DE92364C - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
- C14C3/00—Tanning; Compositions for tanning
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- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist eine feststehende Thatsach'e, dafs eine gute Gerbung nur dann stattfinden kann, wenn
man den Blöfsen Gerbstofflösungen von sehr geringer Concentration zuführt, welche gleichmäfsig
bis in das Innerste der Häute eindringen und jede einzelne Faser des Hautgewebes
mit einer sehr dünnen Schicht von Gerbstoff überziehen, sodann diese Lösungen allmälig immer stärker werden und somit immer
weitere Gerbstoffablagerungen vor sich gehen läfst. Durch jene dünnen Schichten von Gerbstoff,
welche durch Einwirkung dünner Lösungen den Fasern zugeführt werden, wird nämlich
das Absorptionsvermögen der Haut nicht aufgehoben und daher dem Eintritt fernerer
Flüssigkeitsmengen keine Schwierigkeit geboten, während andererseits, wenn die Blöfse gleich
anfangs mit einer sehr gehaltreichen Lösung zusammengebracht wird, sich die an der
Oberfläche liegenden Enden der Fasern mit einer dichten, compacten Gerbstoffschicht überziehen,
durch welche die Zwischenräume der Fasern so weit ausgefüllt werden, dafs dem Eintritt neuer Gerbstoffmengen die gröfsten
Schwierigkeiten bereitet werden können. Es mufs daher als erstes Princip gewahrt bleiben,
mit wenig Gerbmaterial zu beginnen und von Operation zu Operation mit gröfseren Mengen
fortzuschreiten. Den Schwierigkeiten, welche sich der praktischen Durchführung dieses Princips
in den Gerbereien entgegenstellten, ist es zuzuschreiben, dafs die durch Gerben mittelst Lohbrühen
(durch Schnellgerberei) gewonnenen Producte bis heute an Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit
weit hinter dem nach dem alten Verfahren hergestellten Leder zurückbleiben.
Die Häute wurden nämlich früher freischwebend in Behältern aufgehängt, welche mit
sehr schwachen Gerbstoff brühen gefüllt wurden, man liefs sie darin mehrere Stunden lang und
brachte sie dann in immer stärker werdende Brühen. Die Schwerfälligkeit und Umständlichkeit,
welche das Wechseln und Umhängen der Häute in den verschiedenen Behältern mit sich brachte, hatte zur Folge, dafs zur vollständigen
Durchgerbung Wochen nöthig wurden, während durch die in dieser Zeit angesammelten
Unreinigkeiten und Zersetzungen, welche in den Brühen sich ergeben, die angezeigte
Dichtigkeit der letzteren ganz illusorisch wurde. Man besafs bald keine Mittel mehr,
die Menge des Gerbstoffes, welche in einer bereits verwendeten Brühe enthalten war, zu
bestimmen, da infolge fester Bestandteile, welche von den Häuten in die Brühen übergingen,
oft diejenige Brühe, welche die gröfste Dichtigkeit besafs, am wenigsten Gerbstoff enthielt,
und umgekehrt. Die Folge davon war, dafs oft gleich zu Anfang gerbstoffreichere Lösungen mit den Blöfsen in Berührung
kamen, welche dann die Einwirkung der später folgenden Lösungen, die zwar grofse
Dichtigkeit, aber geringen Gehalt an Gerbstoff besafsen, nicht zur Geltung kommen liefsen.
Nicht minder ungünstig gestaltete sich der Verlauf der Gerbung, wenn man die Häute
in Behältern ruhen und die Brühe letztere nach
einander passiren lä'fst. Auch in diesem Falle ist eine längere Zeit zur vollständigen Durchführung
der Gerbung erforderlich, während welcher die in die Brühe übertragenen Fleischtheile
jede Beurtheilung der ersteren in Bezug auf Gerbstoffgehalt und somit auch eine genauere
Controle des ganzen Betriebes unmöglich machten.
