DE93757C - - Google Patents

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DE93757C
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machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/26Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/28Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
(County of Lancaster, England).
Maschine zum Bilden und Einschlagen von Klammern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Fertigstellen von Holzschachteln, Holzkisten und dergl. mittelst Klammern, welche von einer fortlaufenden Drahtrolle abgeschnitten werden, wobei die Maschine so eingerichtet ist, dafs zwei, drei, vier oder noch mehr Klammern zugleich hergestellt werden und ein zweiter Satz der Klammern in die Kiste geschlagen wird. Die Maschine ist ferner so beschaffen, dafs erst beim Heben der Kiste die Vorrichtung in Thätigkeit und dann wieder zum Stillstand gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι bis 3 je eine Vorder-, Seiten- und Rückansicht und
Fig. 4 einen Längsschnitt;
Fig. 5 und 6 stellen Querschnitte nach den Linien x-x und jr-jr der Fig. 4 im vergröfserten Mafsstabe dar und
Fig. 6a bis 11 veranschaulichen Einzeltheile, wobei Fig. 9 in einem kleineren Mafsstabe als die Fig. 5 bis 8 gezeichnet ist.
Am Maschinengestell A (Fig. 1 bis 4) bewegt sich der Kreuzkopf B auf und nieder, der durch die Kurbelzapfen c der Kurbelscheiben C bethätigt wird und durch die Stangen c1 mit den Kurbelzapfen c verbunden ist.
An jeder Seite der Maschine unterhalb des Kreüzkopfes B sind zwei Paar Speisewalzen DD' angeordnet, durch welche die Drähte i?, aus denen die Klammern gefertigt werden, in die Maschine gelangen, so dafs also der Draht zur Herstellung zweier Klammern an einer Seite und der Draht zur Herstellung der beiden anderen Klammern an der anderen Seite in die Maschine geführt wird. Die Walzen D D' sind gerillt, um die Oberfläche des hindurchgehenden Drahtes zu rauhen; sie werden durch die Zahnstangen d bethätigt, die an dem Kreuzkopf B sitzen und mit Zahnrädern d' auf den Walzenachsen in Eingriff stehen. Die Länge der zu schneidenden Klammern kann entweder durch Veränderung der Längen der Zahnstangen d oder durch Veränderung der Durchmesser der Walzen D bestimmt werden. Die oberen Walzen D' sind in drehbaren Trägern d" gelagert und können durch die Stellschrauben d'" beliebig .eingestellt werden. Hinter den Speisewalzen DD' befinden sich Führungsröhren e, für die Drähte E.
An der Rückseite des Kreuzkopfes B sind zwei Halter FF' (Fig. 6) angebracht, welche sich mit dem Kreuzkopf auf und nieder bewegen und in Führungen ff gleiten. An diesen Haltern sitzen mittelst Stellschrauben oder dergl. befestigt die Schneidwerkzeuge G und die Biegwerkzeuge H. Aufserdem ist ein festes Schneidwerkzeug g, um die Längen des Drahtes abzuschneiden, und ein Ambos K, um die Klammern zu formen und zu biegen, vorgesehen. Das Schneidwerkzeug G (Fig. 6 a und ja) ist unten mit einer V-förmigen Rinne und mit einer kleinen Rinne g' an der Seite versehen, um beim Niedergange und Biegen
über den Draht gehen zu können. Das feste Schneidwerkzeug g besteht vorzugsweise in einem kurzen, an dem einen Ende abgeschrägten Rohr, welches die Verlängerung der Führungsröhre e bildet.
Der Ambos K (Fig. 5, 7 und 8) befindet sich neben dem festen Werkzeug g und unterhalb der Werkzeuge G und H, so dafs das eine in der einen Seite und das andere in der anderen Seite von demselben herabgeht. Der Draht wird dadurch abgeschnitten und über dem Ambos zu einer Klammer E' (Fig, 8) gebogen, welche dann auf demselben hängen bleibt. Der Ambos K ist mit einem Ausschnitt k versehen, durch welchen der Draht vor dem Bearbeiten geführt wird, und welcher verhindert, dafs die Werkzeuge G und H beim Zurückgehen die Klammer mitnehmen.
