DE921971C - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

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DE921971C
DE921971C DES26635A DES0026635A DE921971C DE 921971 C DE921971 C DE 921971C DE S26635 A DES26635 A DE S26635A DE S0026635 A DES0026635 A DE S0026635A DE 921971 C DE921971 C DE 921971C
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DE
Germany
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shaft
arm
machine
bearings
swing arm
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Expired
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DES26635A
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English (en)
Inventor
Arthur N Hale
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Singer Co
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Singer Co
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1955
S 26635 VIIJ 52 a
Nähmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf Nähmaschinen von der Art der Einfadenkettenstichnähmaschinen. Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine ausgerüstete Nähmaschine der vorliegenden Gattung zu schaffen, welche verbesserte Eigenschaften hat, so daß sie im Gebrauch ohne unerwünschte Abnutzung der Teile bei Geschwindigkeiten in der Größenordnung von mehr als fünftausend Stichen je Minute benutzt werden kann.
Ein besonderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, in welcher die gesamten Arbeitseinrichtungen so ausgeführt sind, daß sie mit Hilfe einfacher Handwerkszeuge bequem zusammengesetzt und auseinandergenommen werden können.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Arbeitseinrichtungen zu schaffen, die im Gewicht außerordentlich leicht sind, so daß die Maschine bei hohen Geschwindigkeiten mit einem Geringstmaß an Vibration arbeiten kann.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Arbeitseinrichtungen zu schaffen, die so entworfen sind, daß sie als Unteraufbauteile hergestellt werden können, die lediglich mit Hilfe eines einfachen Schraubenziehers in ein Maschinengehäuse bequem eingebaut werden können.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht von vorn einer Nähmaschine, an der die Erfindung verkörpert ist;
Fig. 2 ist eine senkrechte Schnittansicht längs des Maschinengehäuses; sie gibt die zweiteilige Ausführung der unteren Triebwerkswelle und die Art und Weise wieder, auf welche die Armwelle mit der unteren Triebwerkswelle in Arbeitsverbindung steht;
Fig. 3 ist in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht von oben der unteren, Viereckbewegungen ausführenden Vorschubeinrichtung mit einem Teil der Stichlängeneinstelleinrichtung im Schnitt;
Fig. 4 ist eine Ansicht von hinten des Maschinenarmes und des Kopfes der Maschine, wobei ein Teil des Maschinenarmes im Schnitt wiedergegeben ist, um die bevorzugte Einrichtung zum Tragen des inneren Endes der Drückerfußlüftungsstange wiederzugeben;
Fig. S ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. ι;
Fig. 6 ist eine Endansicht von links; ίο Fig. 7 ist eine Endansicht von links mit von dem Kopf abgenommener Deckplatte, wobei die Stofftragplatte, die Tropfpfanne und einer der elastischen Tragteile im Schnitt wiedergegeben sind; Fig. 8 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Sehnittansicht nach Linie 8-8 der Fig. 7;
Fig. 9 ist eine senkrechte Sehnittansicht quer zum Sockel durch die Vorschubeinrichtung; sie gibt die zweiteilige Vorschubsteuerstange zusammen mit dem sie steuernden Verankerungslenker wieder; Fig. 10 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung der Vorschubeinrichtung mit dem Vorschubexzenter und dem Vorschubhubexzenter im Schnitt;
Fig. 11 ist eine auseinandergezogene Ansicht der zweiteiligen unteren Triebwerks welle; sie gibt die Art und Weise wieder, auf welche der rechte Teil der unteren Triebwerkswelle in seinem Kugellager als Unterauf bau teil befestigt ist;
Fig. 12 ist eine Ansicht von rechts des größeren Abschnittes der in Fig. 11 dargestellten unteren Trieb werks welle;
Fig. 13 ist eine Ansicht von links des kleineren Abschnittes der in Fig. 11 dargestellten unteren Triebwerkswelle;
Fig. 14 ist eine Draufsicht von oben der Nähmaschine; sie gibt die Bewegungsbahn des Nähfadens durch die Spanneinrichtung, den Fadenkontroller und die Fadenklemme wieder;
Fig. 15 ist ein waagerechter Schnitt längs des Maschinenarmes; sie gibt im einzelnen die Kugellageranordnungen für die Armwelle und die Art und Weise wieder, in welcher die Armwelle in den Maschinenarm eingesetzt ist;
Fig. 16 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 16-16 der Fig. 14;
Fig. 17 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 17-17 der Fig. 14;
Fig. 18 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 18-18 der Fig. 17;
Fig. 19 ist in vergrößertem Maßstab eine senkrechte Sehnittansicht der in Fig. 2 dargestellten Fadenklemmeinrichtung.
Die ins einzelne gehende nachstehende Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt, und jede einzelne Einrichtung der Nähmaschine wird unter dem dazugehörigen Untertitel erläutert werden.
Maschinengehäuse
Das hohle Maschinengehäuse, das vorzugsweise in einem Stück gegossen ist, umfaßt einen Sockel 20, von dessen einem Ende ein Ständer 21 eines überhängenden Maschinenarmes 22 nach oben steht, der in einem Kopf 23 endigt.
