DE941990C - Stufenwascher zur Behandlung von Gasen oder Daempfen mit Fluessigkeiten - Google Patents

Stufenwascher zur Behandlung von Gasen oder Daempfen mit Fluessigkeiten

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Publication number
DE941990C
DE941990C DEK1276D DEK0001276D DE941990C DE 941990 C DE941990 C DE 941990C DE K1276 D DEK1276 D DE K1276D DE K0001276 D DEK0001276 D DE K0001276D DE 941990 C DE941990 C DE 941990C
Authority
DE
Germany
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treatment
washer
gases
vapors
liquid
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Expired
Application number
DEK1276D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelmus Bernhardus Bussmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE941990C publication Critical patent/DE941990C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Stufenwascher zur Behandlung von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten Es ist bekannt, Gase oder Dämpfe mit Flüssigkeiten in Einrichtungen in Berührung zu bringen, welche eine Mehrzahl von mit Füllkörpern od. dgl. ausgesetzten Räumen besitzen, durch welche die Behandlungsflüssigkeit in einem besonderen Kreislauf für jeden Behandlungsraum kreist, während die Gase oder Dämpfe nacheinander durch die Behandlungsräume strömen. Es ist ferner bekannt, die verschiedenen Waschstufen in einem im wesentlichen zylindrischen, turmartigen Gehäuse vorzusehen, welches durch mehrere waagerechte Böden in voneinander getrennte Behandlungsräume unterteilt ist. Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Verbesserung derartiger Stufenwascher.
  • Nach der Erfindung wird in den einzelnen Behandlungsräumen des turmartigen Waschergehäuses eine weitere Unterteilung durch Trennwände geschaffen, welche an der Decke des Raumes eine Durchtrittsöffnung für das Gas frei lassen, unten aber bis zum Boden des Behandlungsraumes reichen, so daß das Gas nacheinander durch die beiden Abteile des Behandlungsraumes strömt, wobei je- doch jedem der durch die Trennwand gebildeten Abteile ein besonderer Flüssigkeitskreislauf zugeordnet ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird zur Verteilung der Flüssigkeit ein umlaufender Verteiler benutzt, welcher mit-mehreren Zuläufen für verschiedene Flüssigkeiten versehen ist.
  • Die in den Behandlungsräumen des Waschers vorgesehenen Trennwände können radial verlaufen oder die Form eines zu dem Hauptgehäuse konzentrischen Zylinders od. dgl. besitzen.
  • Durch die Anwendung der Erfindung ergibt sich eine beträchtlich höhere Auswaschleistung des Stufenwaschers, ohne daß dessen äußere Abmessungen vergrößert und sein Materialaufwand wesentlich erhöht wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb. I ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Wascher in einem senkrechten Längsschnitt dargestellt, während Abb. 2 eine Seitenansicht desselben Waschers ist; Abb. 3 zeigt im größeren Maßstabe einen Schnitt durch einen Teil des Waschers nach Abb. I; Abb. 4 gibt einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform und Abb. 5 eine dazugehörige Flüssigkeitsverteilungseinrichtung wieder; Abb. 6 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Flüssigkeitsverteilungseinrichtung für den Wascher nach Abb. I und Abb. 7 schließlich dieselbe Flüssigkeitsverteilungseinrichtung in einem waagerechten Schnitt.
  • Der in Abb. I bis 3 dargestellte Wascher besitzt ein im wesentlichen zylindrisches, turmartiges Gehäuse I, welches durch die waagerechten Zwischenböden 2 in mehrere voneinander getrennte Behandlungsräume unterteilt ist. Das zu behandelnde Gas tritt in das unterste Abteil durch den Stutzen 3 ein. Es strömt zunächst durch einen Kanal 4 abwärts und tritt dann von unten in das Wascherabteil 5 ein, welches gegen das nächste Wascherabteil 6 'durch eine radiale Scheidewand 7 getrennt ist. Die Scheidewand 7 reicht, wie bei 8 angedeutet, nicht ganz bis ur Deckeg, so daß das Gas gezwungen ist, nach Verlassen der in dem Abteil 5 angeordneten Füllkörperschicht od. dgl. durch das Abteil 6 abwärts zu strömen. Von dem freien Raum unterhalb der Füllung des Wascherabteils 6 gelangt das Gas durch den Verbindungskanal 10 unten in das Wascherabteilll. Es zieht dann durch den freien Raum oberhalb der Trennwände I2 in das Wascherabteil I3, gelangt dann zu einem Auslaßstutzen 14. Dieser ist durch eine Rohrleitun 15, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Absperr- oder Regelventilen, mit dem Verbindungskanal 65 verbunden, der zu dem Wascherabteil I6 führt. Von dort gelangt das Gas zum Wascherabteil I7 und dann durch denVerbindungskanal I8 zu den Abteilen I9, 20, um von dort durch den Kanal 21 zum Austrittsstutzen 22 zu ziehen.
  • Jedem der Wascherabteile 5, 6, 11, I3, I6, I7, I9, 20 ist ein hesonderer Flüssigkeitskreislauf zugeordnet, der je eine in Abb. 3 mit 23 bezeichnete Umlaufpumpe hat, welche die Flüssigkeit vom Sumpf 24 durch eine Rohrleitung 25 zu dem an der Decke 26 des Wascherabteils vorgesehenen Verteiler fördert.
