DE94191C - - Google Patents
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/22—Work-feeding means with means for setting length of stitch
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1897 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Antriebvorrichtung für Stoffschieber
an Nähmaschinen, welche zum Vor- und Rückwä'rtsnähen gebraucht werden kann. Die Vorrichtung
unterscheidet sich von bekannten, denselben Zweck verfolgenden Vorrichtungen dadurch, dafs dieselbe von einer unterhalb der
Nähmaschinenplatte gelagerten Welle aus angetrieben wird, ferner, dafs dieselbe aus. einer
zwanglä'ufig geführten Hebelverbindung besteht, welche ebenfalls leicht zugänglich unter der
Platte angeordnet ist, und endlich, dafs die Umkehrung der Transport- bezw. Nährichtung
durch Verschieben eines Gleitklotzes von der einen zur anderen Seite des Drehpunktes eines
zweiarmigen Hebels vermittelst des bei gewöhnlichen Nähmaschinen nur als Stichsteller
benutzten Knopfes bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Antriebvorrichtung an dem vorderen Theil einer bekannten
Greifernähmaschine angebracht dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt C-D,
Fig. 3 einen Querschnitt E-F,
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt A-B, bei welchem der obere Theil der Nähmaschine
fortgedacht ist,
Fig. 5 ein Detail, in gröfserem Mafsstabe gezeichnet.
Der Antrieb des Stoffschieberbalkens s er-, folgt von der Greiferwelle b aus. Diese Welle b
ist in der Platte α gelagert und trägt vor der Lagerung eine Scheibe c, in deren Stirnfläche
eine geschlossene, unregelmäfsig verlaufende Curvennuth ausgearbeitet ist. In diese Nuth
greift eine am Schieber d befestigte Laufrolle f. Der Schieber d greift mit seinem Endzapfen
in den um den Zapfen k schwingenden zweiarmigen Hebel g. In geringer Entfernung
unter dem Hebel g befindet sich der einarmige Hebel h, welcher' bei I drehbar befestigt ist
und mit seinem anderen Ende auf einem Ansatz der Platte α ruht; hier ist derselbe durch ein
Gelenkstück 0 mit der Schwinge ρ verbunden. Das Gelenkstück 0 ist am Hebel h an einem
kugeligen Zapfen befestigt, um die in verschiedenen Ebenen auftretenden Schwingungen
von ρ und h gut zu übertragen. Der zweiarmige Hebel g ist mit dem Hebel h durch
ein verstellbares Gleitstück η vereinigt, welches drehbar am Ende der Stellschiene i befestigt
ist und mittelst des Kopfes m sowohl nach rechts, als auch nach links vom Drehpunkt k
des Hebels g gestellt werden kann. An der Schwinge ρ ist der Stoffschieberbalken s drehbar
angebracht. Durch die Feder r wird s auf den Daumen t gezogen, der in bekannter
Weise die Auf- und Abwärtsbewegung des Stoffschieberbalkens s bewirkt.
Beim Drehen der Greiferwelle b wird der Schieber d kleine hin- und hergehende Bewegungen
ausführen, durch welche der zweiarmige Hebel g um k schwingt. Der den
Hebel g umfassende Gleitklotz η überträgt diese Schwingungen auf den Hebel h. Im
Schlitz des Hebels h gleitet ein Führungsstück \ (Fig. 5), in welches der Zapfen des Gleitklotzes η
greift. Vermittelst der Halsschraube ν ist η mit der Stellschiene i verbunden. Die Schwingungen
des Hebels h werden durch ο und ρ auf den Stoffschieberbalken s übertragen. Durch
Verstellen des Gleitklotzes η rechts oder links vom Drehzapfen k findet .eine Umkehrung der
hin- und hergehenden Bewegungen von h statt. Steht η rechts von k, so transportirt die Maschine
rückwärts und steht η links von k, vorwärts. Durch weiteres oder näheres Stellen
des Gleitstückes η von oder nach dem Drehpunkt k können die Stoffschieberbewegungen
bezw. die Stichlängen bei beiden Bewegungsrichtungen grofs oder klein ausgeführt werden.
Der Stoffschieberbalken s ist infolge seiner nach allen Seiten festgeführten Verbindungen in dem
Mechanismus gezwungen, die Bewegungen nach beiden Richtungen auszuführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung für den Antrieb des Stoffschiebers von Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe sowohl beim Vor- als auch beim Rückwärtstransportiren in seinen Längsbewegungen durch das Zusammenwirken des Gleitstückes η, des Hebels h und des Gelenkes ο zwangläufig geführt ist, wobei durch Verstellen des Gleitklotzes η von der einen zur anderen Seite des Drehpunktes k am Hebel g eine Umkehrung der Transportvorrichtung ermöglicht wird. ·.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94191C true DE94191C (de) |
Family
ID=365554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94191D Active DE94191C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94191C (de) |
-
0
- DE DENDAT94191D patent/DE94191C/de active Active
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