DE932989C - Geraet zum Pruefen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegelzahnraedern - Google Patents

Geraet zum Pruefen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegelzahnraedern

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DE932989C
DE932989C DEH21216A DEH0021216A DE932989C DE 932989 C DE932989 C DE 932989C DE H21216 A DEH21216 A DE H21216A DE H0021216 A DEH0021216 A DE H0021216A DE 932989 C DE932989 C DE 932989C
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DEH21216A
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English (en)
Inventor
Gerhard Apitz
Otto Rosenkranz
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Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Gerät zum Prüfen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegelzahnrädern Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Prüfen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegelzahnrädern.
  • Geräte zur Prüfung der Zahnform von Kgegelzahnrädern sind bekannt. Diesen bekannten Geräten ist das Merkmal gemeinsam, daß das zu prüfende Kegelrad von einer drehbar gelagerten Achse aufgenommen wird, während sich ein Feintaster um eine Achse bewegt, die sich mit der Achse des Werkstückes oder Prüflings schneidet. Beide Achser drehen sich mit konstantem Winkelgeschwindigkeitsverhältnis derart, daß der Tastarm des Feintasters, der die zu prüfende Flanke berührt, mit Bezug auf das zu prüfende Rad die kinematisch genaue Bahn der zu prüfenden Zahnform beschreibt. Wenn die zu prüfende Zahnform von der kinematisch genauen Bahn, nach welcher der Meßpunkt geführt wird, abweicht, wird der Meßpunkt, da er die zu prüwende Zahnflanke berührt, von seiner Bahn abgelenkt. Dies!e Abweichungen von der Sollzahnform werden durch eine Meßuhr oder mittels eines Registriergerätes auf einem Diagramm angezeigt.
  • Die Bewegungsüb ertragung zwischen der Werkstückachse und jener Achse, um die sich der Feintaster dreht, erfolgt durch Reibkegel oder Rollenbänder. Um die bestimmte Bewegung zwischen dem Meßpunkt und der zu prüfenden Zahnflanke zu erzielen, ist es gleichgültig, ob die Bewegung eines der beiden Elemente festgesetzt wird und das andere die gesamte Bewegung ausführt oder ob beide Eilemeute - wie beschrieben - die Bewegung vornehmen. Im ersteren Fall wäre die absolute Be- wegung in dem gedachten Raumsystem die Bahn der Sollzahnform.
  • Die Erfindung geht von einem derartigen Gerät aus, bei dem ein Wälzkegel, der mit dem Prüfling drehbar auf einer gemeinsamen Spindel angeordnet ist, gegenüber einer ein Planrad verkörpemden PlanfLäche eine Wälzbewegung ausführt.
  • Erfindungsgemäß gehört die gemeinsame Spindel einem Teil kopf an, der sowohl parallel zur Planradachse als auch senkrecht zu ihr bewegbar ist. Auf diese Weise können auf besonders einfache und zweckmäßige Art die beiden Wälzachsen zum Schnitt gebracht werden, um damit das Werkstück für die Überprüfung vorzubereiten.
  • Zur Ausführung des Erfindungsgedankens ist vorzugsweise in einem Bett in einer waagerechten Richtung bewegbar ein Unterwagen gelagert und geführt, der zwei senkrechte Säulen trägt, die zur Führung eines in der Senkrechten bewegbaren Oberwagens dienen, auf dem der Teilkopf angeordnet ist. Zweckmäßigerweisfe ist dann das Gewicht des Teilkopfes und des Oberwagens durch ein Gegenglewicht ausgeglichen, das so ausgelegt ist, daß zwischen Wälzkegel und Planscheibe eine Rieibkraft entsteht, die bewirkt, daß bei einer Drehung des Wälzkegels die Planscheibe mitgenommen und um die Wälzachse gedreht wird.
  • Vorzugsweise wird in diesem Zusammenhang der in der Senkrechten geführte Oberwagen einerseits von einem Gegengewicht und andererseits von einer insbesondere in ihrer Spannung einstellbaren Federvorrichtung ähnlich einer Federwaage gehalten.
  • Man kann auf diese Weise die Kraft, mit der der Wälzkegel gegen die Planscheibe gedrückt wird, auf einfachste Art verändern.
