DE922397C - Schlachteinrichtung fuer Kaelber - Google Patents
Schlachteinrichtung fuer KaelberInfo
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- DE922397C DE922397C DEM14021A DEM0014021A DE922397C DE 922397 C DE922397 C DE 922397C DE M14021 A DEM14021 A DE M14021A DE M0014021 A DEM0014021 A DE M0014021A DE 922397 C DE922397 C DE 922397C
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Classifications
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- A22B7/001—Conveying arrangements
Landscapes
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Description
- Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft vorm. Beck & Henkel, Kassel kür das Schlachten von Kälbern geht die neuzeitliche Forderung dahin, nach Möglichkeit ein Arbeitsfließverfahren wie für Rinder und Schweine einzuführen, bei welchem besondere Arbeitszonen für Töten und Ausschlachten sowie für unreine und reine Arbeitsseiten vorhanden sind, ferner bester Ablauf des Schlachtens einschließlich Zu- und Abtransport sowie tierärztliche Untersuchung gewährleistet sind und Arbeitsleistungen wie Anhängen, Umhängen und Transportieren von Hand vermieden oder zumindest sehr eingeschränkt werden.
- Die Erfindung sucht daher die bestehenden Mängel zu beseitigen und die Einrichtung im Sinne zeitgemäßer Arbeits- und Transportmethoden zu verbessern. Eine nach der Erfindung ausgestaltete Schlachteinrichtung umfaßt erstens die Aufnahme- und Abhängezone, zweitens die zentrale Abstech- und Entblutungszone und drittens die Stände zum Ausschlachten und Untersuchen der Tiere einschließlich der Zu- und Abtransportgleise.
- Sämtliche drei Zonen sind hintereinander angeordnet, derart, daB sich alle Arbeitsgänge in Fließbandweise aneinander anschließen können und dabei eine Trennung von unreiner und reiner Seite erzielt wird.
- Am vorderen Ende eines jeden Schlachtganges, das nach den Stallungen zu liegt, werden die Tiere schlachtgerecht aufgestellt; im mittleren Teil werden sie ausgeschlachtet und tierärztlich untersucht, während der Abtransport nach der den Stallungen abgelegenen Seite hin erfolgt. Hierdurch wird der Arbeitsgang in einen mehr und -einen weniger schmutzigen Teil gegliedert. Der schmutzigste Teil liegt auf der Seite der Stallungen, der sauberste auf der Seite des Abtransports des ausgeschlachteten Fleisches.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Schlachteinrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht und Fig. 2 den Grundriß.
- Das der Stallung i entnommene Schlachttier wird derart aufgestellt, daß es über eine Art Wiege, z. B.. einen Betonklotz 3, zu stehen kommt. Dieser soll verhindern, daß das Tier nach dem Töten durch Bolzenschuß allzusehr zusammensackt. Diese Wiege 3 hält vielmehr den Tierkörper einigermaßen aufrecht, wodurch er vom schmutzigen Fußboden ferngehalten wird. Durch das Aufstellen des Schlachttieres auf der Wiege 3, die fest mit dem Fußboden verbunden ist, wird schließlich noch zwangläufig eine gewisse Ordnung und damit Übersicht erzielt. Jedes Schlachttier kommt zwecks Tötung immer auf die richtige Stelle zu stehen, deren Lage genau der einer Hubschwinge :2 entspricht.
- Bevor die Tötung des Tieres durch Bolzenschuß erfolgt, wird dem Kalb eine Seilschlinge 4 um die Hinterbeine gelegt und diese an einem Transporthaken 5 befestigt, der an der elektrisch betätigten, herabgelassenen Schwinge 2, hängt. Die Schwinge bildet das vordere Ende einer Ausbluteschiene 6 und dient dazu, das durch Bolzenschuß getötete Schlachttier hochzuheben und auf die Ausbluteschiene 6 zwecks Vornahme des Blutentzuges abzusetzen. Die Schwinge wird durch einen Elektrozug 7 mit Druckbirnenschaltung 8 betätigt. Zur Erzielung einer größeren Schlachtleistung ist die Schwinge 2 erfindungsgemäß als Doppelschwinge ausgebildet. Während der eine Schwingarm sich nach oben bewegt und ein Schlachtstück auf die Ausbluteschiene absetzt, senkt sich der zweite Schwingarm und geht in dieAufnahmestellung. Der zur Verwendung kommende Elektrozug 7 ist dementsprechend ausgebildet.
