DE203152C - - Google Patents

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DE203152C
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spring
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coupling
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DENDAT203152D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

bet
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Anlaßvorrichtungen für Gaskraftmaschinen bekannt, deren Wesen darin besteht, daß beim Ausschwingen eines' Hand- oder Fußhebels vom Führersitze aus ein am einen Ende der auf der Motorwelle sitzenden Feder angreifendes Element festgestellt und gleichzeitig die Kupplung dieses Elementes mit der Welle gelöst wird, so daß das am anderen Federende angreifende EIement die Federspannung auf die Welle übertragen kann, während dagegen bei Freigabe des Hand- oder Fußhebels ein Kuppeln des erstgenannten Elementes mit der Welle und des zweiten Elementes mit dem festen System zwecks Spannens der Feder bewirkt wird; außerdem erfolgt nach beendeter Spannung der Feder in selbsttätiger Weise ein Wiederauskuppeln des zweiten Elementes und zugleich ein Kuppeln des letzteren mit der Welle.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun das Ein- und Auskuppeln der beiden Elemente einerseits mit der Welle und andererseits mit dem festen System und außerdem ein selbsttätiges Auskuppeln des einen Elementes nach erfolgter Federspannung dadurch, daß die beiden Elemente durch ein zwischen dieselben eingeschaltetes Schrauben-
; gewinde achsial gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.
Es ist an sich bekannt, durch achsiale Verschiebung entsprechender Teile mit Hilfe eines Schraubengewindes das selbsttätige Spannen von Anjaßfedern zu begrenzen. Im vorliegenden Falle wird durch eine solche achsiale Verschiebung bewirkt, daß bei Kupplung des einen die Spannung der Feder einleitenden Elementes mit der sich drehenden Welle so lange ein Feststellen des anderen Elementes gegenüber dem rotierenden System erfolgen kann, bis die Spannung der Feder bewirkt ist, wobei das gegen Drehung festgehaltene Element durch die Schraubenwirkung sich unterdessen so weit achsial verschoben hat, daß dasselbe relativ zu dem anderen, die Spannung einleitenden Element und somit auch zu der mit letzterem gekuppelten Welle stillsteht. Sobald nun eine Entkupplung zwischen Welle und dem die-Spannung einleitenden Element und gleichzeitig eine Feststellung des letzteren erfolgt, kann sich die Spannkraft der Feder gegenüber dem anderen nicht festgehaltenen Element entfalten und mittels eines eingeschalteten Mitnehmergetriebes auf die Welle einwirken.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt desselben in schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, nach der entgegengesetzten Seite gesehen,
Fig. 4 eine Stirnansicht zu Fig. 1.
Die Maschinenwelle a, auf welcher die ganze Vorrichtung sitzt, ist an ihrem freien Ende mit Kupplungsklauen b versehen, welche entweder aus einem Stück mit der Welle hergestellt sein können oder auf derselben in geeigneter Weise befestigt sind. Auf der
Welle α ist außerdem ein Sperr- oder Schaltrad c festgekeilt.
Die eigentliche Anlaßvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Hauptteilen; der eine derselben hat die Gestalt einer Büchse d, welche durch Anordnung von Innengewinde als Schraubenmutter wirkt; die Büchse d ist weiterhin als Schaltmuffe e ausgebildet, welche auf der einen Seite durch einen glatten Ringflansch/, der auf der anderen Seite durch einen gezahnten oder mit Kupplungsklauen g versehenen Flansch h begrenzt ist. Das zweckmäßigerweise ziemlich breit ausgeführte Flanschstück h besitzt außerdem noch besondere in die Büchsenbohrung ragende Kupplungsklauen i, welche mit den von der Welle a getragenen Klauen b in Eingriff gebracht werden können. Mit den Zähnen oder Klauen g des Flanschstückes h kämmt ein in entsprechender Weise auf einer Stirnfläche ebenfalls mit Zähnen oder Klauen versehener Ring k, welcher an der Drehung verhindert ist und durch einen Doppel- oder Winkelhebel / in und außer Eingriff mit dem Flanschstück h gebracht, sowie in Richtung der Wellenachse verschoben werden kann.
