DE9230C - Knopfbearbeitungs-Maschine - Google Patents

Knopfbearbeitungs-Maschine

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DE9230C
DE9230C DENDAT9230D DE9230DA DE9230C DE 9230 C DE9230 C DE 9230C DE NDAT9230 D DENDAT9230 D DE NDAT9230D DE 9230D A DE9230D A DE 9230DA DE 9230 C DE9230 C DE 9230C
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DE
Germany
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plate
plates
tube
lock
milling
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Application number
DENDAT9230D
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English (en)
Original Assignee
DEUTSCHE WERKZEUGMASCHINEN-FABRIK vormals SONDER MANN & STIER in Chemnitz
Publication of DE9230C publication Critical patent/DE9230C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B29D19/04Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

1879.
Klasse
DEUTSCHE WERKZEUGMASCHINEN-FABRIK, vormals SONDERMANN & STIER in CHEMNITZ.
Knopfbearbeitungsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1879 ab.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Knopfbearbeitungsmaschine dient zum Bearbeiten von Knöpfen aus Steinnufs, Horn, Perlmutter u. dergl. Materialien, sowie für andere ähnliche Artikel, die in Massen erzeugt werden sollen, und zwar wird das zu den Knöpfen zu verwendende Material zuvor in viereckige oder runde Platten geschnitten und dann der Maschine zum weiteren Bearbeiten zugeführt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben,
Fig. 3 den drehbaren Tisch mit den Schlössern, Fig. 4 ein Schlofs im Längendurchschnitt,
Fig. 5 ein solches im Querdurchschnitt,
Fig. 6 die Umsteuerung für den drehbaren Tisch, · ■ . .
Fig. 7 die zweite selbstthätige Zuführung der viereckigen Platten.
Die Bearbeitung der viereckigen oder runden Platten aus Steinnufs, Horn oder ähnlichem Material zu. Knöpfen geht in folgender Weise vor sich. .
Die zu Knöpfen zu verarbeitenden Platten werden zunächst in die viereckige Röhre Y, welche an einer Seite mit Scharnieren versehen und zum Aufklappen eingerichtet ist, gepackt, und die mit solchen Platten -gepackte Röhre Y senkrecht so in den Halter Y1 gestellt, dafs noch etwas Spielraum zwischen dem unteren, offenen Ende der viereckigen Röhre Y und der oberen glatten Fläche des drehbaren Tisches C bleibt. Der drehbare Tisch C steht nun so, dafs sich eins der Schlösser T genau unter der unteren Oeffnung der Röhre Y befindet, und dafs eine aus der Röhre Y fallende Platte genau in die Oeffnung des Schlosses T fällt.
Wird nun die horizontale Welle P1 durch die Riemscheibe P in eine rotirende Bewegung versetzt, so theilt sich diese Bewegung durch die Schnecke O1 und das Schneckenrad O der stehenden Welle H und durch die Riemscheiben N1 M, K und L der Spindel A und dem Fräser B mit, und wird nun der drehbare Tisch C, welcher auf der Welle C1 befestigt ist, . durch die Excenterscheibe E, die Zugstange E1 und das Sperrzeug E, vermittelst der mit vier Zähnen versehenen Scheibe F um eine Vierteldrehung umgestellt. Gleichzeitig legt sich der eine Schenkel des Winkelhebels H1, durch die Hubscheibe H1 bewegt, in einen der an der Peripherie des Tisches befindlichen vier Einschnitte H3 und stellt so den Tisch nach jeder Vierteldrehung fest. Auf diese Weise wird die bis jetzt unter der Röhre befindliche Platte genau unter den Fräser B geführt. Durch die keilförmige Scheibe G wird nun dem Gegengewicht G2 gestattet, die Spindel A mit dem Fräser B auf die Platte zu drücken, wodurch die eine Seite der Platte gefräst wird.
In dieser Zeit steht das nächste der vier Schlösser T unter der Röhre Kund nimmt eine neue Platte auf, so dafs durch eine weitere Vierteldrehung des Tisches C dem Fräser B wieder eine Platte zum Fräsen zugeführt wird. Sobald der Fräser B auf seiner tiefsten Stellung angekommen ist, drückt die keilförmige Scheibe die Spindel A mittelst des Hebels G1 wieder nach oben, wodurch der Fräser B wieder von der Platte entfernt wird, in welcher Zeit sich auch der Tisch C jedesmal um eine Vierteldrehung verstellt. Das Oeffnen und Schliefsen der Schlösser T behufs Einspannen von ungefrästen und Ausstofsen der gefrästen Platten geschieht auf folgende Weise:
Die an den Stiften Q, Fig. 4 und 5, befindlichen Rollen schweben, wenn das Schlofs geschlossen ist, frei über der mit den Erhöhungen , versehenen Platte p\ sobald jedoch die Rolle R auf die Erhöhung D aufläuft, wird der Stift Q nach oben gedrückt, dadurch werden die Winkelhebel S und .S um ihre Drehpunkte ο ο bewegt, und das eigentliche Schlofs, welches aus zweifachen Stahlplatten T T mit den darunter angebrachten Stiften u u besteht und in den Stahlsegmenten T1 eine schwalbenschwanzförmige Führung hat, wird hierdurch geöffnet, d. h. die beiden Stahlplatten T T werden durch die Winkelhebel S S, welche an die Stifte u u angreifen, nach beiden Seiten gleichmäfsig aus einander geschoben. Hat die Rolle R die Erhöhung D passirt, so kommt der Druck der Spiralfeder r wieder zur Geltung, der Stift Q wird nach unten gedrückt, und die beiden Stahlplatten T T werden durch die Winkelhebel S S wieder gleichmäfsig zusammenge-