- Sobald die Seilschlinge 4 in erwähnter Weise um die Hinterbeine des Schlachttieres gelegt und mitsamt dem Transporthaken 5 an den in der Aufnahmestellung befindlichen Schwingarm angehängt ist, wird das Tier durch Bolzenschuß getötet und der Schaltknopf 8 des Elektrozuges 7 betätigt, worauf der Schwingarm das Schlachttier hochzieht und nach der Erreichung der Höchststellung auf die Ausbluteschiene 6 absetzt, die sich an die Schwinge anschließt. Inzwischen ist der zweite Schwingarm an dem Tier vorbei in Tiefstellung gegangen, so daß sich der Arbeitsgang wiederholen kann, ohne daß eine Wartepause entsteht.
- Ist das Schlachttier mit _Hanfschlinge 4. und Haken 5, den Kopf nach unten, auf der Ausbluteschiene angelangt, :so erfolgen das Abstechen im Hängen und das Ausbluten. Parallel zu der Ausbluteschiene 6, jedoch etwa 30 cm tiefer, liegt die eigentliche Transportbahn 9, welche zu den Schlachtständen fo und von diesen zwecks Abtransports der Schlachtstücke zu den Kühlräumen führt.
- Die Ausblüteschiene-6 ist in der Praxis etwa 5 m lang, so daß eine größere Anzahl von Tieren zum Abstechen und Ausbluten abgestellt werden kann. Die Ausbluteschiene 6 neigt sich mit ihrem den Stallungen abgelegenen Ende i i bis unter die Höhe der tiefer liegenden Transportbahn g. Ist die Ausblutung eines auf die Ausbluteschiene 6 abgesetzten Tieres erfolgt, so wird in eines der über die Seilschlinge4 hinausragenden Hinterbeine des Schlachttieres ein Transporthaken 12 gesteckt und dieser auf die Transportbahn 9 lose aufgelegt. Wird alsdann der Tierkörper, dessen Last vorläufig noch an der um die Hinterbeine des Tieres gelegten Seilschlinge hängt, auf der Ausbluteschiene an deren hinteres, sich abwärts neigendes Ende geschoben, so senkt sich die Last und geht infolge des Vorhandenseins des Transporthakens 12, welcher einereits in einem Hinterbein des Schlachttieres steckt und mit seinem anderen Ende auf der Transportbahn 9 aufliegt, selbsttätig von der Ausbluteschiene 6 auf die Transportbahn 9 über, die zu den nebeneinanderliegenden Schlachtständen i -o führt. Eine Hebe- oder Umhängearbeit seitens des Metzgers wird also vermieden.
- Die Schlachtstände fo sind mittels Weichen an die Transportbahn g angeschlossen. Man kann daher jeden Stand beschicken oder entleeren, ohne die Arbeit auf benachbarten Ständen stören oder bei der Beschickung oder Entleerung warten zu müssen. Beim VTbergang des Tieres von der Ausbluteschiene 6 auf die Transportbahn 9 lockert sich die Seilschlinge 4 mit Haken 5 ; sie wird nach unten abgestreift und zur Wiederverwendung frei. Das Tier hängt nun mit einem Haken i2 und an einem Bein an der Transportbahn 9, auf der es störungslos jedem beliebigen Schlachtstand fo zugeführt werden kann.
- Ist das an einem Bein hängende Tier auf einem der Schlachtstände fo angelangt, so wird das frei hängende zweite Bein an einem ortsfesten Haken 13 angehängt, damit auf diese Weise die Schlachtstellung erzielt wird und die Ausschlachtung vorgenommen werden kann. ZumAusschlachten hängen also die Tiere mit einem Bein an dem auf der Transportbahn 9 beweglichen Transporthaken 12 und mit dem anderen Bein an einem festen Haken 13. Die Tiere hängen somit fest und nebeneinander, was für die Verrichtung des Schlachtens wie der Untersuchung wichtig ist. Des weiteren ist der Vorteil erreicht, daß ein besonderer Gang 14 für den Zu- und Abtransport der Tierkörper und ein zweiter Gang 15 für das Ausschlachten, die Untersuchung und den übrigen Verkehr vorhanden sind.
