DE920221C - Blechnagel - Google Patents

Blechnagel

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Publication number
DE920221C
DE920221C DEP211A DEP0000211A DE920221C DE 920221 C DE920221 C DE 920221C DE P211 A DEP211 A DE P211A DE P0000211 A DEP0000211 A DE P0000211A DE 920221 C DE920221 C DE 920221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
head
central web
metal nail
nail
Prior art date
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Expired
Application number
DEP211A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Gruber
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE920221C publication Critical patent/DE920221C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Blechnagel Die Erfindung betrifft aus Blech gebildete Nägel mit U-förmigem Schaftquerschnitt, die vornehmlich zur Nagelung von Leichthauplatten bestimmt sind, im deren verhältnismäßig losem Gefüge sie besseren Halt finden. Brei bekannten Blechnägeln solcher Art fehlte der Kopf mit quer zum Schaft verlaufender Anschlagfläche. Der Nagel wies am Kopfende eine Verbreiterung auf, deren Endkanten dicht zusammengefaltetoder so nach außen gedrückt waren, :daß eine Querschnittverdickung mit abgerundetem übergang entstand, der die angenagelten Platten gefährdete. Man half sich daher in der Weise, daß man von der Spitze her eine Unterlegscheibe über den Schaft schob, die sich dann gegen diese Verstärkung bzw. seitlich umgebogene Ränder der beiden über den Mittelsteg hinaus verlängerten oberen Seitenstegenden .anlegte und dadurch als Kopf wirkte. Auch hinsichtlich der Aufnahme von Hammerschlägen erwiesen sich diese bekannten Kopfbildungen als ungeeignet, denn die Schläge der Hammerfläche trafen immer nur schmale Teile des Schaftendes und verbildeten daher den Kopf, der dadurch unförmig im Aussehen und schartig wurde; so daß man sich daran verletzen, konnte.
  • Die Erfindung sieht einen aus dem Schaft von U-förmigem Querschnitt selbst entwickelten Kopf als festen Bestandteil des ganzen Blechnagels vor: Zu diesem Zweck werden .die Seitenstege des U-Profils am oberen Ende gespreizt und als mit dem Mittelsteg zusammenhängender flacher Gesamtstreifen über dessen Außenseite auswärts abgebogen und darauf um i 8o' entgegengesetzt unigebogen, so daß dieser Streifen: den U-förmigem 'Schaft allseitig überragt und dicht auf den Seitenstegen aufliegend ihn .als fester Nagelkopf abdeckt. Damit ist ein Blechnagel entstanden, der an Steilte der bekannten Nägel verwendet werden kann, deren Leistungsfähigkeit aber wesentlich übertrifft. Infolge seirner kastenähnlichen Form weist er größere Eibe:nsteifigkeit auf, umschließt mit seinen U-Profilstegen eine starke Rippe innerhalb des genagelten Stückes, was ihm besonders feisten Sitz verleiht, und sein Kopf steht in allseitigem Zusammenhang mit dem U-Querschnitt des Schaftes, so daß, er, wenn @er einmal genau rechtwinklig zum Schaft angedrückt ist, in dieser Lage auch entgegen stärkeren Beanspruchungen verbleibt. Die Schläge des Hammers treffen daher die flache Kopfplatte und verteilen sich ringsum ,gleichmäßig auf dien Schaftquerschnitt. Der Kopf behält sein gutes Aussehen, wird nicht schartig und drückt den iangenagelten Körper mit stumpfer Anschlagfläche elastisch an, ohne den Rand des gebildeten Loches zu .gefährden. Der Blechnagel kann daher auch für Aufgaben dienen, für die man bisher Schrauben verwendete, wie z. B. für die Verbindung der Kopfstücke mit den Seitenstücken von Bettgestellen, bei der einerseits ein starkes Blech mit Loch und an dieses anschließendem schmalem Schlitz und andererseits eine mit ihrem Kopf um einen gewissen Abstand frei ragende starke Schraube verwendet wird. Das Loch bietet dabei dem Schraubenkopf freien Durchgang, der anschließende Schlitz nur dem Schraubenschaft, der unter der Belastung auf Biegung beansprucht wird. Auch der entsprechend stark bemessenie Schaft des neuen Nagels isst einer solchen Beanspruchung auf Biegung ge-,vadhsen, und sein Kopf sichert zuverlässig gegen ein Heraustreten ,aus dem Schlitz. Bei entsprechender Dimensionierung eignen sich solche Bliechmägel auch als Gleisnägel.
