DE930702C - Trockenspiritusbrenner - Google Patents

Trockenspiritusbrenner

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Publication number
DE930702C
DE930702C DESCH14756A DESC014756A DE930702C DE 930702 C DE930702 C DE 930702C DE SCH14756 A DESCH14756 A DE SCH14756A DE SC014756 A DESC014756 A DE SC014756A DE 930702 C DE930702 C DE 930702C
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DE
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Expired
Application number
DESCH14756A
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English (en)
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Wilh Schroeder & Co Metallware
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Wilh Schroeder & Co Metallware
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Trockenspiritusbrenner An vielen Stellen wird Trockenbrennstoff, z. B. Hartspiritus in Tablettenform, verwendet. Er ersetzt meist den flüssigen Spiritus, vor allem zur Beheizung von Spielzeugen, wie Dampfmaschinen, Puppenherden od. dgl. Der Hartspiritus hat gegenüber der flüssigen Form den Vorteil, daß er völlig ungefährlich ist, auch wenn er in die Hände von hindern gerät.
  • Die Brenner für diesen Hartspiritus werden meist als rechteckige Blechkästen ausgeführt, die mehr oder weniger der Tablettenform angepaßt sind und zumeist Löcher für die Luftzufuhr besitzen. Diese Brenner werden dann in irgendwelchen Schienen oder ähnlichen Vorrichtungen an den Brennstellen befestigt. Als großer Nachteil erweist sich bei diesen Ausführungen, daß die Größe der Verbrennungsflamme nicht geregelt werden kann, so daß sie meistens entweder zu klein ist infolge mangelnder Luftzufuhr oder aber zu groß wird und somit die Tablette in kurzer Zeit aufzehrt. Außerdem verflüssigt sich die Tablette bei allzu großer Hitzeentwicklung, zerfließt und vergast dabei, so daß die Flamme noch stärker wird und der Verbrauch sich weiter steigert. Außerdem entstehen hierbei mehr Gase als die Flamme verbrennen kann, und die darin enthaltene Wärmeenergie geht nutzlos verloren. Die Gase sind zwar ungefährlich, jedoch machen sie sich durch einen sehr unangenehmen und äußerst stechenden Geruch bemerkbar.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, wird nach der Erfindung ein Trockenspiritusbrenner so ausgeführt, daß der Brenner aus einem Halter und .einem darin verschiebbaren kastenförmigen Schieber besteht, wobei. eine oder mehrere der einander gegenüberliegenden Seiten beider Teile mit in gleicher Höhe und gleichem Abstand befindlichen Rundlöchern, Schlitzen od. dgl. versehen sind und der Halter den Schieber so weit umfaßt, daß die .durchlochten Teile des Schiebers abgedeckt sind.
  • Durch die Anbringung der Löcher in beiden Teilen _ und durch die Möglichkeit, die Teile gegen-.einander zu verschieben, kann die Luftzufuhr zu den im Schieber befindlichen Tabletten jederzeit geregelt werden, und zwar können im einen Extremfall die Löcher beider Teile genau aufeinanderstehen, so daß die volle Luftzufuhrermöglicht wird,' und im ,anderen Fall können die Löcher des einen Teiles durch die vollen Teile des anderen .abgedeckt werden, so daß die Luftzufuhr unterbunden ist. Außerdem ist natürlich durch entsprechende Verschiebung noch jede andere Zwischenstellung möglich, um die Luft je nach Belieben zu regeln. Dadurch wird vermieden, daß die Tablette sich zu stark erhitzt, verläuft und unangenehm riechende Gase entwickelt. Infolgedessen ist es auch möglich, den Verbrauch des Brennstoffs zu regeln und äußerst sparsam zu halten.
