DE92292C - - Google Patents

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DE92292C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/026Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
JULIUS GRUNDL in REGENSBURG. Schornstein - Reinigungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August i8g6 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt Verbesserungen der bekannten, aus einem mehr oder weniger verstellbaren Metallkranz oder dergleichen bestehenden Reinigungsvorrichtungen für Kamine, Rauchröhren u. dergl. Die Verbesserungen bezwecken eine selbstthätige Einstellbarkeit für verschiedene runde und eckige Kaminweiten.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung zur Hälfte im Schnitt,
Fig. 2 in theilweiser Ansicht und
Fig. 3 die Vorrichtung im Grundrifs, zum Reinigen viereckiger Kamine eingerichtet.
Der die Reinigung bewirkende Kranz besteht aus einzelnen, bei m gelenkig mit einander verbundenen Gliedern g i, von denen erstere, über letztere greifend, denselben als Gleitschienen dienen. Zu diesem Zweck besitzen die Glieder g Schlitze h, durch welche die auf i sitzenden Stifte k greifen. Die Glieder selbst sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, etwas ausgebaucht. Der so gebildete Kranz wird durch Streben e und f mit den Ringen c und c1 verbunden und in seiner jeweiligen Lage gehalten. Ring c1 ist fest auf Rohr a angebracht, während Ring c lose auf demselben bezw. dem Gleitstück b sitzt. Mit demselben ist das übliche Gewicht d verschraubt, welches stets den die Reinigung besorgenden Kranz in seiner gröfsten Ausdehnung zu halten sucht. Die theilweise nach aufwärts und theilweise nach abwärts gehenden Streben e sind bei / drehbar an den Gliedern i gelagert und verbinden diese unmittelbar mit den beiden Ringen c und c1. Die Streben f, welche die Glieder g mit den Streben e verbinden, besitzen Schlitze r, um die Verstellbarkeit der Vorrichtung nicht zu beeinträchtigen. Jedes Glied g hat zwei solche Streben, von denen die eine mit der nach aufwärts, die andere hingegen mit der nach abwärts gehenden Strebe e in Verbindung steht.
Beim Gebrauch wird die Vorrichtung einfach in den runden Kamin eingeschoben, wobei sich deren einzelne Glieder der Weite desselben entsprechend selbstthä'tig einstellen, indem sich, wie aus der punktirt gezeichneten Stellung der einzelnen Theile in der Fig. 2 ersichtlich ist, der Kranz nebst Gleitstück b, Ring c und Gewicht d etwas heben und die Glieder g sich über die Glieder i schieben. Die Streben folgen hierbei dieser Bewegung, indem sie mittelst ihrer Schlitze r an den Stiften, welche auf den Streben e sitzen, entlang gleiten.
Hierdurch wird die Reinigung von Kaminen mit wechselnden Querschnittsformen ermöglicht, ohne dafs.an der Vorrichtung besondere Mechanismen, wie Federn u. s. w., vorgesehen werden.
Um ,die Vorrichtung zum Reinigen viereckiger Kamine zu benutzen, sind am Kranz drehbare, mit Armen η versehene Glieder ο vorgesehen. Die um ρ drehbaren 'Arme η werden durch Federn u. s. w. stets nach aufsen gedrückt und besorgen die Reinigung der Ecken des Kamines. Beim Reinigen von runden Kaminen werden die Glieder ο nach einwärts in den Kranz gelegt; durch eine event, selbstthätige Feststellvorrichtung werden
sie in der jeweiligen gewünschten Aufsen- und Innenstellung gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine dem jeweiligen Kaminquerschnitt entsprechend sich selbsttätig einstellende Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der schabende runde Kranz behufs Einstellung aus sich in einander schiebenden Gliedern g und i besteht, von denen die Glieder i mit dem an der Handhabe α verschiebbaren Ring c und dem an derselben festgemachten Ring c1 durch Streben e gelenkig verbunden sind, während die Glieder g mit den Streben e durch Streben f gelenkig verbunden sind, derart, dafs beim Hineinschieben der Glieder i in die Glieder g der Durchmesser der Reinigungsvorrichtung kleiner wird.
    Die unter i. geschützte Reinigungsvorrichtung dahin ergänzt, dafs behufs Reinigung viereckiger Schornsteine an dem schabenden Kranz den Ecken entsprechende Glieder ο derart gelagert sind, dafs sie infolge selbstthätiger Feststellvorrichtung in der jeweilig gewünschten Aufsen - oder Innenstellung gehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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