DE921971C - Naehmaschine - Google Patents
NaehmaschineInfo
- Publication number
- DE921971C DE921971C DES26635A DES0026635A DE921971C DE 921971 C DE921971 C DE 921971C DE S26635 A DES26635 A DE S26635A DE S0026635 A DES0026635 A DE S0026635A DE 921971 C DE921971 C DE 921971C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- arm
- machine
- bearings
- swing arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 13
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 18
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 11
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 9
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 7
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 4
- 239000000872 buffer Substances 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 3
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000005219 brazing Methods 0.000 description 2
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 2
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1955
S 26635 VIIJ 52 a
Nähmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf Nähmaschinen von der Art
der Einfadenkettenstichnähmaschinen. Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine ausgerüstete Nähmaschine
der vorliegenden Gattung zu schaffen, welche verbesserte Eigenschaften hat, so daß sie
im Gebrauch ohne unerwünschte Abnutzung der Teile bei Geschwindigkeiten in der Größenordnung
von mehr als fünftausend Stichen je Minute benutzt werden kann.
Ein besonderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, in welcher die
gesamten Arbeitseinrichtungen so ausgeführt sind, daß sie mit Hilfe einfacher Handwerkszeuge bequem
zusammengesetzt und auseinandergenommen werden können.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Arbeitseinrichtungen zu schaffen, die im Gewicht
außerordentlich leicht sind, so daß die Maschine bei hohen Geschwindigkeiten mit einem Geringstmaß
an Vibration arbeiten kann.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Arbeitseinrichtungen zu schaffen, die so entworfen
sind, daß sie als Unteraufbauteile hergestellt werden können, die lediglich mit Hilfe eines einfachen
Schraubenziehers in ein Maschinengehäuse bequem eingebaut werden können.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht von vorn einer Nähmaschine,
an der die Erfindung verkörpert ist;
Fig. 2 ist eine senkrechte Schnittansicht längs des Maschinengehäuses; sie gibt die zweiteilige
Ausführung der unteren Triebwerkswelle und die Art und Weise wieder, auf welche die Armwelle
mit der unteren Triebwerkswelle in Arbeitsverbindung steht;
Fig. 3 ist in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht von oben der unteren, Viereckbewegungen
ausführenden Vorschubeinrichtung mit einem Teil der Stichlängeneinstelleinrichtung im Schnitt;
Fig. 4 ist eine Ansicht von hinten des Maschinenarmes
und des Kopfes der Maschine, wobei ein Teil des Maschinenarmes im Schnitt wiedergegeben
ist, um die bevorzugte Einrichtung zum Tragen des inneren Endes der Drückerfußlüftungsstange
wiederzugeben;
Fig. S ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. ι;
Fig. 6 ist eine Endansicht von links; ίο Fig. 7 ist eine Endansicht von links mit von dem
Kopf abgenommener Deckplatte, wobei die Stofftragplatte, die Tropfpfanne und einer der elastischen
Tragteile im Schnitt wiedergegeben sind; Fig. 8 zeigt in vergrößertem Maßstab eine
Sehnittansicht nach Linie 8-8 der Fig. 7;
Fig. 9 ist eine senkrechte Sehnittansicht quer zum Sockel durch die Vorschubeinrichtung; sie gibt
die zweiteilige Vorschubsteuerstange zusammen mit dem sie steuernden Verankerungslenker wieder;
Fig. 10 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung der Vorschubeinrichtung mit dem
Vorschubexzenter und dem Vorschubhubexzenter im Schnitt;
Fig. 11 ist eine auseinandergezogene Ansicht der
zweiteiligen unteren Triebwerks welle; sie gibt die Art und Weise wieder, auf welche der rechte Teil
der unteren Triebwerkswelle in seinem Kugellager als Unterauf bau teil befestigt ist;
Fig. 12 ist eine Ansicht von rechts des größeren Abschnittes der in Fig. 11 dargestellten unteren
Trieb werks welle;
Fig. 13 ist eine Ansicht von links des kleineren
Abschnittes der in Fig. 11 dargestellten unteren Triebwerkswelle;
Fig. 14 ist eine Draufsicht von oben der Nähmaschine;
sie gibt die Bewegungsbahn des Nähfadens durch die Spanneinrichtung, den Fadenkontroller und die Fadenklemme wieder;
Fig. 15 ist ein waagerechter Schnitt längs des
Maschinenarmes; sie gibt im einzelnen die Kugellageranordnungen für die Armwelle und die Art
und Weise wieder, in welcher die Armwelle in den Maschinenarm eingesetzt ist;
Fig. 16 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 16-16 der Fig. 14;
Fig. 17 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 17-17 der Fig. 14;
Fig. 18 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 18-18 der Fig. 17;
Fig. 19 ist in vergrößertem Maßstab eine senkrechte
Sehnittansicht der in Fig. 2 dargestellten Fadenklemmeinrichtung.
Die ins einzelne gehende nachstehende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt, und jede einzelne
Einrichtung der Nähmaschine wird unter dem dazugehörigen Untertitel erläutert werden.
Maschinengehäuse
Das hohle Maschinengehäuse, das vorzugsweise in einem Stück gegossen ist, umfaßt einen Sockel
20, von dessen einem Ende ein Ständer 21 eines überhängenden Maschinenarmes 22 nach oben steht,
der in einem Kopf 23 endigt.
Der Sockel 20 ist in Querrichtung mit nach unten stehenden Endwandungen 24 und 25 versehen,
welche Lager für die gegenüberliegenden Enden einer später zu beschreibenden unteren Triebwerkswelle
26 tragen. Zwischen den End wandungen 24 und 25 ist eine nach unten stehende Trennwand 27
angeordnet, welche ein drittes Lager für die untere Triebwerkswelle 26 schafft. Der Raum zwischen der
Endwandung 24 und der Trennwand 27 wird durch eine waagerechte Wand 28 überbrückt (Fig. 2 und
5), welche die Oberseite eines Schmiermittelraumes 29 bildet, der an seiner Unterseite durch eine
abnehmbare Platte 30 verschlossen ist. Der Raum 29 steht mit dem hohlen Innern 31 des Ständers 21
in Verbindung, wodurch die in dem Raum 29 erzeugte ölgeladene Atmosphäre die Arbeitsverbindungen
in dem Sockel und in dem Ständer schmieren kann. Nahe dem rechten Ende des Armes 22
ist eine Trennwand 32 (Fig. 2, 5 und 15) vorgesehen,
welche das hohle Innere des Armes 22 von dem hohlen Innern des Ständers 21 trennt und
das hintere Lager für eine Armwelle 33 trägt. Das vordere Lager für die Armwelle 33 ist in einer
Teiltrennwand 34 (Fig. 2 und 15) angeordnet, die innerhalb des Armes 22 an einer Stelle ausgebildet
ist, an der er in den Kopf 23 des Maschinengehäuses übergeht. Eine Blechabdeckplatte 35 verschließt den
Kopf gegen den Eintritt von Schmutz und Fusseln und hält jedwedes abgegebene Schmiermittel innerhalb des Kopfes. Um den Zusammenbau der Einrichtung
innerhalb des Armes 22 zu erleichtern, ist in dem oberen Ende des Ständers eine Zugangsöffnung
36 ausgebildet, und eine abnehmbare Deckplatte 37 ist vorgesehen, um diese Zugangsöffnung
zu versehließen.
