DE923973C - Sicherheitsvorrichtungen fuer Personenseilbahnen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtungen fuer Personenseilbahnen

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Publication number
DE923973C
DE923973C DESCH7368A DESC007368A DE923973C DE 923973 C DE923973 C DE 923973C DE SCH7368 A DESCH7368 A DE SCH7368A DE SC007368 A DESC007368 A DE SC007368A DE 923973 C DE923973 C DE 923973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
monitoring
relay
fault
safety devices
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Expired
Application number
DESCH7368A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kiene
Hans Guenter Wentzke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schorch Werke A G
Original Assignee
Schorch Werke A G
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtungen für Personenseilbahnen Bei Seilbahnen werden im allgemeinen Sicherungsstromkreise angewendet, deren Zweck es ist, den einwandfreien Betrieb ständig zu überwachen und auftretende Störungen sofort dem Personal zur Kenntnis zu bringen. Bekannt sind Seilbruchsperren, Kuppelsperren, Ausfahrtsperren, ferner Sicherungsvorrichtungen bei zu großen Seilgeschwindigkeiten usw. Zur weiteren Erhöhung der Betriebssicherheit ist es üblich, die Überwachungs-, Bedienungs- und Nachrichtenübertragungsmittel zentral anzuordnen. Daneben sind Schaltungen entwickelt worden, die den Zweck verfolgen, beim Abspringen des Seiles aus den Führungsrollen der Stützen ein sofortiges Stillsetzen des Antriebes herbeizuführen und gleichzeitig mit Hilfe eines in der Überwachungsstation vorhandenen Anzeigegerätes den Fehlerort zu ermitteln.
  • Solche Anlagen verwenden für die selbsttätige Überwachung einen Überwachungsruhestromkreis, der außer beim Ansprechen der miteinander in Reihe liegenden, vom Tragseil betätigten Mastschalter auch bei Bruch der Überwachungsleitung oder bei Betätigung der Notdruckknöpfe die Abschaltung des Antriebsmotors durch Abfallen des im Stromkreis liegenden Relais veranlaßt. Durch Ausbildung der Mastschalter als Umschalter wird beim Ansprechen eines solchen ein passend bemessener Widerstand zwischen die Leitung zur Talstation und Erde gelegt. Ferner schaltet das Ruhestromrelais in der Station einen nach Stützen geeichten Strommesser zum Zwecke der Fehlerortsanzeige zwischen Leitung und Erde, so daß über den so gewonnenen besonderen Meßstromkreis die dem angezeigten Widerstandswert zugeordnete Stütze sofort ermittelt werden kann. Nachteilig hierbei ist, daß Spannungsschwankungen im Überwachungsruhestromkreis die Anzeige verfälschen oder zumindest zu Unsicherheiten bei der Bestimmung der Fehlerstelle führen können und daß bei gleichmäßiger Unterteilung der Skala des Meßgerätes, wie dieses für eine gute Ablesbarkeit und Bestimmung der Fehlerstelle wünschenswert ist, die benötigten Widerstandswerte mit der Zahl der Mastschalter rasch anwachsen, und zwar nach einer Hyperbelfunktion der Schaltstellenzahl. Bei langen Trassen mit einer großen Anzahl von Stützen und außer diesen noch an anderen Stellen angeordneten Sicherheitsschaltern erreichen die Widerstandswerte schnell Größenordnungen von einigen tausend Ohm. Wie die Praxis zeigt, liegen solche Werte bei Freileitungen und bei feuchter Witterung, womit im Gebirge meist zu rechnen ist, bereits im Bereich des Isolationswiderstandes der Leitungen, so daß dann eine zuverlässige Anzeige nicht mehr gewährleistet ist.
  • Zur weiteren Ausgestaltung der Sicherheits- und Überbrückungseinrichtungen und zur Vermeidung oder doch weitgehenden Behebung der geschilderten Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an Stelle eines Strommessers im Überwachungsruhe-Stromkreis ein Kreuzspulgerät zur Anzeige zu verwenden. DessenAusschlagistpraktisch unabhängig von Spannungsschwankungen und ist dem zu messenden Widerstandswert verhältnisgleich. Hierdurch wird auf einfachste Weise eine gleichmäßige Abstufung der Widerstandswerte an der Überwachungsstelle ermöglicht, und es wird erreicht, daß ihre Größe auch bei vielen Schaltstellen noch unterhalb des mit Rücksicht auf Störungsfreiheit zulässigen Wertes bleibt.
  • Auch die Ausführung mit widerstandsproportionaler Anzeige kann dann noch zu Meßfehlern führen, wenn vagabundierende Erdströme auftreten, wie sie bei in der Nähe verlaufenden Hochspannungsleitungen, elektrischen Bahnen od. dgl. vorkommen. Eine vollkommene Befreiung von solchen Störungen läßt sich ohne Mehraufwand bei Verzicht auf die Erdleitung dadurch erreichen, daß der Widerstand an der Fehlerstelle beim Ansprechen des Mastschalters in Reihe zur Leitung und nicht etwa in der bekannten Weise zwischen Leitung und Erde geschaltet wird. Die hierdurch je nach Größe des Widerstandes und damit nach dem Ort des Fehlers bewirkte Verkleinerung des Ruhestromes läßt das nunmehr stromabhängig auszuführende Ruhestromrelais abfallen, wodurch sowohl der Hauptantrieb abgeschaltet als auch das Meßgerät zur Fehlerstellenanzeige in den Stromkreis eingeschaltet wird, soweit es nicht bereits im Stromkreis liegt.
