DE356503C - Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit

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DE356503C
DE356503C DEE24202D DEE0024202D DE356503C DE 356503 C DE356503 C DE 356503C DE E24202 D DEE24202 D DE E24202D DE E0024202 D DEE0024202 D DE E0024202D DE 356503 C DE356503 C DE 356503C
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graphite
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ELEKTRO OSMOSE AG GRAF SCHWERIN GES
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ELEKTRO OSMOSE AG GRAF SCHWERIN GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/44Application of particular media therefor
    • B03B5/442Application of particular media therefor composition of heavy media

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit, bei welchem die aufzubereitenden zerkleinerten Stoffe in geschmolzenen Substanzen von höherem spezifischem Gewicht als Wasser einem Schwimmverfahren unter-,vorfen werden. Es sind bereits Ausführungsarten solcher Reinigungsverfahren bekanntgeworden, bei welchen zur Aufbereitung von Erzen, Schmelzen von Metallen oder Nietall-Legierungen, wie z. B. Woodsches oder Rosesches Metall, verwendet werden. Demgegenüber kennzeichnet sich das Verfahren nach cler Erfindung dadurch, daß als Schwimmmittel Substanzen benutzt werden, welche bei oder über ihrer Schmelztemperatur infolge Zersetzung oder Entwässerung Gase entwickeln. Es wird auf diese Weise der Vorteil erreicht, daß die Wirkung des höheren spezifischen Gewichtes mit einer sehr regeliriäßigen Gasentwicklung Hand in Hand geht. Die nach der Erfindung zu benutzenden Stoffe liefern außerdem die für die Aufbereitung nötigen Gase in besonders feiner und wirksamer Verteilung.
  • Nach der Erfindung gelingt es, Anreicherungen von einer Größenordnung zu erzielen, wie sie durch die üblichen Schwimmverfahren noch nicht erreicht werden konnten. Das neue `"erfahren ist nicht bloß für Graphit, sondern auch für Erze mit Vorteil verwendbar. Vor der Behandlung mit den geschmolzenen Substanzen können die aufzubereitenden Stoffe einer Vorreinigung nach einem ölschwimmverfahren unterworfen werden. Ferner können die Erze bzw. der Graphit mit Öl versetzt werden. Ein solcher Ölzusatz ist bei Vorreinigung mittels ölschwimmverfahren nicht mehr nötig, da die dem Konzentrat in diesem Falle anhaftende Ölmenge ausreicht, das Material schwimmfähig zu erhalten. Nötigenfalls kann man zur Erhöhung des Schwimmvermögens auch Gase, Gasgemische oder Wasserdampf einblasen.
  • Beispiel: Graphit, der nach einem Schaumschwimmverfahren auf 85 Prozent Kohlenstoffgehalt gebracht war und nach diesem Verfahren nicht mehr nennenswert in seinem Kohlenstoffgehalt gehoben werden konnte, wurde in der zehnfachen Menge geschmolzener Oxalsäure unter Erwärmung eingetragen. Das Konzentrat stieg dann in dem Scheidungsapparat in regelmäßiger Schaumschicht nach aufwärts und konnte oben abgestreift werden. Die Analyse dieses Produktes ergab eine Steigerung des Kohlenstoffgehaltes von 85 Prozent auf 97,8 Prozent.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit, bei welchem die aufzubereitenden zerkleinerten Stoffe in geschmolzenen Substanzen von höherem spezifischem Gewicht als Wasser einem Schwimmverfahren unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwimmmittel Substanzen verwendet werden, welche bei oder über ihrer Schmelztenperatur infolge Zersetzung oder Entwässerung Gase entwickeln.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet. daß die zu behandelnden Stoffe mit öl versetzt oder einer Vorreinigung nach einem COlschw immverfahren , ohne nachherigen Ölzusatz unterworfen werden. Verfahren nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß in die geschmolzenen Substanzen Gase oder Wasserdampf eingeblasen werden.
DEE24202D 1919-07-22 1919-07-22 Verfahren zur Reinigung von Erzen, insbesondere von Graphit Expired DE356503C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864382C (de) * 1949-03-22 1953-01-26 Westfalia Dinnendahl Groeppel Flotation von Feinkohle von 1í¬10mm nach dem Schaumschwimmverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864382C (de) * 1949-03-22 1953-01-26 Westfalia Dinnendahl Groeppel Flotation von Feinkohle von 1í¬10mm nach dem Schaumschwimmverfahren

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