Der Sockel 20 ist in Querrichtung mit nach unten stehenden Endwandungen 24 und 25 versehen, welche Lager für die gegenüberliegenden Enden einer später zu beschreibenden unteren Triebwerkswelle 26 tragen. Zwischen den End wandungen 24 und 25 ist eine nach unten stehende Trennwand 27 angeordnet, welche ein drittes Lager für die untere Triebwerkswelle 26 schafft. Der Raum zwischen der Endwandung 24 und der Trennwand 27 wird durch eine waagerechte Wand 28 überbrückt (Fig. 2 und 5), welche die Oberseite eines Schmiermittelraumes 29 bildet, der an seiner Unterseite durch eine abnehmbare Platte 30 verschlossen ist. Der Raum 29 steht mit dem hohlen Innern 31 des Ständers 21 in Verbindung, wodurch die in dem Raum 29 erzeugte ölgeladene Atmosphäre die Arbeitsverbindungen in dem Sockel und in dem Ständer schmieren kann. Nahe dem rechten Ende des Armes 22 ist eine Trennwand 32 (Fig. 2, 5 und 15) vorgesehen, welche das hohle Innere des Armes 22 von dem hohlen Innern des Ständers 21 trennt und das hintere Lager für eine Armwelle 33 trägt. Das vordere Lager für die Armwelle 33 ist in einer Teiltrennwand 34 (Fig. 2 und 15) angeordnet, die innerhalb des Armes 22 an einer Stelle ausgebildet ist, an der er in den Kopf 23 des Maschinengehäuses übergeht. Eine Blechabdeckplatte 35 verschließt den Kopf gegen den Eintritt von Schmutz und Fusseln und hält jedwedes abgegebene Schmiermittel innerhalb des Kopfes. Um den Zusammenbau der Einrichtung innerhalb des Armes 22 zu erleichtern, ist in dem oberen Ende des Ständers eine Zugangsöffnung 36 ausgebildet, und eine abnehmbare Deckplatte 37 ist vorgesehen, um diese Zugangsöffnung zu versehließen.
Auf dem Sockel 20 ist eine ebene, aus zwei Teilen bestehende Stofftragplatte 38, 39 angeordnet, deren Hauptteil 38, z. B. vermittels Schrauben 40 (Fig. 2), an dem Sockel befestigt ist und die übliche Stichplatte 41' trägt. Von dem Hauptteil 38 ragt nahe seiner Hinterkante eine Verlängerung 42 vor (Fig. i, 2 und 6), auf welcher zwecks horizontaler Bewegung um einen Schwenkzapfen 43 der Hilfsteil 39 der Stoff tragplatte angelenkt ist. Wie in Fig. ι dargestellt ist, stoßen die beiden Teile 38 und 39 der Stofftragplatte längs der Linie 44 gegeneinander, wenn sie sich in ihrer normalen geschlossenen Lage befinden. Die schwenkbare Anordnung des Hilfsteile 39 ermöglicht, daß er in eine Offenstellung geschwenkt werden kann, um so die unteren Stichbilde- und Vorschubeinrichtungen besser freizulegen. An der Unterfläche des Hilfsteiles 39 der Stofftragplatte ist ein Greiferschutz angelötet oder sonstwie befestigt, der den Greifer gewöhnlich umschließt.
Die gesamte Maschine wird vorzugsweise auf vier elastischen Puffern 46 (Fig. 7) nachgiebig getragen, die an ihren oberen Enden in mit Öffnungen versehenen Auflagen 47 (Fig. 7) untergebracht sind, welche mit dem Sockel 20 einstückig gegossen sind. Jeder der Puffer 46 ist bei 48 durchbohrt, um einen Halteknopf 49 zu schaffen, der an einer kastenartigen Tropfpfanne 50 aus Blech hart angelötet oder sonst-
wie befestigt ist. Jeder der Halteknöpfe 49 ist mit einer Bohrung versehen, um eine Holzschraube 51 aufzunehmen, welche in einen üblichen Tischaufbau
52 eingeschraubt werden kann. Es ist ersichtlich, daß die Knöpfe 49 die Maschine innerhalb der Tropfpfanne 50 anordnen, welche mit der Oberseite des Tisches 52 verbunden ist, und daß die Maschine durch einfaches Anheben und Herausgleiten der elastischen Puffer 46 aus den Halteknöpfen 49 aus der Tropfpfanne bequem entfernt werden kann.
Ausführung der Antriebswelle
Die Antriebswelle der Maschine ist als untere Triebwerkswelle in dem Sockel 20 drehbar gelagert. Die Welle, welche allgemein mit dem Bezugszeichen 26 bezeichnet ist, umfaßt einen Vorderabschnitt 53 und einen verhältnismäßig kürzeren Hinterabschnitt 54; die benachbarten Enden der Abschnitte 53 und 54 enthalten eine angelenkte
ao Kurbel, die trennbare Teile hat. Der Vorderabschnitt
53 ist in Gleitlagerbuchsen 55 und 56 gelagert, die in den Trennwänden 24 bzw. 27 des Sockels angeordnet sind. Der Wellenabschnitt 53 hat Rohrform und besitzt über den größeren Teil seiner Länge eine Längsbohrung 57 und ist nahe seinem vorderen Ende mit einem Vorschubexzenter 58 und einem Vorschubhubexzenter 59 versehen.
In einer Bohrung 60 (Fig. 11), welche in axialer Richtung in das Vorderende des Wellenabschnittes 53 eingebohrt ist, befindet sich ein Flügelkettenstichgreifer 61. An dem hinteren, verkleinerten Endteil des Wellenabschnittes 53 ist eine ausgewuchtete scheibenförmige Kurbelwange 62 aufgelötet oder sonstwie befestigt, welche einen Teil einer angelenkten Kurbel bildet; die Kurbelwange ist in ihrer Endfläche mit einer sich in radialer Richtung erstreckenden Nut 63 versehen, und ihr Umfang 64 ist exzentrisch zur Drehachse des Wellenabschnittes 53 geschnitten, um dadurch einen Exzenter zum Betätigen einer Fadenklemme zu schaffen.