Aehnliches läfst sich auch von der Fafsgerbung sagen, welche darin besteht, dafs ein
Fafs mit ca. sechsgrädiger Brühe und Häuten gefüllt in Rotation versetzt wird. Sofort saugt
die Haut einen Theil des Gerbstoffes auf, bis der von der Haut aufgenommene Stoff dieselbe
Dichtigkeit wie die umliegende Lösung besitzt und mit der Infusion auch die Gerbung
aufhört. Der Gerber, welcher vor dem rotirenden Fasse steht, kann das Eintreten des
Gerbstoffes in das Innere der Haut nicht beobachten ; nach Gutdünken pumpt er eine verstärkte
Brühe in das Fafs hinein und versucht, dieselbe wieder sechsgrädig zu machen, besitzt
jedoch keine Sicherheit in seiner Arbeit, da die verschiedene Structur und Behandlung der
Haut bei den Vorarbeiten mit auf die Gerbung von Einflufs ist. Ist die ■ Arbeit vollendet,
so wird die soeben verwendete Brühe wieder sechsgrädig eingedickt und verwendet. Da
jedoch infolge der von der Brühe aufgenommenen, dieselbe verunreinigenden Bestandtheile
die Aräometerdichtigkeit mit dem Gerbstoffgehalt nichts zu schaffen hat, so ist die
gebrauchte sechsgrädige Brühe von anderer Zusammensetzung als die frische gleichgrädige.
Diese und ähnliche Schwierigkeiten, welche sich bei den bis jetzt bekannten Methoden der
Schnellgerberei entgegenstellten und verhinderten, dafs der Gerbprocefs in der Weise
durchgeführt werden konnte, wie es hier als richtig und naturgemäfs erläutert ist, sind die
Veranlassung gewesen, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die strenge Durchführung eines
kontinuirlichen Gerbverfahrens in dem oben angedeuteten Sinne gestattet. Bevor auf die
Vorzüge dieser neuen Vorrichtung, welche auf beiliegender Zeichnung in den Fig. 1,2
und 3 zur Darstellung gebracht sind, näher eingegangen wird, soll die Einrichtung und
Wirkungsweise derselben, wie folgt, auseinandergesetzt werden.
Die Vorrichtung besteht aus einer Reihe, z. B. aus vier cylindrischen, um ihre Achse
von der Transmission aus drehbaren Trommeln A, B, C, JD, in welchen sämmtlich in weiter
unten zu beschreibender Weise die darin befindlichen Häute zuerst mit schwacher, dann
immer stärker concentrirten Lohbrühen in Berührung gelangen, und zwar in der Weise,
dafs, wenn die Brühe in der einen Trommel einen Theil ihres Gerbstoffes an die Häute abgegeben
hat, somit in ihrer Concentration gesunken ist, sie in der nächstfolgenden Trommel
auf Häute einwirkt, welche erst mit schwächeren Brühen zusammmengekommen waren. Hier
giebt dann wieder die Brühe einen Theil ihres Gerbstoffes ab und wirkt wiederum in ihrer
Concentration in der nächsten Trommel auf andere Häute ein, bis die Brühe von ganz
geringer Concentration in diejenige Trommel übergeführt wird, welche soeben mit frischen
Häuten beschickt worden ist. Zu diesem Zwecke sind die Trommeln A, B, C, D mit
einer Extract-, Condenswasser- und Druckluftleitung versehen, so dafs jede Trommel unbeschadet
des Betriebes der anderen neu mit Häuten beschickt werden kann.
Es möge angenommen werden, dafs die Trommeln A, B, C im Betriebe sind, dagegen
die Trommel D aufser Betrieb gesetzt worden ist behufs Herausnahme der fertig durchgegerbten
Häute und behufs Beschickung der Trommel D mit neuen Häuten. Ferner möge Trommel A Brühe von starker, Trommel B
von mittlerer und Trommel C solche von niedriger Concentration enthalten. Nachdem
die in Trommel A befindlichen Häute eine vollständige Durchgerbung erfahren haben,
wird das Ventil Z der Druckluftleitung Dl geöffnet,
so dafs bei gleichzeitiger Oeffnung des Ventiles Q.3 Druckluft in die Trommel C tritt.
