DE925137C - Vorrichtung zur Befestigung eines Pulsators auf einem mit einem beweglichen Ventil versehenen Melkgefaessdeckel - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Pulsators auf einem mit einem beweglichen Ventil versehenen Melkgefaessdeckel

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DE925137C
DE925137C DEE7942A DEE0007942A DE925137C DE 925137 C DE925137 C DE 925137C DE E7942 A DEE7942 A DE E7942A DE E0007942 A DEE0007942 A DE E0007942A DE 925137 C DE925137 C DE 925137C
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pulsator
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movable valve
lid provided
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DEE7942A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Pulsators auf einem mit einem beweglichen Ventil versehenen Melkgefäßdeckel.
Melkgefäße, in denen mittels eines Pulsators, der auf ihrem Deckel befestigt ist, ein entsprechender Unterdruck erzeugt wird, sind bekannt. Hierbei ist der Pulsator mittels eines langen biegsamen Gummischlauches od. dgl. mit einer Vakuumquelle verbunden.
Der Pulsator hat hauptsächlich die Aufgabe, zwischen den Zitzengummis und den Melkbechern Druckänderungen zu bewirken.
Der Pulsator ist mit einem metallischen Ventil versehen, über das langsam der Unterdruck im Innern des Melkgefäßes gegenüber demjenigen, der von der Vakuumquelle bis zum Pulsator herrscht, herabgesetzt wird. Die Aufgabe des Ventils besteht besonders darin, die Ventilöffnung hermetisch abzuschließen, um zu verhindern, daß Kondenswasser in das Innere des Melkgefäßes gelangt, wenn der Pulsator von der Unterdruckleitung abgekuppelt wird.
Dieses Kondenswasser, welches besonders durch eine leichte Verdunstung des Wassers außerhalb der Friisdiimiildh entstellen kaon,-wiill sich im Innern der Unterdruckleitungen niederschlagen und in dem Moment, wo die Verbindung mit dem Melkbehälter gelöst wird, in diesen zurückströmen. Hierauf ist
die Selbstbefeuchtung der mechanisch behandelten Milch zurückzuführen.
Bei den bekannten Ausführungen überdeckt der Pulsator haubenartig das Klappenventil und ist mittels eines metallischen Kegelansatzes, der einen Teil des Deckels bildet, mit dem Melkbehälter verbunden.
Der Boden des Pulsators besitzt eine entsprechende kegelige Bohrung, die zur Aufnahme des ίο Ansatzes dient. Der dichte Abschluß zwischen beiden Teilen wird durch Einschleifen erreicht.
Die Serienherstellung derartiger Teile ist mit Rücksicht auf den verlangten hermetischen Abschluß sehr schwierig. Die erzielten Resultate schwanken, da die in der Fabrik durch Schleifen zusammengesetzten Stücke bei der Benutzung auf dem Bauernhof oder in der Meierei nach jedem Gebrauch zwecks Reinigung auseinandergenommen werden müssen. Durch das Aufsetzen des Pulsators auf den kegeligen Ansatz des Deckels werden beide nicht so miteinander vereinigt, daß ein zufälliges, plötzliches Lösen, wobei die Gefahr der Zerstörung besteht, ausgeschlossen ist.
Um dieses zu verhindern, ist schön ein kleiner »5 Sperrstift in der kegeligen Bohrung des Pulsators eingesetzt worden, der in eine Ringnut des auf dem Deckel befindlichen Kegels faßt. Dadurch sind beide Stücke durch einen Bajonettverschluß miteinander verbunden.
Bei den aus plastischem Material, z. B. PoIystyren oder Metakrylat, bestehenden Deckeln ist es sehr schwierig, den Metallkegel in dem Deckel zu befestigen, da beide einen unterschiedlichen Dehnungskoeffizienten aufweisen. Infolgedessen entstehen in dem Deckel innere Spannungen, so daß er beim Gebrauch leicht zu Bruch gehen kann.
Die Erfindung, welche sich hauptsächlich auf die Verwendung bei Melkgefäßdeckeln aus synthetischem, durchsichtigem Material bezidht, soll die bisher bestellenden Schwierigkeiten.- beseitigen und eine vollständig zufriedenstellende Befestigung des Pulsators auf dem Deckel gewährleisten.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, -daß der Pulsator über einen geschmeidigen, vorzugsweise aus natürlichem oder synthetischem Gummi bestehenden Anschluß mit dem Deckel verbunden ist, der einfach durch Druck sowohl in eine in dem Deckel befindliche als auch in eine in dem metallischen Pulsator enthaltene öffnung eingesetzt wird.
