DE934876C - Startvorrichtung fuer druckluftangetriebene Spielzeugraketen - Google Patents
Startvorrichtung fuer druckluftangetriebene SpielzeugraketenInfo
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- DE934876C DE934876C DEK17969A DEK0017969A DE934876C DE 934876 C DE934876 C DE 934876C DE K17969 A DEK17969 A DE K17969A DE K0017969 A DEK0017969 A DE K0017969A DE 934876 C DE934876 C DE 934876C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H27/00—Toy aircraft; Other flying toys
- A63H27/14—Starting or launching devices for toy aircraft; Arrangements on toy aircraft for starting or launching
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
- Startvorrichtung für druckluftangetriebene Spielzeugraketen Die Erfindung bezieht sich auf eine StartvoTrichtung für druckluftangetriebene Spielzeugraketen.
- Es ist bereits eine Startvorrichtung für solche Raketen bekannt. Diese besteht -aus einem Grundbrett, auf dem ein U-förmig gebogenes Rohr befestigt ist. Auf den einen Schenkel dieses Rohres wird die Rakete aufgesetzt, während der andere Schenkel mit einer Luftpumpe in Verbindung gebracht wird, um den Raketenkörper mit Druckluft füllen zu können.
- Diese Vorrichtung hat sich jedoch als sehr unhandlich erwiesen, da sie verhältni;smäßig schwer ist und viel Platz beansprucht. Eine solche Startvorrichtung ist als zusätzlicher Teil für ein Spielzeug aus den erwähnten Gründen ungeeignet.
- Durch den. Gegenstand der Erfindung soll eine bequem zu bedienende und im Gewicht leichte Startvorrichtung geschaffen werden, die vor allem den Preis des Spielzeugs nicht wesentlich erhöht und in ihrem Platzbedarf so gehalten ist, daß sie zusammen mit der Rakete verpackt werden kann.
- Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einer Art Fahrradluftpumpe; die mit je einem Druck-und Saugventil, die sich vorzugsweise am Ende deir Pumpe einander gegenüber befinden, versehen ist. Diese Ventile sind sowohl für Luft- als auch für Wasserdurchlaß geeignet. An Stelle des normalen Gumminippels zum Aufsetzen auf das Fahrrad.-venti1 besitzt die Startvorrichtung einen Ventil-Einsatz, der als länglicher Stiftausgebildet ist und dadurch der aufgesetzten Rakete eine gewisse Führung beim Abschuß verleiht. Damit während des, Aufpumpens der Rakete diese nicht vorzeitig bei ,steigendem Druck von selbst startet, ist der vordere Teil der Luftpumpe mit. einer Festhaltevorrichtung versehen. Diese besteht aus einem beweglichen Bügel, der zwei beispielsweise einander gegenüberstehende lcrallenantig@c Ansätze trägt. Beim Verdrücken des beweglichen Bügels schieben sich die beiden Haltekrallen über den vorstehenden Rand der Raketendüse, so daß date Rakete dadurch sicher festgehalten. wird.
- Das Joch des am vorderem, Ende dien Pumpe angebrachten U-förmigen beweglichen Bügels isst mit einer Bohrung versehen, durch die etine Schnur geführt ist, deren Ende einen geeigneten Knauf besitzt. Sobald der Druckkörper der Rakete genügend stark aufgepumpt ist, wird an der Schnur gezogen, wodurch der bewegliche Bügel der Festhaltevorrichtung zurückklappt, und. die nunmehr freigegebene Rakete schießt in die Höhe.
- Um zu verhindern, daß während der Feststellung der Rakete der Bügel mit seinen; Klauen über die günstigste Stellung, nämlich über die Linie des Durchmessers hinaus bewegt wird und damit die Klauen von dem vorstehenden Düsenrand wieder herunterrutschen,, ist der eine Schenkel des beweglichen Bügels mit einem Anschlag versehen, der eine Bewegung des Bügels über die günstigste Lage hinaus verhindert.
