DE930273C - Anordnung zur Amplitudenbegrenzung fuer selbstabgleichende Wechselstrombruecken od. dgl. - Google Patents

Anordnung zur Amplitudenbegrenzung fuer selbstabgleichende Wechselstrombruecken od. dgl.

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DE930273C
DE930273C DES33901A DES0033901A DE930273C DE 930273 C DE930273 C DE 930273C DE S33901 A DES33901 A DE S33901A DE S0033901 A DES0033901 A DE S0033901A DE 930273 C DE930273 C DE 930273C
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DE
Germany
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arrangement
balancing
self
bridges
triode
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Expired
Application number
DES33901A
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English (en)
Inventor
Gunther Dipl-Phys Vieweg
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Amplitudenbegrenzung für selbstabgleichende Wechselstrombrücken od. dgl.
  • Für elektrische Rechenmaschinen, Auswertevorrichtungen, Nachlauf- und Fernsteuerungen usw. werden oft selbstabgleichende Wechselstrombrücken verwendet, in deren einen Zweig bestimmte Widerstandswerte vorgegeben werden und deren anderer Zweig selbsttätig, beispielsweise durch einen Motor, entsprechend nachgeregelt wird, bis die Brücke wieder im Gleichgewicht ist. Die Abgleichmittel werden durch die Spannung im Diagonalzweig der Brücke gesteuert, die meist sehr starken Schwankungen unterworfen ist. Es empfiehlt sich diese Spannung nicht unmittelbar, sondern über Verstärker, z. B. überTriodenverstärker dem Abgleichmotor zuzuführen. Wenn mit hoher Genauigkeit gearbeitet werden muß, muß auch die Selbstabgleichung der Brücke sehr genau arbeiten. Sie muß also auch auf kleine Gleichgewichtsstörungen, also kleine Diagonalzweigspannungen noch sicher ansprechen, d. h. sie muß verhältnismäßig empfindlich sein. Dann ist sie aber den hohen Diagonalzweigspannungen bei stark gestörtem Brückengleichgewicht nicht gewachsen. Insbesondere werden bei Verwendung von Trioden zur Steuerung der Abgleichmittel diese Trioden durch die positiven Spannungsspitzen überlastet. Solche Überlastungen kann man durch verschiedene Mittel, z. B. durch die bekannten Schwundregelschaltungen mit Exponentialpentoden verhüten, doch besitzen solche Schaltungen bei niedrigen Frequenzen, beispielsweise bei 50 Hz, wie sie oft für den Betrieb solcher Brücken benutzt werden, relativ hohe Zeitkonstanten, die sich besonders bei stufenweiser Abgleichung durch Instabilitäten störend bemerkbar machen.
  • Die Erfindung vermeidet solche und ähnliche Mängel und schützt in anderer Weise die Abgleichmittel gegen Überlastung. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Amplitudenbegrenzung für selbstabgleichende Wechselstrombrücken od. dgl. bei denen der Brückenzweig über Übertrager und Trioden mit einem Abgleichantrieb verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß ist einerseits durch entsprechende Gittervorspannung der Triodenarbeitspunkt in den Bereich des unteren Kennlinienknicks verlegt, andererseits sind die Gitter der Trioden über eine Ventilgegentaktschaltung nur im Sinne einer Anodenstromverminderung ausgesteuert.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. I zeigt schematisch eine selbstabgleichende Wechselstrombrücke, Fig. 2 zeigt die Schutzanordnung gemäß der Erfindung.