In die sich in radialer Richtung erstreckende Nut 63 in der Kurbelwange 62 ragt das verkleinerte äußere Ende eines Kurbelzapfens 65 vor, der in einer zweiten Kurbelwange 66 hartgelötet oder sonstwie befestigt ist, die auf dem hinteren Wellenabschnitt 54 befestigt ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der hintere Wellenabschnitt 54 in Kugellagern 67 und 68 gelagert, die im Abstand voneinander in einer Buchse 69 angeordnet sind, die auswechselbar in einer Wellenaufbauöffnung 7° an~ geordnet werden kann, die in der Wand 25 des Sockels ausgebildet ist. Auf dem frei liegenden Ende des hinteren Wellenabschnittes ist ein mit einer Schnurscheibe kombiniertes Handrad 71 angeordnet. Zum Zwecke des Zusammenbaus wird die öffnung 70 so dimensioniert, daß sie etwas größer als der Durchmesser der Kurbelwange 66 ist, so daß die Kurbelwange 66 mit ihrem Kurbelzapfen 65, der Welle 54, den Kugellagern 67 und 68, der Buchse 69 und dem Handrad 71 als eine Einheit außerhalb der Maschine zusammengebaut und durch die öffnung 70 hindurch eingeführt werden kann. Eine Stellschraube 72 verriegelt die Einheit an Ort und Stelle, und eine übliche elastische Ringdichtung 73 verhindert das Entweichen des in dem Raum 29 bis 31 befindlichen Öls nach außen längs der Oberfläche der öffnung 70.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Antriebswelle 26 aus zwei einzelnen vollständigen Einheiten 53 und 54 besteht, deren Achsen in gleicher Linie liegen, und daß die Einheiten dadurch in das Maschinengehäuse eingesetzt werden können, daß zunächst der Abschnitt 53 eingeführt wird, welchem das Einführen des Abschnittes 54 durch die öffnung 70 in der Wandung 25 des Sockels 20 folgt, wobei die beiden Abschnitte vermittels des in die Nut 63 eintretenden Kurbelzapfens 65 miteinander verbunden werden. Des weiteren ist ersichtlich, daß die Antriebswelle in dem Maschinengehäuse lediglich durch eine oder mehrere Stellschrauben 72 in ihrer richtigen Stellung gehalten wird.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß im Hinblick auf eine Auswuchtung der Auswuchtteile die Kurbelwange 66 diametral gegenüber dem Kurbelzapfen 65 und im wesentlichen in Ausrichtung mit dem auf dem Kurbelzapfen gelagerten Verbindungslenker angeordnet ist, wodurch eine dynamische Auswuchtung in dem hinteren Wellenabschnitt 54 erhalten wird, so daß. sich keine unausgeglichenen Kräfte ergeben, die auf den vorderen Wellenabschnitt 53 übertragen werden könnten. Weiterhin ist ersichtlich, daß die Schnurscheibe an dem Handrad 71 mit dem Kugellager 68 in Ausrichtung liegt, so daß die Riemenspannung keine Hebelwirkung auf den hinteren Wellenabschnitt 54 ausübt.
Nadelstangeneinrichtung
Der Greifer 61 arbeitet bei der Bildung von Einfadenkettenstichen mit einer fadenführenden Nadel 73 zusammen, die in dem unteren Ende einer Nadelstange 74 getragen wird, die in Lagerbuchsen 75 und 76 (Fig. 2) auf und ab beweglich ist, welche in dem Maschinenkopf 23 befestigt sind. Die Einrichtung zum Aufundabbewegen der Nadelstange 74 umfaßt einen Nadelstangenzapfen JJ, der durch eine Schraube 78 auf die Nadelstange 74 festgeklemmt ist. Der Zapfen Jj wird von dem unteren Ende eines Nadelstangenantriebslenkers 79 (Fig. 2) umschlossen, der an seinem oberen Ende no mit einem Schwingarm 80 verbunden ist, welcher durch Schrauben 81 auf der Armwelle 33 festgeklemmt ist. Die Armwelle 33 ist an dem Kopfende der Maschine in einem Kugellager 82 und an dem Ständerende der Maschine in einem Kugellager 83 gelagert. Schwingbewegungen werden der Armwelle 33 mittels eines Schwingarmes 84 erteilt, der auf dem Ständerende der Armwelle 33 vorzugsweise auf gebolzt oder sonstwie befestigt ist; mit dem freien Ende des Schwingarmes 84 ist das obere Ende eines Antriebslenkers 85 verbunden, der an seinem unteren Ende den Kurbelzapfen 65 auf der umlaufenden unteren Triebwerkswelle 26 umgreift. Das obere Ende des Antriebslenkers 85 ist an dem freien Ende des Schwingarmes 84 gegen Abgleiten dadurch gehindert, daß es zwischen einer
an der Trennwand 32 vorgesehenen maschinell bearbeiteten Fläche 86 und dem Schwingarm 84 eingeschlossen ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlieh, daß der Schwingarm 84 auf der Armwelle 33 aufgebolzt oder sonstwie befestigt ist und daß der Schwingarm 80 auf der Armwelle 33 festgeklemmt ist. Um die Armwelle 33 einwandfrei gegen eine Längsbewegung in ihren Kugellagern 82 und 83 festzulegen, ist auf das Vorderende der Armwelle 33 eine Mutter 87 geschraubt, welche dahin arbeitet, die Armwelle 33 in Längsrichtung des Maschinenarmes 22 zu ziehen, bis ein übermäßiges Spiel zwischen dem Ansatz des Schwingarmes 84 und der inneren Laufbahn des Kugellagers 83 beseitigt ist. Die Mutter 87 wird durch Reibung auf der Armwelle 33 vermittels einer Keilschraube 88 verriegelt, die in dem geschlitzten äußeren Ende der Armwelle angeordnet ist, und die Keilschraube 88 ist in einen Einsatz 89 eingeschraubt, der innerhalb der Bohrung der Armwelle 33 verbolzt oder sonstwie befestigt ist. Ein Anziehen der Keilschraube 88 dehnt das geschlitzte Ende der Armwelle 33 aus und schließt ein zufälliges Lösen der Mutter 87 aus.
Aus Fig. 15 ist ersichtlich, daß die Lager 82 bzw. 83 mit den Verbindungslenkern 79 und 85 in Ausrichtung liegen, und der Vorteil dieser Anordnung ist der, daß die Armwelle 33 keinerlei Biegungsbeanspruchungen, sondern lediglich Torsions- beanspruchungen unterworfen ist.