An jeder Seite der Ambosse K sind horizontal gleitende Stöfser LL' angeordnet, die in einer zu den Werkzeugen G und H im rechten Winkel stehenden Ebene hin- und hergehen, um die fertige Klammer von dem Ende des Ambosses abzunehmen. Das Ende des Stöfsers L erhebt sich etwas oberhalb der Unterkante des Ausschnittes k über dem Kopf der Klammer if'. Ueber dem Ansatz der zurückgehenden Stöfser bleibt genügend Platz, um zu verhindern, dafs die Enden der sich vorwärts bewegenden Drähte durch den Ansatz zur Seite gebogen werden, da der Ausschnitt k das Erheben der Drähte gestattet. Da der Hub der mittleren Sätze der Stöfser L infolge der Anordnung der einzelnen Theile der Maschine gröfser als derjenige der äufseren Sätze L' sein mufs, so sind sie durch Stangen //' verbunden und arbeiten paarweise zusammen. Die Excenter MM sind mit den Stöfsern LL' durch die Hebel M2 und durch kurze Gelenke m2 verbunden; die Federn m m1 sind an den Hebeln M2 durch eine Stange m3 befestigt.
Die am Kreuzkopf B vorn befestigten Hammerwerkzeuge N bestehen aus geraden Metallstreifen und sind in den Rinnen η der Frontplatte O geführt. Die Anzahl dieser Hammer kann mit der Anzahl der Speisewalzen übereinstimmen, oder es können mehr Hämmer als Klammern vorhanden sein, so dafs man letztere, ohne Veränderung der Hammerstellung in den verschiedensten Stellungen in die Kante der Kiste treiben kann. Die Hämmer bewegen sich in den Rinnen η der Frontplatte O, in welche von den Stöfsern die geformten Klammern geschoben werden, auf und nieder. Jede Klammer E1 wird, nachdem sie vollendet und an die Rinne η abgegeben ist, an der bestimmten Stelle in die Kiste geschlagen.
Die Rinnen η in der Frontplatte O sind in der Mitte erweitert (Fig. 9) und verjüngen sich nach unten zu, damit die Klammern, wenn sie die Ambosse verlassen, sich etwas ausdehnen können.
An der Vorderseite der Maschine befindet sich der Tisch P, auf welchen die fertigzustellende Kiste gebracht wird. Dieser Tisch ist durch die Schraube ρ in der Höhe verstellbar, um Kisten beliebiger Gröfse anfertigen zu können. Der Tisch kann durch einen Tritthebel p1 gehoben oder gesenkt werden. Ferner ist an der Frontplatte O ein drehbarer Hebel R angeordnet, welcher durch die Kiste oder durch die zusammenzufügenden Theile dadurch gehoben wird, dafs diese, auf den Tisch P unter den Hebel R gebracht, gegen letzteren mittelst des Tritthebels gedrückt werden. Der Hebel R greift mittelst einer Stange ο an eine verschiebbare, von einer Feder beeinflufste Scheibe r an, der er eine Drehbewegung ertheilt. An der anderen Seite der Scheibe r ist ein Zahn s und gegenüber ein feststehender Zahn s1 angebracht. Neben letzterem befindet sich ein Zahnrad S, welches unter dem Drucke einer Feder S2 steht und durch einen Mitnehmer r1 der Scheibe r gedreht wird. Das Zahnrad S greift in eine Zahnstange S1, welche durch das sich drehende Zahnrad S verschoben wird. In normaler Stellung liegt das Ende der Zahnstange S1 zwischen dem beständig sich drehenden Zahnrad T und der Scheibe U und hält eine Klinke u der letzteren aufser Eingriff mit den inneren Zähnen des Zahnrades T. Letzteres Rad sitzt auf der Welle t lose und wird durch das Antriebszahnrad T1 gedreht. Die Scheibe U dagegen ist auf der Achse festgekeilt und wird, sobald ihre Klinke mit den inneren Zähnen des Rades T in Eingriff kommt, durch dieses in Drehung versetzt, wodurch der Kreuzkopf B und die Excenter MM1 bethätigt werden.