  • Um eine leichte Drehung der Planscheibe zu erreichen und damit sicherzustellen, daß die Reibung zwischen der Planscheibe und ihrer Lagerung geringes ist als die Reibung zwischen Wälzkegel und Planscheibe, empfiehlt es sich, die Planführung der Scheibe mittels dreier exzentrisch gelagerter Rollen zu bewirken, während die Rundführung durch drei untereinander einstellbare Rollen dargestellt ist, wovon eine unter Federlast steht. Auf der Planscheibe ist dann auf an sich bekannter Weise ein Feintaster anzuordnen, wobei es sich empfiehlt, diesen nicht unmittelbar auf der Planscheibe vorzusehen, sondern auf einem Schlütenträger, der auf der Planscheibe drehbar um die Wälzachse gelagert ist und von Hand eingestellt werden kann. Wenn jetzt der Feintaster auf der Planscheibe festgehalte und der Prüfling zusammen mit dem Wälzkegel um die eigene Achse gedreht wird, wird durch Reibeingriff die Planscheibe mitgenommen, und die Tasterspitze des Feintasters tastet auf bekannte Weise die Flankenform des Prüflings ab; Wenn jetzt zusätzlich der Feintaster in der Wälzebene belegbar angeordnet ist, kann darüber hinaus mit Hilfe des gleichen Gerätes auch die Flankenlinie der Verzahnung des Prüflings abgetastet werden.
  • Hierfür empfiehlt es sich, auf dem Schlittenträger bzw. der Planscheibe eine Vorrichtung zur Führung des Feintasters längs der Flanke der Verzahnung des Kegelradprüflings anzuordnen. Es ist dann auf einfache Weise möglich, insbesondere die Flankenlinie eines Kegelrades mit Geradverzahnung, mit Schrägverzahnung, mit Spiralverzahnung, mit Evolventenverzahnung, mit Kreisb ogenverzahnung oder mit Pfeilverzahnung abzutasten.
  • An Hand der Zeichnungen sind weitere Verblesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es zeigt Fig. I eine Ansicht von oben auf ein erfindungsgemäß ausgebildetes Prüfgerät, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. I, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. I und 2, Fig. 4 eine Ansicht von oben auf das Gerät der Fig. I unter Fortlassung des Gehäusedeckels, des Wäl.zkegels und des Prüflings, Fig. 5 zeine Ansicht von oben ähnlich der Fig. I, jedoch in vergrößertem Maßstab, auf einen Teil des Prüfgerätes, das mit einer Führungsvorrichtung und einem Antriebsaggregat zur Durchführung der Flankenlinienprüfung eines Kegelrades mit Gerad-oder Schrägverzahnung ausgerüstet ist, Fig. 6 einen Schnitt nach LinieVI-VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht ähnlich der Fig. 5, jedoch mit einer Führungsvorrichtung und einem Antriebsaggregat zur Durchführung der Flankenlinienprüfung eines Kegelrades mit Krbeisbogenverzahnung, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7.
  • Ein Bett 3 ist durch hochgezogene Wände besonders steif ausgeführt und in drei Punkten I2, I3 und I6 verzugsfrei gelagert. Dieses Bett weist zwei waagerechte Führungsbahnen 33, 34 auf, auf denen in der Waagerechten verschiebbar ein Unterwagen oder Schlitten 4 gelagert ist. Zur Führung dienen zwei Reiben von Wälzkörpern 35, 36, die durch entsprechende Käfige im Abstand voneinander gehalten sind. Die Wälzkörper 35 liegen in einer entsprechenden Prismenaussparung der Führung 33 und legen sich gegen eine Planfläche des Unterwagens oder Schlittens 4, während die Wälzkörper 34 in Prismenaussparungen eingrellen, die sowohl auf dem Bett 3 als auch auf dem Unterwagen 4 vorgesehen sind. Auf diese Weise wird ohne jede Verzwängung eine Geradführung des Unterwagens oder Schlittens 4 zusammen mit einer möglichst widerstandsfreien B ewegbarkeit des Unterwagens gegenüber dem Bett erreicht. Auf dem Unterwaglen 4 sind zwei sich in der Senkrechtrichtung erstreckende Führungsbolzen oder Säulen 5, 6 befestigt, die zur senkrechten Führung eines Oberwagens 1 dienen.