S toffdrücker einrichtung
Die Stoffdrückereinrichtung umfaßt in ihrer bevorzugten Ausführungsform einen Stoffdrückerfuß 90, der an dem unteren Ende einer senkrecht angeordneten Stoffdrückerstange 91 getragen wird, die in dem Kopf 23 in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Den oberen Teil der Stoffdrückerstange 91 umgibt eine Schraubenfeder 92, welche den Drückerfuß 90 mit dem Arbeitsstück in Eingriff drückt, in dem ihr oberes Ende sich gegen eine Kopf schraube 93 legt, die in den Kopf 23 einstellbar eingeschraubt und in der Mitte mit einer Bohrung versehen ist, um das obere Lager für die Stoffdrückerstange zu schaffen. Die Schraubenfeder 92 greift an ihrem unteren Ende an einem Stoffdrückerstangenführungs- und Lüftungslagerarm 94 an, der durch eine Stellschraube 95 in einer ausgewählten Stellung auf der S toffdrücker stange 91 aufgeklemmt ist. Wie in Fig. 8 dargestellt ist, verhindert der Lagerarm 94, daß die Stoffdrückerstange 91 in ihren Lagern gedreht wird, indem er mit einem Führungsansatz 95 versehen ist, der in einer in den Maschinenkopf 23 eingearbeiteten Führungsbahn 96 läuft. Von dem Lagerarm 94 ragt nach hinten eine Lüftungsverlängerung 97 var, die senkrecht oberhalb des üblichen schwenkbar angeordneten Handlüftungsnockenhebels 98 angeordnet ist. Ein Anheben des Hebels 98 von Hand bewirkt, daß er an der Verlängerung 97 angreift und dadurch den Stoffdrückerfuß 90 entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 92 anhebt. Ein Senken des Hebels 98 gestattet der Feder 92, den Stoffdrückerfuß 90 in seine untere am Arbeitsstück angreifende Stellung zurückzuführen.
Eine Einrichtung zum Anheben des Stoffdrückerfußes 90 durch einen kniegesteuerten Hebel oder durch ein Pedal ist vorgesehen. Diese Einrichtung umfaßt einen Lüftungsschwingarm 99, der z. B. durch Hartlöten an einem Ende einer Stoffdrückerlüftungsschwingwelle 100 befestigt ist, die hinter dem Maschinenarm 22 angeordnet und in im Abstand voneinander befindlichen Lagern 101 und 102 (Fig. 4) gelagert ist, die in dem Maschinenarm vorgesehen sind. Das freie Ende des Schwingarmes 99 ist bei 103 versetzt oder in rechtem Winkel abgebogen, um sich in einen senkrechten, nach unten offenen Schlitz 104 zu erstrecken, der in der Lüftungsverlängerung 97 ausgebildet ist. Ein Verschwenken des Schwingarmes 99 veranlaßt sein abgesetztes Ende 103, mit der Verlängerung 97 in Berührung zu kommen und daher den Stoffdrückerfuß 90 anzuheben. Der Schlitz 104 ist an seinem Unterende offen, damit der Hebel 98 von Hand angehoben werden kann, um dadurch den Stoffdrückerfuß anzuheben, ohne daß eine Bewegung des Schwingarmes 99 hervorgerufen wird. Auf der Schwingwelle 100 ist vermittels einer Stellschraube
105 (Fig. 4) ein sich nach hinten erstreckender Antriebshebel 106 befestigt, der mit einem nicht dargestellten Kniehebel oder einem Pedal verbunden ist. Eine Feder 107, welche zwischen dem Hebel
106 und dem Arm 22 arbeitet, hebt gewöhnlich den Hebel 106 an und hält den Schwingarm 99 mit einem Anschlagzapfen 108 im Eingriff.
Das Lager 102 für die Schwingwelle 100 ist direkt in die Wandung des Armes 22 eingebohrt, und das innere Ende der Schwingwelle 100 wird in diesem Lager zufolge der Tatsache zurückgehalten, daß der Schwingarm 99 (Fig. 8) zwischen der Verlängerung 97 und einer ebenen Fläche 109 eingeschlossen ist, die auf der Endfläche des Maschinenkopfes 23 im wesentlichen parallel zu der benachbarten Fläche der Verlängerung 97 maschinell eingearbeitet ist. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, hält der Führungsansatz 95 an dem Lagerarm 94 die Stoffdrückerstange 91 gegen Drehen in ihren Lagern fest und verankert gleichzeitig die Verlängerung 97, so daß sie den Schwingarm 99 begrenzt und dadurch eine Verschiebung der Schwingwelle 100 in Längsrichtung verhindert.
Vorschubeinrichtung
Um zum Vorführen des Arbeitsstückes längs der Stichbildeeinrichtungen Vorkehrung zu schaffen, ist die vorliegende Maschine mit einer unteren Vorschubeinrichtung ausgerüstet, die als eine Einheit ausgebildet ist und als ein Unterauf bauteil zusammengesetzt und auf einfache und wirksame Weise mit der Maschine verbunden werden kann. Zu diesem Zweck umfaßt die Vorschübeinrichtung einen Stoffschieber 110, der zwecks begrenzter senkrechter Einstellung durch eine Schraube in auf einem Stoffschiebertragbalken 112 festgeklemmt ist, welcher an seinem verbreiterten hinteren Ende eine Schwenkstange 113 trägt, deren gegenüberliegende
Enden in den nach oben stehenden Schenkeln 114 einer Vorschubschwinge 115 gelagert sind. Die Vorschubschwinge 115 ist für Schwenkbewegungen auf einem Lagerzapfen 116 gelagert, der durch eine Stellschraube 117 in dem Maschinensockel 20 befestigt ist.
Hubbewegungen werden dem Stoffschieber 110 durch den Vorschubhubexzenter 59 erteilt, der mit dem freien Ende der unteren Triebwerks welle 26 vorzugsweise einstückig ausgebildet ist. Der Vorschubhubexzenter wird von einem Block 118 umfaßt, dessen gegenüberliegende Flankenflächen mit dem gegabelten Ende 119 des Stoffschiebertragbalkensii2 im Eingriff stehen. Ein Drehen der unteren Triebwerkswelle 26 erteilt dem Stoffschiebertragbalken 112 und infolgedessen dem Stoffschieber 110 senkrechte Schwingbewegungen um die Längsachse der Schwenkstange 113, und die Schwingbewegungen sind derart, daß sie den Stoffschieber 110 durch die üblichen Stoffschieberschlitze in der Stichplatte 41 hindurch im und außer Eingriff mit dem Arbeitsstück heben und senken.