Auf dem Sockel 20 ist eine ebene, aus zwei Teilen bestehende Stofftragplatte 38, 39 angeordnet, deren
Hauptteil 38, z. B. vermittels Schrauben 40 (Fig. 2), an dem Sockel befestigt ist und die übliche Stichplatte
41' trägt. Von dem Hauptteil 38 ragt nahe seiner Hinterkante eine Verlängerung 42 vor
(Fig. i, 2 und 6), auf welcher zwecks horizontaler Bewegung um einen Schwenkzapfen 43 der Hilfsteil
39 der Stoff tragplatte angelenkt ist. Wie in Fig. ι dargestellt ist, stoßen die beiden Teile 38
und 39 der Stofftragplatte längs der Linie 44 gegeneinander, wenn sie sich in ihrer normalen geschlossenen
Lage befinden. Die schwenkbare Anordnung des Hilfsteile 39 ermöglicht, daß er in eine
Offenstellung geschwenkt werden kann, um so die unteren Stichbilde- und Vorschubeinrichtungen
besser freizulegen. An der Unterfläche des Hilfsteiles 39 der Stofftragplatte ist ein Greiferschutz
angelötet oder sonstwie befestigt, der den Greifer gewöhnlich umschließt.
Die gesamte Maschine wird vorzugsweise auf vier elastischen Puffern 46 (Fig. 7) nachgiebig getragen,
die an ihren oberen Enden in mit Öffnungen versehenen Auflagen 47 (Fig. 7) untergebracht sind,
welche mit dem Sockel 20 einstückig gegossen sind. Jeder der Puffer 46 ist bei 48 durchbohrt, um einen
Halteknopf 49 zu schaffen, der an einer kastenartigen Tropfpfanne 50 aus Blech hart angelötet oder sonst-
wie befestigt ist. Jeder der Halteknöpfe 49 ist mit einer Bohrung versehen, um eine Holzschraube 51
aufzunehmen, welche in einen üblichen Tischaufbau
52 eingeschraubt werden kann. Es ist ersichtlich, daß die Knöpfe 49 die Maschine innerhalb der
Tropfpfanne 50 anordnen, welche mit der Oberseite des Tisches 52 verbunden ist, und daß die Maschine
durch einfaches Anheben und Herausgleiten der elastischen Puffer 46 aus den Halteknöpfen 49 aus
der Tropfpfanne bequem entfernt werden kann.
Ausführung der Antriebswelle
Die Antriebswelle der Maschine ist als untere Triebwerkswelle in dem Sockel 20 drehbar gelagert.
Die Welle, welche allgemein mit dem Bezugszeichen 26 bezeichnet ist, umfaßt einen Vorderabschnitt
53 und einen verhältnismäßig kürzeren Hinterabschnitt 54; die benachbarten Enden der
Abschnitte 53 und 54 enthalten eine angelenkte
ao Kurbel, die trennbare Teile hat. Der Vorderabschnitt
53 ist in Gleitlagerbuchsen 55 und 56 gelagert, die in den Trennwänden 24 bzw. 27 des Sockels angeordnet
sind. Der Wellenabschnitt 53 hat Rohrform und besitzt über den größeren Teil seiner
Länge eine Längsbohrung 57 und ist nahe seinem vorderen Ende mit einem Vorschubexzenter 58 und
einem Vorschubhubexzenter 59 versehen.
In einer Bohrung 60 (Fig. 11), welche in axialer
Richtung in das Vorderende des Wellenabschnittes 53 eingebohrt ist, befindet sich ein Flügelkettenstichgreifer
61. An dem hinteren, verkleinerten Endteil des Wellenabschnittes 53 ist eine ausgewuchtete
scheibenförmige Kurbelwange 62 aufgelötet oder sonstwie befestigt, welche einen Teil einer angelenkten
Kurbel bildet; die Kurbelwange ist in ihrer Endfläche mit einer sich in radialer Richtung
erstreckenden Nut 63 versehen, und ihr Umfang 64 ist exzentrisch zur Drehachse des Wellenabschnittes
53 geschnitten, um dadurch einen Exzenter zum Betätigen einer Fadenklemme zu schaffen.
In die sich in radialer Richtung erstreckende Nut 63 in der Kurbelwange 62 ragt das verkleinerte
äußere Ende eines Kurbelzapfens 65 vor, der in einer zweiten Kurbelwange 66 hartgelötet oder
sonstwie befestigt ist, die auf dem hinteren Wellenabschnitt 54 befestigt ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich
ist, ist der hintere Wellenabschnitt 54 in Kugellagern 67 und 68 gelagert, die im Abstand voneinander
in einer Buchse 69 angeordnet sind, die auswechselbar in einer Wellenaufbauöffnung 7° an~
geordnet werden kann, die in der Wand 25 des Sockels ausgebildet ist. Auf dem frei liegenden
Ende des hinteren Wellenabschnittes ist ein mit einer Schnurscheibe kombiniertes Handrad 71 angeordnet.
Zum Zwecke des Zusammenbaus wird die öffnung 70 so dimensioniert, daß sie etwas größer
als der Durchmesser der Kurbelwange 66 ist, so daß die Kurbelwange 66 mit ihrem Kurbelzapfen
65, der Welle 54, den Kugellagern 67 und 68, der Buchse 69 und dem Handrad 71 als eine Einheit
außerhalb der Maschine zusammengebaut und durch die öffnung 70 hindurch eingeführt werden kann.
