 14 und einen im Querschnitt sich verjüngenden Ansatz 15 auf. Der Teil 14 ist im' Querschnitt-T-förmig und besteht aus einem senkrechten Steg 16 und zwei waagerechten Flanschen 17. Die Länge der Flansche 17 ist größer als die Höhe des Steges 16. Auf diese Weise bilden die beiden Teile i i, 12, wenn sie mit den beiden Stegen 16 gegeneinander gelegt werden, im Querschnitt die Form eines H, wie aus der Endansicht (Abb. q.) ersichtlich ist. jeder Ansatz 15 stellt eine Fortsetzung des Steges 16 dar und entspricht im wesentlichen dessen Abmessungen. Dabei ist seine nach oben weisende Fläche i8 derart abgerundet, daß die Rundungen beider Ansätze zusammen, wenn die Stege 16 gegeneinander gelegt werden, eine gemeinsame Mittellinie haben. Die Seitenflächen 19 der Ansätze 15 sind flach und mit einer Gradeinteilung B versehen. Die abgerundeten-oberen Flächen r8 verlaufen in der Längsrichtung .gegen die Horizontale etwas geneigt und bilden somit zusammen einen auf den Hauptteilen 1q. sitzenden Kegelstumpf, dessen Durchmesser in Richtung von den Hauptteilen 1q. her stetig abnimmt.
  • Bei der auf der Gradeinteilung angegebenen Marke A ist der Durchmesser des Kegels gleich dem zwischen den Flanschen 17 vorhandenen Abstand. Wird also ein Schubstgngenbolzen 2o zwischen die Flansche 17 eingespannt, so ist auch der auf der Gradeinteilung bei A abzulesende Durchmesser gleich dem Durchmesser des Bolzens 2o.
  • Die beiden Teile ii und 12 sind durch Stifte 21 geführt, so daß sie nur parallel zu sich selber verschiebbar sind. Diese Stifte sind in der Platte 14 der einen Hälfte i i befestigt und durch Bohrungen der anderen Hälfte 12 hindurchgeführt. Die freien Enden der Stifte 21 sind mit Köpfen 23 versehen, die eine vollständige Trennung beider Hälften verhindern: Die Länge der Stifte 21, die zweckmäßig nahe am Ende der Platten 14 angeordnet sind, ist so bemessen, daß zwischen die Flansche 17 bei deren äußerster Entfernung voneinander ein Bolzen von dem größten in Frage kommenden Durchmesser paßt. Die Entfernung. zwischen den beiden Platten 14 kann durch eine Schraube 24 mit einer Flügelmutter 26 geregelt werden. Die Schraube 24 ist parallel zu den Stiften 21 in die eine Platte fest eingeschraubt und ragt durch die andere hindurch.
  • Im Gebrauch wird die Flügelmutter der Schraube 24 so weit aufgedreht, bis die zu verwendenden Bolzen 2o zwischen die Platten 14 passen und dann dort durch Anziehen der Mutter 26 eingespannt werden können. Nach dem Einspannen der Bolzen ist der Abstand der gewölbten Oberflächen 18 der Verlängerungen 15 an der Marke A genau gleich dem Bolzendurchmesser, dagegen nimmt der Abstand von dieser Marke A gegen das Ende der Verlängerungen 15 hin stetig ab.
  • Soll vor dem Schleifvorgang die Weite der Bohrung für einen Schubstangenbolzen mit dem Durchmesser dieses Bolzens verglichen werden, so werden die Verlängerungen 15 in die Bohrung eingeführt >und das betreffende Maß auf der Gradeinteilung B der Verlängerung 15 abgelesen. Wird daraufhin mit dem Schleifen begonnen, so läßt sich mit Hilfe der Gradeinteilung B leicht der jeweilige Fortschritt der Bearbeitung feststellen. Läßt sich die Verlängerung 15 bis zur Marke A in die Bohrung einführen, so hat diese genau den Durchmesser des eingespannten Bolzens erreicht. Dies läßt sich leicht dadurch bestätigen, daß die Meßvorrichtung umgedreht wird, so daß das Ende des aus ihr herausragenden Bolzens in die fertige Bohrung eingeführt werden kann.
  • Die Vorrichtung gestattet jeweils die Aufnahme von zwei Bolzen gleichen Durchmessers. Besondere übung erfordert das Messen mit der neuen Vorrichtung nicht, die einfach und kräftig ausgeführt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lehre zum Messen von Lochweiten, insbesondere von Schubstangenbolzenlagern, mit zwei parallel zueinander verschiebbaren Backen, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (ii, ia) Spannvorrichtungen (24, 26) aufweisen, mittels derer ein oder mehrere Bolzen (20) zwischen die Backen (11, 12) eingespannt werden können, und daß die Backen sich verjüngende, zusammen einen Kegel bildende Ansätze (15) tragen, die an demjenigen Durchmesser des Kegels Marken (A) aufweisen, der dem Abstand der Einspannflächen beider Backen entspricht.
  2. 2. Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ansatz (15) mit Einteilungen versehen ist, mittels. derer die Lochweite bestimmt werden kann.
DES100913D 1931-09-16 1931-09-16 Lehre zum Messen von Lochweiten Expired DE585449C (de)

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