Infolge des in letzterer entstehenden Ueberdruckes wird aus C die Brühe von schwacher
Cencentration, welche auf frische Häute gewirkt und fast vollständig ihren Gerbstoff an
dieselben abgegeben hat, durch das Ablaufrohr b3 (Fig. 1), Rohre/3 ^3, Ventile Sd Y3 in
die Extract -Abdruckleitung L gedrückt, welche dieselbe zur weiteren Behandlung wegführt,
während die -in Trommel B befindliche Brühe, welche infolge ihrer Gerbstoffabgabe an die
nunmehr fertig durchgegerbten Häute von mittlerer Concentration auf niedrige gesunken ist,
nach Oeffnung des Ventiles Q2 und Schliefsung von Q3 — infolge Einwirkung der Druckluft —
durch Ablaufrohr 62, Rohre/2 g·2, Ventile S2 Γ2,
Rohr /j2, Anwärmer Fs, Ventil R3, Rohr d3
und Einlaufrohr a3 in die vorher von Gerbstofflösung
befreite Trommel C gelangt, aus welcher sie nach Oeffnung des Ventiles Q3
ebenfalls mittelst Druckluft durch Ablaufrohr b3, Rohre f3 g3, Ventile S3 T3, Rohre h3, Anwärmer
Fi, Ventil i?4, Rohr di und Einlaufrohr
a4 nach der vorher neu beschickten und in den Betrieb eingeschalteten Trommel D gedrückt
wird, um dort auf frische Häute einzuwirken. In derselben Weise wird nach geschlossenem
Ventil Q4 und geöffnetem Q.1 ebenfalls mittelst Druckluft die in Trommel A
befindliche Brühe, welche infolge Gerbstoffabgabe an die Häute von starker Concentration
auf mittlere gesunken ist, durch Ablaufrohr b\ Rohre fl g\ Ventile S1 T\ Rohr h\ An-
wärmer F2, Ventil R2, Rohr d2 und Einlaufrohr
α2 in die keine, Gerbstoff lösung enthaltende
Trommel JB und aus dieser nach Oeffnung des Ventiles Q2 mittelst Druckluft in
der vorher angegebenen Weise nach C gedrückt, während Trommel B, in welcher bisher Brühe
von mittlerer Concentration gewirkt hatte, nun nach Schlufs des Ventiles Z der Druckluftleitung
D1 von M aus frische Brühe von starker Concentration erhält.
Haben die in den Trommeln B, C, D befindlichen Brühen lange genug auf die darin
befindlichen Häute gewirkt und sind die Häute in B gehörig durchgegerbt, so wird wiederum
das Ventil Z der Druckluftleitung, sowie das Ventil Q4 geöffnet und mittelst Druckluft die
in D befindliche Brühe, die fast vollständig ihren Gerbstoff abgegeben hat, durch Ablaufrohr
b\ Rohre /4 g\ Ventile Si F" in die
Extract - Abdruckleitung L gedrückt, durch welche dieselbe zur weiteren Behandlung weggeführt
wird, während die Brühe in Trommel C, welche auf niedrige Concentration gesunken
ist, nach Oeffnung des Ventiles Q.3 und Schlufs von Q.4 nach Trommel D und dann nach
Oeffnung des Ventiles Q.4 durch Ablaufrohr £4,
Rohre/4 g\ Ventile S4 T\ Umgehungsleitung U,
Anwärmer F1, Rohre e\ Ventil R1, Rohr dl
und Einlaufrohr a1 in die Trommel A gelangt,
welche vorher ihrer fertig durchgegerbten Häute entledigt und mit neuen beschickt worden ist.
Nachdem die in ·Β befindliche Brühe, welche auf mittlere Concentration gesunken ist, nach
Oeffnung des Ventiles Q2 nach der vorher der Gerbbrühe entledigten Trommel C und von
dieser nach Schlufs des Ventiles Q2 und Oeffnung von Q.8 nach Trommel D gedrückt ist,
wird das Ventil Z geschlossen und neue starke Brühe aus M nach Trommel C geleitet, so
dafs die in derselben befindlichen Häute, welche vorher nur der Einwirkung mittlerer
Brühen ausgesetzt waren, nun starke erhalten, während Trommel B inzwischen behufs Herausnahme
der fertig gegerbten Häute und zur Neubeschickung ausgeschaltet wird.