Die Vorschub- und Rückkehrbewegungen des Stoffschiebers 110 werden von dem Vorschubexzenter 58 abgeleitet, der ebenfalls vorzugsweise einstückig mit der unteren Triebwerkswelle 26 ausgebildet ist. Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, wird der Vorschubexzenter 58 von dem einen Ende einer kurzen Steuerstange 120 umschlossen, die an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einem Gelenkbolzen
121 eines Paares von Knicklenkern 122 und 123 verbunden ist. Das obere Ende des Knicklenkers
122 ist mit einem Zapfen 124 verbunden, der an dem Stoffschiebertragbalken 112 nahe seinem hinteren Ende befestigt ist. Das untere Ende des Knicklenkers 123 ist auf einem Schwenkzapfen 125 frei gelagert, der in dem unteren Ende eines Verankerungsarmes 126 befestigt ist, der an seinem oberen Ende auf einer Stange 127 getragen wird, die in in Ausrichtung liegenden Lagerbohrungen gelagert ist, welche in der Endwand 24 und in der Trennwand 27 vorgesehen sind. Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß das Drehen des Vorschubexzenters eine im wesentlichen in
+5 Längsrichtung verlaufende Bewegung des oberen Endes des Knicklenkers 122 verursacht; diese Bewegung des Knicklenkers wird durch den Zapfen 124 auf den Stoff schiebertragbalken 112 übertragen. Die richtige zeitliche Einstellung des Vorschubhubexzenters 59 und des Vorschubexzenters 58 bewirken eine aus vier Bewegungen bestehende Bewegung des Stoffschiebers 110.
Es ist ersichtlich, daß die Gelenkverbindung der Knicklenker 122 und 123 darauf beschränkt ist, sich auf einem Bogen zu bewegen, der um die Achse des Lagerzapfens 125 geschlagen ist, und daß durch Schwenken des Lagerzapfens 125 um die Achse der Stange 127 die horizontale Komponente der resultierenden Bewegung des Gelenkzapfens 123 geändert werden kann. Daraus ergibt sich eine Veränderung in der Stichlänge. Um eine Verschiebung der Stellung des Schwenkzapfens 125 zu bewirken, ist unterhalb der Stofftragplatte 38 eine Einrichtung vorgesehen, die in solcher Weise betätigt werden kann, daß ihre Einstellage durch einen Ausschnitt 128 (Fig. 7) in der Stofftragplatte beobachtet werden kann. Diese Einrichtung umfaßt einen dünnen Blechlenker 129 (Fig. 10), der bei 130 mit einer öffnung versehen ist, um das etwas verlängerte Ende oder den Vorsprung 131 des Schwenkzapfens 125 zu umgreifen. Der Blechlenker 129 ist an seinem vorderen Ende bei 132 mit einer öffnung versehen, um einen zylindrischen Ansatz 133 aufzunehmen, der sich von der Endfläche einer Steuerscheibe 134 nach außen erstreckt, die zwecks Drehbewegung auf einem Zapfen 135 getragen wird, der in die Endwandung 24 eingeschraubt ist. Um das Drehen der Steuerscheibe 134 von Hand zu erleichtern, ist ihr Umfang mit einem Flansch und mit einer Rändelung versehen, die bei 136 angedeutet ist. Zahlen, die auf dem Umfang der Steuerscheibe 134 aufgebracht sind, helfen zum Einstellen des Vorschubes auf die gewünschte Stichlänge. Um für das Verriegeln der Steuerscheibe 134 in einer ausgewählten Stellung Vorkehrung zu schaffen, ist der Zapfen 135 mit einem Handhebel 137 versehen, mit welchem der Zapfen 135 in üblicher Weise festgelegt werden kann, um die Steuerscheibe 134 gegen zufälliges Drehen festzuklemmen. Der Handhebel 137 ist an dem Zapfen 135 vermittels einer Kopfschraube 138 einstellbar befestigt, welche den Handhebel 137 gegen die gezahnte Endfläche 139 des Zapfens 135 festlegt. Dadurch ist eine Einstellung des Handhebels 137 im Verhältnis zum Zapfen 135 ermöglicht. Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Vorschubeinrichtung als Gesamtheit außerhalb des Schmiermittelraumes 29 angeordnet ist, und um den Bedarf für wiederholtes ölen von Hand der Lager in der Vorschubeinrichtung auf ein Geringstmaß zu bringen, werden nach Möglichkeit Lagerbuchsen 140 (Fig. 10) verwendet, die vorzugsweise ölimprägniertes gesintertes Metall enthalten. Weiterhin ist der Lagerblock 118 vorzugsweise aus dem gleichen Metall wie die Buchsen hergestellt.
Zur Vereinfachung der Vorschubeinrichtung trägt die Art bei, auf welche der Stichlängeneinstellenker 129 mit dem verlängerten Ende 131 des Schwenkzapfens 125 und dem Ansatz 133 auf der Steuerscheibe 134 in Arbeitsverbindung gehalten no wird. Wie aus den Fig. 3 und 10 ersichtlich ist, ist die Steuerscheibe 134 mit einer Nabe 141 versehen, und der Verankerungsarm 126 ist maschinell bearbeitet, um eine bearbeitete Fläche 142 zu schaffen, wobei die Höhe der Fläche 142 und die Dicke der Nabe 141 etwas größer als die Dicke des Lenkers 129 sind. Im zusammengesetzten Zustand in der Maschine ist der Stichlängeneinstellenker 129 an einem Ende zwischen der Steuerscheibe 134 und der maschinell bearbeiteten äußeren Fläche 143 der Endwandung 24 des Maschinensockels und an seinem anderen Ende zwischen dem Verankerungsarm 126 und der Außenfläche 143 der Endwandung des Maschinensockels eingeschlossen. Es ist erichtlich, daß die gesamte Vorschubeinrichtung mit der Maschine durch den Schwenkzapfen 116 ver-
bunden werden kann. Dadurch kann die Vorschubeinrichtung als eine Einheit oder als ein Unteraufbauteil hergestellt und dann während des schließlichen Zusammenbaues der Maschine leicht an sie angesetzt werden.
