DE929892C - Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge

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DE929892C
DE929892C DEF9658A DEF0009658A DE929892C DE 929892 C DE929892 C DE 929892C DE F9658 A DEF9658 A DE F9658A DE F0009658 A DEF0009658 A DE F0009658A DE 929892 C DE929892 C DE 929892C
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Germany
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trailer coupling
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trailer
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Expired
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DEF9658A
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Inventor
Dietrich Fischer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/02Bolt or shackle-type couplings
    • B60D1/025Bolt or shackle-type couplings comprising release or locking lever pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/02Bolt or shackle-type couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge, bei der die Kugel eines mit dem Anhänger verbundenen Kugelzapfens in zwei drehbar an dem Zugwagen gelagerte Kugelschalen eingreift, die in beiden Drehrichtungen zwangläufig miteinander gekuppelt sind.
  • Bei derartigen, bisher vor allem für Sattelschlepper vorgeschlagenen Anhängerkupplungen sind die an dem Zugwagen angeordneten Kugelschalen zwangläufig miteinander gekuppelt. Diese Kugelschalen sind an Halterarmen angeordnet, oder sie sind mit Vorsprüngen ausgeführt, zwischen welche ein Sperrglied eingreift, wenn die Kugelschalen sich in der geschlossenen Stellung befinden. Dieses Sperrglied ist entgegen der Wirkung einer Feder aus dem Bereich der Kugelhalbschalen und damit aus seiner blockierenden Stellung bewegbar angeordnet, indem bei den bekannten Ausführungen entweder ein zur Betätigung des Sperrgliedes dienender Hebel entgegen der Wirkung der das Sperrglied in seiner eine Öffnung der Kugelhalbschalen verhindernden Stellung haltenden Feder verschwenkt werden muß oder eine Kulisse seitwärts verschoben wird, an welcher das Sperrglied entgegen der Wirkung einer Feder entlang gleitet und aus dem Bereich der an den Halbkugels chalen befindlichen Ansätze gebracht wird. Erfindungsgemäß wird das Sperrglied in seiner nicht blockierenden Stellung mittels eines durch einen Kraftspeicher bewegten Halteelementes gehalten, das beim Öffnen der Halbkugelschalen aus seiner Haltestellung heraus mittels eines in Abhängigkeit von den Halbkugelschalen betätigten Auslösegliedes bewegt wird. Durch die erfindungsgemäße Art der auf das Sperrglied einwirkenden Haltevorrichtung wird eine unbedingt sichere Funktion der Auslösung der blockierenden Wirkung des Halteelementes im letzten Teil der Öffnungsbewegung der Kupplung durch die Bewegung der Kugelschalen gewährleistet. Das Sperrglied kann unter der Belastung seiner Feder selbsttätig wirksam werden, wenn sich die Kugelschalen geschlossen haben, nachdem der Kugelzapfen eines Anhängers in die Kugelschalen eingedrungen ist. Das Sperrglied muß also nicht während des Kupplungsvorganges sowohl beim Ab- als auch beim Ankuppeln von Hand außer Eingriff gehalten werden. Die Mittel, die vorgesehen sind, um das Sperrglied nach einer Abkupplung eines Anhängers unter der Einwirkung eines Kraftspeichers in Betriebsbereitschaft zu bringen, sind darüber hinaus so ausgeführt, daß eine sichere Funktion auch unter schweren Bedingungen bei starker Verschmutzung gewährleistet ist, indem von jeder seitlichen Verschiebung des Sperrgliedes Abstand genommen wird und auch die Haltevorrichtung nicht über waagerecht liegende Gleitbahnen betätigt werden muß. Die Lösung der Haltevorrichtung erfolgt durch einen Schlag in im wesentlichen senkrechter Richtung auf das Halteelement, so daß auch bei der Auslösung der Haltevorrichtung bei der Öffnung der Kugelhalbschalen Verklemmungen mit Sicherheit vermieden werden.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Abbildungen erläutert, in denen eine Ausführungsform der Erfindung vereinfacht dargestellt ist. Es zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch die schematische Darstellung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anhängerkupplung, Fig. 2 eine Ansicht von oben in schematischer Darstellung auf die in Fig. I dargestellte Anhängerkupplung, Fig. 3 einen Schnitt ähnlich der Fig. I, jedoch in vergrößertem Maßstab, zur genaueren Darstellung einiger Einzelteile, Fig. 4. eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, jedoch in dem vergrößerten Maßstab der Fig. 3.