- Zur Vergrößerung der RückstoßwiTkung und damit der die Rakete antreibenden Kraft wird die Rakete bekanntenveise mit Wasser gefüllt. Im. einfachsten Falle erfolgt .dieses durch einen Trichter. Das Füllen rnit Wasser auf diese Art erfordert eine gewisse Zeit, außerdem geht häufig ein Teil der Flüssigkeit verloren..
- Die Startvorrischtung gemäß der Erfindung soll diese Nachteile vermeiden. Sie ist daher sa ausgebildet, daß ein Einfüllen des Wassers mittels Trichter nicht mehr notwendig ist. Gemäß der Erfindung geschieht dieses mit Hilfe eines an geeigneter Stelle der Pumpe, etwa am vorderen Teil gegenüber dem Druckventil, angebrachten Saugventils. Es kann somit beim Zurückziehen des Pumpenkolbens Wasser ein dem. Pumpenkörper eingesaugt .und beim Vorschieben des, Pumpenkoilbens das Wasser durch das Druckvent:ia in die Rakete gedrückt werden.
- Zu diesem Zwecke ist der Pumpenkolben mit einer Doppelmanschette versehen; welche sowohl beim Saugen als, auch: beim. Drücken den Pumpenkolben gut gegen die Pumpenwand abdichtet.
- Damit die Stifte für die Befestigung des drehbaren Bügels keinen Anlaß zu einem Undichtwerden des Pumpenkörpers geben, ist dieser am Ende durch einen im -Querschnitt runden, massiven Körper aus Metall, Holz, Kunststoff öd. dgl. abgeschlossen. Hierdurch wird errejicht, daß der Stift, um den sich die Festhaltevorrichtung dreht, innerhalb. dieses Formstückes verläurft und der davon getrennt angeordnete Pumpenraum selbst völlig dicht bleibt.
- Um die Startvorrichtung noch vielseitiger zu gestalten und tun einen gewissen gezielten Abschuß der Rakete zu ermöglichen, wird die Startvorrichtung mit einer Art Pisstolengriff oder einer drehbaren Zi,eävorriahtung versehen. Hierbei ist der Ab- zugsbügel. über ein geeignetes Übertragungsorgan, etwa eine Schnur oder :Stahldraht, mit der Festhaltevorrichtung in der Weise verbunden, diaß beim Drücken des Abzugshebels die, FeststelWorriohtung der Rakete gedöst wird und deren Abschuß erfolgt.
- Gleichzeitig mit dem Lösender Feststellvorrichtung wind über zwischengeschaltete Gelenkhebel eine Art Schlaghoazen betätigt, der auf einen Knallkorken trifft und diesen zum Ansprechen bringt.
- Für diesen Fall des gezielten Abschusses kann das Druckventil in Richtung .der Pumpenachse angeordnet weu-den, so daß die Rakete in der Richtung der Pumpenachse beim Abschuß fortfliegt.
- Zum Schutze gegen den von ,der Rakete ausgestoßenem Wasserstrahl erhält die Startvorrichtung einen Schirm, der aus Blech, Kunststoff oder ähnlichem Material hergestellt .und sowohl durchsichtig als auch undurchsichtig sein kann.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeäspiele des erfindungsgemäßen Gegenstandes dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Ansicht der Startvorrichtung; in Fig. 2 ist eine Seitenansicht dargestellt; Fig. 3 veranschaulicht eine 'Startvorrichtung in der Ausführung mit Pistolengriff und Knallkorken-Abschußeinrichtung.
