DE938348C - Vorrichtung zur bildlichen Darstellung von Tonleitern, Akkorden u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur bildlichen Darstellung von Tonleitern, Akkorden u. dgl.

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DE938348C
DE938348C DER11244A DER0011244A DE938348C DE 938348 C DE938348 C DE 938348C DE R11244 A DER11244 A DE R11244A DE R0011244 A DER0011244 A DE R0011244A DE 938348 C DE938348 C DE 938348C
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DER11244A
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Josef Rentmeister
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/02Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur bildlichen Darstellung von Tonleitern, Akkorden u. dgl. Zu diesem Zwecke sind schon rechenschieberähnliche Gebilde bekannt, bei denen durch die Einstellung eines mit Schlitzen versehenen Schiebers die Noten und Notennamen einerbestimmten Tonleiter im Violinschlüssel und Baßschlüssel abzulesen sind. Bei einer anderen bekannten Erfindung ist eine Klaviatur aufgemalt, wobei jede Taste ein Fenster besitzt. Durch die Einstellung eines Schiebers können durch die Fenster die zu der betreffenden Tonleiter gehörigen Töne abgelesen werden. Diesen bekannten Vorrichtungen fehlt aber die bildliche Darstellung der Intervalle der verschiedenen Tonleiterarten. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dieser Mangel dadurch vermieden, daß sie aus parallel zueinander angeordneten und im gleichen Abstande voneinander entfernten Stäben besteht, auf denen Klötze gleicher Größe, vorzugsweise Würfel, mit den Notennamen der chromatischen Tonleiter verschiebbar und drehbar angeordnet sind, und daß diese Klötze mit Schablonen zusammenwirken können, die treppenförmig ausgebildet sind, wobei die Teilung .der Stufenhöhe dem Abstand der Klötze entspricht, so daß für jede Tonleiterart (Dur, Moll, Kirchentonarten) oder bestimmte Akkorde je eine Schablone vorgesehen ist und die Auswahl des Grundtones durch Verschieben der Schablone längs. der Klötze erfolgt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. In einem Kasten sind fünfundzwanzig parallel zueinander laufende und in gleichem Abstand voneinander stehende Stäbe angeordnet. Auf den Stäben sind Würfel drehbar und verschiebbar so angehracht, daß sie ohne Raumabstand aneinander vorbeigleiten können. Die Würfel tragen, mit dem Ton C - beginnend, von unten nach oben die Notennamen der chromatischen Tonleiter .durch zwei Oktaven hindurch und stellen somit jeweils einen Halbton dar. Die zur Vorrichtung gehörenden Schablonen sind treppenstufenförmig so eingeschnitten, daß jede Stufe entsprechend der die einzelne Schablone darstellende Dur- oder Molltonleiter (oder Kirchentonart) einen Ganz- oder Halbton darstellt. Die Stufen der einen Akkord darstellenden Schablonen sind entsprechend den sie darstellenden Intervallen groß. Die Schablonen. können mittels Haken an die Stäbe der Vorrichtung gehängt werden, von .denen aus die Tonleiter bzw. der Akkord gebildet werden soll. Die die Tonstufen einer Durtonleiter darstellende Schablone ist z. B. so eingehängt, daß die unterste Stufe der Schablone in Höhe des den Ton D darstellenden Würfels anliegt. Durch das mechanische .Heranziehen der Würfel, die genau auf die Stufen der Schablone gleiten, wird die gewünschte Tonleiter mit ihren Notennamen bezüglich ihrer Tonabstände bildlich dargestellt. Dabei stellt der Beschauer fest, daß die Würfel der Stammtöne F und C nicht auf die Stufen gleiten, weshalb die nächst höheren Würfel Fis bzw. Cis genommen werden müssen. Durch das Vorhandensein mehrerer Würfel auf einem Stab ist die bildliche Gegenüberstellung mehrerer Tonleitern oder Akkorde möglich. Zur Vorrichtung gehört je eine Schablone der Durtonleiter (und des Tetrachordes) der natürlichen, der harmonischen und der melodischen Molltonleiter, je eine Schablone der Kirchentonarten sowie aller Dur-, Moll- und Septimenakkorde mit ihren Umkehrungen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch der praktisch nicht Musik Ausführende durch das Einhängen der Schablonen sich selbst eine beli-ebige Tonleiter oder einen Akkord bilden. Vor allem erkennt er mühelos, warum Erhöhungen und Erniedrigungen einzelner Töne in den verschiedenen Tonarten nötig sind und wie 'sie zustande kommen, wogegen bei den obengenannten bekannten Vorrichtungen nur fertige Tonleitern ablesbar sind und ihre-Entstehung nicht erkennbar ist. Durch diese optische Darstellung der Intervalle wird dem nach dieser Würfeleinstellung Singenden die Vorstellung der Intervalle erleichtert, und er somit zur Tonvorstellung und zum bewußten Singen angeregt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur bildlichen Darstellung von Tonleitern, Akkorden u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie aus parallel zueinander angeordneten und im gleichen Abstande voneinander entfernten Stäben besteht, auf denen Klötze gleicher Größe, vorzugsweise Würfel, mit den Notennamen der chromatischen Tonleiter verschiebbar und drehbar angeordnet sind; und daß diese Klötze mit Schablonen zusammenwirken können, die treppenförmig ausgebildet sind, wobei die Teilung der Stufenhöhe dem Abstand der Klötze entspricht, so daß für jede Tonleiterart (Dur, Moll, Kirchentonarten) oder bestimmte Akkorde je eine Schablone vorgesehen ist und die Auswahl des Grundtones durch Verschieben der Schablone längs der Klötze erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schablonen Befestigungsmittel, z. B. Haken, besitzen, mit denen sie an den Stäben angeordnet werden können, und die Stufen so ausgebildet sind, daß die auf den Stäben verschiebbaren Klötze auf die Stufen der an den Stäben befestigten Schablone aufgeschoben werden können. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 438 355, 25o 644.
DER11244A 1953-03-21 1953-03-21 Vorrichtung zur bildlichen Darstellung von Tonleitern, Akkorden u. dgl. Expired DE938348C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE250644C (de) *
DE438358C (de) * 1926-12-14 Gotthilf Schwinghammer Vorrichtung zum Ablesen von Tonleitern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE250644C (de) *
DE438358C (de) * 1926-12-14 Gotthilf Schwinghammer Vorrichtung zum Ablesen von Tonleitern

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