DE920607C - Peilempfaenger mit rotierendem Goniometer und unmittelbarer Anzeige - Google Patents

Peilempfaenger mit rotierendem Goniometer und unmittelbarer Anzeige

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DE920607C
DE920607C DEL4135D DEL0004135D DE920607C DE 920607 C DE920607 C DE 920607C DE L4135 D DEL4135 D DE L4135D DE L0004135 D DEL0004135 D DE L0004135D DE 920607 C DE920607 C DE 920607C
Authority
DE
Germany
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phase
cross
goniometer
pointers
frequency
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Expired
Application number
DEL4135D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr-Ing Johannson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Das Patent 9I8 576 betrifft einen Peilempfänger mit rotierendem Goniometer und unmittelbarer Anzeige auf Grund einer Phasenmessung, bei dem die in der Drehspule des Goniometers erzeugte modulierte Spannung des Richtantennensystems und die Spannung einer ungerichteten Antenne je einem Empfangskanal zugeführt werden, von denen der für die ungerichtete Spannung so selektiv wie möglich ist, während der andere einen Durchlaßbereich besitzt, der noch keine schädlichen Phasendrehungen innerhalb des durch die beiden Rotationsseitenfrequenzen gebildeten Spektrums bewirkt.
  • Die Hochfrequenzspannungen der beiden Kanäle werden sodann multiplikativ gemischt und über ein Bandpaßfilter für die Goniometerrotationsfrequenz zur Anzeige gebracht. Als Anzeigegerät ist bei dem Peilempfänger nach dem Hauptpatent beispielsweise eine Braunsche Röhre vorgesehen.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung eines an sich bekannten Phasenmessers für technischen Wechselstrom; sie stellt eine zweckmäßige Ausgestaltung der Anordnung des Hauptpatents für den Fall dar, daß eine Braunsche Röhre und die damit notwendige Hochspannung nicht erwünscht sind. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß das Bandpaßfilter der Anordnung des Hauptpatents wegfällt und daß auch die Amplitude der Peilspannung direkt angezeigt wird.
  • Erfindungsgemäß ist hinter dem Mischteil für die beiden Hochfrequenzspannungen ein Drehspulphasenmesser angeordnet, dessen Eigenresonanz derart gewählt ist, daß unter Fortfall des Bandpaßfilters für die Rotationsfrequenz eine Siebung der Niederfrequenzspannung erfolgt.
  • In der Zeichnung ist eine Anordnung nach der Erfindung dargestellt, wobei die Bezeichnung aus den Unterlagen des Hauptpatents übernommen wurde. Mit U ist die ungerichtete Antenne bezeichnet, die mit einem Empfänger E2 verbunden ist, dessen Bandbreite beliebig schmal gemacht werden kann. Die Richtantennenspannung aus der Antenne D wird durch einen Empfänger E1 mit so großer Bandbreite geleitet, daß noch keine schädlichen Phasendrehungen innerhalb des durch die beiden Rotationsseitenfrequenzen gebildeten Spektrums entstehen. Der Oszillator °1 ist für beide Empfänger gemeinsam. Die erhaltenen Zwischen- bzw. Tonfrequenzspannungen werden in einer Mischstufe Ml multiplikativ gemischt. Die hinter der Mischstufe Mt auftretende Niederfrequenz, die der Drehfrequenz des Goniometers entspricht, wird eventuell über einen Verstärker direkt dem Phasenmesser J zugeführt. Dieser ist nach Art eines Schattenkreuz- bzw. Lichtkreuzinstruments, d. h. mit zwei voneinander unabhängigen Meßwerken B1, F2 bzw. B2, F4 ausgebildet.
  • Die beiden Meßwerke sind rechtwinklig zueinander angeordnet, so daß die beiden Zeiger Z1 und Z2 sich kreuzen, wobei der Kreuzungspunkt den Meßwert bestimmt. Die Zeiger endigen in kugelförmigen Schalen K1 und K2. Letztere enthalten als Verlängerung der Zeiger Z1, Z2 zwei transparente Schlitze S1 und S2. Mittels einer Lichtquelle L werden die Schlitze auf eine transparente Skalenebene G projiziert. Die Skala ist mit einer 36o0-Einteilung versehen, so daß das Peilergebuis aus dem Leuchtpunkt und der Gradeinteilung direkt ablesbar ist. Die radiale Entfernung des Leuchtpunktes von der Mitte der Skala ist weiterhin ein Maß für die Amplitude der jeweiligen Empfangsintensität. Die Spitzen der Zeiger Z1 und Z2 könnten auch direkt kreisförmig gebogen sein, so daß das Schattenbild der Zeiger auf die Skalenebene projiziert wird. Die Meßwerke enthalten je eine Drehspule B1 bzw. BS, die direkt oder eventuell über einen Verstärker von der hinter dem Mischteil M1 auftretenden Niederfrequenzspannung gespeist werden. Die Feldspulen F2 bzw. F4 werden von einer Zweiphasenwicklung F1, F3 von dem das Goniometer antreibenden Motor Mo gespeist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Peilempfänger gemäß Patent 918 576 mit rotierendem Goniometer und unmittelbarer Anzeige auf Grund einer Phasenmessung, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Mischteil für die beiden Hochfrequenzspannungen ein Drehspulphasenmesser angeordnet ist, dessen Eigenresonanz derart gewählt ist, daß unter Fortfall des Bandpaßfilters für die Rotationsfrequenz eine Siebung der Niederfrequenzspannung erfolgt.
  2. 2. Peilempfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenmesser nach Art eines Schattenkreuz- bzw. Lichtkreuzinstruments ausgebildet ist, indem zwei voneinander unabhängige Meßwerke, denen die Bezugsphase aus einer Zweiphasenwicklung des Antriebsmotors für das Richtantennensystem zugeführt wird, rechtwinklig zueinander angeordnet sind und die beiden Zeiger ein Kreuz bilden, das auf eine transparente ebene Skala projiziert wird und dessen Schnittpunkt den Meßwert bestimmt.
  3. 3. Peilempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiger als schmale Schlitze auf je einer von den Meßwerken betätigten Kugelfläche ausgebildet sind.
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