DE941980C - Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton - Google Patents
Eisenbahnschwelle aus StahlbetonInfo
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- DE941980C DE941980C DED1008A DED0001008A DE941980C DE 941980 C DE941980 C DE 941980C DE D1008 A DED1008 A DE D1008A DE D0001008 A DED0001008 A DE D0001008A DE 941980 C DE941980 C DE 941980C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/28—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
- E01B3/32—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone with armouring or reinforcement
- E01B3/34—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone with armouring or reinforcement with pre-tensioned armouring or reinforcement
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Description
- Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung einer Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton nach Patent 932 970.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent ist in erster Linie an einen geradlinigen Verlauf der als Einlage dienenden Stahlstäbe gedacht, die, und zwar in der Regel paarweise, @in der Längsrichtung -der Schwelle angeordnet sind.
- Bei einer .derartigen Ausbildung und Anordnung der Einlagen darf (die Schwelle nur .in einem bestimmten Bernich beiderseits des Schienenfußes auf dem Sdhotterbett auflagern, während an der Schwellenmitte dafür Sorge .getragen werden muß, daß die Schwelle hier auf dem Schotterbett nicht auflagert, sondern von diesem frei geht. Nur dadurch können eine Belastungsart, (die man allgemein als »Reiten« bezeichnet, und dadurch bewirkte große negative Biegungsmomente in Schwellenmitte vermieden werden. Den beim soggenannten »Reiten« auftretenden Beanspruchungen ist eine Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton in ider Regel nicht gewachsen. Es treten leicht Risse auf der Oberseite im Bereich der Schwellenmitte ein, die unter Umständen zum Bruch der Schwelle führen.
- Bisher hat man sich so geholfen, daß die Bettung in besonderer Weise hergerichtet wurde, um sicher zu stellen, idaß jede Schwelle auf ihren beiden Enden nur auf einem, jeweils einen Teil ihrer Länge betragenden Schotterstreifen aufruht, während sie im mittleren Bereich durch nine in der Bettung angeordnete Ausnehmung frei liegt.
- Wie ohne weiteres verständlich ist, macht die Herrichtung einer solchen Bettung und vor allem die laufende Überwachung und Sicherstellung der genannten Ausnehmung im mittleren Schwellenbereich Schwierigkeiten und bringt eine Verteuerung in dem Betrieb der mit Schwellen aus Stahlbeton ausgerüsteten Gleisstrecken mit sich. Es ist nämlich in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, ,daß die Schwellen beim Befahren das Bestreben haben, den an innen Enden befindlichen Schotter nach der Mitte wegzudrücken, so daß auf eine ,laufende Überwachung ider Strecke nicht verzichtet wenden kann. , Ein anderer, gleichfalls,schon beschrittener Weg zur Verhinderung des -erwähnten »Reitens« der Schwellen besteht darin, daß man ider Schwelle von vornherein auf der Unterseite eine besondere Form ;gibt, die eine Auflagerung .des Mittelbereiches,der Schwelle auf,der Bettung niit .Siicherheit verhindert. Diese besondere Formgebung ist jedoch gleichfalls mit .zusätzlichen Kosten .verbunden, die, auch wenn sie, am Einzelstück gemessen, nicht .allzu erheblich erscheinen, bei der für solche Schwellen in Frage kommenden Massenfertigung ins Gewicht fallen.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die den Gegenstand des Hauptpatentes bildende Eisenba:hnschwelle aus Stahlbeton so auszugestalten und zu verbessern, daß idie Schwelle gegen Unregelmäßigkeiten derBettung dadurdh weniger empfindlich wnrd"daß .sie ein größeres negatives Biegungsmoment in der Mitte aufnehmen kann, so d:aß es einer peinlichen Überwachung der Bettungsmulde nicht bedarf und daß selbst beim »Reiben« der Schwelle die Rissebildung hintangehalten wird.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, idaß die in der Längsrichtung der Schwelle angeordneten Stahlstälbe zur Aufnahme von,an ider Oberseite des Schwellenmittelteils auftretenden Zugspannungen in idiesem Teil nach oben gekrümmt sind.
- Die Krümmung, welche die als Einlagen verwendeten Stahlstäbe zur Anpassung an den Momentenverlauf erhalten, kann entweder in Form eines stetigen Kurvenzuges mit einem der Schwellenoberseite zugekehrten Scheitelpunkt verlaufen, oder man kann die S.ta'hlstäbe an den Enden der Schwellen auf einer gewissen Strecke geradlinig verlaufen lassen und sie nur im mittleren Teil entsprechend krümmen, wobei der Scheitelpunkt dieser Krümmung gleichfalls an der Oberseite der Schwelle, etwa in der Schwellenmitte, liegt.