- Die Organe werden neben jedem Schlachtstück an besondere ausziehbare Haken abgehängt und die Innereien auf Untersuchungstische 16 abgelegt. Sind Ausschlachtung und tierärztliche Untersuchung vollzogen, so wird das 'Bein des Schlachttieres, das am festen Huken 13 hängt, einfach von diesem abgestoßen, wonach der Tierkörper wieder an einem Bein am beweglichen Transporthaken i2 hängt und, ohne umhängen zu müssen, auf der in den Kühlraum führenden Transportbahn abgeschoben werden kann.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schlachteinrichtung für Kälber, dadurch gekennzeichnet, daß Töte- und Aufnehmeraum mit Hubschwinge und anschließend eine Ausbluteschiene mit Überführung auf das Transportgleis zu den Schlachtständen derart hintereinander angeordnet sind, daß alle Arbeitsgänge, nämlich die Aufnahme des getöteten Tieres, das Abhängen, Abstechen und Entbluten sowie das Ausschlachten, in Fließbandweise stattfinden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Aufnehmen des Kalbes dienende Schwinge (2) an einer parallel zur tiefer liegenden Transportbahn (g) angeordneten Ausblutungsschiene (6) angelenkt ist.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge als Doppelschwinge ausgebildet ist und mittels Elektrozuges (7) der eine Schwingarm zum Absetzen des Schlachttieres auf die Ausbluteschiene (6) nach oben bewegt und gleichzeitig der zweite Schwingarm in die Aufnehmestellung gesenkt wird.. q..
- Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbluteschiene (6) mit ihrem abwärts geneigten Endstück (ii) bis unter die Ebene der Transportbahn herabgeführt ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Töte- und Aufnehmeraum bis zum Ende der Schlachtstände durchlaufender Gang (i,¢) zum Zu- und Abtransport der Schlachtstücke und ein zweiter Gang (i5) für das Ausschlachten, Untersuchen und den übrigen Verkehr vorhanden sind.
- 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kalb beim Ausschlachten an einem auf der Transportbahn (g) verschiebbaren Haken (i2) und einem am Schlachtstand befindlichen ortsfesten Haken (i3) hängt.
- 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Schwinge (2) eine Wiege (3), z. B. ein Betonklotz, zur Aufstellung des Tieres beim Töten angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM14021A DE922397C (de) | 1952-05-10 | 1952-05-10 | Schlachteinrichtung fuer Kaelber |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM14021A DE922397C (de) | 1952-05-10 | 1952-05-10 | Schlachteinrichtung fuer Kaelber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE922397C true DE922397C (de) | 1955-01-13 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM14021A Expired DE922397C (de) | 1952-05-10 | 1952-05-10 | Schlachteinrichtung fuer Kaelber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE922397C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226450B (de) * | 1960-02-19 | 1966-10-06 | Antonin Koettner | Anordnung zum Verarbeiten von Rind- oder Pferdestuecken in Schlachthoefen |
| FR2554684A1 (fr) * | 1983-11-16 | 1985-05-17 | Aubert George | Dispositif mecanique et automatique d'accrochage des animaux de boucherie apres abattage en abattoirs |
-
1952
- 1952-05-10 DE DEM14021A patent/DE922397C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226450B (de) * | 1960-02-19 | 1966-10-06 | Antonin Koettner | Anordnung zum Verarbeiten von Rind- oder Pferdestuecken in Schlachthoefen |
| FR2554684A1 (fr) * | 1983-11-16 | 1985-05-17 | Aubert George | Dispositif mecanique et automatique d'accrochage des animaux de boucherie apres abattage en abattoirs |
| EP0142451A3 (de) * | 1983-11-16 | 1986-11-12 | Georges Aubert | Automatische Vorrichtung zum Aufhängen von Schlachtvieh nach dem Schlachten |
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