Eine Stellschraube 72 verriegelt die Einheit an Ort und Stelle, und eine übliche elastische Ringdichtung
73 verhindert das Entweichen des in dem Raum 29 bis 31 befindlichen Öls nach außen längs der Oberfläche
der öffnung 70.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Antriebswelle 26 aus zwei einzelnen
vollständigen Einheiten 53 und 54 besteht, deren Achsen in gleicher Linie liegen, und daß die Einheiten
dadurch in das Maschinengehäuse eingesetzt werden können, daß zunächst der Abschnitt 53 eingeführt
wird, welchem das Einführen des Abschnittes 54 durch die öffnung 70 in der Wandung
25 des Sockels 20 folgt, wobei die beiden Abschnitte vermittels des in die Nut 63 eintretenden
Kurbelzapfens 65 miteinander verbunden werden. Des weiteren ist ersichtlich, daß die Antriebswelle
in dem Maschinengehäuse lediglich durch eine oder mehrere Stellschrauben 72 in ihrer richtigen Stellung
gehalten wird.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß im Hinblick auf eine Auswuchtung der Auswuchtteile die Kurbelwange
66 diametral gegenüber dem Kurbelzapfen 65 und im wesentlichen in Ausrichtung mit dem auf
dem Kurbelzapfen gelagerten Verbindungslenker angeordnet ist, wodurch eine dynamische Auswuchtung
in dem hinteren Wellenabschnitt 54 erhalten wird, so daß. sich keine unausgeglichenen
Kräfte ergeben, die auf den vorderen Wellenabschnitt 53 übertragen werden könnten. Weiterhin
ist ersichtlich, daß die Schnurscheibe an dem Handrad 71 mit dem Kugellager 68 in Ausrichtung liegt,
so daß die Riemenspannung keine Hebelwirkung auf den hinteren Wellenabschnitt 54 ausübt.
Nadelstangeneinrichtung
Der Greifer 61 arbeitet bei der Bildung von Einfadenkettenstichen mit einer fadenführenden
Nadel 73 zusammen, die in dem unteren Ende einer Nadelstange 74 getragen wird, die in Lagerbuchsen
75 und 76 (Fig. 2) auf und ab beweglich ist, welche in dem Maschinenkopf 23 befestigt sind. Die
Einrichtung zum Aufundabbewegen der Nadelstange 74 umfaßt einen Nadelstangenzapfen JJ, der
durch eine Schraube 78 auf die Nadelstange 74 festgeklemmt ist. Der Zapfen Jj wird von dem
unteren Ende eines Nadelstangenantriebslenkers 79 (Fig. 2) umschlossen, der an seinem oberen Ende no
mit einem Schwingarm 80 verbunden ist, welcher durch Schrauben 81 auf der Armwelle 33 festgeklemmt
ist. Die Armwelle 33 ist an dem Kopfende der Maschine in einem Kugellager 82 und an dem
Ständerende der Maschine in einem Kugellager 83 gelagert. Schwingbewegungen werden der Armwelle
33 mittels eines Schwingarmes 84 erteilt, der auf dem Ständerende der Armwelle 33 vorzugsweise
auf gebolzt oder sonstwie befestigt ist; mit dem freien Ende des Schwingarmes 84 ist das
obere Ende eines Antriebslenkers 85 verbunden, der an seinem unteren Ende den Kurbelzapfen 65 auf
der umlaufenden unteren Triebwerkswelle 26 umgreift. Das obere Ende des Antriebslenkers 85 ist
an dem freien Ende des Schwingarmes 84 gegen Abgleiten dadurch gehindert, daß es zwischen einer
an der Trennwand 32 vorgesehenen maschinell bearbeiteten Fläche 86 und dem Schwingarm 84 eingeschlossen
ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlieh,
daß der Schwingarm 84 auf der Armwelle 33 aufgebolzt oder sonstwie befestigt ist und daß der
Schwingarm 80 auf der Armwelle 33 festgeklemmt ist. Um die Armwelle 33 einwandfrei gegen eine
Längsbewegung in ihren Kugellagern 82 und 83 festzulegen, ist auf das Vorderende der Armwelle
33 eine Mutter 87 geschraubt, welche dahin arbeitet,
die Armwelle 33 in Längsrichtung des Maschinenarmes 22 zu ziehen, bis ein übermäßiges Spiel
zwischen dem Ansatz des Schwingarmes 84 und der inneren Laufbahn des Kugellagers 83 beseitigt ist.
Die Mutter 87 wird durch Reibung auf der Armwelle 33 vermittels einer Keilschraube 88 verriegelt,
die in dem geschlitzten äußeren Ende der Armwelle angeordnet ist, und die Keilschraube 88 ist in einen
Einsatz 89 eingeschraubt, der innerhalb der Bohrung der Armwelle 33 verbolzt oder sonstwie befestigt
ist. Ein Anziehen der Keilschraube 88 dehnt das geschlitzte Ende der Armwelle 33 aus und
schließt ein zufälliges Lösen der Mutter 87 aus.
Aus Fig. 15 ist ersichtlich, daß die Lager 82 bzw. 83 mit den Verbindungslenkern 79 und 85 in Ausrichtung
liegen, und der Vorteil dieser Anordnung ist der, daß die Armwelle 33 keinerlei Biegungsbeanspruchungen, sondern lediglich Torsions-
beanspruchungen unterworfen ist.
S toffdrücker einrichtung
Die Stoffdrückereinrichtung umfaßt in ihrer bevorzugten Ausführungsform einen Stoffdrückerfuß
90, der an dem unteren Ende einer senkrecht angeordneten Stoffdrückerstange 91 getragen wird,
die in dem Kopf 23 in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Den oberen Teil der Stoffdrückerstange
91 umgibt eine Schraubenfeder 92, welche den Drückerfuß 90 mit dem Arbeitsstück in Eingriff
drückt, in dem ihr oberes Ende sich gegen eine Kopf schraube 93 legt, die in den Kopf 23 einstellbar
eingeschraubt und in der Mitte mit einer Bohrung versehen ist, um das obere Lager für die
Stoffdrückerstange zu schaffen. Die Schraubenfeder 92 greift an ihrem unteren Ende an einem Stoffdrückerstangenführungs-
und Lüftungslagerarm 94 an, der durch eine Stellschraube 95 in einer ausgewählten
Stellung auf der S toffdrücker stange 91
aufgeklemmt ist. Wie in Fig. 8 dargestellt ist, verhindert der Lagerarm 94, daß die Stoffdrückerstange
91 in ihren Lagern gedreht wird, indem er mit einem Führungsansatz 95 versehen ist, der in
einer in den Maschinenkopf 23 eingearbeiteten Führungsbahn 96 läuft. Von dem Lagerarm 94 ragt
nach hinten eine Lüftungsverlängerung 97 var, die senkrecht oberhalb des üblichen schwenkbar angeordneten
Handlüftungsnockenhebels 98 angeordnet ist. Ein Anheben des Hebels 98 von Hand bewirkt,
daß er an der Verlängerung 97 angreift und dadurch den Stoffdrückerfuß 90 entgegen der Wirkung
der Schraubenfeder 92 anhebt. Ein Senken des Hebels 98 gestattet der Feder 92, den Stoffdrückerfuß
90 in seine untere am Arbeitsstück angreifende Stellung zurückzuführen.