  • Dieser Oberwagen I ist an zwei im Abstand voneinander angeordneten Stellen 2, 7 und an einer dritten Stelle 8 geführt; die auf dem Führungsbolzen 6 vorgesehen ist. Jede dieser Stellen 2 und 7 wird von drei um eine waagerechte Achse drehbaren Rollen g gebildet, wobei die eine Rolle einer aus drei Rollen gebildeten Gruppe mittels einer Feder 10 radial gegen den Führungsbolzen 5 gedrückt wird. Die Führungsstelle 8 wird, wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 4 ergibt, nur von zwei Rollen g gebildet von denen die eine Rolle mittels Feder i o radial gegen den Führungsbolzen 6 gedrückt wird. Auf diese Weise ist eine verzwängungsfreie Führung des Oberwagens I in der Senkrechten sichergestellt.
  • Das Ausmaß der Bewegung des Unterwagens 4 gegenüber dem Bett 3 ist an einer Skalenenrichtung 14 abLesba,r, während das Ausmaß der Bewegung des Oberwagens I gegenüber dem Unterwagen 4 an einer Skaleneinrichtung 23 abgelesen werden kann.
  • Auf einer Tischfläche des Oberwagens 1 ist ein Teilkopf 11 mit einer Teilkopfspindel I5 befestigt, der zwecks Einstellung des Tgeilkegelwink,els um seine Achse 37 geschwenkt werden kann. Das Ausmaß dieser Verschwenkung ist an einer Skaleneinrichtung 38 ablesbar. Auf der Spindel 15 des Tleilkopfies ist ein Wälzkegel 39 befestigt, der sich auf einer Planscheibe 17 abzuwälzen vermag, die drehbar um die senkrechte Wälzachse 18 in einem Gehäuse 40 gelagert ist. Dieses Gehäuse 40 deckt alle Teile des Prüfgerätes nach außen ab und ist in drei Punkten, die senkrecht über den Lagerpunkten 12, 13, 16 des Bettes 3 angeordnet sind, auf dem Bett 3 befestigt.
  • An dem Unterwagen 4 greift etwa in der Ebene der Führungs- und Lagerrollen 34 über ein Seil 41 und eine Anzahl von Rollen 42 eine Gewichtsbelastung 43 an. Das eine Ende des Seiles 42 ist bei 44 an dem Unterwagen 4 und das andere Ende dieses Seiles bei 45 an dem Gehäuse 40 befestigt.
  • Diese Gewichtsbelastung 43 zieht den Unterwagen gegen eine einstellbare Anschlagvorrichtung 46, die auf dem Bett 3 vorgesehen ist.
  • An zwei im Abstand voneinander angeordneten Punkten 50 des Oberwagens I greifen zwei Seile 47 an, die über an dem Unterwagen 4 gelagerte Rollen 48 geführt sind und deren andere Enden an einem Gegengewicht 49 angreifen. Die Größe dieses Gleg,engetvichtles ist derart bestimmt, daß das Gewicht des Teilkopfes II und des Oberwagens I etwa ausgeglichen ist.
  • Der einen Angriffsstelle 50 etwa gegenüber greift an einem Punkt 51 ein weiteres Seil 52 an, das über eine am Unterwagen 4 vorgesehene Rolle 53 zu einer einstellbaren Federvorrichtung 54 geführt ist, die sich ebenfalls am Unterwagen 4 befindet. Im Ausführungsbleispiel ist diese Federvorrichtung auf nicht dargestellte Weise als Spiralfeder ausgebildet, die mit einem Aufziehwerk in Gestalt eines Zahnrades 55 und eines Ritzels 56 verbunden ist, das durch ein Handrad 57 betätigt werden kann. Durch Drehen des Handrades 57 in der einen oder anderen Richtung kann die Spannung der Spiralfeder verändert werden. Es ist auf diese Weise möglich, das veränderliche Glewicht des Wälzkegels 39 und des Prüflings 22 auszugleichen und darübler hinaus mit jedem gewünschten Druck den Wälzkegel 39 von unter ber gegen die Planscheibe 17 zu drücken.
  • Die Planscheibe I7 wird in dem Gehäuse 40 mittels dreier Rollen 58 gelagert. Zum Justieren laufen diese Rollen auf exzentrischen Zapfen. Zwei weitere Rollen dienen zur Aufnahme des Anpreßdruckes auf den Wälzkegel, damit die Planscheibe sowohl blei nach oben gerichteter Kraft durch den Anpreßdruck als auch bei nach unten gerichteter Kraft durch das Eigengewicht spielfrei gelagert ist.
