DE92282C - - Google Patents

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DE92282C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/02Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of unchangeable ratio

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahrrad, bei welchem das Hinterrad durch zwei innen verzahnte Kränze angetrieben wird. Den bisher bekannten Fahrrädern dieser Art gegenüber unterscheidet sich das vorliegende dadurch, dafs sich der Zahnradkranz, welcher durch die Tretkurbeln in Umdrehung versetzt wird, jeder einzeln für sich um einen im Gestell gelagerten centrischen Zapfen dreht, während sich die hohle Hinterradnabe um einen feststehenden, die Gestelltheile mit einander verbindenden Lagerbolzen dreht.
Es sind schon Fahrräder bekannt geworden (amerikanische Patente Nr. 540686 und 501056), bei welchen der Antrieb des Hinterrades durch einen verzahnten Kranz erfolgte;, die erstgenannte Construction hat den Nachtheil, dafs die Achse des Hinterrades angetrieben wurde, wodurch sie gehindert ist, nicht mehr in der bei modernen Fahrrädern bekannten Weise als Versteifung des Rahmens zu wirken. Andererseits aber wurde in der letztgenannten Construction die ganze Achse und somit das ganze Hinterrad nur durch zwei Kugeln getragen, die daselbst wieder durch den innen verzahnten Kranz bezw. durch Scheiben, welche diesem Kranz conaxial sind und auf der Tretkurbel liegen, getragen werden. Es liegt auf der Hand, dafs eine derartige Anordnung einen Anspruch auf Dauerhaftigkeit nicht machen kann.
Das amerikanische Patent Nr. 501506 benutzt die bei Hochrädern verwendete Construction von innen verzahnten Rädern derartig, dafs die Tretkurbelachse durch das Gestell hindurchgeführt wird. Diese Construction erfordert eine so dicke hohle Nabe des angetriebenen Rades, dafs durch, dieselbe die Tretkurbelachse hindurchgehen kann; hierdurch wird aber bedingt, dafs der Durchmesser des angetriebenen Rades unter allen Umständen gröfser sein mufs als der Radius des innen verzahnten Kranzes, und dafs somit nur ein Uebersetzungsverhältnifs erreicht werden kann, welches kleiner ist als J/2; solche Uebersetzung genügt aber naturgemäfs nicht für moderne Niederräder, deren Durchmesser durchschnittlich nicht gröfser als 26 bis 28 Zoll sein soll.
Die erwähnten Uebelstände, welche mit der Verwendung von innen verzahnten Zahnradkränzen verbunden waren, führten zu Constructionen mit gewöhnlichen Zahnrädern (D, R. P. Nr. 73199), womit aber der Hauptvortheil der innen verzahnten Räder, darin bestehend, dafs die Tretkurbelachse direct unter dem Sattel liegt und somit die Last des Fahrers ohne Vorwärtsbeugen nutzbar gemacht wird, nicht mehr erreicht werden kann, abgesehen davon, dafs man nur einen einzigen Zahneingriff bei " der Verwendung von innen verzahnten Radkränzen hat, während man bei Constructionen mit gewöhnlichen Zahnrädern mindestens drei Zahnräder verwenden mufs.
Als Hauptvortheil der vorliegenden Construction den eben erwähnten gegenüber mufs somit angesehen werden, dafs man eine den hinteren Rahmentheil versteifende feststehende Achse A verwenden kann, und dafs man die Nabe des Hinterrades antreibt, welche in der
bekannten Weise auf der feststehenden Achse drehbar gelagert ist; weiter besitzt die neue Vorrichtung den Vortheil, dafs man den Durchmesser des mit der Nabe verbundenen Rades beliebig klein machen kann, so dafs der Durchmesser der Räder im Verhältnifs zu den bisher bekannten Constructionen ein aufserordentlich kleiner wird. Dieser Umstand wirkt auf den ganzen Bau des Rades vortheilhaft ein, da das Rad hierdurch bedeutend kürzer und niedriger wird, was namentlich auch dem Umstand zuzuschreiben ist, dafs die Tretkurbel direct unter dem Sattel liegen und somit die Füfse des Fahrers nicht mit dem Vorderrad in Berührung kommen können, selbst wenn dieses ganz dicht an das Hinterrad herangelegt ist.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Fahrrades,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt des hinteren Theiles des Rades in gröfserem Mafsstabe.
Auf der Achse A, deren Enden durch Hülsen fest mit den horizontalen Armen B B des hinteren. Rahmentheiles verschraubt sind, ist das Kugellager des Hinterrades mit der Nabe C befestigt. Die zwei äufseren. Enden C C der Nabe sind mit Zahnrädern fest verbunden. Die Arme B B bilden einen Theil der seitlichen Tretkurbellager D Z), welche mit Röhren verbunden sind, innerhalb welcher die äufseren Enden der Rahmenrolle sich befinden, so dafs die Tretkurbellager selbst einen Theil des Rahmens bilden und mit einander durch die feste Achse A verbunden sind.
In diesen Tretkurbellagern sind die Rollbahnen angeordnet, auf welchen die Kugeln rollen, mittelst welcher die Achsen EE der Tretkurbel gelagert sind. Diese Achsen sind starr mit einer Kapsel F verbunden, deren Durchmesser von dem gewünschten Uebertragungsverhältnifs abhängt, die nach aufsen verschlossen ist und deren Rand umgebogen ist, so dafs eine Art Glocke gebildet wird, an deren innerem Umfang der Zahnkranz G befestigt ist. Diese Glocke oder Kapsel F kann auch durch ein Speichenrad ersetzt werden. In diesem Fall wird der Schutz durch eine dünne Platte aus Celluloid oder anderem Material erreicht, welche über den Speichen des Rades angebracht ist und deren Zwischenraum ausfüllt. Die Kapsel ist an der Innenseite durch einen Deckel L verschlossen, dessen Ränder um die Ränder der Kapsel F umgebördelt sind.
Auf diese Weise ist die Antriebvorrichtung vollkommen abgeschlossen und gegen Staub und Koth geschützt. Dasselbe Rad F, welches den Zahnradkranz G trägt, trägt auch den Arm H, an dessen Ende der Fufstritt / befestigt ist. Die Röhren KK des Rahmens, die den Sattel tragen, befinden sich in einer verticalen Ebene und lassen das Gewicht des Fahrers direct auf die Achse des Hinterrades wirken. Der Vorderbau des Fahrrades ist derselbe, wie bei den gewöhnlichen Constructionen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fahrrad, bei welchem die Hinterradnabe (C) mittelst zweier, innen verzahnter Kränze angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kranz (G) mit den Tretkurbeln fest verbunden und jeder derselben sich um einen besonderen, im Gestell gelagerten centrischen Zapfen (E) dreht, während die hohle, beiderseits einen Trieb (C) tragende Hinterradnabe (C) sich um einen feststehenden, die Gestelltheile mit einander verbindenden Lagerbolzen (A) dreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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