  • In an sich bekannter Weise können die Seitenstege oder auch der Mittelsteg des Schaftes am freien Rand zahnartige Rücksprünge bzw. Kerben erhalten, die ein Lockern oder Wiederherausziehen verhindern.
  • Die Nagelspitne kann verschieden ausgebildet sein., wie .das in der Zeichnung näher erläutert ist. Sie kann in der Mittellinile der 'Seitexistege lieben, es entsteht dann eine Doppelspitze, oder in der Mittellinie des Mittelsteges, sie liegt darin. einseitig zum Schaftquerschnitt, während die Seitenstege schon in der Basis dieser Mittelstegspitze enden. Es können aber .auch durch eine spitzwinklige Ausnehmumg im `Mittelsteg die Seitenstege zu Schneiden ausgebildet werden oder aber durch ebensolche Ausnehmumgen in dein Seitenstegen diese an ihren Rändern Spitzen erhalten, während :am Mittelsteg eine Materialschneide :entsteht. Schließlich können die Seitenstege in entgegengesetzten Schrägen ausmünden; der eine von ihnen läuft dann am Rand spitz zu, der ,andere im Fleisch des Mittelsteges. Hierdurch wird der Blechnagel beim Eintreiben gleichzeitig durch die Schrägflächen der 'Spitzen wie eine Schraube verdreht, so daB sich ,die freue Kante des einen Seitensteges noch mehr seitlich ausgreifend in das Material hineindrängt und der Nagel um so fester sitzt.
  • In .der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeisp;ielie der Erfindung idargestellt. Fig. i zeigt eine Seitenansicht gegen einen freien Schenkel des U-Querschnittes, Fi;g. i a eine Stirnansicht gegen die Nagelspitze, Fig. i b eine Seitenansicht gegen die freien U-Schenkel; Fig.2 bis 8 zeigen, weitere Ausführungsformen der Spitze; :darunter befinden sich Ansichten gegen die Spitze unter Weglassung des Kopfes; Fig. 9 und i o zeigen Ansichten weiterer Ausgestaltungen.
  • Fig. i; i a und i b lassen den Mittelsteg i und .die beiderseits ,anschließenden Seitenstege 2 des U-förmige !n Schaftquerschnittes des Blechnagel erkennen. Die Seitenstege 2 sind zur Bildung eines Kopfes mit ,allseits rechtwinklig überstehender Anschlagfläche für den .angenagelten Körperober in der Ebene des Mittelsteges i auseinandergespreizt. Der so',entstandeme flache Gesamtstreifen 3 ist über den Mittelsteg zunächst nach ,außen rechtwinklig abgebogen und dann um i 8o° umgelegt und bildet eine Kopfplatte 4. Diese ist dicht gegen die Seitenstege 2, 2 dies U-förmigen Schaftes :angedrückt. Die Spitzen 5 liegen hier in den Mitteninlen in-m der Seitenstege 2, während am unteren Ende des Mittelsteges i eine Schneide 6 entsteht.
  • Nach Fig.2 sind statt dessen durch winklige Ausnehmungen in den Seitenstegen 2 an ihren Rändern. Spitzen 7 und am Mittelsteg i eine Schneide 6 gebildet.
  • Man kann auch gemäß Fig.3 durch eine Abschrägun;g 8 über die ganze Breite der Seitenstege 2 .nur eine spitze Schneide 6 am Mittelsteg i herstellen oder nach Fig. 4 durch eine entgegengesetzt verlaufende Schräge 8 eine Schneide 6 am Mittelsteg i und je Spitzen an den Rändern der Seitenstege 2.
  • Nach Fig. 5 :entsteht eine winklige Spitze 5 in der Mittellinie M-M dies Mittelsteges i und je Schneiden 6 an den 'Seitenstegen 2. Hierzu umgekehrt erzeugt nach Fig. 6 die winklige Ausnehmung im Mittelsteg i Spitzem; 7 am Mittelsteg i und Schneiden 6 in den Seitenstegen 2.
  • Fig. 7 zeigt dem. Fall -einer über die ganze Breite dies Mittelsteges i laufendem Abschrägung 8, die die Schneiden 6 an den 'Seitenstegen 2 erzeugen.