  • Innerhalb der Wascherabteile sind drehbare Flüssigkeitsverteiler angeordnet, welche nach Art eines Segnerschen Wasserrades arbeiten. Damit jedem der Wascherabteile beiderseits der Trennwände 7 bzw. I2 eine besonders zusammengesetzte Waschflüssigkeit zugesetzt werden kann, erhält die Verteilereinrichtung vorteilhaft die aus Abb. 6 und 7 ersichtliche Ausbildung.
  • Die in Abb. 6 und 7 dargestellte Einrichtung umfaßt ein feststehendes Gehäuse 27, daß mit zwei Zulaufstutzen28, 29 versehen und auf der Decke 30- des betreffenden Wascherabteils befestigt ist.
  • Am unteren Ende des Gehäuses 27 ist drehbar ein Ringkörper 38 befestigt, der um die Achse 31 drehbar ist. Der Ringkörper 38 trägt die Verteilerarme 33, 34, welche mit Brausen 32 ausgestattet sind. Der Ringkörper 38 umfaßt den unteren Teil des Gehäuses 27 dichtend.
  • Das Gehäuse 27 ist im Innern durch eine radiale Wand 35 unterteilt, derart, daß für jeden der Zulaufstutzen 28, 29 ein besonderes Gehäuseabteil 36 bzw. 37 gebildet wird. Infolgedessen verteilt sich das durch den Zulaufstutzen 28 zulaufende Waschmittel durch den Gehäuseraum 36 nur auf die Verteilerarme 33, deren Mündungen jeweils im Bereich des Gehäuseabteils 36 liegen, während aus dem Abteil 37 die anderen Verteilerarme 34 beschickt werden. Da die Trennwand 12 des Wascherabteils parallel zur Trennwand 35 der Verteilereinrichtung läuft, wird das durch den Stutzen 28 zulaufende Waschmittel nur über das Wascherabteil rechts von der Scheidewand 12 verteilt und das durch den Stutzen 29 zutretende Waschmittel auf das Wascherabteil links der Scheidewand 12. Beim Drehen der Verteilerarme 33 gelangt allerdings die Füllung der Rohre 33 und der Brausen 32 bzw. 34 und 32 jeweils iiber die obere Kante der Scheidewand 12 in das benachbarte Wascherabteil. Hierbei handelt es sich aber um so geringe Flüssigkeitsmengen, daß dadurch der Auswaschvorgang nicht beeinträchtigt wird.
  • Bei der in Abb. 4 dargestellten Waschereinrichtung ist im Innern der einzelnen Gehäuseabteile 40 eine konzentrisch angeordnete Trennwand 41 vorgesehen, die zylindrisch oder polygonal im Querschnitt sein kann. Das zu behandelnde gas-oder dampfförmige Medium tritt durch den Stutzen 42 in den freien Raum 43 unterhalb des Füllkörperrostes 44 ein, verteilt sich in der Füllkörperschicht 45 und zieht dann von oben in das mittlere Wascherabteil 46 ab, um schließlich durch den Stutzen 47 nach außen abgeleitet zu werden. Das obere Wascherabteil 48 der in Abb. 4 dargestellten Einrichtung ist entsprechend ausgebildet.
  • Zur Flüssigkeitsverteilung in dem Wascher nach Abb. 4 wird vorteilhaft die in Abb. 5 dargestellte Einrichtung benutzt. Diese besitzt zwei unabhängig voneinander arbeitende Gruppen von Verteilerarmen 50 bzw. 5I, die an einem gemein- samen, aber unterteilten Drehkörper 52 sitzen. Der Zulaufstutzen 53 für das eine Waschmittel steht mit dem Ringraum 54 des Drehkörpers 52 in Verbindung. An den Ringraum 54 sind die Verteilerrohre 51 angeschlossen, welche dieWaschflüssigkeit über die Füllkörperschicht 45 des ringförmigen Teils des Behandlungsraumes 40 verteilt. Der andere Zulaufstutzen 55 steht durch das Rohr 56 mit den das mittlere Wascherabteil 46 beaufschlagenden Verteilerarmen 50 in Verbindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Stufenwascher zur Behandlung von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten mit einem turmartigen, in mehrere übereinanderliegende Behandlungsräume unterteilten Gehäuse, wobei jedem Behandlungsraum ein besonderer Flüssigkeitskreislauf zugeordnet ist, während die Gase oder Dämpfe nacheinander durch die Behandlungsräume strömen, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Behahdlungsräumen des Waschergehäuses senkrechte Trennwände vorgesehen sind, welche an der Decke des Raumes eine Öffnung für den Durchtritt des Gases und für die Bewegung eines an sich bekannten umlaufenden Flüssigkeitsverteilers frei lassen, der mit verschiedenen Flüssigkeitszuläufen für jedes der durch die senkrechte Trennwand gebildeten Abteile des Behandlungsraumes ausgestattet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Trennwand konzentrisch zur Außenwand des Behandlungsraumes verläuft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden einzelnen der Behandlungsräume (Stufen) mindestens je eine Berieselungseinrichtung nach Art des Segnerschen Wasserrades vorgesehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der Berieselungseinrichtung in einem Hohlraum vorgesehen ist, der gegen den von Gas und Flüssigkeit durchströmten Behandlungsraum abgeschlossen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitungen für die Waschflüssigkeit in den abgeschlossenen Hohlraum geführt und dort mit der Berieselungseinrichtung in Verbindung gebracht sind.
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