- Im einzelnem bedeuten: a Pumpenkörper, b Druckventil für Luft und Wasser, c Saugventil für Luft und Wasser, d Festhaltevorrichtung, e krallenartige Ansätze, f beweglicher Bügel, g Bohrung am Joch des U-förmigen Bügels, h Abzugsschnur oder Seil, i Knauf für idie Abzugsschnur, k Anschlag, Z Abschluß-Stiickaus Metall, Holz, Kunststoff öd. dgl., m Stift für die Befestigung des drehbarem Bügels, n Pistolengriff, o Abzugshahn, p Verbindungs-oder Druckstange, q Winkelhebel, r Fassung für Knallkorken, s Sperr-Riegel, t Schieber, zc Schu,tzschir.m, v Zugfeder für den Abzugshahn.
- Die dm Zusammenhang mit den im Ausführungsbeispiel dargestellten Einzelheiten beschränkest nicht den Gedanken der Erfindung. Insbesondere kann die Ausbildung der Festhaltevorrichtung nicht nur, wie angedeutet, als U-förmiger Bügel, sondern auch als ein auf einem Blechwinkel verschiebbarer Riegel, eine geschlitzte, drehbare Scheibe öd.. dgl. erfolgen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Startvorrichtung für druckluftangetriebene Spielzeugraketen, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einer Luftpumpe mit einem Druckuni Saugventil besteht, wobei diese Ventile sowohl für Luft- als auch für Wasserdurchlaß geeignet sind.
- 2. Startvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil des Druckventils als langgezogener zylindrischer Schaft ausgebildet ist, der dem aufgesetztem. Raketenkörper beim Abschuß Führung gilbt.
- 3. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einer Festhaltevorrichtung für die Rakete ausgestattet isst. Startvorrichtung nach den. Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Festh.altevorrichtung aus einem U-förmigen Bügel beisteht, der an, den Enden seiner Schenkel drehbar gelagert ist und im Joch des Bügels eine Bohrung für die Befestigung einer Abzugsschnur trägt. 5. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Bügel mit einem Anischlag versehen ist, der die Bewegung des Bügels beim Festklemmen des vorstehenden Düsenrandes der Rakete begrenzt. 6. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkörper am Ende durch einen im Querschnitt runden, massiven Körper aus Metall, Holz, Kunststoff od. dgl. abgeschlossen ist, der den Stift für die d rehbare Festhaltevorrichtung aufnimmt. 7. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben mit einer nach beiden Seiten iviskenden Doppelmanschette ausgestattet ist. B. Startvorrichtung nach den Ansprüchen. i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß diese. mit einer Art Pistolengriff versehen ist, wobei der Abzugsbügel, über ein geeignetes Zwischenglied, etwa eine Schnur oder Stahldraht, mit dem Festhaltebügel ,in Verbindung steht. 9. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaltevorzichtung über geeignete Gelenk hebeil eine Art Schlagbolzen betätigt. io. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckventil in Richtung der Pumpenachse angeordnet ist. i i. Startvorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einem Schutzschirm gegen den, von der Rakete beim Abschuß ausgestoßenen Was sensbrahl ausgestattet isst. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 837 367.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK17969A DE934876C (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Startvorrichtung fuer druckluftangetriebene Spielzeugraketen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK17969A DE934876C (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Startvorrichtung fuer druckluftangetriebene Spielzeugraketen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE934876C true DE934876C (de) | 1955-11-03 |
Family
ID=7215256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK17969A Expired DE934876C (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Startvorrichtung fuer druckluftangetriebene Spielzeugraketen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE934876C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD248988S (en) | 1976-01-05 | 1978-08-15 | Adolph E. Goldfarb | Launcher for toy aircraft |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837367C (de) * | 1950-12-22 | 1952-04-28 | Norbert Schink | Durch Druckluft betriebene Antriebsrakete fuer Spielzeuge mit Katapult |
-
1953
- 1953-05-06 DE DEK17969A patent/DE934876C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837367C (de) * | 1950-12-22 | 1952-04-28 | Norbert Schink | Durch Druckluft betriebene Antriebsrakete fuer Spielzeuge mit Katapult |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD248988S (en) | 1976-01-05 | 1978-08-15 | Adolph E. Goldfarb | Launcher for toy aircraft |
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