In der angegebenen Weise werden die Trommeln nach einander ausgeschaltet und
erhalten die im Betriebe befindlichen stets zuerst Brühen von schwacher, dann mittelmäfsiger
und schliefslich stärkerer Concentration, so dafs die in den Trommeln befindlichen
Häute allmälig mit immer stärkeren Gerbstpfflösungen in Berührung kommen. Zugleich ist
ersichtlich, dafs die in verschiedenem Mafse abgenutzten Brühen bei ihrer Bewegung durch
die in Betracht kommenden Trommeln niemals mit einander in Berührung kommen und daher
keine Gelegenheit haben, in einander zu diffundiren, also ihren ■ verschiedenen Gehalt an
Gerbstoff unter einander auszugleichen. Denn wenn ein solcher Ausgleich stattfände, würde
die Zuführung immer stärkerer Brühen zu den Häuten eine illusorische sein, vielmehr die in
den verschiedenen Trommeln, wirkenden Gerbstofflösungen schliefslich annähernd constanten
und gleichen Gehalt an Gerbstoff besitzen. Ferner sei bemerkt, dafs die Anzahl der
Trommeln, welche hier nur gleich vier angenommen ist, eine beliebig gröfsere sein kann,
z. B. 6, 8, io u. s. w., und dafs in dem Mafse, als dies der Fall ist, die Gerbstoffzunahme in
jeder einzelnen Trommel um so allmäliger vor sich geht und eine um so schnellere, sowie
gleichmäfsigere Gerbung erzielt wird, ohne dafs beim Zuführen der Brühen zu den einzelnen
Trommeln der Gerbprocefs bezw. die Rotation der Trommeln unterbrochen zu werden braucht.
In Fig. 3 ist eine Abänderung der bisher beschriebenen Anordnung dargestellt, welche
darin besteht, dafs die Brühe z. B. von A nach C, oder B nach D nicht erst durch B
bezw. C, sondern direct hingedrückt wird. Sind also die Trommeln A, B, C im Betriebe,
so wird die schwache Brühe in C, welche ihren Gerbstoff fast vollständig abgegeben hat,
aus C mittelst Druckluft in die Abdruckleitung L entfernt, ferner die in B befindliche Brühe,
welche von mittleren auf geringen Concentrationsgrad gesunken ist, mittelst Druckluft
durch Ablaufrohr £>2, Rohre f2 g2, Ventile
S2 F2, Leitung U2, Ventile Yi T\ Anwärmer
F4, Rohr e4, Ventil Ri, Rohr i4 und Einlaufrohr
λ4 direct nach D gedrückt, um dort
auf frische Häute einzuwirken. Ebenso gelangt die in A befindliche Brühe, welche von starker
auf mittlere Concentration gesunken ist, direct durch Rohre blfg\ Ventile S1 Y1, Leitung U\
Ventile Y3 T3, Anwärmer F3, Rohr es, Ventil R%
Rohre d3 und b3 in die,Trommel C, um dort
auf Häute zu wirken, welche vorher unter der Einwirkung gerbstoffarmer Brühen standen
u. s. w.
Vor jeder Trommel ist ein Anwärmer (F1
bis F4J angeordnet, welchen die betreffende Brühe vor ihrem Eintritt in die Trommel
passiren mufs, um hier, je nach Erfordernifs, gröfsere oder geringere Anwärmung zu erfahren.
Die Anwärmung selbst wird mittelst Dampfschlangen s1 bis s* (Fig. i) bewirkt, welchen
durch Dampfleitung D Heizdampf zugeführt werden kann.
