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Untere Führungs- bzw. Anlaufschiene für Falt-, Schiebe-oder ähnliche
Türen an Gebäudeeinfahrten Die Erfindung betrifft eine iuntere Führungs-bzw. Anlaufschiene
für F alt-, Schiebe- oider ähnliche Türen ian Gebäudeeinfahrten, wie z. B. an Güter-
und Lagerschuppen, Autogairaigen, Wagenrem,iisen oid. dgl., bei denen ,die Türen
in ider Regel aufs mehreren mittels Fitsöhen od. digl. gelenkig miteinander verbundenen
Tafeln. bestehen, idie gewöhnlich mittels Rallen oid. digl. fahr- oder sehiebbür
an einer in der Türöffnung oben ortsfest a.ugeibirachten Schiene aufgehängt sind.
Bei Schiebetüren ist diese Schiene iin dier Regel dem Raiuminnern zu entsprechend
abgewinkelt uinid der abgewinkelte Schenkel dies:er Schiene durch einen Bogen mit
dem in :der Durchfahrt liegenden Teil verbunden, so daß sich,die Tafeln beim Öffnen
und Schließen der Tür narhei.naniderauf dem oder den Schenkeln vorwärts bewegen.
Beii Falttüren, bei denen :die einzelnen Tafeln hammonikaartig zusammengeklappt
und zurr Seite "geschoben wenden, fallen die Abwiinklungen der oberen Schiene fort.
Anden Türtafeln derartiger Türren isind unten Anlaufrollen, Ansehlngleiisiten oder
-winkel =gebracht, mit denen isie sich an der frei liegenden Inneniseite der unteren,
Schiene führen bzw. gegen idiese anlaufen. Für diese Schiene wird in der Regel ein
horihsteihendes Elacheiisen verwendet. Bei Schiebetüren wund diese Schiene entsp@reöhenid
Ader Abwink luirng der oberen Säh@iiene unterteilt und bestehit .ans zwei oder @drei
Stücken, je nachdem wie die obere Schiene abgewinkelt ist. Bei Falttüren fallen
diie -uniteren seitlichen Anlaufschienen fort. Der in der Durchfahrt liegende Teil
der unteren Schiene schneidet in. ider Regel mit seiner Oberkanne mit ider Oberfläche
der Fahrhahn ab, so daß bei Uniwetter oder Sturm Wasser, Schlamm od. dgl. ungehindert
unter den Türtafeln ihinidürrh in das Rauminnere, bgelainggen kann.
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Um diese Nachteile zubeheben, sind bereits Ausführungen bekanntgeworden,
bei denen die Oberkante
des einedeer Durchfahrt befinüelichen Teeilles
der unteren Füihrunlgs- bzw. An1,aufsdhiiene- etwa i biss z cm über die vordere
Anfahrschräge hinausmagt. Beie dieser Ausführung wird wohl der größte Teil ,des
vordriinigenden Wassers oider Schlammes zurückgehalten, dagegen tritt der Naähteil
auf, daßdurch den über die Fahrbahn hinauseruaggenden Telil der unteren Schiene
die Reifen bei Las-twagen mit Gummibereifung leicht beschädigt werden oder daß b:eiiim
Durchfahren von @sühweren Fuhrwerken mit Eieseenebereeiifungedeie Schdenevelrbogenm
bzw. verdrückt w'iird, so daß eine ordnungsmäßige Führung der Türtafeln nichtmehr
gewährleistet eis t Bund e rin Zurückhalten dies Wassers oder dies Schlammes nicht
mehr stattfiudet.