  • Vorzugsweise wird der Halter dabei so ausgeführt, daß durch an ihm angebrachte Schutzwände die Löcher und Schlitze vor seitlich eintretenden Luftströmungen geschützt werden. Erst durch diese Maßnahme wird es ermöglicht, daß eine einmalige Einstellung über längere Zeit beibehalten werden kann, ohne daß infolge größerer Nebenluftmengen Störungen auftreten. Außerdem wird noch ein weiterer Nachteil der alten Brenner beseitigt, da bei diesen durch die seitlich herausschlagenden Flammen Teile des Brenners in Mitleidenschaft gezogen wurden und außerdem die Tablette in Gefahr geriet, auch nach den Seiten abzufließen. In der praktischen Ausführung werden die Halter zweckmäßig mit den Schutzwänden aus .einem Stück gefertigt, und zwar :so, daß der ganze Halter etwa die Form eines waagerecht gestreckten M aufweist. Durch die Schrägstellung der Schutzwände wird eine große Auflagefläche und ein sicherer Stand für den Halter erreicht. Außerdem ist unter dem lia.ubenförmigen Halter genügend Platz, um auf der Unterplatte, auf welcher der Halter befestigt ist, Löcher für entsprechende Luftzufuhr von unten anzubringen. Die Schutzwände sind dabei in vorteilhafter Weise unten abgeflacht oder umgebogen, damit sie entweder in entsprechenden Rillen einer Unterplatte befestigt oder auf ihr festgelötet werden können. Um die Stellung der Löcher gegeneinander und damit die Größe der Luftzufuhr jederzeit von außen feststellen zu können, ist der Boden des Halters an seinem Ende vorn und/oder hinten vorzugsweise abgeschrägt, wobei jedoch die Endflächen des Schiebers gerade ausgeführt sind. Wenn die Fläche des Schiebers an der einen Kante des Bodens steht, sind die Löcher völlig offen und an der anderen Kante geschlossen. Auch jede Zwischenstellung ist hierdurch ablesbar. Um eine feste Führung für den Schieber zu erreichen, ist am Boden des Halters eine Feder eingelassen, die zweckmäßig aus einem Stück mit dem Boden besteht.
  • Um den Schieber bewegen zu können, ist an diesem :ein Hebel mit einem wärmeisolierenden Handgriff befestigt. Bei einer Metallausführung des Handgriffs würde sich dieser zu stark erhitzen, um ihn noch anfassen zu können. Die Führung des Schiebers innerhalb des Halters erfolgt mittels Nuten oder Wülsten oder durch eine entsprechende Absetzung des Schiebers selbst.
  • Um die seitliche Einwirkung von Luftsströmung auch oberhalb des vom Halter umfaßten Teiles des Schiebers zu gewährleisten und zusätzlich eine Flammenführung zu erreichen, ist am Schieber vorzugsweise ein Aufsatz angebracht, der nach oben konisch zusammenläuft und in der praktischen Ausführung in günstiger Form mit dem Unterteil des Schiebers aus einem 'Stück besteht. Nicht nur seitliche Luftströmung, sondern auch Erschütterungen können die Flamme nicht mehr übermäßig beeinflussen, da durch die Form des Aufsatzes eine einwandfreie Flammenführung gewährleistet wird. Dadurch ergibt -sich auch noch ein gesteigerter Wirkungsgrad des gesamten Verbrennungsablaufes. Die Vergrößerung des Brennraumes durch den Aufsatz :ergibt noch als. weiteren Vorteil, daß man eine größere Anzahl von Tabletten einlegen kann, so daß ,eine Füllung längere Zeit ausreicht. Weiterhin ist es noch möglich, die Tabletten einfach hineinzuwerfen, ohne auf ihre Lage zu achten.
  • Sowohl die Schutzwände des Halters als auch der Aufsatz auf dem Schieber vergrößern die Fläche beider Teile und gewährleisten eine größere Wärmeabfuhr. Bald nachdem die Tabletten in Brand geraten sind, wird infolge der dabei auftretenden Hitze die Vergasung -so stark, daß die durch die seitlichen Löcher eintretende Luft nur noch zur Vergasung ausreicht, die endgültige Verbrennung findet unter Zuhilfenahme von Zweitluft erst an der Oberkante de9 Schiebers statt. Hier bildet sich daher die sichtbare Flamme, während im Vergasungsraum eine niedrigere Temperatur herrscht. Hierdurch und durch die Möglichkeit der Luftzufuhr-,regelung wird vermieden, daß die Tabletten sich auflösen, flüssig werden und übelriechende Gase entwickeln.