Eine Einrichtung zum Anheben des Stoffdrückerfußes 90 durch einen kniegesteuerten Hebel oder
durch ein Pedal ist vorgesehen. Diese Einrichtung umfaßt einen Lüftungsschwingarm 99, der z. B.
durch Hartlöten an einem Ende einer Stoffdrückerlüftungsschwingwelle
100 befestigt ist, die hinter dem Maschinenarm 22 angeordnet und in im Abstand
voneinander befindlichen Lagern 101 und 102
(Fig. 4) gelagert ist, die in dem Maschinenarm vorgesehen sind. Das freie Ende des Schwingarmes
99 ist bei 103 versetzt oder in rechtem Winkel abgebogen,
um sich in einen senkrechten, nach unten offenen Schlitz 104 zu erstrecken, der in der
Lüftungsverlängerung 97 ausgebildet ist. Ein Verschwenken des Schwingarmes 99 veranlaßt sein abgesetztes
Ende 103, mit der Verlängerung 97 in Berührung zu kommen und daher den Stoffdrückerfuß
90 anzuheben. Der Schlitz 104 ist an seinem Unterende offen, damit der Hebel 98 von Hand
angehoben werden kann, um dadurch den Stoffdrückerfuß anzuheben, ohne daß eine Bewegung des
Schwingarmes 99 hervorgerufen wird. Auf der Schwingwelle 100 ist vermittels einer Stellschraube
105 (Fig. 4) ein sich nach hinten erstreckender
Antriebshebel 106 befestigt, der mit einem nicht dargestellten Kniehebel oder einem Pedal verbunden
ist. Eine Feder 107, welche zwischen dem Hebel
106 und dem Arm 22 arbeitet, hebt gewöhnlich den Hebel 106 an und hält den Schwingarm 99 mit
einem Anschlagzapfen 108 im Eingriff.
Das Lager 102 für die Schwingwelle 100 ist
direkt in die Wandung des Armes 22 eingebohrt, und das innere Ende der Schwingwelle 100 wird
in diesem Lager zufolge der Tatsache zurückgehalten, daß der Schwingarm 99 (Fig. 8) zwischen der
Verlängerung 97 und einer ebenen Fläche 109 eingeschlossen ist, die auf der Endfläche des Maschinenkopfes
23 im wesentlichen parallel zu der benachbarten Fläche der Verlängerung 97 maschinell
eingearbeitet ist. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, hält der Führungsansatz 95 an dem Lagerarm 94 die
Stoffdrückerstange 91 gegen Drehen in ihren Lagern fest und verankert gleichzeitig die Verlängerung
97, so daß sie den Schwingarm 99 begrenzt und dadurch eine Verschiebung der Schwingwelle
100 in Längsrichtung verhindert.
Vorschubeinrichtung
Um zum Vorführen des Arbeitsstückes längs der Stichbildeeinrichtungen Vorkehrung zu schaffen, ist
die vorliegende Maschine mit einer unteren Vorschubeinrichtung ausgerüstet, die als eine Einheit
ausgebildet ist und als ein Unterauf bauteil zusammengesetzt und auf einfache und wirksame
Weise mit der Maschine verbunden werden kann. Zu diesem Zweck umfaßt die Vorschübeinrichtung
einen Stoffschieber 110, der zwecks begrenzter senkrechter
Einstellung durch eine Schraube in auf einem Stoffschiebertragbalken 112 festgeklemmt ist,
welcher an seinem verbreiterten hinteren Ende eine Schwenkstange 113 trägt, deren gegenüberliegende
Enden in den nach oben stehenden Schenkeln 114
einer Vorschubschwinge 115 gelagert sind. Die Vorschubschwinge 115 ist für Schwenkbewegungen auf
einem Lagerzapfen 116 gelagert, der durch eine Stellschraube 117 in dem Maschinensockel 20 befestigt
ist.
Hubbewegungen werden dem Stoffschieber 110 durch den Vorschubhubexzenter 59 erteilt, der mit
dem freien Ende der unteren Triebwerks welle 26
vorzugsweise einstückig ausgebildet ist. Der Vorschubhubexzenter wird von einem Block 118 umfaßt,
dessen gegenüberliegende Flankenflächen mit dem gegabelten Ende 119 des Stoffschiebertragbalkensii2
im Eingriff stehen. Ein Drehen der unteren Triebwerkswelle 26 erteilt dem Stoffschiebertragbalken
112 und infolgedessen dem Stoffschieber 110 senkrechte Schwingbewegungen um
die Längsachse der Schwenkstange 113, und die Schwingbewegungen sind derart, daß sie den Stoffschieber
110 durch die üblichen Stoffschieberschlitze
in der Stichplatte 41 hindurch im und außer Eingriff mit dem Arbeitsstück heben und senken.
Die Vorschub- und Rückkehrbewegungen des Stoffschiebers 110 werden von dem Vorschubexzenter
58 abgeleitet, der ebenfalls vorzugsweise einstückig mit der unteren Triebwerkswelle 26 ausgebildet
ist. Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, wird der Vorschubexzenter 58 von dem einen Ende einer
kurzen Steuerstange 120 umschlossen, die an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einem Gelenkbolzen
121 eines Paares von Knicklenkern 122 und 123
verbunden ist. Das obere Ende des Knicklenkers
122 ist mit einem Zapfen 124 verbunden, der an
dem Stoffschiebertragbalken 112 nahe seinem hinteren
Ende befestigt ist. Das untere Ende des Knicklenkers 123 ist auf einem Schwenkzapfen 125
frei gelagert, der in dem unteren Ende eines Verankerungsarmes 126 befestigt ist, der an seinem
oberen Ende auf einer Stange 127 getragen wird, die in in Ausrichtung liegenden Lagerbohrungen
gelagert ist, welche in der Endwand 24 und in der Trennwand 27 vorgesehen sind. Aus der vorstehenden
Beschreibung ist ersichtlich, daß das Drehen des Vorschubexzenters eine im wesentlichen in
+5 Längsrichtung verlaufende Bewegung des oberen
Endes des Knicklenkers 122 verursacht; diese Bewegung des Knicklenkers wird durch den Zapfen
124 auf den Stoff schiebertragbalken 112 übertragen.