  • Die Rundführung ist wiederum durch drei untereinander einstellbare Rollen 59 dargestellt, wovon eine unter Federbelastung einer Feder 83 steht. Auf diese Weise ist eine einwandfreie Führung und Lagerung der Planscheibe I7 sichergestellt, indem gleichzeitig dafür gesorgt ist, daß die Reibung zwischen der Planscheibe und ihrer Lagerung geringer ist als die Reibung zwischen dieser Planscheibe und dem Wälzkegel 39.
  • Auf der Planscheibe I7 ist ein Schlittenträger 6c drehbar gelagert und mit einem Zahnkranz 6I versehen, mit dem ein Ritzel 62 kämmt, das in der Planscheibe 17 gelagert und mittels eines Handrades 63 von Hand gedreht werden kann. Auf diesem Schlittenträger ist in Bahnen 64 ein Unterschlitten 24 verschiebbar angeordnet, auf dem wiederum ein Oberschlitten 25 in Bahnen 26 verschiebbar gelagert ist, die senkrecht zu den Bahnen 64 liegen. Auf dem Oberschlitten 25 ist ein Feintasber 19 befestigt, dessen Tastarm 20 mit einem Kopf 2I versehen ist, der unmittelbar in Berührung mit der Zahnflanke eines Prüflings 22 zu kommen vermag. Das Ausmaß der Bewegung des Unterschlittens 24 mit Bezug auf den Schlittenträger 6o ist mit Hilfe einer Skaleneinrichtung 28 ablesbar, während das Ausmaß der Bewegung des Obierschlittens 25 mit Bezug auf den Untierschlitten 24 an einer Skaleneinrichtung 29 ablesbar ist.
  • Eine Skaleneinrichtung 30 dient dazu, um das Ausmaß der Schwenkbewegung der Pianscheibe 17 um die Wälzachse 18 abzulesen. Die durch den Schlittenträger 60 mit dem Einstellritzel 62 geschifene Einstellmöglichkeit dient dazu, den Getriebeeingriff zwischen dem Kopf 21 des Feintasters 19 und einer Flanke der Verzahnung des Prüflings 22 hlerzustellen, damit also der Tastpunkt die zu prüfende Zahnflanke berührt.
  • Der Teilkopf 1 1 ist auf bekannte Weise von Hand oder motorisch derart antreibbar, daß die Spindel 15 um ihre eigene Achse umläuft. Der dann ebenfalls umlaufende Wälzkegel 39 nimmt wnter diesen Umständen durch Reibung die Planscheibe I7 und damit auch den Feintaster I9 mit. Hierbei kann mit Hilfe des Unterwagens 4 und des Oberwagens 1 der Teilkopf II weitgehend seine Lage verändern. Seine oberste Endstellung ist in der Fig. 2 punktiert dargestellt und mit dem Bezug zeichen 3I versehen.
  • Hierbei, also zur Abtastung der Flankenform, ist das aus den beiden Wagen 24 und 25 bestehende Koordinatenfahrwerk auf nicht dargestellte Weise stillgesetzt. Mit Hilfe des Muterwagens 4 und des Oberwagens 1 ist stets eine derartige Einstellung möglich, daß die Achse des Prüflings 22 bei jeder Winkelstellung des Teilkopfes lt durch die Mitte 65 der Wälzeblene geht, die wiederum drehbar um die Achse 18 ist, die senkrecht auf ihr steht und ebenfalls durch den Mittelpunkt 65 geht.