An der als Schraubenmutter ausgebildeten Seite der Büchse d greift das innere Ende einer kräftigen Feder m an, deren äußeres Ende fest mit einem zur Welle α parallelen Bolzen η verbunden ist. Letzterer durchdringt lose eine in einer Scheibe 0 des zweiten Hauptteiles der Anlaßvorrichtung vorgesehene Bohrung und endigt in einer kleinen Platte n1.
Die Scheibe 0 trägt an ihrer einen Stirnseite eine Büchse p, deren Außengewinde von der Schraubenmutter d übergriffen wird. Zahl und Steigung der Gewindegänge auf Büchsej? und in der Schraubenmutter d sowie der Abstand zwischen Scheibe 0 und der Feder m ist naturgemäß nach dem Spannungsbetrag der Feder zu bemessen. Die auf der anderen Seite der Scheibe 0 vorgesehenen Kupplungsklauen q können in Eingriff mit am festen System des Wagens (Motorgehäuse s, Getriebegehäuse usw.) befestigten Klauen r gebracht werden. An einer oder mehreren der Kupplungsklauen q ist je eine Schalt- oder Sperrklinke t mittels Zapfen gelenkig befestigt, und zwar durch Einbau in je eine Aussparung der betreffenden Klauen q (Fig. 2), so daß ein störungsfreies Einkuppeln in die Klauen r möglich ist. Die Sperrklinke oder Sperrklinken t greifen in das von der Welle a getragene Sperrad oder Schaltrad c.
Der Doppel- oder Winkelhebel / steht mit einem vom Führersitze aus zu bewegenden Hand- oder Fußhebel durch geeignete Zwischenglieder (Hebelübersetzung, Zugorgane, Räderwerk usw.) in Verbindung.
Das freie Ende der Welle a, welches die Kupplung b trägt, wird zur Aufnahme der üblichen Handkurbel geeignet ausgebildet (aus der Zeichnung nicht ersichtlich), um hierdurch ein erstmaliges Ankurbeln, solange also die Spannungsvorrichtung noch nicht in Wirkung getreten ist, oder ein Ankurbeln nach erfolgter Auseinandernähme der Teile usw. zu ermöglichen.
Die Wirkungsweise der Anlaßvorrichtung ist folgende:
Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung ist die Maschine eben angekurbelt, so daß die Welle α sich in Drehung befindet. Die Zähne oder Klauen des Ringes k greifen in das Flanschstück h ein, so daß mit letzterem die Büchse d stillsteht; die Kupplungsklauen i sind außer Eingriff mit den Klauen b der Welle a. Die Feder m ist ungespannt, da sie eben ihre Spannkraft zum Ankurbeln der Welle verbraucht hat. Die Scheibe ο steht ebenfalls still, während das Sperrad c unterhalb der Klinke t im Drehsinne des Uhrzeigers rotiert (Fig. 3).
