DE931680C - Geraet zur Herstellung streifenfoermiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle - Google Patents

Geraet zur Herstellung streifenfoermiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle

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Publication number
DE931680C
DE931680C DEF11268A DEF0011268A DE931680C DE 931680 C DE931680 C DE 931680C DE F11268 A DEF11268 A DE F11268A DE F0011268 A DEF0011268 A DE F0011268A DE 931680 C DE931680 C DE 931680C
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DE
Germany
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strip
marking
transport roller
counter
distances
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Expired
Application number
DEF11268A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dipl-Ing Ferrari
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Individual
Original Assignee
Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D1/00Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
    • G01D1/14Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application giving a distribution function of a value, i.e. number of times the value comes within specified ranges of amplitude

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Gerät zur Herstellung streifenförmiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle Es ist bereits ein Gerät zum Aufzeichnen der Merkmale statistisch zu erfassender Größen vorgeschlagen worden, mit dem ein ablaufender Registrierstreifen mit hintereinanderliegenden Lochungen oder Strichen versehen wird, deren Abstand voneinander ein Maß für die zu registrierende Größe darstellt. Die statistische Auswertung solcher mit Markierungen versehenen Registrierstreifen kann leicht in bekannter Weise auf maschinellem Wege erfolgen. Bei dem vorgeschlagenen Gerät werden das Fortschaltwerk für den Registrierstreifen und zugleich die Markierungsvorrichtung mittels einer Tastatur bedient, welche getrennte Tasten für die verschiedenen Merkmale aufweisen. Die vielen Tasten können leicht Bedienungsfehler zur Folge haben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfacher zu bedienendes und vollkommeneres Gerät zur Herstellung streifenförmiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle zu schaffen. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die unterschiedlichen Abstände der insbesondere durch Ausstanzungen _mittels einer Stanzvorrichtung vorgenommenen Markierungen durch Drehung der Transportwalze des Registrierstreifens vorzugsweise mittels eines Schwenkhebels einstellbar sind, dessen Schwenkwinkel auf einer in Längeneinheiten des Registrierstreifens geeichten Skala ablesbar ist. Der Schwenkhebel ist mit der Transportwalzenwelle über einen Freilauf kraftschlüssig verbunden und wird durch eine beim Ausschwenken gespannte Feder wieder in seine Nullstellung zurückgebracht. Er kann von Hand, durch einen Motor oder durch einen Impulswandler mit Fortschaltwerk verschwenkt werden. Nach der weiteren Erfindung ist mit der Welle der Transportwalze des Registrierstreifens eine zur Feststellung der Häufigkeit der jeweils eingestellten Markierungsabstände dienende Anzeigevorrichtung gekuppelt, die aus einem Kontakthebel besteht, der auf den verschiedenen Markierungsabständen entsprechenden Kontakten entlang gleitet und auf demjenigen Kontakt stehenbleibt, welcher dem eingestellten: Markierungsabstand entspricht. Jedem dieser Kontakte ist ein besonderes Zählwerk zugeordnet. Außerdem ist auch noch ein Summenzählwerk zur Feststellung der Gesamtzahl der auf den Registrierstreifen aufgebrachten Markierungen vorgesehen. Sowohl das Summenzählwerk als auch das zu dem jeweils angesteuerten Kontakt gehörende Teilzählwerk werden beim Niederdrücken der Taste der Stanzvorrichtung um eine Zahl weitergeschaltet. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß durch das Niederdrücken der Taste der Stanzvorrichtung die Betätigungsstromkreise beider Zählwerke geschlossen werden.
  • Es kann nützlich sein, auf dem gleichen oder auf einem zweiten parallel laufenden Registrierstreifen neben den Abstandsmarkierungen auch noch besondere Kennzeichen, die beispielsweise den Anfang und das Ende einer Meßreihe angeben, oder andere Merkmale aufzubringen. Zu diesem Zweck wird eine zweite Stanzvorrichtung vorgesehen, die durch eine besondere Taste betätigt wird. Die Betätigungszahl dieser Taste kann durch ein besonderes Zählwerk festgestellt werden.