Der Anschluß, welcher als geschmeidiges und zusammenpreßbares Zwischenstück ausgebildet ist, ist so beschaffen und besitzt-solche Abmessungen, daß jedes zufällige Lösen der Verbindung zwischen dem Pulsator und dem aus plastischem Material bestehenden Deckel vermieden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch Fig. 2 in Richtung I-I und
Fig. 2 einen Grundriß des mit dem erfindungsgemäßen Anschluß versehenen Deckels, In der Zeichnung bedeutet 1 den Deckel eines Melkgefäßes, der eine Wölbung 2 aufweist, die leicht zu reinigen ist und an der die Anschlüsse 3 sitzen, über die die Verbindung zu den Melkbechern hergestellt wird. Die eine Wand 4 dieser Wölbung ist relativ schwachwinklig zu dem Deckel geneigt und geht auf der anderen Seite in den steilwinkligeren Teil 5 über, der zum Befestigen der Anschlüsse 3 dient.
Mit 6 ist der Pulsator bezeichnet, der einen Anschluß 7 für die Saugleitung und Anschlüsse 8 für die nicht dargestellten Verbindungsschläuche mit den Melkbechern aufweist.
Der Pulsator ist erfindungsgemäß über einen geschmeidigen Anschluß 9, der vorzugsweise aus natürlichem oder synthetischem Gummi besteht, mit dem Deckel 1 verbunden. Diese Verbindung wird durch Einsetzen des Anschlusses 9 durch leichten Druck in dem Deckel i und in dem Pulsator 6 hergestellt.
Der Anschluß 9 besitzt im Beispiel am Kopf eine Ringwulst 11, die in eine Nut 12 faßt, welche in der im Pulsator 6 befindlichen Bohrung sitzt. Er weist ferner am Fuß eine Ringwulst 13 auf, die unter den Deckel 1 faßt, der in eine Ringnut 10 mit dem Rand der den Anschluß 9 aufnehmenden Bohrung eintritt.
Die Ringwülste Ii, 13 sind so bemessen, daß ein ungewolltes, zufälliges Lösen des Pulsators 6 vom Deckel 1 ausgeschlossen ist.
Dieser geschmeidige Anschluß gestattet das vollständige Drehen des Pulsators 6 um die Anschlußlängsachse auf dem Deckel, so daß die gewünschte Lage zu den Melkbechern und dem langen geschmeidigen Schlauch, der den Pulsator an die allgemeine Saugleitung anschließt, eingestellt werden kann.
Der Anschluß besitzt ferner in seiner senkrechten Achse eine kfeisförmige Bohrung 14, die den zylindrischen Ventilstößel 15 aufnimmt, der einen halbkugelförmigen Kopf 16 besitzt, dessen entsprechend geformter Sitz im oberen Teil des Anschlusses 9 "5 angeordnet ist. Dieser geschmeidige Sitz gewährleistet die völlige Abdichtung durch den Ventilkopf 16, der sich unter dem atmosphärischen Druck im Augenblick der Trennung des Pulsators von der Saugleitung gegen ihn legt. Dadurch wird ein völlig no dichter Abschluß erzielt, so daß jeglicher unerwünschter Luftzutritt sowie der Eintritt von Kondenswasser in die in dem Melkgefäß befindliche Milch unterbunden ist.
Der Schlauch kann jederzeit leicht vom Deckel und Pulsator abgenommen und mit kochendem Wasser gewaschen und sterilisiert werden.
Wenn der Deckel und das Anschlußstück gewaschen werden sollen, dann wird der Pulsator durch Drehen und Ziehen von dem Anschlußstück iao abgenommen, so daß er selbst nicht mit der Feuchtigkeit in Berührung kommt oder sterilisiert wird.
Der beschriebene Anschluß kann sowohl bei einem Metalldeckel und Metallpulsator als auch einem i«5 Metalldeckel und einem Pulsator, der aus Ebonit
oder einem anderen plastischen Material besteht, verwendet werden.
Der Deckel selbst kann beliebige Form haben und braucht nicht entsprechend den bekannten Ausführungen ausgebildet zu sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Vorrichtung zum Befestigen eines Pulsators auf einem mit einem beweglichen Ventil versehenen Melkgefäßdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulsator (6) über einen geschmeidigen, vorzugsweise aus natürlichem oder synthetischem Gummi bestehenden, durch einfachen Druck in eine in ihm befindliche Bohrung sowie in ein in dem Deckel (i) enthaltenes Loch einsetzbaren Anschluß (9) mit dem Deckel verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (9) am Kopf eine Ringwulst (11) besitzt, die in eine in der Bohrung des Pulsators (6) befindliche Ringnut (12) faßt und am Fuß eine Ringwulst (13) aufweist, die unter den Deckel (1) faßt, der mit dem Rand seiner das Anschlußstück (9) aufnehmenden Bohrung in dasselbe eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des Ventils aus einer halbkugeligen, in dem Kopf des geschmeidigen Anschlußstückes befindlichen Ausnehmung besteht, gegen die sich der halbkugelige Ventilkopf (16) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©9602 3.55
DEE7942A 1952-10-17 1953-10-11 Vorrichtung zur Befestigung eines Pulsators auf einem mit einem beweglichen Ventil versehenen Melkgefaessdeckel Expired DE925137C (de)

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