Fadensteuereinriehtungen
Der Nadelfaden T wird von einem Vorrat durch eine Fadenführung 144 (Fig. 1, 4 und 14) und dann zwischen die Scheiben einer Spanneinrichtung 145 geführt. Von der Spanneinrichtung 145 läuft der Faden T durch eine Fadenabmeß- oder allgemein mit 146 angedeutete, stichweise arbeitende Abzugseinrichtung und von dort zwischen die Scheiben einer Fadenklemme 147 zu einer Fadenführung 148, einem Geberloch 149 in der Nadelstange 74, einer Fadenhemmung 150 und einer Fadenführung 151 auf der Deckplatte 34 und dann zum öhr der Nadel 73.
Die stichweise arbeitende Abzugseinrichtung 146 wird nur so weit im einzelnen beschrieben, daß ein eindeutiges Verständnis ihrer Arbeitsweise ermöglicht ist. Diese Abzugseinrichtung umfaßt ein gewöhnlich feststehendes Glied 152 und ein am Faden angreifendes bewegliches Glied 153, das durch eine Schraube 154 auf der schwingenden Armwelle 33 befestigt ist. Das bewegliche am Faden angreifende Glied 153 wird periodisch stichweise gesteuert, so daß sein freies Ende an dem Nadelfaden T angreift und durch den Raum hindurchgeht, der zwischen zwei Fadenaugen 155 und 156 überbrückt wird, die in im Abstand voneinander angeordneten Schenkeln 157 und 158 ausgebildet sind, welche an dem feststehenden Glied 152 vorgesehen sind. Das Glied 153 bildet in seiner vorbewegten Stellung (gestrichelte Lage in Fig. 14) eine Ausbuchtung in dem Nadelfaden T, und der Fadenüberschuß, der die Ausbuchtung bildet, wird von dem Vorrat durch die Spanneinrichtung 145 hindurch abgezogen. Um zu gewährleisten, daß der gesamte Faden, welcher die Ausbuchtung bildet, von dem Vorrat erhalten wird, ist das Glied 153 so eingestellt, daß es nur dann auf den Nadelfaden einwirkt, wenn die Klemme 147 geschlossen ist. Um die Länge des von dem Vorrat abgezogenen Fadens zu steuern, wird das feststehende Glied 152 so getragen, daß es von der Bedienungsperson im Verhältnis zu dem freien Ende des Gliedes 153 verschoben werden kann, um so den wirksamen Hub dieses Gliedes 153 zu verändern. Um zum Verschieben des feststehenden Gliedes 152 Vorkehrung zu treffen, ist dieses Glied an einem Ende mit einem Schwenkzapfen 159 versehen, der in ein in den Arm 22 gebohrtes Loch vorsteht. Das feststehende Glied 152 ist zwischen seinen Enden verbreitert und bei 160 mit einer Öffnung versehen, um einen Einstellexzenter 161 aufzunehmen, der auf dem unteren Ende eines Regulierknopfes 162 vorzugsweise einstückig ausgebildet ist, der zwecks Drehbewegung auf einem Zapfen 163 gelagert ist, der in den Arm 22 eingeschraubt ist. Um ein zufälliges Drehen des Regulierknopfes 162 zu verhindern, ist eine Druckfeder 164 vorgesehen., die zwischen dem Kopf des Zapfens 163 und einem Flansch auf dem Regulierknopf 162 arbeitet, wodurch dieser Knopf in seiner ausgewählten Einstellage durch Reibung gehalten wird. Um die richtige Einstellung der Fadenmeßeinrichtung zu erleichtern, ist zwischen dem Maschinenarm 22 und einer Schulter auf dem Zapfen 163 (Fig. 17) ein Zeiger oder Anzeiger 165 auf geklemmt, welcher so angeordnet ist, daß er mit dem auf dem Randteil des Regulierknopfes 162 vorgesehenen Anzeiger zusammenarbeitet. Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß ein Drehen des Regulierknopfes 162 den Exzenter 161 dreht und daher das feststehende Glied 152 um ihren Schwenkzapfen 159 schwenkt, so daß die Fadenführungen 155 und 156 relativ zu dem freien Ende des Armes 153 bewegt werden. Diese relative Bewegung ergibt eine Änderung in dem Arbeitshub des Armes 153.
Wie oben erwähnt, wird die Abzugseinrichtung wirksam, um Faden von dem Vorrat abzuziehen, wenn die Klemme 147 geöffnet ist. Die Klemme, die am besten in Fig. 2 und 19 dargestellt ist, umfaßt ein Paar von am Faden angreifenden Scheiben 166, 8g die auf einem mit Kopf versehenen Zapfen 167 lose angeordnet sind, der an seinem unteren Ende in einen Kolben 168 eingeschraubt ist, welcher in einer Bohrung in einem außen mit Gewinde versehenen Körperteil 169 verschiebbar ist, der in dem Maschinenarm 22 einstellbar befestigt ist. In der Bohrung des Körperteils 169 ist eine Schraubenfeder 170 angeordnet (Fig. 19), welche nachgiebig dahin arbeitet, die am Faden angreifenden Scheiben 166 in die Fadengreif stellung zu schließen. Es gs sind Mittel vorgesehen, um die am Faden angreifenden Scheiben 166 intermittierend zu öffnen, so daß der Faden T der Nadel 73 zugeführt werden kann. Diese Einrichtung umfaßt vorzugsweise eine Freigabestange 171, welche zwecks Längsverschiebung in einer oberen Lagerbuchse 172 gelagert ist, die in dem Maschinenarm 22 befestigt und in einem unteren Lageransatz 173 gelagert ist, der mit dem Ständer 21 aus einem Stück gegossen ist. An dem unteren Ende der Freigabestange 171 ist eine Buchse 174 befestigt, an welcher ein Nachlaufnocken in Form eines Knopfes 175 befestigt ist, der auf dem Umfang 64 der Kurbelwange 62 reiten kann, und der Umfang 64 ist als Exzenter ausgebildet, wodurch ein selbsttätig arbeitender, die Klemme öffnender Nocken geschaffen ist. Um den Knopf 175 der Stange zum Freigeben der Fadenklemme mit dem Nocken 64 in Berührung zu halten, ist eine Schraubenfeder 177 vorgesehen. Das obere Ende der Schraubenfeder 177 legt sich gegen die feste Lagerbuchse 172, und ihr unteres Ende legt sich gegen die in Längsrichtung verschiebbare Buchse 174. Es ist ersichtlich, daß die Zeit, während der die Klemme 147 offen ist, durch Verschrauben des Körperteiles 169 in den oder aus dem Arm 22 heraus verkürzt oder verlängert werden kann. Dadurch wird die von dem Körperteil 169 getragene Klemme im Verhältnis zum oberen Ende der Freiabestange 171 verschoben, und dadurch wird die Zeit, während der die Klemme sich öffnet und chließt, beeinflußt.