Die richtige zeitliche Einstellung des Vorschubhubexzenters 59 und des Vorschubexzenters 58
bewirken eine aus vier Bewegungen bestehende Bewegung des Stoffschiebers 110.
Es ist ersichtlich, daß die Gelenkverbindung der Knicklenker 122 und 123 darauf beschränkt ist,
sich auf einem Bogen zu bewegen, der um die Achse des Lagerzapfens 125 geschlagen ist, und daß
durch Schwenken des Lagerzapfens 125 um die Achse der Stange 127 die horizontale Komponente
der resultierenden Bewegung des Gelenkzapfens 123 geändert werden kann. Daraus ergibt sich eine
Veränderung in der Stichlänge. Um eine Verschiebung der Stellung des Schwenkzapfens 125 zu
bewirken, ist unterhalb der Stofftragplatte 38 eine Einrichtung vorgesehen, die in solcher Weise betätigt
werden kann, daß ihre Einstellage durch einen Ausschnitt 128 (Fig. 7) in der Stofftragplatte
beobachtet werden kann. Diese Einrichtung umfaßt einen dünnen Blechlenker 129 (Fig. 10), der bei 130
mit einer öffnung versehen ist, um das etwas verlängerte Ende oder den Vorsprung 131 des
Schwenkzapfens 125 zu umgreifen. Der Blechlenker 129 ist an seinem vorderen Ende bei 132 mit einer
öffnung versehen, um einen zylindrischen Ansatz 133 aufzunehmen, der sich von der Endfläche einer
Steuerscheibe 134 nach außen erstreckt, die zwecks Drehbewegung auf einem Zapfen 135 getragen wird,
der in die Endwandung 24 eingeschraubt ist. Um das Drehen der Steuerscheibe 134 von Hand zu erleichtern,
ist ihr Umfang mit einem Flansch und mit einer Rändelung versehen, die bei 136 angedeutet
ist. Zahlen, die auf dem Umfang der Steuerscheibe 134 aufgebracht sind, helfen zum
Einstellen des Vorschubes auf die gewünschte Stichlänge. Um für das Verriegeln der Steuerscheibe
134 in einer ausgewählten Stellung Vorkehrung zu schaffen, ist der Zapfen 135 mit einem
Handhebel 137 versehen, mit welchem der Zapfen 135 in üblicher Weise festgelegt werden kann, um
die Steuerscheibe 134 gegen zufälliges Drehen festzuklemmen. Der Handhebel 137 ist an dem Zapfen
135 vermittels einer Kopfschraube 138 einstellbar befestigt, welche den Handhebel 137 gegen die gezahnte
Endfläche 139 des Zapfens 135 festlegt. Dadurch ist eine Einstellung des Handhebels 137 im
Verhältnis zum Zapfen 135 ermöglicht. Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Vorschubeinrichtung
als Gesamtheit außerhalb des Schmiermittelraumes 29 angeordnet ist, und um den Bedarf
für wiederholtes ölen von Hand der Lager in der Vorschubeinrichtung auf ein Geringstmaß zu bringen,
werden nach Möglichkeit Lagerbuchsen 140 (Fig. 10) verwendet, die vorzugsweise ölimprägniertes
gesintertes Metall enthalten. Weiterhin ist der Lagerblock 118 vorzugsweise aus dem gleichen
Metall wie die Buchsen hergestellt.
Zur Vereinfachung der Vorschubeinrichtung trägt die Art bei, auf welche der Stichlängeneinstellenker
129 mit dem verlängerten Ende 131 des Schwenkzapfens 125 und dem Ansatz 133 auf der
Steuerscheibe 134 in Arbeitsverbindung gehalten no
wird. Wie aus den Fig. 3 und 10 ersichtlich ist, ist die Steuerscheibe 134 mit einer Nabe 141 versehen,
und der Verankerungsarm 126 ist maschinell bearbeitet, um eine bearbeitete Fläche 142 zu schaffen,
wobei die Höhe der Fläche 142 und die Dicke der Nabe 141 etwas größer als die Dicke des Lenkers
129 sind. Im zusammengesetzten Zustand in der Maschine ist der Stichlängeneinstellenker 129 an
einem Ende zwischen der Steuerscheibe 134 und der maschinell bearbeiteten äußeren Fläche 143 der
Endwandung 24 des Maschinensockels und an seinem anderen Ende zwischen dem Verankerungsarm
126 und der Außenfläche 143 der Endwandung des Maschinensockels eingeschlossen. Es ist erichtlich,
daß die gesamte Vorschubeinrichtung mit der Maschine durch den Schwenkzapfen 116 ver-
bunden werden kann. Dadurch kann die Vorschubeinrichtung als eine Einheit oder als ein Unteraufbauteil
hergestellt und dann während des schließlichen Zusammenbaues der Maschine leicht
an sie angesetzt werden.
Fadensteuereinriehtungen
Der Nadelfaden T wird von einem Vorrat durch eine Fadenführung 144 (Fig. 1, 4 und 14) und dann
zwischen die Scheiben einer Spanneinrichtung 145 geführt. Von der Spanneinrichtung 145 läuft der
Faden T durch eine Fadenabmeß- oder allgemein mit 146 angedeutete, stichweise arbeitende Abzugseinrichtung und von dort zwischen die Scheiben
einer Fadenklemme 147 zu einer Fadenführung 148, einem Geberloch 149 in der Nadelstange 74, einer
Fadenhemmung 150 und einer Fadenführung 151
auf der Deckplatte 34 und dann zum öhr der Nadel 73.