  • Die Anhängerkupplung besteht aus zwei Halbkugelschalen I, 2, die drehbar bei 3 und 4 in einem Kupplungsgehäuse Io gelagert sind, das auf irgendeine Weise mit dem Zugwagen fest ver-Bunden ist. Jede der Halbkugelschalen bildet eine hohle halbkugelförmige Lagerhälfte 5, 6, die zusammen ein kugelförmiges Lager bilden, das an seinem oberen Ende eine Öffnung 7 aufweist, durch die ein nicht dargestellter Zapfen hindurchzutreten vermag, der mit dem Anhänger verbunden ist. Dieser Zapfen trägt eine Kugel, die in das kugelförmige Lager der Halbkugelschalen einzugreifen vermag.
  • Jede der Halbkugelschalen I, 2 ist nach hinten zu mit einer senkrecht durchlaufenden Aussparung 8 versehen. Beide Aussparungen 8 zusammen bilden eine nach hinten zu offene Öffnung von rechteckigem Querschnitt, in die ein Sperrglied 9 einzugreifen vermag, das in der Senkrechten auf weiter unten näher beschriebene Weise in dem Kupplungsgehäuse Io verschiebbar gelagert ist. Die beiden gegenüberliegenden Flächen II des Sperrgliedes sind mit leichtem Anzuge versehen und arbeiten mit den entsprechenden Flächen der Aussparung 9 zusammen, die ebenfalls mit leichtem Anzuge versehen sind.
  • Das Sperrglied ist außerdem mit zwei Zapfen I2, 13 versehen, die einerseits zur Führung des Sperrgliedes in dem Kupplungsgehäuse Io dienen; auf den Zapfen 13 wirkt andererseits über einen Hebel I4 ein Hebel 15 ein, mittels dessen das Sperrglied 9 in der Senkrechten bewegt werden kann. Am unteren Ende des Zapfens 12 ist ein Teller 16 befestigt, gegen den sich das eine Ende einer Schraubenfeder 17 legt, dessen anderes Ende sich auf dem Kupplungsgehäuse Io abstützt.
  • Gegen die vordere Fläche I8 des Sperrgliedes 9 wird federnd ein Haltezapfen I9 gedrückt. Zu diesem Zweck ist dieser Haltezapfen I9 an einem Hebel 2o befestigt, der drehbar um einen Zapfen 21 im Kupplungsgehäuse Io gelagert ist. Auf diesen Hebel 2o wirkt .ein gewickelter Federdraht 22, dessen eines Ende bei 23 an dem Kupplungsgehäuse Io und dessen anderes Ende bei 24 an dem Hebel befestigt ist. Auf diese Weise wird der Haltezapfen I9 gegen die Fläche I8 federnd gedrückt. Am unteren Ende dieser Fläche I8 weist das Sperrglied 9 eine Aussparung 27 auf, die plötzlich mit scharfen Übergängen in die Flächen 18 übergeht und die geeignet ist, den Sperrzapfen 19 aufzunehmen.
  • Im Ausführungsbeispiel ist nur ein derartiger Haltezapfen I9 auf derjenigen Seite der Kupplung angeordnet, auf der die Halbkugelschale I gelagert ist. Diese Halbkugelschale ist mit einem Auslösebolzen 25 an ihrer nach oben weisenden Fläche versehen. Die Stelle, an der dieser Auslösebolzen anzuordnen ist, ergibt sich aus der weiter unten gegebenen Beschreibung der Wirkungsweise der Erfindung.
  • Die beiden Halbkugelschalen sind außerdem mit Mitteln versehen, um sie zwangläufig in beiden Drehrichtungen miteinander zu kuppeln: Zu diesem Zweck sind die beiden Halbkugelschalen mit ineinandergreifenden Verzahnungen, 26 versehen. -Das Kupplungsgehäuse -io weist auf an sich bekannte Weise nach hinten zu ein- Einführungsmaul 31 auf, das an den Seiten mit Einführungsschienen 28 in Verbindung steht. -Zur Beschreibung der Wirkungsweise -der Erfindung sei angenommen, daß auf .nicht näher dar- i gestellte Weise die Kugel des Kugelzapfens in der Kugelfläche 5, 6 der Halbkugelschalen 1, 2 liegt und die Halbkugelschalen geschlossen sind. In dieser Stellung greift das Sperrglied g in die entsprechenden Aussparungen 8 der Halbkugelschalen 1, 2, wobei die gegeneinanderliegenden Flächen II mit leichtem Anzuge versehen sind, um eine selbstsperrende Keilwirkung hervorzurufen. Das Sperrglied steht hierbei unter der Belastung der Feder 17. Sicherheitshalber kann das Sperrglied in dieser Stellung durch eine mechanische Verblockung von Hand zusätzlich gesperrt werden. Diese mechanische Verblockung ist nicht besonders dargestellt. Sie kann beispielsweise aus einem einfachen Bolzen bestehen, der einerseits in das Sperrglied und andererseits in das Kupplungsgehäuse greift und auf irgendeine Weise gegen ein selbsttätiges Lösen gesichert ist.
