DE942998C - Verfahren zur Herstellung von Metallen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallen

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DE942998C
DE942998C DEW7634A DEW0007634A DE942998C DE 942998 C DE942998 C DE 942998C DE W7634 A DEW7634 A DE W7634A DE W0007634 A DEW0007634 A DE W0007634A DE 942998 C DE942998 C DE 942998C
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DE
Germany
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sponge iron
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foreign matter
adhering
flotation
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Expired
Application number
DEW7634A
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English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Ludwig Weber
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/008Use of special additives or fluxing agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Zierfahren zur Herstellung von Metallen Das Hauptpatent 898 756 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallen ohne Schmelzung aus oxydischen Erzen, insbesondere von Eisenerzen, und. zwar mit Hilfe von Reduktionsmitteln, welche mit oxydischem Erz eine vorzugsweise endothermische, chemische Reaktion ergeben, und besteht darin, daß die Deckung des Wärmebedarfes mit Hilfe von im Kreislauf bewegten, immer wieder aufgeheizten festen, körnigen Wärmeträgern erfolgt, :die mit dem Erz und dem Reduktionsmittel in unmittelbare Berührung gebracht werden. Als solcher Wärmeträger wird in erster Linie Sand benutzt, der nach der Reduktion wieder abgesiebt wird. Der Eisenschwamm oder das sonstige reduzierte Erz wird einer Kühlung und danach einer geeigneten, Aufbereitung unterworfen. Insbesondere kann: unter Anwendung der Magnetscheidung das Eisen von dem verbliebenen Rest von Reduktionsmitteln abgetrennt werden.
  • Die zusätzliche Erfindung betrifft eine solche Abkühlung des erzeugten Eisenschwammes oder des sonstigen, Metalls, die geeignet ist, zugleich die Aufbereitung bzw. Trennung des Metalls vom Reduktaionsmittelrest, von der Gangart, od. dgl. vorzubereiten und zu erleichtern. Zu diesem Zweck wird gemäß der zusätzlichen Erfindung das Metall bzw. der Eisenschwamm unmittelbar nach dem Austragen, aus dem Reduktionsofen abgelöscht, ähnlich wie das etwa bei Koks gesc'hie'ht. Die plötzliche Ablöschung uniter Abschlwß von Luft verhindert einesteils die Reoxydation, andererseits lockert sie zumindest das Gefüge der Luppen und arbeitet so der nachfolgenden Naßaufbereitung od. dgl. vor.
  • Als Kühlflüssigkeit wird vorzugsweise Wasser benutzt. Man kann dem Wasser gegebenenfalls Stoffe zusetzen, welche noch weitergehend die Reoxydation des Metalls verhüten; z. B. können Ölemulsionen für diesen Zweck angewendet werden. Ferner können dem Kühlmiittel Stoffe zugesetzt werden, welche der Aufbereitung durch Auflockerung des Gesamtgefüges noch weiter vorarbeiten oder die Oberflächenspannung verändern, wodurch beispielsweise eine Flotatiö@n begünstigt wird. Solche Stoffe sind beispielsweise Alkalien, organische Alkohole usw.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Metallen ohne Schmelzung aus oxydischen Erzen mit Hilfe von Wärmeträgern, die nach der Reduktion abgesiebt werden, nach Patent ö98 756, dadurch gekennzeichnet, daß der erzeugte Eisenschwamm samt den daran anhaftenden Fremdstoffen nach der Abtrennung des Wärmeträgers naß gelöscht wird durch, Einbringen in Wasser oder in wässerige Flüssigkeiten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschflüssigkeit Stoffe zugesetzt werden, welche die Reoxyd@ation des erzeugten. Eisenschwammes verhindern und oder als Reagenzien bzw. Flotationsmittel für eine. anschließende Naßäuibereitung, Flotation od. dgl. dienen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablöschen so plötzlich erfolgt, daß eine Auflockerung des Gefüges des aus Eisernsc hwamm und den anhaftenden Fremdstoffen. bestehenden Gebildes eintritt. q.. Verfahren nach, einem der Ansprüche z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Naßlöschung der Eisenschwamm samt den daran haftenden: Fremdstoffen unter Mitbenutzung der Löschflüssigkeit einer Naßaufbereitung, z. B. einer Schwerflüssigkeits-. aufbereitung oder einer Flotation, zur Herausgewinnung des reinen. Eisenschwammes unterworfen wird.
DEW7634A 1952-01-12 1952-01-12 Verfahren zur Herstellung von Metallen Expired DE942998C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268165B (de) * 1957-11-15 1968-05-16 United States Steel Corp Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern einer Reoxydation von frischreduzierten Eisenpulveragglomeraten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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