DE93059C - - Google Patents

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DE93059C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/84Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • D01G15/86Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for with flexible non-metallic backing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des die Drahtzä'hne enthaltenden Grundstoifes für Kratzenbeschläge.
Bei den bisherigen Kratzenbeschlägen, deren Grundstoff aus mehreren Gewebelagen besteht, sind letztere durch Aufeinanderkleben vereinigt; diese Verbindungsweise ergiebt aber einen Grundstoff, der sehr wenig haltbar ist, indem sich die Lagen bald von einander lösen. Die Lockerung der Lagen wird theils durch die mechanische Einwirkung, theils dadurch verursacht, dafs das Klebemittel mit der Zeit an Bindekraft einbüfst oder durch die Atmosphäre beeinfiufst wird. Die Folge der Lösung der Lagen ist, dafs diese sich beim Betriebe der Krempel gegen einander verschieben und so die Stellung und den Winkel der eingesetzten Zähne verändern, wodurch die Wirksamkeit der Krempel schädlich beeinfiufst und schlechte Arbeit erzielt wird.
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Kratzenbeschlag sollen die beregten Uebelstände dadurch beseitigt werden, dafs die zur Herstellung des Grundstoffes dienenden Stofflagen durch Zusammennähen vereinigt sind, wodurch eine innige und unveränderliche Verbindung erzielt wird, die alle Lagen gemeinsam sicher vereinigt und eine Trennung oder Verschiebung derselben verhindert.
Ein solcher Kratzenbeschlag ist in beiliegender Zeichnung im Längsschnitt in vergröfsertem Mafsstabe gezeigt. Jede angemessene Zahl von Stoff lagen kann benutzt werden. In der Zeichnung sind sechs solcher Lagen durch die Stiche b zusammengenäht und die D'rahtzähne c in gewöhnlicher Weise in den genähten Grundstoff eingestellt. Die Stichreihen werden in angemessener Entfernung und entsprechender Anzahl, mittelst Nähmaschinen eingenäht.
Die Stofflagen können einzeln auf einer oder auf beiden Seiten oder nur der fertige Grundstoff kann oben und unten geprefst, kalandert, gesteift oder geglättet werden; auch kann der Stoff, um ein späteres Dehnen zu verhindern, durch einen passenden Streckapparat gestreckt werden, stets bleiben die Lagen fest mit einander verbunden', so dafs nicht nur ein dauerhafter Beschlag, sondern auch gröfsere Verläfslichkeit mit Bezug auf Stabilität und correcte Stellung der Zähne erzielt ist. Die Kosten des verbesserten genähten Grundstoffes sind geringer als die des bisherigen geklebten Gründstoffes, da das Kautschukbindemittel gespart und auch eine gewisse Zeitersparnifs erzielt wird, indem die Herstellung ohne jene Verzögerung geschehen kann, die durch das erforderliche Trocknen der Klebung eintritt. Bei einem geklebten Grundstoff beeinfiufst die Zahl der Lagen die Kosten bedeutend, denn je mehr Lagen, je gröfser die Ausgabe für das Bindemittel und je länger die Zeit, die zur Herstellung nöthig ist. Dagegen werden bei dem vorliegenden genähten'Grundstoff die Kosten durch die Zahl der Lagen nicht erhöht, da es fast ebenso leicht ist, zehn Lagen zusammenzunähen wie zwei oder drei, und auch in Bezug auf Material oder Zeit erhöhen sich die Kosten nicht. Im Falle einer Beschädigung des neuen Grundstoffes kann derselbe leicht ausgebessert werden, indem

Claims (1)

  1. man die Stiche auftrennt und die Lagen an den getrennten Stellen durch eine Reihe von treppenartigen Kanten verbindet, die durch Nähen vereinigt werden. Solch eine Fuge erhält etwa dieselbe Stärke und bleibt ebenso biegsam wie der Hauptkörper der Unterlagen. Ferner macht das Fehlen eines Bindemittels den vorliegenden Kratzenbeschlag viel dauerhafter, da er nicht von mechanischen Einflüssen, OeI, Luft oder Licht beeinträchtigt wird, .wie es bei den alten Grundstoffen geschieht, deren Zusammenhang mittelst Klebemittel bewirkt wird.
    Auch gegenüber dem bisher bekannten Kratzenbeschlag, dessen Grundstoff aus einem verdickten Gewebe besteht, hat der vorliegende Beschlag einen wesentlichen Vorzug. Bei ersterem gehen die Kettenfäden durch die ganze Dicke des Gewebes von einer Seite bis zur anderen und liegen infolge dessen nicht gerade, sondern in Wellen- oder Zickzackform, die beiderseits beträchtlich von der geraden Mittellinie abweicht. Da nun der Grundstoff bekanntlich der Einwirkung eines starken Zuges ausgesetzt ist, so werden die Kettenfäden aus der Wellenform mehr oder weniger gerade gezogen, was ein bedeutendes Längen des Grundstoffes zur Folge hat und den Kratzenbeschlag bald gänzlich unbrauchbar macht. Werden aber eine Anzahl dünnere Gewebe, in welchen die Kettenfäden ganz oder nahezu in einer geraden Linie liegen, durch Nähen mit einander vereinigt, wie es bei dem vorliegenden Kratzenbeschlag der Fall ist, so ist ein. Längen ausgeschlossen, weil ein Ziehen der Kettenfäden nicht eintreten kann.
    Selbstverständlich kann man für gewisse Zwecke die Lagen des genähten Grundstoffes von verschiedenem Material machen und z. B. Gewebelagen mit solchen von Filz, Gummi, Leder oder dergl. abwechseln lassen, wobei das Ganze wieder durch Stiche zusammengehalten wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Kratzenbeschlag, dessen Grundstoff aus mehreren Stofflagen (a) zusammengesetzt ist, welche durch Zusammennähen vereinigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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