  • Eine besondere Wirkung kann gemäß Fig. 8 dadurch erzielt werden, @daß die eine Querschnitthälfte des Schaftes wile in Fig. 3, die andere ,aber w;,e iin Fig. q., also durch entgegengesetzte Schrägen 8 begrenzt werden. Beim Einschlagen wird infolge des Widerstandes bei der Stoffverdrängung ent'':ang der stumpfem. Schrägkanten :ein brehmom;#nt erzeugt, das dem. Nagelschaft wie eine Schraube in den zu nagelnden Stoff hineintreibt.
  • An den Rändern der Seitenstege 2 können in an sich bekannter Weise Rücksprünge bzw. Kerben 9 (Fig. i) vorgesehen werden, um den Nagel gegen Lockern zu verriegeln.. Dasselbe kann gemäß Fig. 8 durch: einen Rücksprung bzw. Kerbe 9 am Mittelsteg i erreicht werden.
  • Diese neue Form dies Kopfes q. bietet auch. nicue Möglichkeiten für weitere Ausgestaltungen, des Blechnagels. Durch eine einfache Verlängerung 4a des Kopfstreifens ¢ wird der Blechnagel zu einem Haken gestaltet (Fig. 9). Diese Verlängerung q. kann auch als Bogen q. b (Fig. io) verlaufen. Der Blechnagel ist dann aas Schelle zur Befestigung von Rohren der Lichtleitung brauchbar. Dabei kann der Bogen ¢b zur Erzielung größerer Sbeifigkeit mit einer Mittelrippe versehen sein. Hierdurch wird Material gespart, weil das Befestigen :solcher Rohrklemmen ,durch zusätzliche Nägel oder Schrauben wegfällt. Außerdem ist die Haltbarkeit wesentlich größer. In allen diesen Ausbildungsformen verhält sich ,die neue Kopfbildung hinsichtürh der Aufnähme .der Hammerschläge gleich günstig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blechnagel mit U-förmigem Schaftquerschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstege (?) des U-Profils am oberen Ende bis in die Ebene des Mittelsteges (i) ausei@nand@ergespreizt sind und der so gebildete flache Gesamtstreifen (3) über seine Außenseite mach auswärts rechtwinklig ab- und dann als Kopfplatte (q.) im Abstand der gewünschten Kopfbreite um i 8o° wieder einwärts zurückgebogen. auf dem auswärts gebogen flachen Gesamtstreifen (3) und auf ,dem U-Profil dicht anliegt. z. Blechnagel nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, @daß die Spitze durch winklige Ausnehmungenoder auch Abschrägungen gebildet ist, deren Scheitel in der Mittellimo m-m der Seibenisbege (2) oder M-M des Nitttelsbeges (i) liegen. 3. Blechnagel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze durch eine über ,den gesamten Schaftquerschnitt laufende Abschrägung (8) des Mittelsteges (i) oder der beiden Seitenstege (z) gebildet wird. q.. Blechnagel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß je der halbe Schaftquerschnitt bis zur Mitte des Mittelsteges (i) durch entgegengesetzt verlaufende Abschrägungen der Seitenstege zugespitzt ist. 5. Blechnagel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Verlängerungen (q.a) des Kopfstreifens (q.) in gerader oder gebogener Form (q. b) zur Ausbildung des Nagels als Haken, Rohrhaken .od. dgl. (Fig. 9 und io).
DEP211A 1948-10-16 1948-10-16 Blechnagel Expired DE920221C (de)

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DE (1) DE920221C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3145929A (en) * 1962-01-09 1964-08-25 Clifford H Sandberg Track spike with angularly related neck webs
US3710672A (en) * 1971-05-25 1973-01-16 R Hallock Hollow sheet metal nail
US4031802A (en) * 1976-01-12 1977-06-28 E. S. Products Hollow sheet metal nail
US4641472A (en) * 1978-03-02 1987-02-10 W. R. Grace & Co. Fastener for securing roofing material to cementitious roof decks having removable tab
US4641471A (en) * 1978-03-02 1987-02-10 W. R. Grace & Co. Fastener for securing roofing material to cementitious roof decks
US4925352A (en) * 1985-10-02 1990-05-15 Nordisk Kartro Ab Sheet nails in strips

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