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Diese Nachteile werden gemäß edier Erfindung dadurch behoben, daß
der in der Durchfahrt befindliehe Teiil der unteren Führunigsischiene, der untlerihalb
der Tür angeordnet ist und blies kurz an die Unterkante der Tür reicht, beiderseits
in der Wand und indem Boden wasserundurchlässig angebracht ist, an seeiüner Oberkante
einte- nach außenvorstehende, frei über der vorderen Bodenfläche liegende, übler
die, ganze Breite reei!chenidee. Abwinklung besiitzt, die gegebenenfalls mit einer
geringen Neigung nach vorn ausgeführt ;sein kann. Hierdurch wind ein Abfiana,P.n
de(s eanis,türmenden Wassers Bund edles Schl:ammes un,terlnalbder Abwinklung erreicht,
so diaß kein Wasser oder Schlamm in rdas. Raumein irnere gc1lanigen kann. Z#,veckm-äßiig
@wrd hierbei dliee vor der unteren Schiene liegende Bodenoberfläche schräg gegen
die Schiene :ansteligend eaulsgeführ.t, so ldeaß Blas unterhalb ,der Äbwünk llinig
zurüclgehailtenee. Wasser oder der Sehlamm gut abließen kann. Außerdem werden die
an edlen angebrachten Wetter- oder W:assers,dhenked iso. ,weit nasch voirn vorgelegt
diaß das abtropfende Wasser von der Vorderkante der Schienenabwvinlclung ,auf diie
vor der Schieine liegende, Abschrägung deer Bodenoberfläche abfließt. Eine weitere
Vertbesseerung bei; dem Geigenstand der Erfindung kann noch dadurch erzielt werden,
tlaß dliee vordere Abewlinlklung nochmals nach unten abegewinkeik wird, damit seich
dias gegen die Vorderseite der Schiene, .untexhallb. dier Abwinklung anstürmende
Wasser -,und de-r angebrüeibenee Schlamm hinter dieser Abwi,nklung fangen und von
hier abfließen können.- Für den Fall, edaß s!idh ein Wasserabflußekanal in lder
Nähe dies Gelbändees hefindeit, kann ,die vor edier unteren Schiene liegend!, Abeschrägung
;dies Bodens mit zwei von der Mitte :aus zur Seilte oder mit zwei von den Selten
.aus zur Mitte führenden Schrägen ausgeführt werden, wobei :im ersteren Faf1,seiitwär,ts
je ein und im letzte:ren Fall elin in oder Mitte liegender Kanalanischluß vorgesehen
wird., in die (das Wasser bzw. ,der S.chliamim ;abfl!ießeen kann. Zu .dem glelichen
Zweck kann .mich "die Schiene .an der Vorderkante ,der Abwimklung miteiner rgegenüberder
vorderen A1bw:inklung vertieft lieegenden Ablaufrinne ver'seihen werden, dliee dn
gleicher Weisse ldas Wasser ,bzw. Ideen. S chlamm ,den Wanadanschlüslseen zuführt.
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Ales untere, F.ührungs- bzw. Anlaufschdene können Fliaedh-, Hespen-,
Winkel- oder :auch. U-Ensen Ver-Wendung finid@m. Der Gegenisitand der Erfindung
isst in der Zeichnung :in mehreren Ausführungsbeispielen d@arges'teeld.t. (Eis zeigt
Abib. i einen -Slchnliitt :dulrch den unteren Teil ,eines Türflügels. mein zugehöriger
unterer Führiungs- bzw. Anlaufschiene, bei der der obere Teeül nach vorn aibg ewinkelt
,isst, Ablb. z ,einen Schnitt durch eine untere Führungsebzw. Anlaufschiene, ;bei
,der ,der obere, rechtwinklig nach vorn ,abgewinkelte Teil schräg nach vorn abfa
lleend ,ausgeführt eiset, Abb. 3 einen Schnitt -durch eine untere Führungsbz-w.
die aus einem unaleichlschenklügen Winkeleisen besteht, (bei der der obere, nach
vorn liegende kürzere Schenkel geringfügig nach unten abgebogen iiist, Abh. q. einen
Schniiitt ,durch eine unteire Führungs-bzw. ;bei der der .abgewin!ke'lte Teeis an
seinem vorderen Eiidee, nochmals nach unten abgewinke@t isst, Abb,. 5 ebnen Scihln(itt
ldurch ,eine untere, Führungs-'bzw. Anilaufschiene, ,bei der der abgewinkelte Teeis
an: seinem vorderen Ende eine, Ablaufrinne für das Wäsiser bzw. Iden Schlamm aufweist.
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Diabei iiist ader untere Teid eines Türflügells rund b der in den
Boden eingelassene -senkrechte Telill der unteren Schieine mit ;dem oberen, nach
vor abgewinkeLten Teil c. d iiist lder an der oebeiren Abwnikiung c weiterhiln voLrigeesehene,
nach unten aibgewiinkeelte Teil (Aibb. q.) und e die an der Vorderkante ,des nasch
unten aibigeewinkelteen Teiles, d angebrachte Abelanfriinne (Ab!b. 5).
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Eis isst selbotverständ4:iich, daß ,eine derartige untere Schiene
Bauch bei anderen Außentür- oder Torausführungen, bei denen die Tafeln unten keine
Führung erlhaleten, oder :die nicht .aus einzelnen Tafeln zusammengesetzt sind"
gemäß der Erfindiung voergesielhenwerden kann.