Die verbleibenden Teile, durch welche der Nadelfaden T auf seinem Wege zum öhr in der Nadel wandert, sind von üblicher Ausführung und bedürfen keiner weiteren Beschreibung.
Schmierung
Mit Ausnahme der Vorschubeinrichtung, welche mit mit öl imprägnierten gesinterten Metallbuchsen versehen ist und daher sehr wenig Schmierung erfordert, werden die Einrichtungen der Maschine vermittels eines Spritzsystems selbsttätig geschmiert. Wie oben auseinandergesetzt, ist der Maschinensockel 20 mit einem Schmiermittelraum 29 versehen, der an seinem Boden durch eine abnehmbare Platte 30 verschlossen ist und mit einem Schmiermittel bis zu einem Spiegel gefüllt werden kann, der an einem durchsichtigen ölstandsanzeiger
178 (Fig. 5) angezeigt wird, welcher in einem schrägen Vorderwandteil des Sockels 20 befestigt
ao ist. Unterhalb des Ständers 21 der Maschine steht der Schmiermittelraum 29 mit dem hohlen Innern 31 des Ständers in Verbindung, und der Hohlraum ist an seinem oberen Ende durch eine Quertrennwand 32 geschlossen.
öl, das in dem Boden des Schmiermittelraumes gesammelt wird, kann innerhalb des Raumes 29 und des Hohlraumes 31 durch einen Spritzfinger
179 (Fig. 2 und 5) verspritzt werden, der von dem unteren Ende des Lenkers 85 nach unten steht. Der den Lenker 85 antreibende Kurbelzapfen wird vermittels eines ölleitringes 180 geschmiert (Fig. 2), der auf die Außenlaufbahn des Kugellagers 67 gepreßt und mit einem verkleinerten ringförmigen Vorsprung 181 versehen ist, der so geformt ist, daß er auf dem Ring niedergeschlagenes öl sammelt und es in eine ringförmige Ausnehmung 182 abgibt, die in der Endfläche der Kurbelwange 66 ausgebildet ist. Mit der ringförmigen Ausnehmung 182 steht eine Leitung 183 in Verbindung, die in Längsrichtung des Kurbelzapfens 65 angeordnet ist, und diese Leitung 183 ist zum Umfang des Kurbelzapfens 65 offen und führt daher öl zu dieser Fläche. Die Kugellager 67 und 68 sind eingekapselt, und daher entweicht kein Öl durch diese Lager, das das Handrad 1Ji verschmutzen könnte. Es ist ersichtlich, daß der ölsammelring 180 als ölschutz arbeitet und zusätzlich zu den eingekapselten Lagern 67 und 68 beiträgt, daß das Entweichen von öl zum Handrad 71 ausgeschlossen wird.
Die Armwelle 33 und ihre zugeordneten Verbindungen werden durch öl geschmiert, das durch einen Docht 184 gesammelt wird, der in der Mittelbohrung 185 der Armwelle angeordnet ist. Das rechte Ende des Dochtes liegt frei, um innerhalb des Hohlraumes 31 des Ständers 21 verspritztes öl aufzunehmen. An dem Ständerende der Armwelle 33 ist ihre Mittelbohrung 185 durch eine Öffnung 186 mit einer Leitung 187 verbunden, die in Längsrichtung des Schwingarmes 84 läuft und sich an dem äußeren Ende des Schwingarmes in die Lagerfläche zwischen dem Schwingarm und der Lagerfläche 185 öffnet. Daher wird von dem Docht absorbiertes öl durch die Öffnung 186 und die Leitung 187 zu der Armwellenantriebsverbindung geleitet.
An dem Kopfende der Armwelle 33 ist ihre Mittelbohrung 185 durch eine Öffnung 188 mit einer Leitung 189 verbunden, die in Längsrichtung des Schwingarmes 80 verläuft und sich an ihrem äußeren Ende zu der Lagerfläche zwischen dem Schwingarm 80 und dem Lenker 79 öffnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird überschüssiges öl, das an das obere Ende des Lenkers 79 abgegeben ist, abwärts durch eine mittlere Leitung 190 in dem Lenker 79 zu seinem unteren Lager geleitet. Aus vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß das frei liegende Ende des Dochtes 184 öl aus der ölgeladenen Atmosphäre in dem Hohlraum 31 des Ständers 21 aufnimmt und das öl dann durch die Öffnungen 186 und 188 und die Leitungen 187 und 189 an die eine Schmierung erfordernden Lagerstellen abgibt.