Bei Drehung der Scheibe r wird diese mit ihrem Mitnehmer r1 dadurch zurückgeschoben, dafs der Zahn s der Scheibe auf dem feststehenden Zahne s1 gleitet, wobei der Mitnehmer, das Zahnrad 51 und durch dieses die Zahnstange S1 so lange bewegt, bis der Mitnehmer r1 von dem Zahnrade entfernt ist. Sobald die Zahnstange S1 aus dem Rade T gezogen ist, vermag die Maschine zu arbeiten. Nachdem der Mitnehmer r1 das Zahnrad S freigegeben hat, werden letzteres sowie die Zahnstange S1 durch die Feder S2 zurückbewegt, bis die Zahnlücke der Scheibe r dem Zahne sl gegenübersteht. Scheibe r und Mitnehmer r1 . gehen, von ihrer Feder beeinflufst, zurück, worauf die Wirkung von neuem beginnen kann.
Bei der Arbeit werden die Kiste oder die Theile, die zusammengefügt werden sollen, auf den Tisch P der Maschine gelegt und mit Hülfe des Tritthebeisp1 gehoben, bis sie die Kante der Frontplatte O berühren. Hierdurch
wird der Hebel R gehoben und die Maschine in der beschriebenen Weise in Thätigkeit versetzt. Der Kreuzkopf B geht mit seinen Hämmern N und den Schneid- und Biegwerkzeugen G und H nach unten, wodurch die schon hergestellten Klammern in die Kiste getrieben und gleichzeitig durch die Werkzeuge G und H eine Anzahl neuer Klammern vorbereitet werden. Zu derselben Zeit, wenn der Kreuzkopf B mit seinen Werkzeugen nach unten geht, werden die Stöfser L L1 durch die Wirkung der Excenter MM1 zurückgezogen. Die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes B hebt die Werkzeuge wieder empor und bethätigt die Walzen D D1, wodurch eine andere Drahtlänge in die Maschine gebracht wird. Wenn der Kreuzkopf B gehoben wird, gehen die Stöfser LL1 nach vorn, um die zuletzt hergestellten Klammern für den nächsten Hammerschlag bereit zu stellen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zum Bilden und Einschlagen von Klammern, dadurch gekennzeichnet,
    . dafs am hoch- und niedergehenden Kreuz^ sitzende Hämmer (N) und Schneidbezw. Biegwerkzeuge (G und H) beim Niedergehen des Kreuzkopfes einerseits Klammern einschlagen und andererseits Draht abschneiden und über Ambosse (K) zu Klammern biegen, während beim Hochgehen des Kreuzkopfes rechtwinklig zu den Werkzeugen und längs der Ambosse sich bewegende Stöfser (L L1) die fertiggestellten Klammern den Hämmern zuführen, welche die Klammern während der Bildung neuer Klammern einschlagen.
    Maschine zum Bilden und Einschlagen von Klammern, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Heben der Kiste in Arbeitsstellung mittelst der Hebel (R)' und Stange (o) eine Scheibe (r) nebst Mitnehmer (r1) gedreht wird, welcher eine die Maschine aufser Thätigkeit haltende Stange (S1) aus der Kuppelung (Uu T) zurückzieht, wodurch die Maschine in Wirksamkeit tritt, während nach vollendeter Arbeit der Mitnehmer (r1) durch Nasen (s s1) zurückgeschoben und durch die zurückschnellende Stange (S1) die Entkuppelung der Maschine bewirkt wird.
    Hierzu a Blatt Zeichnungen.
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