Die stichweise arbeitende Abzugseinrichtung 146 wird nur so weit im einzelnen beschrieben, daß ein
eindeutiges Verständnis ihrer Arbeitsweise ermöglicht ist. Diese Abzugseinrichtung umfaßt ein gewöhnlich
feststehendes Glied 152 und ein am Faden angreifendes bewegliches Glied 153, das durch eine
Schraube 154 auf der schwingenden Armwelle 33 befestigt ist. Das bewegliche am Faden angreifende
Glied 153 wird periodisch stichweise gesteuert, so daß sein freies Ende an dem Nadelfaden T angreift
und durch den Raum hindurchgeht, der zwischen zwei Fadenaugen 155 und 156 überbrückt wird, die
in im Abstand voneinander angeordneten Schenkeln 157 und 158 ausgebildet sind, welche an dem feststehenden
Glied 152 vorgesehen sind. Das Glied 153 bildet in seiner vorbewegten Stellung (gestrichelte
Lage in Fig. 14) eine Ausbuchtung in dem Nadelfaden T, und der Fadenüberschuß, der die Ausbuchtung
bildet, wird von dem Vorrat durch die Spanneinrichtung 145 hindurch abgezogen. Um zu
gewährleisten, daß der gesamte Faden, welcher die Ausbuchtung bildet, von dem Vorrat erhalten wird,
ist das Glied 153 so eingestellt, daß es nur dann auf den Nadelfaden einwirkt, wenn die Klemme 147
geschlossen ist. Um die Länge des von dem Vorrat abgezogenen Fadens zu steuern, wird das feststehende
Glied 152 so getragen, daß es von der Bedienungsperson im Verhältnis zu dem freien
Ende des Gliedes 153 verschoben werden kann, um so den wirksamen Hub dieses Gliedes 153 zu verändern.
Um zum Verschieben des feststehenden Gliedes 152 Vorkehrung zu treffen, ist dieses
Glied an einem Ende mit einem Schwenkzapfen 159 versehen, der in ein in den Arm 22 gebohrtes Loch
vorsteht. Das feststehende Glied 152 ist zwischen seinen Enden verbreitert und bei 160 mit einer Öffnung versehen, um einen Einstellexzenter 161 aufzunehmen,
der auf dem unteren Ende eines Regulierknopfes 162 vorzugsweise einstückig ausgebildet
ist, der zwecks Drehbewegung auf einem Zapfen 163 gelagert ist, der in den Arm 22 eingeschraubt
ist. Um ein zufälliges Drehen des Regulierknopfes 162 zu verhindern, ist eine Druckfeder 164 vorgesehen.,
die zwischen dem Kopf des Zapfens 163 und einem Flansch auf dem Regulierknopf 162 arbeitet,
wodurch dieser Knopf in seiner ausgewählten Einstellage durch Reibung gehalten wird. Um die richtige
Einstellung der Fadenmeßeinrichtung zu erleichtern, ist zwischen dem Maschinenarm 22 und
einer Schulter auf dem Zapfen 163 (Fig. 17) ein Zeiger oder Anzeiger 165 auf geklemmt, welcher so
angeordnet ist, daß er mit dem auf dem Randteil des Regulierknopfes 162 vorgesehenen Anzeiger
zusammenarbeitet. Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß ein Drehen des Regulierknopfes
162 den Exzenter 161 dreht und daher das
feststehende Glied 152 um ihren Schwenkzapfen 159 schwenkt, so daß die Fadenführungen 155 und
156 relativ zu dem freien Ende des Armes 153
bewegt werden. Diese relative Bewegung ergibt eine Änderung in dem Arbeitshub des Armes 153.
Wie oben erwähnt, wird die Abzugseinrichtung wirksam, um Faden von dem Vorrat abzuziehen,
wenn die Klemme 147 geöffnet ist. Die Klemme, die am besten in Fig. 2 und 19 dargestellt ist, umfaßt
ein Paar von am Faden angreifenden Scheiben 166, 8g die auf einem mit Kopf versehenen Zapfen 167 lose
angeordnet sind, der an seinem unteren Ende in einen Kolben 168 eingeschraubt ist, welcher in einer
Bohrung in einem außen mit Gewinde versehenen Körperteil 169 verschiebbar ist, der in dem
Maschinenarm 22 einstellbar befestigt ist. In der Bohrung des Körperteils 169 ist eine Schraubenfeder 170 angeordnet (Fig. 19), welche nachgiebig
dahin arbeitet, die am Faden angreifenden Scheiben 166 in die Fadengreif stellung zu schließen. Es gs
sind Mittel vorgesehen, um die am Faden angreifenden
Scheiben 166 intermittierend zu öffnen, so daß der Faden T der Nadel 73 zugeführt werden
kann. Diese Einrichtung umfaßt vorzugsweise eine Freigabestange 171, welche zwecks Längsverschiebung
in einer oberen Lagerbuchse 172 gelagert ist, die in dem Maschinenarm 22 befestigt und in
einem unteren Lageransatz 173 gelagert ist, der mit dem Ständer 21 aus einem Stück gegossen ist. An
dem unteren Ende der Freigabestange 171 ist eine
Buchse 174 befestigt, an welcher ein Nachlaufnocken in Form eines Knopfes 175 befestigt ist, der
auf dem Umfang 64 der Kurbelwange 62 reiten
kann, und der Umfang 64 ist als Exzenter ausgebildet, wodurch ein selbsttätig arbeitender, die
Klemme öffnender Nocken geschaffen ist. Um den Knopf 175 der Stange zum Freigeben der Fadenklemme
mit dem Nocken 64 in Berührung zu halten, ist eine Schraubenfeder 177 vorgesehen. Das obere
Ende der Schraubenfeder 177 legt sich gegen die feste Lagerbuchse 172, und ihr unteres Ende legt
sich gegen die in Längsrichtung verschiebbare Buchse 174. Es ist ersichtlich, daß die Zeit, während
der die Klemme 147 offen ist, durch Verschrauben des Körperteiles 169 in den oder aus dem Arm 22
heraus verkürzt oder verlängert werden kann. Dadurch wird die von dem Körperteil 169 getragene
Klemme im Verhältnis zum oberen Ende der Freiabestange 171 verschoben, und dadurch wird die
Zeit, während der die Klemme sich öffnet und chließt, beeinflußt.
Die verbleibenden Teile, durch welche der Nadelfaden T auf seinem Wege zum öhr in der Nadel
wandert, sind von üblicher Ausführung und bedürfen keiner weiteren Beschreibung.
Schmierung
Mit Ausnahme der Vorschubeinrichtung, welche mit mit öl imprägnierten gesinterten Metallbuchsen
versehen ist und daher sehr wenig Schmierung erfordert, werden die Einrichtungen der Maschine
vermittels eines Spritzsystems selbsttätig geschmiert. Wie oben auseinandergesetzt, ist der
Maschinensockel 20 mit einem Schmiermittelraum 29 versehen, der an seinem Boden durch eine abnehmbare
Platte 30 verschlossen ist und mit einem Schmiermittel bis zu einem Spiegel gefüllt werden
kann, der an einem durchsichtigen ölstandsanzeiger
178 (Fig. 5) angezeigt wird, welcher in einem schrägen Vorderwandteil des Sockels 20 befestigt
ao ist. Unterhalb des Ständers 21 der Maschine steht
der Schmiermittelraum 29 mit dem hohlen Innern 31 des Ständers in Verbindung, und der Hohlraum
ist an seinem oberen Ende durch eine Quertrennwand 32 geschlossen.