Wie oben ausgeführt, ist der ölspiegel in dem Schmiermittelraum 29 durch den durchsichtigen Stopfen 178 (Fig. 5) sichtbar, und dieser Stopfen hat ölspiegelbegrenzungslinien 191, die in seine Innenfläche eingeschnitten sind. Diese ölspiegelbegrenzungslinien kreuzen eine ölaufnahmebohrung 192, die quer zur Innenfläche des Stopfens 178 vorgesehen und durch eine Endplatte 193 abgeschlossen ist, um dadurch eine Ölaufnahmeöffnung zu schaffen, welche an ihrem oberen und ihrem unteren Ende offen ist und in welcher das öl in dem Raum 29 ansteigen kann, um seinen eigenen Spiegel zu suchen, öl in dem Raum 29 kann durch eine öleinfüllöffnung 194 ergänzt werden, die in der waagerechten Oberwandung 28 des Raumes 29 vorgesehen ist. Von der oberen Fläche der Oberwandung 28 ragen zwei Leisten 194' vor, die an gegenüberliegenden Seiten und parallel zum vorderen Wellenabschnitt 53 angeordnet sind. Diese Leisten bestimmen einen Trog zum Sammeln von öl, das durch das Lager 56 hindurch entweicht, und der Trog führt das öl zu dem porösen Lager 55; jedwedes überschüssige öl, das aus diesem Lager entweicht, arbeitet sich schließlich in die verschiedenen Lager in der Vorschubeinrichtung hinein.
Aus vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß einer der vorherrschenden Vorteile der Erfindung darin besteht, daß die Maschine leicht und einfach vollständig zusammengebaut werden kann. Beispielsweise wird beim Einsetzen der unteren Triebwerkswelle in das Maschinengehäuse (Fig. 2) zuerst die die Klemme freigebende Stange 171 zusammen mit ihrem Lager 174, dem Knopf 175 und der Feder 177 in ihren Lagern richtig angeordnet, woraufhin der Vorderabschnitt 53 der unteren Triebwerkswelle durch die Öffnung 70 in dem Gehäuse in ihre Buchsenlager 55 und 56 eingeführt wird. Der Antriebslenker 85 wird dann von unter- iao halb des Sockels 20 in den Hohlraum 31 des Ständers 21 eingeführt. Der zusammengesetzte Hinterabschnitt der Welle einschließlich der Welle 54, den Kugellagern 67 und 68, der Buchse 69 und dem Handrad 71 wird dann in die Öffnung 70 eingeführt, wobei der Kurbelzapfen 65 durch das untere
Ende des Antriebslenkers 85 hindurchgeht und in die radiale Nut 63 eintritt, die in der Endfläche der Kurbelwange 62 ausgebildet ist. Ein Anziehen der Stellschrauben 1J 2 verriegelt den zusammengesetzten hinteren Wellenabschnitt an Ort und Stelle und legt dadurch die gesamte untere Triebwerkswelle in ihren Lagern wirksam fest.
Die Armwelle 33, an welcher der Schwingarm 84 durch Hartlöten od. dgl. befestigt ist, wird durch die Zugangsöffnung 36 in das Kugellager 83, dann durch den Nadelstangenantriebsschwingarm 80 und dann in das Kugellager 82 eingeführt. Die richtige Längsstellung der Armwelle wird vermittels der Mutter 87 aufrechterhalten, die in ihrer eingestellt ten Stellung durch die Keilschraube 88 verriegelt ist. Der Schwingarm 84 hat ein zylindrisches Ende, das in das mit einer Öffnung versehene Oberende des Antriebslenkers 85 gleiten kann, wenn die Armwelle sich ihrer normalen Arbeitsstellung nähert; der Antriebslenker 85 wird auf dem Schwingarm 84 durch die Anlage des Schwingarmes an die maschinell bearbeitete Fläche 86 auf dem Ständer 21 gehalten.
Die Vorschubeinrichtung umfaßt eine Einheit, welche in richtiger Arbeitsbeziehung an dem Maschinensockel vermittels eines einzigen Zapfens 116 gehalten wird, der in dem Sockel 20 durch Stellschrauben 117 befestigt ist. Die Stoffdrückereinrichtung ist so ausgebildet, daß ihre Aufbauteile in der richtig zusammengesetzten Lage durch die Stellschrauben 95 gehalten werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ■ i. Nähmaschine, dessen Gehäuse einen Sockel und einen Maschinenarm umfaßt, der über dem Sockel hängt, und in dem eine Schwingwelle gelagert ist, die mit einem Schwingarm versehen ist, der durch einen Lenker mit einem Kurbelzapfen verbunden ist, der die benachbarten Enden von axial in Ausrichtung liegenden Abschnitten einer Antriebswelle freigebbar kuppelt, die in dem Maschinensockel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (85) an einem ebenen Sitz (86) vorbeigleitet, der an einem Teil des Maschinengehäuses vorgesehen und im Abstand angeordnet ist, um den Lenker (85.) auf dem Schwingarm (84) zu halten.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dessen Gehäuse mit Wellenlagern und mit Wellenaufnahmeöffnungen versehen ist, durch welche hindurch die Wellen in ihre Lager eingeführt werden können und bei welcher axial ausgerichtete, freigebbar gekuppelte Wellenabschnitte durch eine der Wellenaufnahmeöffnungen hindurch eingeführt werden können, wobei der vordere Wellenabschnitt in wenigstens einem der Wellenlager und der hintere Wellenabschnitt in Lagern gelagert ist, die von einer Tragbuchse getragen sind, welche innerhalb einer der Wellenaufnahmeöffnungen angeordnet ist und sie verschließt, während die Schwingwelle durch eine andere der Wellenaufnahmeöffnungen eingeführt und in einem anderen der Wellenlager gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (84) durch das Einführen der Schwingwelle (33) in ihr Lager mit dem Lenker (85) verbunden wird.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 1 und 2, bei welcher der Schwingarm einen zylindrischen Kurbelzapfen umgreift, der die axial in Ausrichtung liegenden Abschnitte der Antriebswelle kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand (32), welche an der Verbindungsstelle des Maschinenarmes und des Ständers des Maschinengehäuses angeordnet ist, mit einer ebenen Fläche (86) versehen ist, die dazu dient, den Lenker (85) auf den beiden Kurbelzapfen in Arbeitsstellung zu halten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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