Die Wasserleitung W steht durch Ventile X1
bis X4 und Rohre h1 bis /?4 (Fig. i) oder
Leitungen U1 U2 (Fig. 3) mit den einzelnen
Anwärmern in Verbindung und hat den Zweck, der Brühe Wasser zuzuführen und so' dieselbe
in ihrer Concentration zu erniedrigen, falls es nothwendig erscheint.
Die Trommeln A, B, C, D sind mit perforirte'n Zargen ^1 bis ^4 versehen (Fig. 1 und 2). In
dem ringförmigen Raum zwischen Zarge und
Trommelwandung (Fig. 2) befinden sich die Einlaufrohre a1 bis α4, sowie die Ablaufrohre
b1 bis b*. Die perforirte Zarge hat den
Zweck, die durch das Einlaufrohr eingetretene Brühe gleichmäfsig auf den Trommelinhalt zu
vertheilen und, sobald die Brühe in eine andere Trommel gedrückt wird, etwaige Fleischtheilchen
und Unreinigkeiten zurückzuhalten , welche dann nach beendetem Gerbprocefs entfernt
werden können.
Jede der Trommeln A, B, C, D ist ferner auf Böcken H111 bezw. H'2 P, H3 I3, if4 /4 gelagert
und mit Zahnrad K1 bezw. K% K3, K*
fest verbunden, so dafs, wenn letzteres mittelst Rä'derübersetzung von der Transmission aus in
Umdrehung versetzt wird, jede der in Betrieb gesetzten Trommeln rotirt, wodurch ein leichteres
und gleichmäfsigeres Angreifen der Häute von Seiten der Gerbstofflösungen bedingt wird.
Die zur Verwendung gelangende Brühe wird in einem Anwärmbottich N vorgewärmt, aus
welchem sie in das Sammelgefäfs M gelangt, welches, wie oben beschrieben, mit den verschiedenen
Trommeln in Verbindung gesetzt werden kann.
Mittelst der erläuterten Vorrichtung gelingt es, die Gerbstoffzuführung genau und continuirlich
zu regeln. Die Brühen werden bis fast auf den letzten Rest ausgenutzt und die Häute streng nach dem oben angegebenen
richtigen Princip behandelt. Hierdurch fallen sowohl die Betriebskosten um ein Bedeutendes
geringer aus und es wird auch eine überaus rasche und zarte Gerbung erzielt, wie es bislang
nach keiner der bisher bekannten Methoden ermöglicht werden konnte. Häute, die nach der Fafsgerbung 40 bis 70 Stunden zum
Durchgerben bedurften, werden hier in 5 bis Stunden in viel besserer Qualität vollendet.
Claims (2)
1. Ein continuirliches Gerbverfahren unter Anwendung drehbar gelagerter Trommeln,
dadurch gekennzeichnet, dafs die Gerbstoffbrühen von verschiedener, stufenweise höherer Concentration durch sämmtliche
Trommeln in der Weise durch Prefsluft hindurchgedrückt werden, dafs jede Trommel
zunächst mittels der Prefsluft von Brühe ganz befreit und letztere in die
folgende Trommel befördert wird, bevor die Brühe höherer Concentration aus der vorhergehenden Trommel in die folgende
übergeführt wird, worauf die Häute, nachdem die Brühen aus sämmtlicben Trommeln nach und nach über sie weggeführt worden
sind, zum Schlüsse mit frischer Brühe bedeckt werden.
2. Zur besseren Durchführung des unter 1. genannten Verfahrens die Anordnung von
Anwärmern für die die Trommeln passirenden Brühen, gekennzeichnet durch die Verbindung
der Anwärmer mit einer Wasserzuleitung, zu dem Zwecke, die Concentration der Gerbstofflösungen ohne Aenderung ihrer
Temperatur herabsetzen zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92364C true DE92364C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92364D Active DE92364C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92364C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4557076A (en) * | 1983-05-06 | 1985-12-10 | Otto Helbrecht | Grinding machine for the rims of spectacle lenses |
-
0
- DE DENDAT92364D patent/DE92364C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4557076A (en) * | 1983-05-06 | 1985-12-10 | Otto Helbrecht | Grinding machine for the rims of spectacle lenses |
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