  • Wenn die Anzahl der Abstandsmarkierungen bekannt ist, kann man den Mittelwert einer Meßreihe dadurch schnell bestimmen, indem man die bei der statistischen Aufnahme der Meßreihe geförderte Länge des Papierstreifens abmißt und den Längenwert durch die Zahl der Markierungen dividiert. Um diese Längenmessung zu vermeiden, kann mit der Welle der Transportwalze des Registrierstreifens ein Zählwerk gekuppelt werden, welches direkt die Länge des abgelaufenen Registrierstreifens anzeigt.
  • Sämtliche bei dem erfindungsgemäßen Gerät Verwendung findenden Zählwerke sind mit Vorrichtungen zur Rückstellung auf Null versehen.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens veranschaulicht. Mit i ist der in Pfeilrichtung bewegte Registrierstreifen bezeichnet, der mit in gleichem Abstand angebrachten Lochungen .2 versehen ist, in die die Zähne der Papiertransportwalze 3 eingreifen. Die Welle 4 dieser Transportwalze ist über den Freilauf 5 mit der Welle 6 eines Schwenkhebels 7 verbunden, dessen Schwenkwinkel auf einer in Längeneinheiten des Registrierstreifens i geeichten Skala 8 ablesbar ist.
  • Durch eine beim Ausschwenken aus der Nulllage gespannte Feder 9 wird der Schwenkhebel 7 wieder in die Nullage zurückgebracht. Auf der Welle 6 des Schwenkhebels 7 ist ein Kontakthebel io befestigt, welcher beim Ausschwenken des Hebels 7 auf den Kontakten a1, b1, cl, dl und ei entlang gleitet. Mit den angeführten Kontakten sind jeweils die Zählwerke a2, b2, c2, d2 und e2 verbunden.
  • Wird ein Druck auf die Taste i i der Stanzvorrichtung 15 ausgeübt, dann wird ein Stromkreis geschlossen, welcher die Stromquelle 12 über die Leitung 13, die Welle 6, den Kontakthebel i o, den angesteuerten Kontakt b1 an das Zählwerk b2 legt. Gleichzeitig wird der Stromkreis der Betätigungsspule 14 der Stanzvorrichtung 15 und damit auch das Summenzählwerk 16 an die Stromquelle 12 gelegt.
  • Die Erregung der Betätigungsspule 14 hat zur Folge, daß die Stanzvorrichtung 15 eine Ausstanzung 151 auf dem Registrierstreifen i vornimmt. Durch Betätigen der zweiten Taste 17 werden die Betätigungsspule 2o der zweiten Stanzvorrichtung 21 sowie _ das Zählwerk, i9 an die Stromquelle 18 gelegt. Mit der Stanzvorrichtung 21 werden Ausstanzungen 211 bzw. 212 bewirkt.
  • Das auf der Welle 4 der Transportwalze 3 sitzende Sperrad 22, in das die Sperrfeder 23 angreift, verhindert den Rücktransport des Registrierstreifens i bei der durch die Feder 9 bewirkten Rückbewegung des Schwenkhebels 7 in seine Nullage. Mit der Welle 4 ist außerdem das Zählwerk 24 zur Feststellung der Gesamtlänge des Registrierstreifens zwischen zwei bestimmten Markierungen, beispielsweise 211 und 212, verbunden.
  • Bei der Bedienung des erfindungsgemäßen Gerätes kann mittels des Schwenkhebels 7 auf der Skala 8 jede statistische Meßgröße eingestellt werden. Mit dem Hebel 7 wird auch der Kontakthebel io verschwenkt und auch der Registrierstreifen i der eingestellten Meßgröße entsprechend in Pfeilrichtung vorwärts bewegt. Ist die Vorwärtsbewegung beendet, dann wird die Taste i i gedrückt und mit der Stanzvorrichtung 15 eine Ausstanzung 151 vorgenommen. Das Summenzählwerk 16 zählt die Betätigungshübe der Stanzvorrichtung 15, während die Einzelzählwerke a2, b", c2, d2, e2 zählen, wie häufig innerhalb einer statistischen Aufzeichnung die Kontakte a1, b1, cl, dl, ei von dem Kontakthebel io angesteuert werden.
  • Die Feder 9 zieht jeweils den Schwenkhebel 7 in seine Nullage zurück. Der Freilauf 5 und das Sperrad 22 mit der Sperrfeder 23 verhindern den Rücktransport des Registrierstreifens i.
  • Bei manchen Protokollaufzeichnungen kann es erforderlich sein, auf dem Registrierstreifen die Quadrate von linear mittels des Schwenkhebels 7 eingestellten Meßgrößen aufzuzeichnen und zu summieren, damit der quadratische Mittelwert bestimmt werden kann. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Schwenkhebel ? und der Transportwalze 3 des Registrierstreifens i ein Wertigkeitsgetriebe 25 eingeschaltet, welches die Drehzahl der die Transportwalze 3 antreibenden Welle entsprechend erhöht.