  • In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Halter mit eingeschobenem Schieber, wobei der Gegenstand teilweise zweimal geschnitten ist, um die innere Wand des Halters und den Schieber selbst erkennen zu lassen; Fig. 2 zeigt den Gegenstand nach Fig. i in einer Draufsicht und Fig.3 in einem Querschnitt.
  • Der Halter i besteht aus der U-förmigen Profilschiene 2, in der die Löcher 3 vorgesehen sind, und den Schutzwänden 4, die gleichzeitig als Ständer dienen. Die Schutzwände 4 sind an ihrem unteren Ende 5 abgeflacht, um sie leicht in entsprechenden Vorrichtungen befestigen zu können. Die U-förmige Profilschiene 2 und die Schutzwände 4 bestehen aus einem Teil und sind am oberen Teil der Profilschiene bei 6 zusammen nach innen umgebogen, um die Führung für den Schieber 7 sicherzustellen. Der Schieber 7 besteht wiederum aus dem Unterteil 8 und dem nach oben konisch zulaufenden Aufsatt 9. Der Unterteil 8 ist bei 16 abgesetzt, um zusammen mit dem wulstförmigen Gebilde 6 die Führung des Schiebers 7 zu ermöglichen. Im Unterteil des Schiebers 8 sind die Löcher i o im selben Abstand und in gleicher Höhe wie die Löcher 3 des Halters i angebracht. Das Bodenblech i i des Halters i ist schräg abgeschnitten, um zusammen mit der geraden Endfläche 12 des Schiebers 7 eine Anzeige für die Stellung der Luftzufuhr zu ermöglichen. Der Hebel 13 ist mit dem wärmeisolierenden Handgriff 14 versehen und dient zur Bewegung des Schiebers 7 innerhalb des Halters i. Um eine gute Führung des Schiebers 7 innerhalb des Halters i zu gewährleisten, ist am Bodenblech i i des Halters i eine Feder 15 angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockenspiritus,brenner, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Halter (i) und einem darin verschiebbaren kastenförmigen Schieber (7) zur Aufnahme des Brennstoffes besteht, wobei eine oder mehrere der einander gegenüberliegenden Seiten beider Teile (i, 7) mit in gleicher Höhe und gleichem Abstand befindlichen Löchern (3, io), Schlitzen od. dgl. versehen sind, und der Halter (i) den Schieber (7) so weit umfaßt, daß die durchlochten Teile des Schiebers abgedeckt sind. z. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) so in dem Halter (i) verschiebbar ist, daß die Löcher (3, 10) beider Teile genau einander gegenüberstehen, durch die vollen Teile abgedeckt werden oder eine Zwischenstellung einnehmen können. 3. Brenner nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halter (1) Schutzwände (4) so angebracht sind, daß die durchlöcherten Seiten vor ;seitlichen Luftströmungen geschützt .sind und ein Austreten der Flamme durch diese unterbunden wird. 4. Brenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (i) mit den Schutzwänden (4) aus einem Stück gefertigt ist und etwa die Form eines waagerecht gestreckten M aufweist. 5. Brenner nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwände (4) unten abgeflacht oder umgebogen :sind (5). 6. Brenner nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Halters (i) an seinem Ende (i i) vorn und/oder hinten abgeschrägt ist, wobei die entsprechenden Endflächen (12) des Schiebers (7) gerade :sind. 7. Brenner nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Halters (i) eine Feder (15) vorgesehen ist, die vorzugsweise aus einem Stück mit dem Boden besteht. B. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Schieber (7) mit einem Aufsatz (9) versehen ist, der nach oben konisch zuläuft. 9. Brenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) und der Aufsatz (9) aus seinem Stück bestehen. i o. Brenner nach den Ansprüchen i, 2, 8, 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (7) .ein Hebel (13) mit einem wärmeisolierenden Handgriff (14) befestigt ist. i i. Brenner nach den Ansprüchen i bis i o, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Führung des Schiebers (7) in dem Halter (i) mittels Nuten und Wülsten, Absetzungen (6, 16) od.dgl. erfolgt.
DESCH14756A 1954-03-04 1954-03-04 Trockenspiritusbrenner Expired DE930702C (de)

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