Soll nun die Feder m von neuem gespannt werden, um die für das nächste Ankurbeln erforderliche Kraft aufzuspeichern, so wird der Hebel / vom Führersitze aus mittels eines Hand- oder Fußhebels so gedreht, daß die durch den Ring k bewirkte Kupplung mit den Klauen bzw. Zähnen g der Büchse d aufgehoben wird, und außerdem durch Anpressen der glatten Stirnfläche der Scheibe k an den Ringflansch f ein Verschieben der Büchse d nach rechts erfolgt; hierdurch wird ein Einkuppeln der Klauen i der Büchse d mit dem Kupplungsteil b der Welle α bewirkt, so daß eine Mitnahme der Büchse d und des an letzterer befestigten inneren Federendes durch die Welle α eintritt. Mit der Verschiebung der Büchse d erfolgt gleichzeitig eine Achsialverschiebung der Scheibe 0, da die Schraubengänge der Innenbohrung der Büchse d und der Mantelfläche der Büchse ρ ineinander eingreifen; die Achsialverschiebung der Scheibe 0 nach rechts verursacht gleichzeitig ein Kuppeln der Klauen q mit den Klauen r. Da auf diese Weise die Scheibe ο an einer Drehbewegung verhindert ist, erfolgt sofort infolge der Wirkung der Schraube ρ no eine Achsialbewegung der Scheibe 0 in Richtung gegen die Feder m; hierbei wird das äußere Ende der Feder m durch den Bolzen an der Scheibe 0 festgehalten, so daß ein Spannen der Feder erfolgt. Die Zahl und die Steigung der Gewindegänge auf Büchse ρ sowie die Federstärke ist derart bemessen, daß, sobald die Kupplungsklauen q bei der Achsialbewegung der Scheibe ο in Richtung gegen die Feder m außer Eingriff mit den Klauen r kommen, die Feder vollständig gespannt ist, so daß nunmehr eine Mitnahme
■der Scheibe ο durch die sich drehende Büchse d eintreten kann. Ein Zurückdrehen der Scheibe ο im Sinne einer Entspannung der Feder kann nicht eintreten, da die Sperrklinke bzw. die Sperrklinken t durch Eingriff in die Zähne des Sperrades c dies verhindern. In dieser Lage wird die Ankurbelvorrichtung während des Ganges der Maschine mitgenommen.
ίο Wird nun die Maschine abgestellt, so bleibt die Welle α mit der Büchse d und der Scheibe ο stehen. Eine Einwirkung der Feder m auf die stillstehende Welle im Sinne einer Drehung derselben nach der einen oder anderen Richtung kann nicht stattfinden, da die Spannung der Feder einesteils durch Einwirkung auf die Scheibe 0 eine Kraft im Drehsinne des Uhrzeigers ausübt, dagegen auf die Büchse d in entgegengesetzter Richtung wirkt, beide Teile aber durch die Welle a miteinander gekuppelt sind.
Soll ein Wiederanlassen der Maschine erfolgen, so wird der Hebel / in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung zum Ausschwingen gebracht, so daß der Ring k mit den Klauen oder Zähnen g der Büchse d in Eingriff kommt, dadurch die Büchse d gegen Drehung sichert und außerdem letztere so weit verschiebt, daß die Klauen i außer Eingriff mit den Klauen b der Welle α kommen. Die Büchse d hat nunmehr keine Einwirkung mehr auf die Welle a, so daß die Kraftwirkung der Feder m sich nach der anderen Seite hin entfalten kann, also unter Vermittlung des Bolzens η die Scheibe 0 und durch Einwirkung der Schaltklinke t auf das Sperrad c die mit letzterem festgekeilte Welle a in Umdrehung versetzt. Auf diese Weise erfolgt ein Anlassen der Maschine.
Die Klauen g des Flansches h und die mit denselben kämmenden Klauen des Ringes k können zweckmäßigerweise abgeschrägt sein, und zwar auf derjenigen ihrer radialen Seitenflächen, welche entgegengesetzt der normalen Drehungsrichtung der Welle α liegen, in ahnlicher Weise, wie es bei den bisher bekannten Andrehkurbeln für Maschinen der Fall ist. Dadurch kann erreicht werden, daß bei event, auftretender Rückschlagwirkung der Maschine, z. B. bei zu viel Vorzündung, eine selbsttätige Auskupplung der Büchse d erfolgt. Gewöhnlich genügt zur Aufnahme dieser Rückwirkung die Pufferwirkung der Feder m.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: *"5
    Anlaßvorrichtung für Gaskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an den Enden der. Feder angreifenden Elemente (d, 0) durch ein zwischen dieselben eingeschaltetes Schraubengewinde (p) achsial zueinander verschiebbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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