öl, das in dem Boden des Schmiermittelraumes gesammelt wird, kann innerhalb des Raumes 29
und des Hohlraumes 31 durch einen Spritzfinger
179 (Fig. 2 und 5) verspritzt werden, der von dem unteren Ende des Lenkers 85 nach unten steht. Der
den Lenker 85 antreibende Kurbelzapfen wird vermittels eines ölleitringes 180 geschmiert (Fig. 2),
der auf die Außenlaufbahn des Kugellagers 67 gepreßt und mit einem verkleinerten ringförmigen
Vorsprung 181 versehen ist, der so geformt ist, daß er auf dem Ring niedergeschlagenes öl sammelt
und es in eine ringförmige Ausnehmung 182 abgibt, die in der Endfläche der Kurbelwange 66 ausgebildet
ist. Mit der ringförmigen Ausnehmung 182 steht eine Leitung 183 in Verbindung, die in Längsrichtung
des Kurbelzapfens 65 angeordnet ist, und diese Leitung 183 ist zum Umfang des Kurbelzapfens
65 offen und führt daher öl zu dieser Fläche. Die Kugellager 67 und 68 sind eingekapselt,
und daher entweicht kein Öl durch diese Lager, das das Handrad 1Ji verschmutzen könnte. Es ist ersichtlich,
daß der ölsammelring 180 als ölschutz arbeitet und zusätzlich zu den eingekapselten
Lagern 67 und 68 beiträgt, daß das Entweichen von öl zum Handrad 71 ausgeschlossen wird.
Die Armwelle 33 und ihre zugeordneten Verbindungen werden durch öl geschmiert, das durch
einen Docht 184 gesammelt wird, der in der Mittelbohrung 185 der Armwelle angeordnet ist. Das
rechte Ende des Dochtes liegt frei, um innerhalb des Hohlraumes 31 des Ständers 21 verspritztes öl
aufzunehmen. An dem Ständerende der Armwelle 33 ist ihre Mittelbohrung 185 durch eine Öffnung
186 mit einer Leitung 187 verbunden, die in Längsrichtung
des Schwingarmes 84 läuft und sich an dem äußeren Ende des Schwingarmes in die Lagerfläche
zwischen dem Schwingarm und der Lagerfläche 185 öffnet. Daher wird von dem Docht absorbiertes
öl durch die Öffnung 186 und die Leitung 187 zu der Armwellenantriebsverbindung
geleitet.
An dem Kopfende der Armwelle 33 ist ihre Mittelbohrung 185 durch eine Öffnung 188 mit
einer Leitung 189 verbunden, die in Längsrichtung des Schwingarmes 80 verläuft und sich an ihrem
äußeren Ende zu der Lagerfläche zwischen dem Schwingarm 80 und dem Lenker 79 öffnet. Wie aus
Fig. 2 ersichtlich ist, wird überschüssiges öl, das an das obere Ende des Lenkers 79 abgegeben ist,
abwärts durch eine mittlere Leitung 190 in dem Lenker 79 zu seinem unteren Lager geleitet. Aus
vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß das frei liegende Ende des Dochtes 184 öl aus der ölgeladenen
Atmosphäre in dem Hohlraum 31 des Ständers 21 aufnimmt und das öl dann durch die
Öffnungen 186 und 188 und die Leitungen 187 und
189 an die eine Schmierung erfordernden Lagerstellen abgibt.
Wie oben ausgeführt, ist der ölspiegel in dem Schmiermittelraum 29 durch den durchsichtigen
Stopfen 178 (Fig. 5) sichtbar, und dieser Stopfen hat ölspiegelbegrenzungslinien 191, die in seine
Innenfläche eingeschnitten sind. Diese ölspiegelbegrenzungslinien kreuzen eine ölaufnahmebohrung
192, die quer zur Innenfläche des Stopfens 178 vorgesehen
und durch eine Endplatte 193 abgeschlossen ist, um dadurch eine Ölaufnahmeöffnung zu
schaffen, welche an ihrem oberen und ihrem unteren Ende offen ist und in welcher das öl in dem Raum
29 ansteigen kann, um seinen eigenen Spiegel zu suchen, öl in dem Raum 29 kann durch eine öleinfüllöffnung
194 ergänzt werden, die in der waagerechten Oberwandung 28 des Raumes 29 vorgesehen
ist. Von der oberen Fläche der Oberwandung 28 ragen zwei Leisten 194' vor, die an gegenüberliegenden
Seiten und parallel zum vorderen Wellenabschnitt 53 angeordnet sind. Diese Leisten bestimmen
einen Trog zum Sammeln von öl, das durch das Lager 56 hindurch entweicht, und der
Trog führt das öl zu dem porösen Lager 55; jedwedes überschüssige öl, das aus diesem Lager entweicht,
arbeitet sich schließlich in die verschiedenen Lager in der Vorschubeinrichtung hinein.
Aus vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß einer der vorherrschenden Vorteile der Erfindung
darin besteht, daß die Maschine leicht und einfach vollständig zusammengebaut werden kann.
Beispielsweise wird beim Einsetzen der unteren Triebwerkswelle in das Maschinengehäuse (Fig. 2)
zuerst die die Klemme freigebende Stange 171 zusammen
mit ihrem Lager 174, dem Knopf 175 und
der Feder 177 in ihren Lagern richtig angeordnet, woraufhin der Vorderabschnitt 53 der unteren
Triebwerkswelle durch die Öffnung 70 in dem Gehäuse in ihre Buchsenlager 55 und 56 eingeführt
wird. Der Antriebslenker 85 wird dann von unter- iao halb des Sockels 20 in den Hohlraum 31 des Ständers
21 eingeführt. Der zusammengesetzte Hinterabschnitt der Welle einschließlich der Welle 54, den
Kugellagern 67 und 68, der Buchse 69 und dem Handrad 71 wird dann in die Öffnung 70 eingeführt,
wobei der Kurbelzapfen 65 durch das untere
Ende des Antriebslenkers 85 hindurchgeht und in die radiale Nut 63 eintritt, die in der Endfläche der
Kurbelwange 62 ausgebildet ist. Ein Anziehen der Stellschrauben 1J 2 verriegelt den zusammengesetzten
hinteren Wellenabschnitt an Ort und Stelle und legt dadurch die gesamte untere Triebwerkswelle in
ihren Lagern wirksam fest.
