DE94378C - - Google Patents

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DE94378C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/16Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation closing after a predetermined quantity of fluid has been delivered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat ist dazu bestimmt, bei Volks-Brausebädern den Wasserverbrauch für jedes einzelne Bad quantitativ auf eine genaue und gleiche Einheit zu begrenzen. Derselbe erfüllt den gegebenen Zweck in vollstem Mafse und ist in Fig. 1 der Zeichnung nach Gebrauch eines Bades, in Fig. 2 in der Stellung vor dem Gebrauch ,des Bades dargestellt.
Seine Construction und Wirkungsweise ist folgende:
Von dem Bestreben ausgehend, dafs es vor allen Dingen darauf ankam, sämmtliche automatisch wirkenden Theile versteckt anzuordnen, um Mifsbrauch des Apparates durch die Badenden zu verhüten, ist das Ganze so angeordnet, dafs der Badende die Brause beliebig zur Thä'tigkeit an- und abstellen kann, so lange das für ihn bestimmte Wasserquantum noch nicht verbraucht ist. Sobald, dies aber geschehen, schliefst sich der Zufiufs zur Brause selbsttätig ab, und zwar durch folgende Vorrichtung.
Unter dem Fufsboden versteckt ist direct unter der Brause in einer Vertiefung ein Gefäfs g aufgehängt, welches durch eine Zugstange s mit einem Doppelhebel in Verbindung steht bezw. an dessen kurzem Hebelarm hängt, während das andere Hebelende ein Gegengewicht w trägt. Den Drehpunkt des Hebels bildet ein Hahn h in der Zuflufsleitung. Ein zweiter Hahn \ ist in dem Brauserohr kurz vor der Brause angebracht und kann durch Kettenzug geöffnet oder geschlossen werden. Dieser Hahn Zi1 allein ist dem Badenden zugänglich. Sobald dieser den Hahn durch den Kettenzug öffnet, fliefst das Wasser aus der Brause durch die Löcher in die Platte auf dem Fufsboden in das Gefäfs g. Dieses füllt sich mit dem abfliefsenden verbrauchten Badewasser und sinkt,, je mehr es sich füllt, immer tiefer. Durch dieses Sinken wird auch die Zugstange s nach unten gezogen, das Gegengewicht n> gehoben und der Hahn h selbstthätig geschlossen, so dafs der Zufiufs durch die Brause aufhört, sobald das Gefäfs g seinen tiefsten Stand erreicht und hiermit den Hahn h ganz geschlossen hat.
Die Entleerung des Gefäfses g erfolgt durch ein Ventil v, das nur dem Badewärter zugänglich ist. Dieser schliefst, bevor er das Ventil öffnet, den Hahn Tj1, läfst dann durch Oeffnen des Ventils ν das Wasser aus g laufen, wodurch dasselbe entsprechend seiner Gewichtsverminderung durch das Gegengewicht g wieder hochgehoben wird, wobei sich gleichzeitig der Zuleitungshahn h wieder öffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Brausebad mit begrenztem Wasserzuflufs, dadurch gekennzeichnet, dafs das aus der Brause ausfliefsende und zum Bade verbrauchte Wasser nach seiner Benutzung sich in einem unter dem Fufsboden beweglich aufgehängten Gefäfs sammelt, welches bei einer gewissen Füllung sinkt und durch sein Uebergewicht in Verbindung mit einer Zugstange s und einem Doppelhebel, dessen Drehpunkt ein Absperrhahn h in der Zuflufsleitung bildet, diesen schliefst und hierdurch die Brause aufser Thätigkeit setzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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