  • Die den Feintaster I9 tragende Vorrichtung dient dazu, diesen bzw. seinen Tastarm derart zu führen, daß er in der Wälzebene die Bahn der Solifianken- linie beschreibt und zugleich die Flanke in dem zu prüfenden Kegelrad 22 abtastet, wobei die Abweichungen von der Solifiankenlinle auf irgendeine an sich bekannte und daher nicht näher dargestellte Art registriert werden. Die den Feintaster Ig tragende Führungsreinrichtung ist auswechselbar und von der Form der Flankenlinie abhängig. Das zu prüfende Kegelrad. 22 wird zusammen mit dem Wälzkegel 39 auf der Spindel 15 befestigt. Der Teilkopf II wird auf einen Winkel eingeschwenkt, der je nach der zu messenden Flankenform dem Teilkegelwinkel oder dem Grundkegelwinkel des zu prüfenden Rades entspricht. Anschließend wird der Teilkopf II in Richtung der beiden senkrecht zueinander stehenden Koordinaten des Unterwagens 4 und des Oberwagens 1 derart verfahren, daß die Wlerkstück- oder Prüflingsachse durch den Mittelpunkt 65 geht. Wenn die Spindel 15 insbesondere durch Elektromotor oder Handkurbel in Drehung versetzt wird, nimmt der Wälzkegel 39 durch Reibungsschluß die Planscheibe 17 mit. Blei diesem Abrollen tastet der Kopf 2I des Feintasters Ig die zu prüfende Flanke ab und registriert etwaige Abweichungen von der Sollform der Flanke.
  • Bei der Prüfung der Flankenlinle dagegen bleiben die Achsen 15, 18 in Ruhestellung, und nur der Feintaster 19 wird längs der Flanke in Bewegung gesetzt, so daß er die Richtung der Flankenlinie abtastet.
  • Mit Hilfe des in den Fig. I bis 6- gezeigten Ko ordinatenfahrwerkes können die Flankenlinien sowohl eines gerad- als auch eines schrägverzahnten.
  • Kegelrades abgetastet werden. Hierzu braucht nur der Ob!erschlitten 25 mit Bezug auf den Unterschlitten 24 in der erforderlichen Lage festgelegt zu werden. Die Lage des Oberschlittens 25, die in der Fig. 5 dargestellt ist, entspricht einem schrägverzahnten Kegelrad, während die Lage des Oberschlittens 25, die in der Fig. I dargestellt ist, für ein geradverzahntes Kegelrad bestimmt ist.
  • Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, kann es sich lempfehTen, die Bewegung zur Abtastung der Flankeulmie der Verzahnung motorisch auszuführen.
  • Zu diesem Zweck ist in dem Ausfühx'ingsbeispiel gemäß den Fig. 5 und 6 mit Hilfe eines permanenten Magneten 66 ein Schleppwerk 67 drehbar angelenkt in dem ein Elektromotor 68 drehbar gelagert ist.
  • Das Gehäuse dieses Elektromotors wird angetrieben und ist mit einem Radkranz 69 versehen, der auf dem Schlittenträger 60 als Lauffläche abzurollen -vermag. Mit Hilfe dieses Elektromotors wird das Koordinatenfahrwerk mit dem Feintaster I9 derart hin und her blewegt, daß die Flankenlinie eines gerad- oder schrägverzahnten Kegelrades abgetastet wird.
  • In den Fig. 7 und 8 ist eine Vorrichtung dargestellt, um den Taster derart zu führen, daß er die Flankenlinie eines Kegelrades mit Kreishogenverzahnung abzutasten vermag.
  • Auf dem Schlittenträger 6o ist mit Hilfe eines Dreiheines 70 ein Kulissenklotz 71 gelagert, der in einer Kulisse 72 eines Kulissenhebeis 73 gelagert und geführt ist. Am freien Arm dieses Kulissenhebels 73 ist um einen Zapfien 74 ein etwa T-förmig ausgebildeter Feintasterträger 75 drehbar gelagert.