  • Ein Widerstand in einem Außenzweig I einer Wechselstrombrücke 2 wird von Hand oder von irgendeiner Vorrichtung entsprechend einem vorgegebenen Wert eingestellt. Im benachbarten Brückenzweig 3 wird ein Widerstand durch einen Motor 4 abgeglichen. Der Motor ist mit seinen Klemmen a, b an die entsprechenden Klemmen eines im Diagonalzweig 5 der Brücke liegenden Verstärkers 6 angeschlossen. Die Schaltung des Motors und des Verstärkers soll hier im einzelnen nicht näher erläutert werden, da sie an sich bekannt sind. In Fig. 2 ist deshalb nur jener Teil der Anordnung im einzelnen dargestellt, der zu der Schutzanordnung Bezug hat. Der Diagonalzweig 5 der Brücke liegt unmittelbar oder über einen weiteren Verstärker an einer Primärwicklung 7 eines Eingangsübertragers 8. Seine Sekundärwicklung g ist mittig über eine Gittervorspannungsquelle Ug an eine Kathode Io einer Doppeltriode 11 angeschlossen. Die Enden der Sekundärwicklung g sind über Ventile I2 beispielsweise über Germanium-Gleichrichter an Gitter I3 der Triode II angeschlossen. Hinter den Ventilen 12 liegt ein Spannungsteiler I4, der mittig mit der Mittelanzapfung I5 der Sekundärwicklung g verbunden ist. Am Pluspol der Gittervorspannungsquelle Ug liegt auch der negative Pol der Anodenspannungsquelle. Die Anoden I6 der Triode sind an die Enden einer Primärwicklung I7 eines Ausgangsübertragers mit der Sekundärwicklung Ig angeschlossen. Die Mitte 19 der Primärwicklung liegt am positiven Pol der Anodenspannung. Die Gittervorspannung Ug ist so gewählt, daß der Arbeitspunkt der Triode im Bereich des unteren Kennlinienknicks liegt.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: In die Wechselstrombrücke wird beim Außenzweig I ein bestimmter Widerstandswert vorgegeben. Dadurch wird im allgemeinen das Brückengleichgewicht mehr oder minder stark gestört, so daß der Diagonalzweig 5 der Brücke eine Spannung führt. Von dieser Spannung werden auf der Sekundärseite des Übertragers 8 durch die Ventile 12 jene Halbwellen für die Gitter I3 unwirksam gemacht, die Änderungen des Potentials der Gitter im positiven Sinne hervorrufen würden. Es gelangen daher die Halbwellen der Sekundärspannung nur in einer solchen Polung an die beiden Gitter, daß diese stets nur negativ beaufschlagt werden und dabei nur verhältnismäßig kleine Änderungen des Anodenstromes herbeiführen können, weil, wie vorausgesetzt, der Arbeitspunkt der Triode im Bereich des unteren Kennlinienknicks liegt. Es sind also auch übermäßig starke negative Halbwellen dadurch unschädlich gemacht. In dem Ausgangsübertrager werden nun in bekannter Weise die halbwelligen Anodenströme zu einem ganzwelligen Strom zusammengesetzt, dessen Amplituden aber durch hohe Spannungen im Diagonalzweig der Brücke nicht gesteigert werden können. Wohl aber bleibt die Anordnung für kleine und kleinste Spannungen im Diagonalzweig voll wirksam.
  • Die Gittervorspannung kann auch zwischen dem Spannungsteiler 14 und die Mittelanzapfung 15 der Wicklung g verlegt werden. Man kann dadurch den Anlaufstrom der Gleichrichter 12 in bekannter Weise günstig beeinflussen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anordnung zur Amplitudenbegrenzung für selbstabgleichendeWechselstrombrücken od. dgl., bei denen der Brückenzweig über Ubertrager und Trioden mit einem Abgleichantrieb verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits durch entsprechende Gittervorspannung der Triodenarbeitspunkt in den Bereich des unteren Kennlinienknicks verlegt ist, andererseits die Gitter der Trioden über eine Ventilgegentaktschaltung und im Sinne einer Anodenstromverminderung ausgesteuert sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Doppeltriode, deren Kathode über eine Gittervorspannung an der Mitte der Sekundärwicklung eines Eingangsübertragers liegt, deren Enden über Ventile mit den Gittern verbunden und an einem. mittig mit der Kathodenzuleitung verbundenen Spannungsteiler angeschlossen sind, und durch einen Ausgangsübertrager, dessen Primärwicklung mittig an der Anodenspannung liegt und mit ihren Enden an die Anoden der Doppeltriode angeschlossen sind.
DES33901A 1953-06-18 1953-06-18 Anordnung zur Amplitudenbegrenzung fuer selbstabgleichende Wechselstrombruecken od. dgl. Expired DE930273C (de)

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