- Die Erfindung hat den wesentlichen Vorteil, dnß einerseits eine besondere Zurichtung der Bettung und eine so -peinliche Überwachung der Bettungsmulde im Bereich der Schwellenmitte entfällt und. daß es andererseits auch keiner besonderen Formgebungen der Unterseite der Schwelle mit den sich durch eine neue Umgestaltung der Formkästen ergebenden Rückwirkungen in bezug auf eine Verteuerung der Herstellungskosten bedarf. Bei der neuen Schwelle können die bewährten Umrißformen des Schwellenkörpers beibehalten werden, und es wird durch die Erfindung erstmalig ein Weg aufgezeigt, wie gleichwohl die sich aus dem gefürchteten »Resten« der Schwelle ergebenden Nachteile wirksam und in einfacher Weise beseitigt werden können.
- Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der -nachstehenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der neuen Schwelle. Die Darstellung und die verwendeten Bezugszeichen sind im wesentlichen die gleichen wie beim Hauptpatent.
- Fig. i ist ein Längsschnitt durch die fertige Schwelle und Fig. 3 ein Querschnitt entlang der Linie III-III der Fi.g. i ; Fig.2 ist eine Draufsicht auf die fertige Schwelle.
- Die- Schwelle besteht wie beim Hauptpatent aus dem mit i bezeichneten Schwellenkörper aus Beton, in dem beim Ausführungsbeispiel zwei Einlagen aus Rundstahl angeordnet sind. Als Material ist Stahl in naturhartem Zustand von möglichst hoher Streckgrenze (etwa 55 kg pro mm2) angenommen. 3 sind die in den Betonkörper eingefügten, aus Holz bestehenden Dübel zur späteren Befestigung der Schwellenschrauben.
- Die stabförmigen Einlagen 2 sind an ihren beMen Enden mit im Kaltwalzverfahren angerollten Gewindeköpfen 5 versehen. In jedem Stirnende des Schwellenkörpers z sind zwei sich nach innen verjüngende Aussparungen vorgesehen, die die Endverankerungen der Einlagen 2 in versenkter Anordnung aufnehmen. Die Verankerungen bestehen jeweils aus dem bereits erwähnten Gewindekopf 5, einer Druckverteilungsplatte 7 und einer Mutter B.
- Die Schwelle wird in einem aus Blech bestehenden Formkasten eingeformt, der die der jeweils gewünschten Umrißform des Schwellenkörpers entsprechende Ausbildung erhält, wobei die Einlagen 2 während der Betonierung durch geeignete Mittel in der richtigen Lage gehalten werden. Bevor der Beton eingebracht wird, erhält jede Einlage eine Umhüllung durch ein Gleitmittel, z. B. Bitumen, das eine Haftverbindung zwischen Beton und Stahleinlage verhindert. Nach hinreichender Erhärtung dies Betons werden die Vorspannkräfte z. B. mit den im Hauptpatent angegebenen Mitteln eingetragen.
Claims (1)
- PATLATTANSPRÜCIi: Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton nach Patent 932 97b, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Längsrichtung der Schwelle angeordneter Stahlstäbe zur Aufnahme von an der Oberseite des Schwellenmittelteils auftretenden Zugspannungen in diesem Teil nach oben gekrümmt sind. Angezogene Druckschriften: »Die Bautechnik«, 1942, Heft 5o/51, S. 448.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED1008A DE941980C (de) | 1950-02-14 | 1950-02-14 | Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED1008A DE941980C (de) | 1950-02-14 | 1950-02-14 | Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE941980C true DE941980C (de) | 1956-04-26 |
Family
ID=7029033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED1008A Expired DE941980C (de) | 1950-02-14 | 1950-02-14 | Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE941980C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4034913A (en) * | 1976-02-26 | 1977-07-12 | Hooper David K | Composite railroad tie |
| US5135164A (en) * | 1990-09-07 | 1992-08-04 | Dyckerhoff & Widmann Aktiengesellschaft | Prestressed concrete railroad tie |
-
1950
- 1950-02-14 DE DED1008A patent/DE941980C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
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| US4034913A (en) * | 1976-02-26 | 1977-07-12 | Hooper David K | Composite railroad tie |
| US5135164A (en) * | 1990-09-07 | 1992-08-04 | Dyckerhoff & Widmann Aktiengesellschaft | Prestressed concrete railroad tie |
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