Die Armwelle 33, an welcher der Schwingarm 84 durch Hartlöten od. dgl. befestigt ist, wird durch
die Zugangsöffnung 36 in das Kugellager 83, dann durch den Nadelstangenantriebsschwingarm 80 und
dann in das Kugellager 82 eingeführt. Die richtige Längsstellung der Armwelle wird vermittels der
Mutter 87 aufrechterhalten, die in ihrer eingestellt
ten Stellung durch die Keilschraube 88 verriegelt ist. Der Schwingarm 84 hat ein zylindrisches Ende,
das in das mit einer Öffnung versehene Oberende des Antriebslenkers 85 gleiten kann, wenn die Armwelle
sich ihrer normalen Arbeitsstellung nähert; der Antriebslenker 85 wird auf dem Schwingarm
84 durch die Anlage des Schwingarmes an die maschinell bearbeitete Fläche 86 auf dem Ständer
21 gehalten.
Die Vorschubeinrichtung umfaßt eine Einheit, welche in richtiger Arbeitsbeziehung an dem
Maschinensockel vermittels eines einzigen Zapfens 116 gehalten wird, der in dem Sockel 20 durch Stellschrauben
117 befestigt ist. Die Stoffdrückereinrichtung ist so ausgebildet, daß ihre Aufbauteile in
der richtig zusammengesetzten Lage durch die Stellschrauben 95 gehalten werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:■ i. Nähmaschine, dessen Gehäuse einen Sockel und einen Maschinenarm umfaßt, der über dem Sockel hängt, und in dem eine Schwingwelle gelagert ist, die mit einem Schwingarm versehen ist, der durch einen Lenker mit einem Kurbelzapfen verbunden ist, der die benachbarten Enden von axial in Ausrichtung liegenden Abschnitten einer Antriebswelle freigebbar kuppelt, die in dem Maschinensockel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (85) an einem ebenen Sitz (86) vorbeigleitet, der an einem Teil des Maschinengehäuses vorgesehen und im Abstand angeordnet ist, um den Lenker (85.) auf dem Schwingarm (84) zu halten.
- 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dessen Gehäuse mit Wellenlagern und mit Wellenaufnahmeöffnungen versehen ist, durch welche hindurch die Wellen in ihre Lager eingeführt werden können und bei welcher axial ausgerichtete, freigebbar gekuppelte Wellenabschnitte durch eine der Wellenaufnahmeöffnungen hindurch eingeführt werden können, wobei der vordere Wellenabschnitt in wenigstens einem der Wellenlager und der hintere Wellenabschnitt in Lagern gelagert ist, die von einer Tragbuchse getragen sind, welche innerhalb einer der Wellenaufnahmeöffnungen angeordnet ist und sie verschließt, während die Schwingwelle durch eine andere der Wellenaufnahmeöffnungen eingeführt und in einem anderen der Wellenlager gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (84) durch das Einführen der Schwingwelle (33) in ihr Lager mit dem Lenker (85) verbunden wird.
- 3. Nähmaschine nach Anspruch 1 und 2, bei welcher der Schwingarm einen zylindrischen Kurbelzapfen umgreift, der die axial in Ausrichtung liegenden Abschnitte der Antriebswelle kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand (32), welche an der Verbindungsstelle des Maschinenarmes und des Ständers des Maschinengehäuses angeordnet ist, mit einer ebenen Fläche (86) versehen ist, die dazu dient, den Lenker (85) auf den beiden Kurbelzapfen in Arbeitsstellung zu halten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen©9577 12.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26635A DE921971C (de) | 1951-09-08 | 1951-12-30 | Naehmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2123451A GB697702A (en) | 1951-09-08 | 1951-09-08 | Sewing machine |
| DES26635A DE921971C (de) | 1951-09-08 | 1951-12-30 | Naehmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921971C true DE921971C (de) | 1955-01-07 |
Family
ID=25995004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES26635A Expired DE921971C (de) | 1951-09-08 | 1951-12-30 | Naehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921971C (de) |
-
1951
- 1951-12-30 DE DES26635A patent/DE921971C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102004020433B4 (de) | Zuführvorrichtung einer Nähmaschine | |
| DE2046215C3 (de) | Vibrationsantrieb | |
| DE3010840C2 (de) | Vorrichtung zum Antrieb mindestens einer Nadelstange an Stick- oder Nähmaschinen | |
| DE834497C (de) | Naehmaschine | |
| DE921971C (de) | Naehmaschine | |
| DE917534C (de) | Vorschubeinrichtung fuer eine Naehmaschine | |
| DE827442C (de) | Naehmaschine | |
| DE634350C (de) | Naehmaschine mit Vorschubkesseln | |
| DE19756765A1 (de) | Elektrische Handsägemaschine | |
| DE4126191A1 (de) | Koederwurfhaspel | |
| DE917887C (de) | Drueckereinrichtung fuer eine Naehmaschine | |
| DE867946C (de) | Naehmaschine | |
| DE664858C (de) | Naehmaschine mit einstellbarem Antriebsexzenter z. B. fuer den Stoffvorschub | |
| DE822329C (de) | Naehmaschine mit gegenueberliegenden Vorschubkesseln | |
| DE1079435B (de) | Greiferantrieb fuer Kettenstichnaehmaschinen | |
| DE663360C (de) | Geiferanordnung fuer Doppelsteppstichnaehmaschinen | |
| DE629391C (de) | Fadenaufnehmervorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE665048C (de) | Differentialstoffvorschub fuer Tragarmnaehmaschinen | |
| DE868099C (de) | Greiferantriebsvorrichtung fuer Kettenstich-Naehmaschinen | |
| DE918548C (de) | Naehmaschine mit Schmiereinrichtung | |
| DE2901582C2 (de) | Einstellvorrichtung für den auf einer elliptischen Bahn oszillierenden Greifer einer Nähmaschine | |
| DE849647C (de) | Stoffvorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE822760C (de) | Naehmaschine | |
| DE889109C (de) | In einer waagerechten Ebene umlaufender Greifer fuer Doppelsteppstichnaehmaschinen | |
| DE888199C (de) | Naehmaschine |