DE92986C - - Google Patents

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DE92986C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/58Electric firing mechanisms
    • F41A19/59Electromechanical firing mechanisms, i.e. the mechanical striker element being propelled or released by electric means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
Die elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung besteht aus dem im Verschlusskeil des Geschützes untergebrachten elektromagnetischen Abzüge, dem im Richtstande angebrachten Schaltcontact und der an eine elektrische Kraftquelle angeschlossenen Leitung mit Vorschaltwiderstand.
Von diesen Theilen kommt als eigenthümlich für die Kanone nur der elektromagnetische Abzug in Betracht, welcher in der beiliegenden Zeichnung Fig. 1 bis 3 dargestellt und nachstehend erläutert ist.
Der Abzug setzt sich zusammen aus der Büchse A mit dem Deckel B, dem Topf C mit der Magnetisirungsspule D und dem Anker E.
Die Büchse A aus Messing nimmt den Topf mit der Magnetisirungsspule und den Anker auf. Sie ist in einer entsprechenden Bohrung des Verschlufskeiles gelagert und ihre Nase a greift in die im Verschlufskeil befindliche Nuth für den Bund b der Abzugsstange J, wodurch jede Drehung der Büchse verhindert wird. Durch den Schlitz C1 der Büchse greift der Anker mit seiner Klaue c.
Der Topf C aus weichem Eisen wird in der Büchse durch zwei Schrauben d festgehalten. Seine Form entspricht seinem Namen. Auf dem Boden des Topfes sitzt der cylindrische Kern e, über den die Magnetisirungsspule D. geschoben ist. Letztere ist mit dem nöthigen isolirten Kupferdraht umwickelt, dessen Enden durch die Bohrungen an Topf, Büchse und Verschlufsplatte geführt sind.
Der Anker E, ebenfalls aus weichem Eisen, führt sich mit seinem Zapfen f in der Pfeife der Magnetisirungsspule, mit seinem Zapfen g in dem auf die Büchse A durch Schrauben befestigten Deckel B. Am Anker befindet sich die Klaue c.
Die Wirkungsweise des elektromagnetischen Abzuges ist folgende:
Beim Stromschlufs mit Hülfe des Schaltcontactes werden durch den die Wickelungen der Spule durchlaufenden elektrischen Strom Topf und Anker magnetisch. Es bilden sich die Pole N und S. Der festliegende Pol N zieht den den Pol 5 bildenden beweglichen Anker an (Fig. 3), wobei die Klaue c des Ankers gegen den Bund b der Abzugsstange J drückt und letztere aus der Nuth des Schlagbolzens α herausgezogen wird.
Sobald der Strom unterbrochen wird und die magnetische Kraft von Topf und Anker erlischt, schiebt die Schraubenfeder K die Abzugsstange und damit auch den Anker in die alte Lage zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung für Geschütze, welche gekennzeichnet ist durch einen topfförmigen Elektromagneten, der vermittelst eines Schaltcontactes und durch die an eine elektrische Kraftquelle angeschlossene, mit Vorschaltwiderstand versehene Leitung den Anker in Bewegung setzt, der nun seinerseits das Auslösen des Schlagbolzens durch Uebertragung seiner Bewegung auf die Abzugsstange des Geschützverschlusses bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT92986D 1897-05-12 Active DE92986C (de)

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CH14264T 1897-05-12

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CH (1) CH14264A (de)
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Publication number Publication date
CH14264A (de) 1897-10-31

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