  • Die Vereinigung der beiden beschriebenen Verbesserungen für die Sicherheitsschaltung ergibt bei Aufteilung der Zahl der Schaltstellen auf zwei verschiedene, voneinander unabhängige Stromkreise ohne zusätzlichen Mehraufwand eine mögliche Vervielfachung der mit Rücksicht auf gute Feststellbarkeit des Fehlerortes noch ausführbaren Streckenlängen. Das -Ruhestromrelais übernimmt hierbei außer der Abschaltung des Antriebes die Einschaltung eines weiteren Meßsystems, welches jedoch nicht an Erde, sondern an der Rückleitung liegt und welches die Anzeige der in den Leitungszug eingeschalteten Widerstände gestattet. Als Anzeigegeräte können sowohl Strommesser üblicher Bauart als auch unter Ausnutzung der bereits angegebenen Vorteile Kreuzspulmeßgeräte Anwendung finden.
  • Fig. i der Zeichnung zeigt die Schaltung bei Verwendung eines Kreuzspuhneßgerätes zur Anzeige bei Messung über Erde. Eingeschaltet wird mittels Doppeldruckknopf Dl. Arbeitsrelais W schließt seine Kontakte w, bis w4 und hält sich über Kontakt w,. Rühestromrelais R öffnet Kontakt y2, schaltet über Kontakt y3 das nicht dargestellte Motorschütz ein und hält sich selbst über Kontakt r, und den Ruhestromkreis. Beim Betätigen einer Nottaste NT fällt das Ruhestromrelais R ab, und Kontakt y3 unterbricht die Energiezufuhr zum Motorschütz und schaltet Warnhupe H und Notlampe NL ein. Kontakt y2 legt eine Spule des Kreuzspulmeßgerätes J über den als Relais ausgebildeten Vorwiderstand R1 an die Batteriespannung. Durch Anziehen des Relaisankers wird der im Ruhezustand in der Nullstellung befindliche Meßgerätzeiger mechanisch freigegeben und spielt auf eine Marke »Nottaste; ein, da die zweite Spule des Kreuzspulmeßgerätes nach ihrer Zuschaltung durch Kontakt rl an Erde keine Spannung erhält.
  • Beim Auslösen eines der nicht näher bezeichneten Mastschalter oder anderer Sicherheitsschalter ist der Stromverlauf der gleiche, jedoch führt die zweite Spule des Kreuzspulmeßgerätes J über Kontakt r, und den betreffenden Schaltwiderstand R,, R2, R3 . . . Rn über Erde einen seiner Größe entsprechenden Strom, der einen proportionalen Zeigerausschlag zur Folge hat. Die normale Stillsetzung und Abschaltung der Warneinrichtung im Störungsfall geschieht durch Betätigung des Druckknopfes D2, wonach Arbeitsrelais W und Ruhestromrelais R abfallen. Über die durchgehende Leitung des Regelstromkreises ist Fernsprechbetrieb mit den Apparaten F über die Koppelkondensatoren K möglich, ohne das Meßsystem zu beeinflussen.
  • Fig. 2 veranschaulicht die anzuwendende Schaltung bei Verwendung sowohl von Erdungs- als auch von Reihenwiderständen im Sicherungsstromkreis. Die Einschaltung der Anlage erfolgt wie bei der Schaltung gemäß Fig. i durch Niederdrücken des Doppeldruckknopfes Dl. Dabei ziehen das Ruhestromrelais R und das Arbeitsrelais W an und halten sich selbst. Das Motorschütz Mot M erhält Spannung über Kontakt r2. Wird beispielsweise der dem Widerstand Sch, zugeordnete Schalter betätigt, so fällt das Ruhestromrelais R als Folge des Stromrückganges durch den eingeschalteten Widerstand Sch, ab, und Kontakt r, schließt über Kontakt w2 den Stromkreis für das Meßgerät Js,h, über die Leitung. Entsprechend dem Wert des Widerstandes Sch, schlägt der Zeiger des Meßgerätes js,h, aus. Beim Betätigen des dem Widerstand St, zugeordneten Schalters wird das Ruhestromrelais R ebenfalls abfallen, jedoch schließt sich jetzt der Stromkreis für das Meßgerät J,st über Erde, und es wird ein dem Widerstand St, entsprechender Stromwert angezeigt. In beiden Fällen unterbricht Kontakt y2 den Motorschützstromkreis. Außerdem werden die Warnsignale betätigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überwachungsvorrichtung für Seilbahnen mit auf einen Überwachungsruhestromkreis einwirkenden Sicherheitseinrichtungen unter Verwendung vom Tragseil betätigter Mastschalter, die bei Eintritt einer Störung die Abschaltung der Antriebsmaschine veranlassen und abgestufte Widerstände in den Überwachungsruhestromkreis oder in einen besonderen Meßstromkreis über Erde zum Zwecke der Fehlerortsanzeige einschalten, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anzeigen des Fehlerortes ein Kreuzspulmeßgerät Verwendung findet.
  2. 2. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der abgestuften Widerstände an Erde und der andere Teil parallel zu den Unterbrechungsstellen der Mastschalter liegt.
  3. 3. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Verwendung je eines Anzeigegerätes in jedem der bei Eintritt einer Störung gebildeten beiden Stromkreise.
DESCH7368A 1951-08-24 1951-08-24 Sicherheitsvorrichtungen fuer Personenseilbahnen Expired DE923973C (de)

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