DE91828C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/18—Door frames; Doors, lids or removable covers
- F27D1/1858—Doors
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B17/00—Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00
- F27B17/0016—Chamber type furnaces
- F27B17/0041—Chamber type furnaces specially adapted for burning bricks or pottery
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenwärtig erfolgt der Abschlufs der Oefen mit ununterbrochenern Brennkanal gröfstentheils
durch für diesen Zweck eigens hergestelltes Papier von grofser Breite, aus dem eine den
ganzen Querschnitt des Ofenkanals überdeckende Papierfläche durch Zusammenkleben einzelner
Stücke hergestellt wird, die dann mittelst Kleister — wohl auch verdünntem Lehm —
hinter der gefüllten Ofenabtheilung an den Wänden und dem Gewölbe des Ofens befestigt
wird. Dieser sehr unzutreffend »Papierschieber« genannte Verschlufs wird nach jedesmaliger
Füllung einer neuen Abtheilung des Ofens durch Abbrennen desselben, was durch eine entsprechende Anlage von trockenem Stroh
an demselben sehr befördert wird, entfernt.
Diese Art des Verschlusses ist zwar ungleich bequemer und zweckmäfsiger als die früher.e
mittelst eines mehrtheiligen Schiebers aus Eisenblech oder Holz, allein sie ist nicht ganz billig,
da sie einen fortlaufenden Verbrauch . von Papier bedingt.
Erheblich billiger und zugleich noch bequemer in der Handhabung ist der den Gegenstand
vorliegender Erfindung bildende Ofenverschlufs. Derselbe besteht aus einer dem Querschnitt des jeweiligen Ofens entsprechenden,
aus einem Stück bestehenden Fläche aus Leinwand oder einem anderen faltbaren Stoff
von hinreichender Widerstandsfähigkeit a, die an Stelle des Papiers tritt. Die Befestigung
dieser Stofffläche am Gewölbe und den Wänden des Ofens erfolgt mittelst der in der Zeichnung
dargestellten Hülfsmittel. Dieselben bestehen aus einem elastischen Stahlband b von circa
3 cm Breite, 2 bis 3 mm Dicke und einer dem Gewölbebogen entsprechenden Länge, und
einer Eisenschiene c.
Das Stahlband dient zum Andrücken des Randes der Stofffläche gegen die Wölbung,
während die Befestigung desselben mittelst der Eisenschiene c in der Weise erfolgt, dafs das
Stahlband mit einem Loch an seinem einen Ende auf den Dorn d gesetzt wird, worauf der
Dorn von'Hand in die Mauerfuge am Gewölbeanfang gedrückt wird, so dafs die zwischen
Ofenmauerwerk und Stahlband befindliche Stofffläche festgeklemmt wird; alsdann wird das
andere Ende des Stahlbandes mittelst in demselben angebrachter Löcher ee am Dorn_/ der
auf der Eisenschiene c verschiebbaren Schlaufe g befestigt, wie solches aus Fig. 3 der Zeichnung
klar ersichtlich ist. Bei diesem Arbeitsvorgang befindet sich die Eisenschiene c in der punktirten
Lage; die Stofffläche wird durch zwei an ihr befestigte Stricke durch die Schaulöcher
h h des Gewölbes in die Höhe gezogen. Nunmehr wird die Schiene am Handgriff i derselben
so weit in. die Höhe gehoben, bis das elastische Stahlband den um einige Centimeter
Ubergebogenen Rand der Stofffläche fest an das Gewölbe drückt, und alsdann die Stützstange
k, die mit der Schiene c in Gelenkverbindung steht, fest gegen den Erdboden
angesteift, so dafs die Schiene c in unverrückbarer Lage festgehalten wird.
Die Dichtung an den senkrechten Seitenwänden und der Sohle des Ofens kann durch
Verstrich mit Lehm bezw. Sand oder durch eine andere Art der Verbindung geschehen,
Claims (1)
- sofern dieselbe nur hinreichend leicht lösbar ist.Nachdem in dieser Weise der Abschlufs des Ofenkanals bewirkt ist, kann mit dem Füllen der folgenden Ofenabtheilung begonnen werden, wobei in gleicher Weise wie beim Papierverschlufs mit dem ersten Steinblatt bis auf einen sehr geringen Spielraum an die Stofffläche herangegangen werden kann.Die Entfernung des Verschlusses nach erfolgter Füllung der nächsten Abtheilung vollzieht sich höchst einfach in der Weise, dafs das Stützeisen k gelöst, das Stahlband durch einen leichten Druck vom Dorn f heruntergedrückt, die Schiene c herausgezogen und alsdann das Stahlband b gleichfalls herausgezogen wird. Nunmehr wird die Stofffläche selbst durch die Thür herausgezogen, wobei von oben die daran befestigten beiden Stricke allmälig durch die Schaulöcher nachgelassen werden.Paτεnt-Anspruch:Ein Verschlufs für Oefen mit ununterbrochenem Brennkanal mittelst aus Leinwand oder einem anderen faltbaren Stoff bestehender Verschlufsfläche, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschlufsfläche durch Anpressen ihrer Ränder gegen die Ofenwölbung mit Hülfe einer elastischen Schiene b im Ofenkanal aufgehängt und mit den Seitenwänden und der Ofensohle in leicht lösbare Verbindung, etwa durch Verstrich mit Lehm oder Sandschüttung, gebracht wird, so dafs nach Lösung der elastischen Schiene die Verschlufsfläche leicht zu weiterer Verwendung aus dem Brennkanal entfernt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91828C true DE91828C (de) |
Family
ID=363416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91828D Active DE91828C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91828C (de) |
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