Claims (2)

schoben, so dafs die inzwischen eingelegte Platte festgehalten und so dem Fräser B zugeführt wird. Sobald die so bearbeitete Platte den Fräser verlassen hat, wird durch die Drehung des Tisches C die Rolle R auf eine weitere Erhöhung D geführt, welche letztere so hoch ist, dafs das obere Ende des Stiftes Q so weit aus dem Steg / heraustritt, dafs er mit der Oberfläche des Tisches C abschneidet, so dafs die bearbeitete Platte durch die Abstreicher a bei der weiteren Drehung des Tisches zurückgehalten und vom Tisch entfernt wird. Der Stift Q ist, wenn das Schlofs wieder bei der viereckigen Röhre Y angekommen ist, auf der Erhöhung D wieder so weit gesunken, dafs sein oberes Ende wieder in den Steg t zurückgetreten, das Schlofs jedoch noch geöffnet ist. Der Steg t dient den viereckigen Platten als Auflage, damit dieselben beim Einspannen und Fräsen nicht durch das Schlofs fallen können. Sind sämmtliche Platten, welche in der Röhre Y befindlich waren, bearbeitet, so wird eine andere Röhre, welche inzwischen gepackt worden ist, in derselben Weise, wie die erstere, in den Halter Y1 eingesetzt. In gleicher Weise, wie oben beschrieben, wird nachher mit den Platten verfahren, auf denen ein runder Knopf aufgefräst ist, nur werden die Platten hier so in die Röhre Y gepackt, dafs die gefräste Seite der Platten nach unten liegt und in das Schlofs eingespannt wird, welches letztere in diesem Fall eine runde Form hat. Die viereckige Röhre Y kann für Vor- und Nachfräsen der Platten angewendet werden. Die in Fig. 7 dargestellte selbstthätige Zuführung der Platten soll nur für viereckige Platten angewendet werden und geschieht dieselbe auf folgende Weise: Die zu bearbeitenden Platten werden in die schiefe Rinne K, Fig. 7, gelegt und gleiten auf derselben nach unten bis gegen die kleine mit Scharnier versehene Klappe Y3. Der Winkelhebel WX gleitet mit seinem Schenkel W auf dem durchbrochenen Ring Z entlang und hält so lange die gegen die Klappe Y3 liegende Platte ι fest, bis das Schlofs T unter dieser Platte angelangt ist; in diesem Augenblick schnappt der Schenkel W, durch das Gegengewicht Xx heruntergedrückt, in den Ausschnitt q, der verstellbare Stift υ wird von der Platte 1 ■entfernt und letztere kann bei der Umsteuerung des Tisches C, durch das Schlofs T festgehalten, dem Fräser zugeführt werden. Hat nun die Platte ι die kleine Klappe Y3 passirt, so ist die Platte 2 in die Stellung gekommen, welche die Platte 1 bis jetzt inne hatte; in diesem Augenblick wird der Schenkel W durch den durchbrochenen Ring wieder gefafst und nach oben, der verstellbare Stift ν aber auf die Platte 2 gedrückt, damit dieselbe so lange festgehalten wird, bis wieder ein geöffnetes Schlofs unter der Platte 2 angekommen ist. Sollten bereits fertig gefräste Knöpfe nochmal nachgedreht, d. h. mit Facon versehen oder gefärbte Knöpfe auf der Maschine polirt werden, so wird statt der zuerst beschriebenen viereckigen Röhre Y2 eine runde, dem Durchmesser der Knöpfe entsprechende Röhre angewendet. Pat ent-An s ρ rüche: An Knopfbearbeitungsmaschinen:
1. Die Gesammtconstruction desjenigen Mechanismus, welcher die Platten aufnimmt, sie während der Bearbeitung festhält und nach derselben wieder entfernt.
2. Der Mechanismus, welcher die Verticalbewegung der Spindel bewirkt, in seiner ganzen Zusammensetzung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9230D Knopfbearbeitungs-Maschine Active DE9230C (de)

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