DE9306C - Doppellampe für Leuchtgas mit selbstthätiger direkter Erhitzung des Gases und der Luft vor der Verbrennung - Google Patents
Doppellampe für Leuchtgas mit selbstthätiger direkter Erhitzung des Gases und der Luft vor der VerbrennungInfo
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- DE9306C DE9306C DENDAT9306D DE9306DA DE9306C DE 9306 C DE9306 C DE 9306C DE NDAT9306 D DENDAT9306 D DE NDAT9306D DE 9306D A DE9306D A DE 9306DA DE 9306 C DE9306 C DE 9306C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0078—Gas burners adapted for use in lamps with preheated air
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Die vorliegende, durch Zeichnung veranschaulichte Doppellampe für Leuchtgas zeigt
die wesentliche und eigenthümliche Neuerung, dafs sie aus einem System von zwei Flammen
besteht, die so combinirt sind, dafs der oberen Hauptflamme das erforderliche Gas- und Luftquantum
in glühendem Zustande zugeführt wird, wodurch der in der Flamme glühende und damit
leuchtende feste Kohlenstoff viel früher als sonst ausgeschieden wird und Zeit findet, vollkommen
zu verbrennen, infolge dessen die Leuchtkraft der Lampe eine bedeutend stärkere ist, als sonst diesem nämlichen Gasquantum,
durch gewöhnliche Lampen verbrannt, entspricht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die vollständige Lampe im wesentlichen aus:
1. dem oberen Argandbrenner mit Cylinder,
2. dem darunter befindlichen, aus Metall hergestellten Heizreservoir A, welches getragen
wird von zwei gebogenen Röhren B und C, die unten durch ein besonderes Stück verbunden
sind, welches letztere oben einen offenen Brenner trägt und unten mit der Gasleitung in
Verbindung gebracht wird. Dieses Heizreservoir A ist durch Scheidewände in vier Kammern getheilt,
von denen je zwei einander gegenüber befindliche zusammengehören, und zwar sind die
beiden kleineren für Gas, die beiden gröfseren für Luft bestimmt. Die letzteren sind je mit
einem Rohr F versehen, welches am Ende offen ist und dazu dient, frische Luft in die Heizkammern
zu leiten. Die beiden Kammern für Gas sind durch einen kleinen Schlitz verbunden,
mit welchem die durch den Deckel des Reservoirs gehende Bohrung für den oberen Brenner in Verbindung steht. Auf den Rand
dieses Reservoirs kann eine untere und obere Glasglocke (D und E) gesetzt werden, deren
Form den jedesmaligen Verhältnissen angepafst ist.
Die Wirkungsweise dieser Doppellampe ist folgende:
Nachdem der unter der Lampe befindliche Gasliahn geöffnet und beide Flammen angezündet
sind, treten die heifsen Verbrennungsproducte der unteren Flamme direct unter das
Heizreservoir A, umspülen dasselbe und erhitzen dadurch dieses, sowie das in demselben
befindliche Gas- und Luftquantum, welches sich in diesem Reservoir mit grofsem Querschnitt
verhältnifsmäfsig langsam bewegt, also Zeit findet, die Wärme aufzunehmen. Das so geheizte
Gas tritt nun durch die in der Mitte des Deckels befindliche Oeffnung direct in den
oberen Brenner, während die zur Verbrennung erforderliche frische Luft aus den beiden Heizkammern
für Luft durch in dem Deckel innerhalb des Cylinders befindliche Oeffnungen zutritt
und von aufsen durch die Rohre F wieder ersetzt wird. Ein anderer Theil des durch das
Rohr B einströmenden und dann geheizten Gases bewegt sich aus der Heizkammer durch
das Rohr C nach dem unteren Brenner zu und unterhält damit den beschriebenen Procefs.
Anstatt der hier vorgesehenen Argandlampe kann als obere Hauptflamme auch jede andere
Lampe oder ein gewöhnlicher offener Brenner verwendet werden, welch letzteren man dann
zweckmäfsigerweise mit einer entsprechenden Glocke E umgeben würde, um die Verbrennungsproducte
der unteren Flamme abzuhalten.
Die untere Flamme soll, wie angenommen, ebenfalls als Leuchtflamme dienen, doch ist
klar, dafs, wenn hierauf kein Werth gelegt wird, dieselbe mit einem ganz kleinen Brenner
(Illuminationsbrenner) versehen sein kann, der für die Heizung des Reservoirs genügt.
Anwendbar ist die vorstehend beschriebene Doppellampe wie jede gewöhnliche Lampe bezw.
Brenner und eignet sich besonders auch zur Strafsenbeleuchtung.
Pat ε ν τ-Ansprüche:
1. Die Combination zweier Leuchtgasflammen in solcher Weise, dafs der Hauptflamme
durch die untere Flamme direct geheiztes Gas, sowie direct geheizte Luft zugeführt
wird.
2. Die Anordnung eines besonderen Heizreservoirs für Gas und Luft zwischen beiden
Flammen. Alles zu dem ausgesprochenen Zweck, die Leuchtkraft des Gases zu erhöhen
bezw. an dessen Consum zu sparen.
3. Die zu diesem Zweck ausgeführte Construction der vorliegenden Doppellampe, wie
durch Zeichnung und Beschreibung erläutert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1879.
Klasse 26.
CARL WILHELM MUCHALL in WIESBADEN.
Ooppellampe für Leuchtgas mit selbstthätiger directer Erhitzung des Gases und der Luft vor
der Verbrennung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1879 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9306C true DE9306C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=286683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9306D Expired DE9306C (de) | Doppellampe für Leuchtgas mit selbstthätiger direkter Erhitzung des Gases und der Luft vor der Verbrennung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9306C (de) |
-
0
- DE DENDAT9306D patent/DE9306C/de not_active Expired
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