  • Außerdem könnte auch eine Druckvorrichtung vorgesehen sein, die irgendwelche Symbole auf den Registrierstreifen i druckt, welche zur Erleichterung der statistischen Auswertung der aufgezeichneten Meßergebnisse dienen.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Statt eines von Hand bedienbaren Schwenkhebels 7 könnten auch elektrische Verstellvorrichtungen beliebiger Art Verwendung finden. Wesentlich ist, daß mit einem einzigen Hebel bzw. mit einer einzigen elektrischen Vorrichtung unter Vermeidung verschiedener Tasten beliebige 1.INTeßgrößen auf dem Registrierstreifen i aufgezeichnet werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur Herstellung streifenförmiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle, auf denen die statistischen Merkmale in ihrer Größe entsprechenden Abständen durch eine Harkierungsvorrichtung aufgezeichnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlichen Abstände der insbesondere durch Ausstanzungen vorgenommenen Markierungen (i51, i52...) durch Drehung der Transportwalze (3) des Registrierstreifens (i) vorzugsweise mittels eines auf einer Skala (8) gleitenden Schwenkhebels (7) einstellbar sind, der mit der Transportwalzenwelle (.4) über einen Freilauf (5) kraftschlüssig verbunden ist und durch eine beim Ausschwenken aus der Nullage gespannte Feder (9) wieder in seine Nullage zurückgebracht wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Transportwalzenwelle (4.) eine zur Feststellung der Häufigkeit der jeweils eingestellten Markierungsabstände dienende Anzeigevorrichtung gekuppelt ist, die aus einem Kontakthebel (io) besteht, der auf den verschiedenen Markierungsabständen entsprechenden Kontakten (a1, b1, cl, dl, ei) entlang gleitet und auf demjenigen Kontakt (z. B. b1) stehenbleibt, welcher dem eingestellten Markierungsabstand entspricht.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Betätigen des Druckknopfes (ii) für die vorzugsweise elektromagnetisch gesteuerte Markierungsstanzvorrichtung (i5) sowohl das vom Kontakthebel (io) der Häufigkeitsanzeigevorrichtung angesteuerte Zählwerk (a2 oder b2 usw.) als auch ein die Summe sämtlicher Markierungen anzeigendes Zählwerk (i6) an Spannung gelegt wird. q..
  4. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Markierung besonderer Kennzeichen (2,11:2,2) auf dem gleichen oder einem zweiten parallel ablaufenden Regiistrierstrei:fen eine zweite durch einen besonderen Druickknopf (17) zu hetätigende Sta.nzvorrichtung (21) oder eine Druckvorrichtung vorgesehen ist, am deren ein zur Zählung der Betätigungshübe dienendes Zählwerk (i9) angeschlossen ist. .
  5. 5. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Transportwalze (3) für den Regi,strierstreifen. (i) ein Zählwerk (24) zur laufenden Längenzählung des Registrierstreifens zwischen zwei bestimmten Markierungen gekuppelt ist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ei-nsteldvorrichtung (7) und der Transportwalze (3) des Registrierstrei:fens (i) ein Getriebe (25) eingeschaltet ist, welches die lineare Meßwerteinstellung in eine beliebig einstellbare Wertpotenz umwandelt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 680 767.
DEF11268A 1953-03-07 1953-03-07 Geraet zur Herstellung streifenfoermiger, maschinell auswertbarer statistischer Protokolle Expired DE931680C (de)

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DE931680C true DE931680C (de) 1955-08-16

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DE (1) DE931680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102422B (de) * 1954-11-12 1961-03-16 Dr Heinrich Schumacher Punkt-Registriervorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE680767C (de) * 1936-06-23 1939-09-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorrichtung zum Auswerten von Registrierstreifen schreibender Maximumzaehler o. dgl.

Patent Citations (1)

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DE680767C (de) * 1936-06-23 1939-09-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorrichtung zum Auswerten von Registrierstreifen schreibender Maximumzaehler o. dgl.

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