  • Auf bekannte Weise kann der Abstand des Drehzapfens 74 von der Wälzachse I8, in der der Kulissenklotz 71 von dem Dreibock 70 gehalten ist, verändert werden, indem das Maß der Veränderung an der Skala 76 ablesbar ist. D!er Drehzapfen 74 ist wiederum an einem Kulisserklotz 76 befestigt, der längs an einer Kulisse 77 gelagert und geführt ist, die in dem Feintasterträger 75 vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Feintasterträger 75 und damit den Feintaster I9 mit Bezug auf den Drehzapfen 74 zu verstellen, wobei das Ausmaß der Verstellung an einer Skala 78 ablesbar ist. Der Feintasterträger 75 ist mit Hilfe dreier Rollen 79, 8o, 81 auf dem Schlittenträger 60 bewegbar gelagert, wobei die Ebene der Rolle 80 mittels eines Lenkers 82 stets etwa tangential zu dem Radius der Bewegung gehalten wird. Wie weiter aus der Fig. 7 hervorgeht, ist an dem Feintasterträger 75 wiederum ein Elektromotor 68 befestigt, um die Bewegung zur Abtastung der Flankenlinie des Kegelrades mit Kreisb ogenverzahnung motorisch anzutreiben. Die Verstellung V der Kreisbogenverzahnung wird durch Einstellung des Kulissenklotzes 71 mit Bezug auf den Kulissenhebel 73 bewirkt. Nach dieser Ein stellung der Verstellung V wird der Kulissenhebel in seiner Lage festgelegt. Der Radius der Kreisbogenverzahnung wird durch Verschiebung des Feintasterträgers 75 auf dem Kulissenklotz 76 festgelegt. Nunmehr kann die Flankenlinle der Kreisbogenverzahnung eines Kegelrades abgetastet werden, indem durch den Motor 69 die Bewegung ausgeführt wird und die Abweichungen auf einem Registriergerät aufgezeichnet werden.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Gerät zum Prüfen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegeirädern, bei dem lein Wälzkegel, der mit dem Prüfling drehbar auf eines. gemeinsamen Spindel angeordnet ist, gegenüber einer ein Planrad verkörpernden Planfläche eine Wälzbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Spindel einem Teilkopf angehört, der sowohl parallel zur Planradachse als auch senkrecht zu ihr bewegbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bett in einer waagerechten Richtung bewegbar ein Unterwagen gelagert und geführt ist, der zwei senkrechte Säulen trägt, die zur Führung eines in der Senkrechten bewegbaren Oberwagens dienen, auf dem der Teilkopf angeordnet ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Teilkopfes und des Oberwagens durch ein Gegengewicht ausgeglichen ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Senkrechten geführte Ob-erwagen einerseits von einem Gegengewicht und andererseits von einer insbesondere in ihrer Spannung einstellbaren Federvorrichtung gehalten wird.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Federvorrichtung von einem Aufzugwerk gebildet ist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch I bis 5, bei dem die als Planscheibe ausgeführte Planfläche zwecks Ausführung eines Teiles der Wälzbewegung drehbar um die Wälzachse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Planführung der Scheibe mittels dreier exzentrisch gelagerter Rollen bewirkt wird, während die Rundführung durch drei untereinander einstellbare Rollen dargestellt ist, wovon eine unter Federlast steht.
  7. 7. Gerät nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Planscheibe drehbar um die Wälzachse ein Schlittenträger gelagert ist, der von Hand einstellbar ist.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlittenträger ein Feintaster angeordnet ist.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Feintaster in der Wälzebene bewegbar ist.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlittenträger bzw. der Planscheibe eine Vorrichtug zur Führung des Feintasters längs der Verzahnungsflanke des Kegelradprüflings angeordnet ist.
  11. II. Gerät nach Anspruch I0, dadurch gekennzeichnet, daß der Feintaster in der Wälzebene längs zweier zueinander senkrecht stehender Richtungen bewegbar ist und die Bewegung in jeder dieser Richtung feststellbar ist.
  12. I2. Gerät nach Anspruch I0, dadurch gekennzeichnet, daß an einem dreibein,artigen, auf dem Schlittenträger ruhenden Auflager um die Wälzachse ein Hebel dreh- und feststellbar gelagert ist, an dem drehbar eine den Feintaster tragende Lenkervorrichtung angelenkt ist.
  13. 13. Gerät nach Anspruch I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Hebels einstellbar ist.
  14. 14. Gerät nach Anspruch 12 und I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Beintasters längs des Radius der Lenkervorrichtung einstellbar ist.
  15. 15. Gerät nach Anspruch g bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Feintaster ein motorisches Antriebsaggregat antrieb smäßig verbunde ist, das auf dem Schlittenträger abrollt.
  16. 16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch geBkermzeichnet, daß das Antriebsaggregat als Elektromotor ausgebildet ist, dessen ruhender Teil an dem den Feintaster tragenden Körper befestigt ist und dessen angetriebener Teil ein Rad aufweist, das auf dem Schlittenträger abrollt.
  17. 17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Elektromotors als drehbar gelagerter angetriebener Teil dient und mit einem vorzugsweise in seiner Mitte angeordnetzen Radkranz versehen ist.
DEH21216A 1954-08-20 1954-08-20 Geraet zum Pruefen der Zahnform und der Flankenlinie von Kegelzahnraedern Expired DE932989C (de)

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