DE94259C - - Google Patents
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- DE94259C DE94259C DENDAT94259D DE94259DA DE94259C DE 94259 C DE94259 C DE 94259C DE NDAT94259 D DENDAT94259 D DE NDAT94259D DE 94259D A DE94259D A DE 94259DA DE 94259 C DE94259 C DE 94259C
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- DE
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- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/028—Indicating or fixing arrangements in the event of breaking or tension difference of transmission wires for points, signals or similar
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
απ ^ ι petite, tc-
, tc-i t-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1896 ab.
Nach den von der Königlich preufsischen Staatseisenbahnverwaltung erlassenen Bestimmungen
für Weichen- und Signal-Sicherheitsstellapparate müssen bei Drahtbruch während des Umstellens
der Weiche die mit der Weiche in Beziehung stehenden Signal- oder Fahrstrafsenhebel gesperrt
sein. , Diese Bedingungen werden bei einigen Stellwerksbauarten, wie z. B. bei dem
hier abgebildeten (vergl. Patentschrift Nr. 41321),·
nach Ansicht des Erfinders gar nicht oder nur sehr mangelhaft erfüllt. Dieser Uebelstand soll
durch die auf der beiliegenden Zeichnung angegebenen Vorrichtungen beseitigt werden.
Die Verschlufselemente befinden sich einerseits auf den mit den Signal- oder Fahrstrafsenhebeln
verbundenen Längswellen α und andererseits auf den mit den Weichenhebeln verbundenen
Querwellen b. Beide Wellen werden mit der betreffenden Hebelumlegung in drehende
Bewegung gebracht. Die Drehung der Langwelle λ wird, wie in Fig. 10 dargestellt, durch
den Zwischenhebel- g bewirkt, welcher mit einem Stift in der nach oben gerichteten Vertiefung
des an der Seilrolle befindlichen Schleifkranzes steht und, sobald der Signalhebel in
der Pfeilrichtung gedreht wird, in die punktirte Lage gestofsen wird. Die Drehung der Querwelle
geschieht dagegen durch die Federfalle des WTeichenhebels, und zwar zur Hälfte beim
Ausklinken und zur Hälfte beim Wiedereinklinken derselben nach erfolgter Umlegung des
Hebels. Die Federfalle wird in der in Fig. 1 dargestellten Hebellage beim Ausklinken aufwärts
gezogen und in der nach unten gerichteten gezogenen Hebellage beim Wiedereinklinken
ebenfalls aufwärts bewegt. Die hierdurch entstehende gleichgerichtete Wellenverdrehung
bringt den betreffenden Ausschnitt in den Querwellenscheiben, zwischen denen die
betreffende Langwelle α steht, genau dem Stift c der letzteren gegenüber, so dafs diese
alsdann gedreht werden kann. In den Fig. 6, 7 und 8 ist dieser Vorgang ersichtlich gemacht.
Fig. 6 zeigt die Grundstellung, Fig. 7 die Mittelstellung und Fig. 8 die Endstellung der
Querwelle. Hiernach läfst sich die untere Langwelle α erst in der in Fig. 8 abgebildeten'
Querwellenlage drehen. Ein nicht vollständiges Einklinken der Federfalle des Weichenhebels
würde sonach infolge der ungenügenden Verdrehung der Querwelle ein Umdrehen der Langwelle bezw. ein Umlegen des Signal- oder
Fahrstrafsenhebels unmöglich machen. Wenn nun in der Mittelstellung des Weichenhebels
(Fig. 2) der Zugdraht reifst, kommt'es zur Erreichung der Signalsperre darauf an, das Einklinken
der Federfalle bezw. das vollständige Umdrehen der Querwelle zu verhindern. Dieses
wird erreicht durch das auf der Querwelle befestigte Zahnstück d und den schwingbar
befestigten Flügel e, welche im Augenblick des Drahtbruches in einander greifen. Beide Theile
sind derart geformt und so zu einander gestellt, dafs beim Seitwärtsschlagen des Flügels
die obere Spitze desselben unbedingt in die mittlere Zahnlücke des Zahnstückes d eingreift
(Fig. 4) und dadurch ein weiteres Drehen der Welle verhindert. An dem Flügel e befindet
sich eine Rolle," über welche die von der grofsen Seilscheibe kommende Leitung kreuzweise
geführt wird. Unter normalen Verhältnissen ist infolge des in der Leitung befind-
lichen Spannwerkes die Spannung in beiden Leitungsdrähten eine ziemlich gleiche, so dais
beim Umstellen des Weichenhebels das Flügelstück in aufrechter Lage verbleibt. Sobald
aber einer der beiden Leitungsdrähte schlaff wird, wie es beim Bruch derselben geschieht,
schlägt infolge der Spannwirkung des ganz gebliebenen Drahtes das Flügelstück nach der
Seite und sperrt, wie vorbeschrieben und in Fig. 2 dargestellt, die Querwelle. Da nun dieselbe
nicht die für die Umdrehung. der Langwelle α erforderliche Verdrehung ausführen
kann, ist es unmöglich gemacht, den Signaloder Fahrstrafsenhebel umzulegen. Erst wenn
der gebrochene Draht wieder verbunden und die Spannung in beiden Drähten durch Einreguliren
gleichmäfsig geworden ist, treten alle Theile in die normale Lage zurück. Das Zahnstück
d enthält für die Grund- und Endstellung ebenfalls die betreffenden Ausschnitte,
in welche die Spitze des Flügelstückes e beim Drahtbruch eingreift (Fig. 3 und 5). Hierbei
tritt aufser der Signalsperre die Sperrung des Weichenhebels dadurch ein, dafs die Federfalle
nicht ausgeklinkt werden kann, bevor die Folgen des Drahtbruches beseitigt sind.
Eine andere Anordnung ist in Fig. 9 dargestellt, bei welcher die Seilrolle nebst der in
das Zahnstück d eingreifenden Spitze an einem Riegel f angebracht ist, welcher in entsprechenden
Oeffhungen in den Seitenwänden der Unterbauconstruction geführt wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Beim Drahtbruch einer Weichenleitung wirksame Signalsperre, gekennzeichnet durch das auf der Welle b befestigte Zahnstück d und das eine Führungsrolle tragende (nach Art der bei Drahtspannwerken üblichen ähnlichen Vorrichtungen) schwingbar befestigte Flügelstück e, welches beim Drahtbruch von dem ganz gebliebenen Draht seitwärts getrieben und hierbei mit seinem Sperrrand zum Eingriff in die Zahnlücke des Zahnstückes d gebracht wird, zum Zwecke, das Verdrehen der Welle b und das Umlegen des mit der Welle b in Abhängigkeit stehenden Signalhebels bei Drahtbruch in der Weichenleitung zu verhindern und das Ausklinken der Federfalle am Weichenhebel bis zur Ausbesserung des Bruches unmöglich zu machen.
- 2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 , bei welcher das die Rolle tragende Sperrstück an dem nach beiden Seiten verschiebbaren Riegel/ angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94259C true DE94259C (de) |
Family
ID=365606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94259D Active DE94259C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94259C (de) |
-
0
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