  • In dieser Stellung ist der Anhänger mit dem Zugwagen gekuppelt. Um ihn abzukuppeln, wird nach Lösen der nicht gezeigten mechanischen Verblockung mittels des Hebels 15 das Sperrglied 9 entgegen der Wirkung der Feder 17 angehoben, bis der Zapfen I9 in der Aussparung 27 unter der Wirkung der Feder 22 einschlägt. Das Sperrglied ist jetzt in seiner oberen Stellung verblockt, so daß die Feder 17 es nicht wieder hinabzubewegen vermag. Es ist also nicht mehr notwendig, daß ein Bedienungsmann dieses Sperrglied in der angehobenen Stellung hält. Wenn jetzt der Zugwagen anfährt, öffnen sich die beiden zwangläufig miteinander gekuppelten Kugelhalbschalen 1, 2, indem sie die Kugel des Kugelzapfens des Anhängers freigeben. Am Ende dieser Öffnungsbewegung trifft der auf der oberen Fläche der Kugelhalbschale I angeordnete Bolzen 25 gegen den Sperrzapfen I9 und drückt ihn entgegen der Wirkung der Feder 22 aus der Aussparung 27 heraus. Der Bolzen 25 ist also auf der oberen Fläche der Kugelhalbschale so anzuordnen, daß er diese Funktion zu erfüllen vermag.
  • Das Sperrglied 9 sackt jetzt etwas, nachdem der Sperrzapfen I9 aus der Aussparung 27 herausbewegt worden ist, ab und legt sich mit seiner unteren Fläche 29 auf die obere Fläche 3o der beiden Kugelhalbschalen 1, 2. Wenn jetzt die nach wie vor offenen Kugelschalenhälften 1, 2 gegen den Kugelzapfen des Anhängers gefahren werden, drückt die Kugel des Kugelzapfens die beiden Kugelschalenhälften zusammen, worauf das Sperrglied 9 unter dem Einfluß der Feder 17 in die Aussparungen 8 der Kugelschalenhälften 1, 2 fällt und hier eine feste Keilverbindung mit den Flächen II herstellt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist mit besonderem Vorteil als Sattelschlepperkupplung zu verwenden, da er die Eigenschaft besitzt, auch tragen, also in senkrechter Richtung wirkende Kräfte aufnehmen zu können, was für Sattelschlepperkupplungen von wesentlicher Bedeutung ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge, bei der die Kugel eines mit dem Anhänger verbundenen Kugelzapfens in zwei drehbar an dem Zugwagen gelagerte Kugelschalen eingreift, die in beiden Drehrichtungen zwangläufig miteinander gekuppelt sind und in die ein sie in der geschlossenen Stellung haltendes Sperrglied eingreift, das entgegen der Wirkung einer Feder aus dem Bereich der Kugelhalbschalen und damit seiner blockierenden Stellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (g) in seiner nicht blockierenden Stellung mittels eines durch einen Kraftspeicher (22) bewegten Halteelementes (I9) gehalten wird, das beim Öffnen der Halbkugelschalen aus seiner Haltestellung heraus mittels eines in Abhängigkeit von den Halbkugelschalen betätigten Auslösegliedes (25) bewegt wird.
  2. 2. Anhängerkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (I9) als im Kupplungsgelhäuse (Io) gelagerter Zapfen: ausgebildet ist, der federnd gegen eine Fläche (18) des Sperrgliedes (g) gedrückt wird, die mit einer Aussparung (27) versehen ist, in die der Zapfen (I9) in der Haltestellung eingreift.
  3. 3. Anhängerkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (I9) auf einem im Kupplungsgehäuse (Io) drehbar gelagerten, federbelasteten Hebel (2o) angeordnet ist.
  4. 4. Anhängerkupplung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kugelhalbschale (I) mit einem Bolzen (25) versehen ist, der im letzten Teil der Öffnungsbewegung dieser Schale das Halteelement (I9) aus seiner Haltestellung entgegen der Wirkung seiner Belastungsfeder (22) herausbewegt.
  5. 5. Anhängerkupplung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Bewegung des Sperrgliedes (9) parallel zur Drehachse der Halbkugelschalen (1, 2) liegt.
  6. 6. Anhängerkupplung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (9) mit leichtem Anzug-- in die Sperraussparungen (8) der Halbkugelschalen (12) eingreift. Angezogene Druckschriften: Französische' Patentschrift Nr. 698 144; USA.-Patentschrift Nr. 2 469 279.
DEF9658A 1952-08-08 1952-08-08 Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE929892C (de)

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DEF9658A DE929892C (de) 1952-08-08 1952-08-08 Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge

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DE929892C true DE929892C (de) 1955-07-04

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR698144A (fr) * 1930-06-27 1931-01-27 Sulitzer Freres Ets Perfectionnements aux attelages des remorques
US2469279A (en) * 1946-11-21 1949-05-03 West Michigan Steel Foundry Co Coupling for tractors and semitrailers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR698144A (fr) * 1930-06-27 1931-01-27 Sulitzer Freres Ets Perfectionnements aux attelages des remorques
US2469279A (en) * 1946-11-21 1949-05-03 West Michigan Steel Foundry Co Coupling for tractors and semitrailers

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